marder hat geschrieben:Hallo Mercur,
mir ist aufgefallen, dass es die Abteilungen IX/4, IX/8 und IX/10 nicht gegeben hat.
Gibt es dafür einen Grund oder ist das zufällig so?
MfG Marder
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Thomas 1948 hat geschrieben:Durch die BV Gera/Abteilung XX/2 wurde am 31.03.67 ein OV angelegt und L. wegen Verdacht der Verbindungsaufnahme und staatsgefährdender Propoganda bearbeitet.
Am 10.07.67 wurde der OV durch die KD Eisenach übernommen.
Am 20.10.1967 wurde ich vorgeführt und von 8.45-13.30 befragt.
Gegen 17.00 hat mich mein Vater abgeholt.
Es gab kein Mittagessen!!!!
Meine ,,Begnadigung,, fand am 25.10.1967 durch den Leiter des BVfS Erfurt Boller/Major statt und meine Akte wurde der Abteilung XX Erfurt übergeben
Thomas Lindner
Alfred hat geschrieben:Thomas 1948 hat geschrieben:Durch die BV Gera/Abteilung XX/2 wurde am 31.03.67 ein OV angelegt und L. wegen Verdacht der Verbindungsaufnahme und staatsgefährdender Propoganda bearbeitet.
Am 10.07.67 wurde der OV durch die KD Eisenach übernommen.
Am 20.10.1967 wurde ich vorgeführt und von 8.45-13.30 befragt.
Gegen 17.00 hat mich mein Vater abgeholt.
Es gab kein Mittagessen!!!!
Meine ,,Begnadigung,, fand am 25.10.1967 durch den Leiter des BVfS Erfurt Boller/Major statt und meine Akte wurde der Abteilung XX Erfurt übergeben
Thomas Lindner
Thomas,
die BV hatte 1967 wohl einen anderen Leiter mit einen anderen Dienstgrad.
Wenn ich richtig geschaut habe, war es M. Weikert und der war Generalmajor.
Thomas 1948 hat geschrieben:Durch die BV Gera/Abteilung XX/2 wurde am 31.03.67 ein OV angelegt und L. wegen Verdacht der Verbindungsaufnahme und staatsgefährdender Propoganda bearbeitet.
Am 10.07.67 wurde der OV durch die KD Eisenach übernommen.
Am 20.10.1967 wurde ich vorgeführt und von 8.45-13.30 befragt.
Gegen 17.00 hat mich mein Vater abgeholt.
Es gab kein Mittagessen!!!!
Meine ,,Begnadigung,, fand am 25.10.1967 durch den Leiter des BVfS Erfurt Boller/Major statt und meine Akte wurde der Abteilung XX Erfurt übergeben
Thomas Lindner
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karnak hat geschrieben:Alfred!
Du hast recht und weist trotzdem was ich meine.
Ansonsten wollte ich Abt.IX schreiben,Entschuldige bitte war ein Fehler.
Ansonsten,wenn ich in diesem Land was zu sagen hätte,Dich würde ich für eine leitende Funktion in einem Finanzamt vorschlagen.Dafür bist Du wie gemacht,glaube ich
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Interessierter hat geschrieben:Die unschuldig Inhaftierten kamen nach 6 bzw 7 Jahren unter Mitwirkung von RA Vogel frei.
Innerhalb des MfS haben die AsA-Verfahren bleibende Spuren hinterlassen. Nach der Freilassung der Verurteilten setzte Mielke eine interne Prüfungskommission ein. Diese stellte fest, dass die Vorwürfe der Agententätigkeit bei den Bad Salzunger sowie allen anderen AsA-Verfahren frei erfunden waren. Das führte jedoch keineswegs zu einer Rehabilitierung oder gar Entschädigung der in diesem Zusammenhang Verurteilten. Eine Auswertung der Geschehnisse außerhalb des MfS lehnte Mielke strikt ab. Lediglich die Arbeit der Hauptabteilung IX des MfS wurde auf einer Dienstkonferenz am 24. Mai 1979 vom Minister heftig gerügt.4 Der inzwischen mit seiner Dissertation zu diesem Thema promovierte und zum stellvertretenden Leiter der Hauptabteilung IX aufgestiegene Oberst Herbert Pätzel wurde lediglich – bei gleichbleibenden Bezügen – als Offizier im besonderen Einsatz (OibE) der Hauptabteilung VII des MfS zur Staatlichen Archivverwaltung der DDR versetzt. Für die an den Verfahren beteiligten Richter und Staatsanwälte kam es zu keinerlei Konsequenzen.

Interessierter hat geschrieben:Innerhalb des MfS haben die AsA-Verfahren bleibende Spuren hinterlassen. Nach der Freilassung der Verurteilten setzte Mielke eine interne Prüfungskommission ein. Diese stellte fest, dass die Vorwürfe der Agententätigkeit bei den Bad Salzunger sowie allen anderen AsA-Verfahren frei erfunden waren. Das führte jedoch keineswegs zu einer Rehabilitierung oder gar Entschädigung der in diesem Zusammenhang Verurteilten. Eine Auswertung der Geschehnisse außerhalb des MfS lehnte Mielke strikt ab. Lediglich die Arbeit der Hauptabteilung IX des MfS wurde auf einer Dienstkonferenz am 24. Mai 1979 vom Minister heftig gerügt.4 Der inzwischen mit seiner Dissertation zu diesem Thema promovierte und zum stellvertretenden Leiter der Hauptabteilung IX aufgestiegene Oberst Herbert Pätzel wurde lediglich – bei gleichbleibenden Bezügen – als Offizier im besonderen Einsatz (OibE) der Hauptabteilung VII des MfS zur Staatlichen Archivverwaltung der DDR versetzt. Für die an den Verfahren beteiligten Richter und Staatsanwälte kam es zu keinerlei Konsequenzen.
http://www.horch-und-guck.info/hug/arch ... -61/06115/
icke46 hat geschrieben:Vielleicht bin ich ja ein bisschen beschränkt oder lese auch zu schnell - aber ich habe nicht herausgefunden, was AsA-Verfahren waren. Kann mir da jemand weiterhelfen?
Gruss
icke
Interessierter hat geschrieben:Merkur, daß die Ermittlungen eben nicht unvoreingenommen vorgenommen wurden und das die Untersuchungshaft eben nicht in der Strafprozessordnung geregelt war zeigte die Praxis und ist auch unter anderem bei Wiki nachzulesen.
Interessierter hat geschrieben:Wie die Abt. IX des Mfs für das größte Fiasko der jüngeren MfS Geschichte sorgte und dadurch auch gleichzeitig aufgedeckt wurde mit welchen Methoden das MfS vorging enthüllt der nachstehend geschilderte Vorgang. So gab es Untersuchungshaftzeiten von 2 bis zu 4 Jahren in denen Untersuchungshäftlinge bis hin zur völligen Erschöpfung vernommen wurden.
Das nachstehend geschilderte Beispiel zeigt auf, daß die Stasi bewußt Straftaten konstruierte, weil es in ihren Kram passte und Unschuldige zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden.
Darüber kann auch die Schönrederei von ehemaligen Vernehmern mit " Kaffee und Kuchen " nicht hinwegtäuschen. Manche " Ehemalige " können eben ihr damaliges Motto " Tarnen - Tricksen - Täuschen " auch heute noch nicht verleugnen.
Eine Erfindung des MfS und ihre Folgen
Das kleine Thüringer Städtchen Bad Salzungen wurde 1971 zum Schauplatz einer der absurdesten Agentengeschichten, die jemals in der DDR inszeniert wurden. Die Suhler Bezirksverwaltung (BV) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) war einem Spionagering auf der Spur. Unter dem Decknamen "Waldläufer" führte sie einen "Operativen Vorgang" (OV) gegen eine ganze Reihe mutmaßlicher westlicher Geheimdienstagenten.
Thomas 1948 hat geschrieben:Meine ,,Begnadigung,, fand am 25.10.1967 durch den Leiter des BVfS Erfurt Boller/Major statt und meine Akte wurde der Abteilung XX Erfurt übergeben
Thomas Lindner
Alfred hat geschrieben:Nachfragen sollten erlaubt sein !

ABV hat geschrieben:Um Fragen vorzubeugen: Ich habe sämtliche, nicht zum Thema gehörenden Kommentare entfernt. Das Thema ist viel zu interessant und auch zu ernst, um es durch kindische Streitereien zu zerstören. Nicht zuletzt sind wir das auch Merkur und seiner Fleißarbeit schuldig!!
Gruß an alle
Uwe
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