Nov65 hat geschrieben:Die papierne Hinterlassenschaft des MfS und dessen Heer von prämiierten Zuträgern ist in Deutschland ein historisches Unikat, auch in der Welt. Solch ein Werk önnte demnach als Weltkulturerbe gekürt und geschützt werden.
Nur gut, dass die "fleißigen" Erzeuger dieses Erbes nicht über die Zukunft desselben entscheiden können.
Dass der Leitung der BSTU verfolgte des DDR-Regimes vorstehen, schützt uns vor gängigem Beamtenverhalten a la Baumann und Claußen.
Mir geht nur die so wenig erfolgte Aufdeckung von Verstrickungen alter Kader in heutige Strukturen, wie Wirtschaftsverbände, gegen die Schnur. Der liberale Umgang mit dem Unrechtssystem schützt solche Handlungen.
Gruß, Andreas
hallo
Andreas,
mir kommen da so fragen auf.
ist es der gesellschaft heute dienlich, derartiges, medial aufzuarbeiten?
vernichtet man, durch derartige aufarbeitung, nicht eigentlich mehr, als es der allgemeinheit dienlich wäre?
die zeit oder auch die allgemeinheit, besitzt noch nicht die reife/ abstand zum geschehenem, ohne hass/ emotionen zu unterscheiden.
vor kurzem stellte ich den
bericht ein und darin wird auch ersichtlich, dass die damalige regierung wohl durchaus informiert war und wusste, welche firmen im eigenen staat, der ddr verschrieben waren.
es gab absprachen auf höchster ebene, schalk und scheuble, in denen man sich einigte. weil es wohl der allgemeinheit besser tat.
gruß vs ... wir sind aber gerade deftig OT.
![Wink [wink]](./images/smilies/wink.gif)