Verratnix hat geschrieben:Naja, so ganz unrecht hat Volker nun nicht. Da steckte schon System dahinter, dem Bürger der DDR im Ungewissrn zu lassen wo im Westen der nächste Ort war.
Hatte m.E. nach was mit Orientierung zu tun die man bei einer Flucht nicht so ganz vernachlässigen kann. Oder täusche ich mich?
Ach Verratnix, den Ort hinter der Grenze nicht zu kennen, wäre ja bei einer Flucht nicht weiter tragisch gewesen.
Viel abartiger war ja , die gesamten 5 km-Grenzland auf Ostseite zu verfälschen. Immerhin gabe es dort auch wohnende Einheimische, die zuerst merkten, wenn Wege falsch sind oder in die Irre führen. Das hatte aus "Sicherheitssicht" schon Sinn, dass die fliehenden Menschen verwirrt wurden.
Beethovens Einlassung aber, hier zu behaupten, dass kleine Dörfer im Grenzbereich keinen interessierten ist blödsinnig. Ich habe oft genug dicht ran am Zaun gestanden und vom Vater die Ortsnamen im Westen gehört. War ja auch vor 1961 unzählige Male auf dem Brocken, auch dort, wo man nur aus der Brockenbahn springen musste und wenige Meter weiter schon "Drüben" war.
Solch Wissen blendet Beethoven aus, ebenso die daraus erwachsenen Sehnsüchte eines Heranwachsenden, der sich immer mehr eingesperrt fühlte.
Und dann quatscht ein Gestriger mich 30 Jahre nach den Vereinigung so dumm an? Diese Dreistigkeit habe ich gefressen!
Gruß Volker










Erst ahnungslos fragen, dann andere vorführen und am Ende stellt man sogar die fundamentierten Aussagen gleich zweier Historiker infrage.