DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Wosch » 5. Oktober 2012, 21:22

ABV hat geschrieben:Ich könnte ja jetzt darauf antworten @ Wosch: Meine ABV-Zeit beschränkt sich auf den Zeitraum von September 1989 bis September 1990. Ich bin mir durchaus bewusst, dass die VP in der DDR nicht den besten Ruf besaß. Ich habe mich bislang auch stets kritisch mit der Rolle der VP im allgemeinen und meiner eigenen im besonderen, auseinandergesetzt.
Aber ich lass es lieber, weil du ohne jedes Wort in deinem Sinne verdrehst. Bleib weiter in deinem " ideologischen Schützengraben" und blicke bloß nicht über den Rand. Da geht es dir nicht viel anders, als Alfred!

Trotzdem schöne Grüße aus dem stürmischen Oderland nach Kassel
Uwe [hallo]




Uwe, ich bezog mich auf Deinen von mir rot hervorgehobenen Seitenhieb auf andere User dieses Forums. Zu Deinem Hinweis auf Deine nur kurze "ABV"-Zeit werde ich aber wahrscheinlich damit Recht haben dürfen, daß wenn die DDR im Ganzen so weiterbestanden hätte wie vor der Wende 89, so wäre Deine Funktion als Solcher auch weiter gewährleistet gewesen. Aus diesem Grunde bin ich der Meinung, daß es sich für Dich nicht geziemt hier so wie Du es leider manchmal zu pflegen scheinst, über bestimmte Mitglieder zu urteilen. In Deiner Position als zuständiger Administrator solltest Du mich nicht ebenfalls für meine berechtigte Kritik so ansprechen, denn mit irgendeinem "ideologischen Schützengraben" hatte meine Kritik an Dich überhaupt nichts zu tun. Du erwartest von uns, daß wir uns anderen Usern gegenüber respektvoll verhalten, das sollte dann aber auch insbesondere für einen Administrator gelten und in dem Zusammenhang bist Du in Deinem, von mir rot Hervorgehobenen, nicht mit einem guten Beispiel vorran gegangen. Im Gegenteil, es vergiftet damit das Klima. Der Vergleich zu Alfred gehört sich nun auch nicht denn ich denke dem Alfred gefällt es garnicht, daß Du ihn mit mir auf eine Stufe stellst. Du schreibst manchmal sehr schöne ellenlange Beiträge, was man von manchen "Kurzen" aber nicht immer sagen kann.
Schönen Gruß aus Kassel. [hallo]

PS: Uwe, Du schriebst daß Du Dich bislang immer kritisch mit der VP und Deiner Funktion auseinandergesetzt hattest. Das will ich hier garnicht in Frage stellen!! Aber hat das Volker Zottmann nicht auch getan, denke mal darüber nach. Vielleicht wirst Du dann ja verstehen worin mein Anliegen besteht. [wink]

PS:Und was war vor dem ABV, vor September 89? Ist nur ´ne Frage.
Wosch
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Wosch » 6. Oktober 2012, 15:31

ABV hat geschrieben:Hallo Wolfgang!
Du hast ja nicht ganz Unrecht, manchmal reagiere ich auch etwas unwirsch. [wink] Recht hast du natürlich auch, dass die kurze ABV-Karriere den Zeitumständen, nicht aber etwaigen persönlichen Einsichten meinerseits geschuldet ist.
Du hast gefragt, was vor 1989 war: also erstmal war da die Vorschule, Kindergarten habe ich mir geklemmt,....... Quatsch! Die wirklich interessanten Dinge aus meiner Vita sind: Grundwehrdienst bei den Grenztruppen von 1983-1985, dann habe ich am 01. Juni 1985 meinen Dienst bei der VP, konkret im " Wachkommando Missionschutz Berlin" begonnen. Das sollte eine Lebensaufgabe werden, was ich aber durch eigenes Zutun auf drei Jahre abkürzen konnte. Weil ich mit dem Dienst dort absolut nicht arrangieren konnte. Ab dem Juni 1988 war ich bei der Schutzpolizei in Seelow, meiner heimatlichen Kreisstadt. Dann für ein Jahr ABV, oder besser gesagt " Schutzpolizist im Abschnitt", was natürlich keiner so gesagt hat. ABV wurde man erst nach einem absolvierten Studium. Wobei für mich schon beim Vorbereitungsjahr Schluss war.

Viele Grüße aus dem Oderland
Uwe [hallo] [hallo]



Danke für den kurzen Aufriß Deines Lebensweges in der DDR und wie ich mir schon denken konnte fing das auch nicht erst beim "ABV" an, es gab schon ein paar Jahre davor und es gibt für mich auch gar keinen Grund Dir Vorwürfe dafür zu machen daß Du nach Deinem GWD zur Polizei gegangen warst, auch wenn die Polizeigewalt im Grunde genommen mehr ihrem nicht gerade immer demokratisch gesinnten vorgesetzten Minister und dessen Vorgaben von höchster Stelle unterworfen war, anstatt sich ihrer wahren Verantwortung den eigenen Mitbürgern gegenüber widmen zu können. Es gab in der DDR viele sich aus ganz banalen Gründen ähnelnde "Karrieren" und in den meißten Fällen mußte man sich notwendiger Weise dazu etwas der vom "Staat" vorgefaßten Linie anpassen, sonst war der Spielraum des eigenen Werdegangs eingegrenzt. Daß im Nachhinein zum Vorwurf erheben ist unredlich, egal wem die "Ehre" gebühren würde. Man sollte nicht immer den Fehler begehen, Denen die sich nachträglich zu ihren eigenen Fehlern bekennen dieses dann als "unredlich" vorwerfen und dabei scheinbar verkennen, daß in dem Eingestehen eigener begangender Fehler mehr Größe liegt als in der Anzweifellung der vorgetragenden Aufrechtigkeit. Dann ist es manchmal besser aus eigener Betroffenheit diesen verdammten Zeigefinger dort zu lassen wo er hingehört, nämlich nicht in Richtung des Anderen zeigend.
Ich hoffe Uwe, Du münzt diese Zeilen nicht speziell auf Dich, sie sollten nur meine Meinung wiedergeben. Wer will kann sie auf sich beziehenn wer will kann es auch lassen.

Schönen Gruß aus Kassel. [hallo]
Wosch
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon karnak » 6. Oktober 2012, 15:41

Ein ABV,wie ein Kontaktbereichsbeamter ist und war nicht unbedingt dazu da immer ein Freund der Bevölkerung bzw.jeden Teiles der Bevölkerung zu sein.
Das ist eher die Aufgabe eines Animateurs im Robinson-Club.
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Wosch » 6. Oktober 2012, 16:00

karnak hat geschrieben:Ein ABV,wie ein Kontaktbereichsbeamter ist und war nicht unbedingt dazu da immer ein Freund der Bevölkerung bzw.jeden Teiles der Bevölkerung zu sein.
Das ist eher die Aufgabe eines Animateurs im Robinson-Club.



Karnak, wenn man sich aber mit der offiziellen Berichterstattung befaßte, konnte es aber den Anschein erweckt haben. Das ist ja der springende Punkt gewesen: "Mehr sein als schein"
Schönen Gruß aus Kassel. [hallo]
Wosch
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon karnak » 6. Oktober 2012, 16:04

Habe ich gerade was geschrieben zu.Wollen wir uns ernsthaft über das Eine oder Andere Politikergeschwatz unterhalten.Da könnten wir Seiten füllen,immer noch.
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon oetten » 9. Oktober 2012, 20:08

Hallo zusammen,

Ich war immer bestrebt das die Warheit veröffendlicht wird.

Am 8. Dezember 1979 beschlossen zwei Schüler aus Halle die Flucht aus der DDR: Heimlich verschwanden Heiko Runge und Uwe Fleischhauer von zu Hause, um sich in den Harz durchzuschlagen. Bei Sorge wollten sie über die innerdeutsche Grenze flüchten. Doch anstatt die Bundesrepublik zu erreichen, endete ihre Flucht hinter dem ersten Grenzzaun. Heiko Runge starb durch die tödlichen Schüsse zweier Grenzsoldaten.

Der tragische Vorfall war äußerst brisant und sollte vertuscht werden, denn hier ließ die DDR an ihrer Westgrenze auf die eigenen Kinder schießen. Doch trotz damals zum Schweigen gebrachter Soldaten, Angehöriger, Lehrer und Mitschüler ließen sich die langen Schatten des „Mordfalls Runge" nicht auslöschen. Mitte der 90er Jahre fanden schließlich die so genannten Mauerschützenprozesse statt. Dabei standen auch jene beiden Grenzsoldaten vor Gericht, die auf Heiko Runge geschossen hatten. Doch kann man DDR-Unrecht auf diese Weise aufarbeiten?

Sendedaten:

Lange Schatten
Eine DDR-Grenzkompanie und der Mordfall Runge

Sendetermin: 28.11.2012, 22:05 Uhr, SWR2 Feature, 55 Minuten

Autoren: Thomas Gaevert / Söhnke Streckel

Ich hoffe das ich zur Aufklährung beigetragen habe.

Gruß Eberhard

PS. Möchte mich auf diesem Weg bei den Autoren: Thomas Gaevert / Söhnke Streckel für die zusammenarbeit bedanken. [hallo]
Redaktion: Wolfram Wessels
Regie: Günter Maurer
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Thunderhorse » 9. Oktober 2012, 21:37

oetten hat geschrieben:Hallo zusammen,

Ich war immer bestrebt das die Warheit veröffendlicht wird.

Sendedaten:

Lange Schatten
Eine DDR-Grenzkompanie und der Mordfall Runge

Sendetermin: 28.11.2012, 22:05 Uhr, SWR2 Feature, 55 Minuten

Autoren: Thomas Gaevert / Söhnke Streckel

Ich hoffe das ich zur Aufklährung beigetragen habe.

Gruß Eberhard

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Hi Oetten.

Da waren die richtigen Leute an der Sache dran!!!

Thanks.
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon ex-maja64 » 9. Oktober 2012, 22:20

Danke Eberhard für deine Info. [knuddel]

Wenn ich es richtig gelesen habe ist es ein Hörfunkbeitrag.

Sollte aber in der heutigen Zeit nicht allzu schwer sein, SWR2 Feature zu empfangen. [wink]
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Interessierter » 20. Oktober 2012, 15:30

Schüsse auf Grenzverletzer, die nicht in Richtung Sperranlagen liefen, wie bei Heiko Runge waren wohl kein Einzelfall.
Jedenfall muß man wohl davon ausgehen, wenn man weiß, daß 1964 Hildegard Trabant auf ähnliche Art und Weise "niedergestreckt wurde, wie nachstehende Ausführungen zeigen.

Gegen 18.50 Uhr entdecken Grenzsoldaten im Postenbereich „Holzbrücke“ eine Frau, die sich in dem unübersichtlichen Gelände hinter einem Holunderstrauch versteckt. Als einer der Posten sie auffordert, aus ihrem Versteck herauszukommen, springt die Frau auf und rennt weg.[b] Dabei läuft sie aber nicht auf die Grenzanlagen zu, die sie noch von West-Berlin trennen, sondern bewegt sich, wie eine von den DDR-Grenztruppen gefertigte Skizze belegt, in die entgegengesetzte Richtung.[1] Dennoch entsichert der Grenzer seine Maschinenpistole und streckt die Frau nach Abgabe eines Warnschusses mit einem gezielten Schuss in den Rücken nieder.[/b] Eine Stunde später verstirbt sie im Krankenhaus der Volkspolizei. Der stellvertretende Kommandeur des Grenzregiments bescheinigt dem Schützen eine „vorbildliche Handlungsweise“. Die Tote ist Hildegard Trabant.

Die Politik des MfS zielt darauf ab, den Kreis der Mitwisser klein und entscheidende Details wie Ort und Zeitpunkt des Geschehens geheim zu halten, damit keine Informationen in den Westen gelangen. „Bei sämtlichen Dienststellen, die mit dieser Sache zu tun hatten“, notiert der zuständige Stasi-Oberleutnant, „wurden die üblichen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten, so dass keine näheren Angaben über den Ort des Vorkommnisses bekannt geworden sind.“[7] Dazu gehört auch, dass das MfS die Einäscherung und die Urnenbeisetzung des Todesopfers arrangiert, die am 23. August auf dem Friedhof Frieden-Himmelfahrt in Berlin-Niederschönhausen stattfindet.

In West-Berlin bleibt der gewaltsame Tod von Hildegard Trabant hingegen gänzlich unbemerkt. Strafrechtliche Ermittlungen, die zur Aufklärung des Geschehens führen, kommen erst in Gang, als der Ost-Berliner Aktenvorgang aus dem Jahr 1964 im Oktober 1990 an die bundesdeutschen Justizbehörden übergeben wird.[10] Das Verfahren gegen den Todesschützen zieht sich in diesem Fall ungewöhnlich lange hin, weil der Beschuldigte trotz erdrückender Beweislage standhaft leugnet, der Täter zu sein. 1997 wird mit Rücksicht darauf, dass er zur Tatzeit erst 20 Jahre alt war, vor der Jugendkammer des Landgerichts Berlin Anklage erhoben.[11] In der Hauptverhandlung legt der ehemalige Grenzer schließlich ein Geständnis ab. Am 10. Juni 1998 wird er schuldig gesprochen und wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt, deren Vollstreckung das Gericht zur Bewährung aussetzt.[12] Das Gericht sieht es auf der Grundlage der überlieferten Dokumente als erwiesen an, dass Hildegard Trabant im Moment der Schussabgabe, „nicht mehr versuchte, über die Grenze zu fliehen, sondern sich durch Weglaufen in das Hinterland lediglich der Festnahme entziehen wollte.

http://www.berliner-mauer-gedenkstaette ... 374,2.html
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon augenzeuge » 20. Oktober 2012, 16:14

Interessierter hat geschrieben: Dabei läuft sie aber nicht auf die Grenzanlagen zu, die sie noch von West-Berlin trennen, sondern bewegt sich, wie eine von den DDR-Grenztruppen gefertigte Skizze belegt, in die entgegengesetzte Richtung.[1] Dennoch entsichert der Grenzer seine Maschinenpistole und streckt die Frau nach Abgabe eines Warnschusses mit einem gezielten Schuss in den Rücken nieder.[/b][/b] Eine Stunde später verstirbt sie im Krankenhaus der Volkspolizei. Der stellvertretende Kommandeur des Grenzregiments bescheinigt dem Schützen eine „vorbildliche Handlungsweise“.


Dieses Verhalten ist einfach unglaublich, oder? Schießen kommt vor möglicher Festnahme und das wird als vorbildlich bezeichnet. Wie hätte der Kommandeur es bezeichnet, ihr hinterherzurennen.....als 20jähriger sollte man das können?
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Edelknabe » 20. Oktober 2012, 21:38

Lass es besser sein Jörg, auf Interessierten seinem neuen Beitrag den Empörten zu spielen. Besser wäre gewesen, man hätte dich damals zur Grenze gezogen, zum besseren verstehen für heute. Und na klar, wärst bestimmt getürmt bei der ersten Schicht am Kanten...hattest ja (noch) nichts geschaffen damals, zum ganz ordentlich festhalten.

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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Interessierter » 21. Oktober 2012, 01:18

RMR, ein Edelknabe damaliger Zeit hätte sicherlich nicht so einen geschmacklosen Kommentar zu einem Beitrag abgegeben, in dem geschildert wird, daß man einer wehrlosen Frau, die nicht in Richtung Grenze läuft, feige und hinterhältig in den Rücken schießt. Aber wie bei allen Getöteten an der Grenze wird man sich auch hier von bestimmten Usern wieder herausreden wollen, daß der Schütze gar nicht anders konnte, weil er so angespannt war in dieser Situation oder das er es nicht erkennen konnte oder weil er Angst vor Schwedt hatte.

Nehme einfach zur Kenntnis, daß auch ein 20 jähriger weiß, wie feige und hinterhältig es ist, einer wehrlosen Frau in den Rücken zu schießen.

Die Empörung ist auch nach mehr als 20 Jahren noch riesig über so eine Schweinerei und so ein Verbrechen, ob es Dir nun gefällt oder nicht.
Gerade diese immer kleiner werdende Schar von Menschen ( zu der ich auch Dich zähle ), die solche Dinge versuchen schönzureden und ihrer " geliebten " DDR " und bei Dir besonders ihrem " Volkseigentum " nachtrauern, machen es erforderlich, so etwas nicht in Vergessenheit geraten lassen.

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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon manudave » 21. Oktober 2012, 08:30

Edelknabe hat geschrieben:Lass es besser sein Jörg, auf Interessierten seinem neuen Beitrag den Empörten zu spielen. Besser wäre gewesen, man hätte dich damals zur Grenze gezogen, zum besseren verstehen für heute. Und na klar, wärst bestimmt getürmt bei der ersten Schicht am Kanten...hattest ja (noch) nichts geschaffen damals, zum ganz ordentlich festhalten.

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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Neun » 21. Oktober 2012, 09:08

augenzeuge hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben: Dabei läuft sie aber nicht auf die Grenzanlagen zu, die sie noch von West-Berlin trennen, sondern bewegt sich, wie eine von den DDR-Grenztruppen gefertigte Skizze belegt, in die entgegengesetzte Richtung.[1] Dennoch entsichert der Grenzer seine Maschinenpistole und streckt die Frau nach Abgabe eines Warnschusses mit einem gezielten Schuss in den Rücken nieder.[/b][/b] Eine Stunde später verstirbt sie im Krankenhaus der Volkspolizei. Der stellvertretende Kommandeur des Grenzregiments bescheinigt dem Schützen eine „vorbildliche Handlungsweise“.


Dieses Verhalten ist einfach unglaublich, oder?


Ja finde ich auch, warum ist sie nicht stehengeblieben? Also wenn hinter mir mal ein Warnschuss knallt, und es jemand somit erkennbar ernst meint, dann würde ich stehen bleiben. Trotzdem hätte man das sicher anders lösen können, nein müssen.
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Thunderhorse » 21. Oktober 2012, 10:23

Hätte, wäre, wenn !!!!!!!!!!!!!!!!

Es gibt Fälle und die wird es immer wieder geben, wo Leute nichts aber auch gar nichts wahrnehmen, auch nicht einen Schuß (Warnschuß).
Nennt man wimre Streßsituation.

Insofern gebe ich Dave Recht, manchmal ist Schweigen Gold, besonders wenn man keine ...... (Möge sich jeder Selbst denken).
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Bergmensch » 21. Oktober 2012, 10:24

Neun hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben: Dabei läuft sie aber nicht auf die Grenzanlagen zu, die sie noch von West-Berlin trennen, sondern bewegt sich, wie eine von den DDR-Grenztruppen gefertigte Skizze belegt, in die entgegengesetzte Richtung.[1] Dennoch entsichert der Grenzer seine Maschinenpistole und streckt die Frau nach Abgabe eines Warnschusses mit einem gezielten Schuss in den Rücken nieder.[/b][/b] Eine Stunde später verstirbt sie im Krankenhaus der Volkspolizei. Der stellvertretende Kommandeur des Grenzregiments bescheinigt dem Schützen eine „vorbildliche Handlungsweise“.


Dieses Verhalten ist einfach unglaublich, oder?


Ja finde ich auch, warum ist sie nicht stehengeblieben? Also wenn hinter mir mal ein Warnschuss knallt, und es jemand somit erkennbar ernst meint, dann würde ich stehen bleiben. Trotzdem hätte man das sicher anders lösen können, nein müssen.


Feliks meint sicher, das dieses Ereignis hätte niemals herauskommen dürfen.
Wenn schon Tote dann aber Streng Geheim.
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Thunderhorse » 21. Oktober 2012, 10:37

Bergmensch hat geschrieben:[quote="Neun]

Ja finde ich auch, warum ist sie nicht stehengeblieben? Also wenn hinter mir mal ein Warnschuss knallt, und es jemand somit erkennbar ernst meint, dann würde ich stehen bleiben. Trotzdem hätte man das sicher anders lösen können, nein müssen.[/quote]

Feliks meint sicher, das dieses Ereignis hätte niemals herauskommen dürfen.
Wenn schon Tote dann aber Streng Geheim.[/quote]



Wie die Denke mancher Leute ist!!

Wie hat Dave geschrieben!!!!!!
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon augenzeuge » 21. Oktober 2012, 10:57

Edelknabe hat geschrieben:Besser wäre gewesen, man hätte dich damals zur Grenze gezogen, zum besseren verstehen für heute. Und na klar, wärst bestimmt getürmt bei der ersten Schicht am Kanten....
Rainer-Maria


Wie, eine Fahnenflucht wäre besser gewesen? [shocked] Das wäre nicht mein Stil gewesen. Ich war schon immer für den ehrlichen, offenen, aufrechten Gang! Und das hat man auch im WK erkannt. [wink]

Letztlich finde ich es schlimm, dass du immer noch der Meinung bist, man muss bei den "Truppen" dabeigewesen sein, um heute falsche Entscheidungen verstehen zu können. Heute weiß doch jeder, der in diesem Forum liest, mehr als damals jeder der an der Grenze diente. Man hatte die Infos doch gar nicht....
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon augenzeuge » 21. Oktober 2012, 11:01

Neun hat geschrieben:Trotzdem hätte man das sicher anders lösen können, nein müssen.


Dann stimmen wir beide hier völlig überein.
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Edelknabe » 21. Oktober 2012, 17:18

Manchmal denke ich so ist das auch eine Zeitreise über die man solche Vorfälle an der damaligen innerdeutschen Grenze betrachten sollte. Man setze sich also in die Zeit-Maschine, Hebel rum und los geht es und bumms, steht man da wie ein Betrachter, Beobachter in der Landschaft und der Vorgang läuft neben einem ab wie im Film wenn die Klappe fällt.

Weiter bin ich der Meinung, der Denkprozess des damaligen Schützen (nehmen wir also den vorstehenden Text von Interessierter mit der Frau)wurde von einer Unmenge von ebenfalls damaligen Faktoren beeinflusst die ich mir mal aufzuzählen momentan erspare.Doch, einem Stressfaktor vielleicht, der Angst des Soldaten vor dem imaginären Schwedt, dieser Strafanstalt mit Horror-Gruselcharakter von der keiner so richtig was wusste, man mutmaßte also enorm in seiner Phantasie, dichtet sich da was zusammen, kurz, man hatte Angst dort zu landen...wenn, ja wenn der Flüchtling aus irgendeinem Grund doch nicht gestellt werden konnte und dies auch noch in die eigene Verantwortung fiel.

Zu sagen, heute zu sagen so wie Interessierter:" Aber ein Zwanzigjähriger musste doch wissen und wissen nicht und hätte doch und hätte nicht" ist mir einfach zuwenig, zu simpel, irgendwie zu weise, heute zu neunmalklug, um die damalige Zeit nur ein bißchen verstehen zu können.

Rainer-Maria war mal nur so laut gedacht. Die Zeitmaschine,eine gute Anregung für einen Film, also Jungregisseure aufgepasst, der Rainer als Zeitzeuge von der Elbgrenze schreibt euch das Drehbuch. Bei Bedarf bitte PN an mich...Danke.Entschuldigt Leute, bissel Werbung...auch fürs Forum natürlich ist doch erlaubt...oder?
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Volker Zottmann » 21. Oktober 2012, 17:53

Nein Rainer, es sind nicht nur weiße Flecken der Landkarten, die du ignorierst! Lies mal nach, was du AZ, Pentium, vs1400 und mir für dümmliche Beleidigungen an den Kopf warfst, weil Du trotz Beweisen nichts akzeptierst.
Fängst, statt einmal einzugestehen, etwas nicht gewusst zu haben, lieber noch einen Tread an, um Dein Versagen zu verschleiern und uns als dumm hinzustellen.
Nun baust Du hier gedanklich eine Zeitmaschine... Es gibt offensichtlich nur den schuldigen Flüchtling, den elenden Verbrecher!

Dein Geschreibe zu lesen tut weh, aber kannst ja schreiben was Du willst.
Ich als "dörflicher Hinterharzer", wie Du mich betitelst, (der ja aus Deiner geographischen Sicht dann im Westen leben müsste) werde Dein "Ergüsse" ignorieren. Mich erreichst Du nicht mehr!

Ein letzter Gruß Volker
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Edelknabe » 21. Oktober 2012, 18:25

Volker Volker, du musst lesen was mir nicht ganz logisch erscheint. Ich lass mir ja gerne einen überhelfen aber dann bitte ordentlich begründet und nicht:" Da sind weiße Flecken auf dem und dem Plan nein sowas aber auch und der unaufgeklärte Kartenbetrachter was fängt er denn nun damit an und bumms, leg ich doch den alten Schulatlas daneben ist auf einmal alles schön bunt."

Ich mag ja manchmal auch nicht alles lesen, was hier so geschrieben wird aber die tumpen Schildbürger passen irgendwie nicht zum gestandenen DDR-Bürger.Ich glaube fast, so schön blöd war der damals nicht, hatte doch einen Kopf auf den Schultern zum Denken.

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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Thunderhorse » 21. Oktober 2012, 19:14

Volker Zottmann hat geschrieben:Nein Rainer, es sind nicht nur weiße Flecken der Landkarten, die du ignorierst! Lies mal nach, was du AZ, Pentium, vs1400 und mir für dümmliche Beleidigungen an den Kopf warfst, weil Du trotz Beweisen nichts akzeptierst.
Fängst, statt einmal einzugestehen, etwas nicht gewusst zu haben, lieber noch einen Tread an, um Dein Versagen zu verschleiern und uns als dumm hinzustellen.
Nun baust Du hier gedanklich eine Zeitmaschine... Es gibt offensichtlich nur den schuldigen Flüchtling, den elenden Verbrecher!

Dein Geschreibe zu lesen tut weh, aber kannst ja schreiben was Du willst.
Ich als "dörflicher Hinterharzer", wie Du mich betitelst, (der ja aus Deiner geographischen Sicht dann im Westen leben müsste) werde Dein "Ergüsse" ignorieren. Mich erreichst Du nicht mehr!

Ein letzter Gruß Volker



Tja so isses halt, wenn man seinen eigenen Horizont nicht erweitern will und die Scheuklappen einsetzt für seine Sicht der Dinge.

Falls ich dann auch auf der I-Liste landen sollte, ich werds überleben.

P.S.: Wird doch langsam Zeit für den virtuellen Sandkasten, für die kleinen kidischen.
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Volker Zottmann » 21. Oktober 2012, 21:10

Thunderhorse hat geschrieben:

....Tja so isses halt, wenn man seinen eigenen Horizont nicht erweitern will .....




Also bei aller Wertschätzung Thunderhorse, meinen Horizont konnten bisher Edelknabes Aus- und Einlassungen wirklich nicht erweitern.
Übrigens brauche ich keine I-Liste. Ich brauch auch zum Ignorieren nicht zwingend die Taste drücken...

Gruß Volker
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Mike59 » 21. Oktober 2012, 21:56

Wem galt
Ein letzter Gruß Volker


Ist da was polizeilich relevant?

Also bei aller Wertschätzung ..., meinen Horizont konnten bisher ... Aus- und Einlassungen wirklich nicht erweitern.


War sicher nicht so gemeint, geht mir aber ähnlich. Ignorieren? Wäre mal ein Tip. Hilft nicht wenn man sonst nichts zu schaffen hat.

Mike59
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon ex-maja64 » 21. Oktober 2012, 22:32

Mike59 hat geschrieben:Wem galt
Ein letzter Gruß Volker



Es hat was von einer "schönen Leich", wie man das bei uns nennt. [wink]
ex-maja64
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon vs1400 » 22. Oktober 2012, 00:38

oetten hat geschrieben:Hallo zusammen,

Ich war immer bestrebt das die Warheit veröffendlicht wird.

Am 8. Dezember 1979 beschlossen zwei Schüler aus Halle die Flucht aus der DDR: Heimlich verschwanden Heiko Runge und Uwe Fleischhauer von zu Hause, um sich in den Harz durchzuschlagen. Bei Sorge wollten sie über die innerdeutsche Grenze flüchten. Doch anstatt die Bundesrepublik zu erreichen, endete ihre Flucht hinter dem ersten Grenzzaun. Heiko Runge starb durch die tödlichen Schüsse zweier Grenzsoldaten.

Der tragische Vorfall war äußerst brisant und sollte vertuscht werden, denn hier ließ die DDR an ihrer Westgrenze auf die eigenen Kinder schießen. Doch trotz damals zum Schweigen gebrachter Soldaten, Angehöriger, Lehrer und Mitschüler ließen sich die langen Schatten des „Mordfalls Runge" nicht auslöschen. Mitte der 90er Jahre fanden schließlich die so genannten Mauerschützenprozesse statt. Dabei standen auch jene beiden Grenzsoldaten vor Gericht, die auf Heiko Runge geschossen hatten. Doch kann man DDR-Unrecht auf diese Weise aufarbeiten?

Sendedaten:

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Sendetermin: 28.11.2012, 22:05 Uhr, SWR2 Feature, 55 Minuten

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Ich hoffe das ich zur Aufklährung beigetragen habe.

Gruß Eberhard

PS. Möchte mich auf diesem Weg bei den Autoren: Thomas Gaevert / Söhnke Streckel für die zusammenarbeit bedanken. [hallo]
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hi oetten,
nachdem ich dir ne frage stellte und nie eine antwort bekam, dachte ich mir, gib ihm mal etwas zeit und nachlesen kannst du ja noch immer.
einige user verwiesen schon öfter auf dich, daher kam in mir die hoffnung auf etwas aus deiner vita erlesen zu können. soweit, so gut.
du warst demnach zur tatzeit in dieser kompanie und auch an der lage beteiligt. hattest als gwd' ler zwei festnahmen und demnach einige erfahrung, die der masse der grenzer, zum glück, erspart geblieben ist.
so auch mir.

bei all dem, was du hier zum thema von dir gegeben hast, stellen sich mir so einige fragen.
du warst drei(?) postenpaare weiter in stellung, hattest genau den gleichen stress und, bekannter weise, genau das gleiche hinterland ... gemeint ist die entfernung zwischen z1 und z2.
vielleicht ist es es aber auch nen unterschied, zwischen gwd' ler und uaz, doch je größer der abstand zwischen den zäunen war, um so weniger stress hatte ich damals in der abriegelung.
alles was nicht über den kolonnenweg war, hätte doch nur eines warnschusses bedarft?
kein mensch wäre dann dort weiter gerannt und hinten, am gsz, stand doch, bei derartigen lagen, meist schon eine dementsprechende abriegelung.

gruß vs
vs1400
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon HPA » 22. Oktober 2012, 11:35

Vllt nicht ganz zum Thema: ich hab irgendwannn Mitte der 80iger Urlaub gemacht in Schierke;so richtig mit Passierschein und so,abends gabs als erstes die große Grenzbelehrung im FDGB Heim.
Wie wären denn die Chancen für einen potenziellen Flüchtling gewesen, dort heil üer die Grenze zu kommen?Das Gebiet ist ja sehr unübersichtlich.
Bis wann lagen dort Minensperren?
HPA
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon Nov65 » 22. Oktober 2012, 16:02

ex-maja64 hat geschrieben:
Mike59 hat geschrieben:Wem galt
Ein letzter Gruß Volker



Es hat was von einer "schönen Leich", wie man das bei uns nennt. [wink]


So einen Vergleich kriegt kein gebildeter Mensch hin. Glückwunsch ex-maja64.
Grüße von Andreas
Nov65
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Beitragvon augenzeuge » 22. Oktober 2012, 16:44

Für jene, die mit exmajas Bezeichnung nichts anfangen können.....bedeutet so viel wie Beerdigung mit Leichenschmaus. [shocked]

Dazu muss man nichts mehr sagen....Kopfschütteln reicht.
AZ
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