Trump - 47er Präsident der USA

Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 11. Oktober 2026, 10:33

pentium hat geschrieben:Die USA sind nun mal eine Weltmacht, dank der Waffen und der Abhängigkeiten der Nationen von den USA und ist noch immer die größte Wirtschaftsnation der Welt.
Sie hat sich, nicht nur unter Trump, zu dem Weltpolizisten aufgespielt und die deutsche Politik hat das nicht nur unterstützt sondern sich dankbar darauf ausgeruht. Daher wundert mich das vermeintlich Chaos nicht. Das ist ja auch nicht das erste Mal.

Befremdlich ist zudem die Wähler als dumm hinzustellen wenn sie demokratisch etwas abwählen was versagt hat.
Sowohl dort, als auch bei uns. Die Spaltung, dort wie hier, hat den Grund das die bisherigen Parteien versagt haben und noch immer versagen.

Wenn demokratisch gewählte Parteien Politik gegen die Mehrheit des Volkes macht, dann darf man sich nicht wundern wenn man sich abwendet.
Das Dümmste ist übrigens jemanden als Dumm abzustempeln, weil er gegen die politischen Überzeugungen des Bewerters handelt.
In Deutschland konnte sich die AfD noch gar nicht beweisen. Das warten wir doch mal gepflegt fair und demokatisch ab. Den Prozess des Versagens haben die Parteien CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke in Sachsen-Anhalt jedenfalls schon hinter sich.
Alle Konstellationen haben regiert oder mitgewirkt. Dieser Prozess steht der AfD noch bevor.

[super]
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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 21. Oktober 2026, 11:09

bekommt da etwa Einer "Muffensausen" ?
Karambolage im Kongress voraus, Trump versucht Fahrerflucht nach Moskau - 21.10.2026, 06:03 Uhr
Noch zwei Wochen sind es bis zur Kongresswahl, und noch einmal drückt US-Präsident Trump das Gaspedal durch. Eigene Verantwortung für die düsteren Aussichten der Republikaner übernimmt er öffentlich nicht. Stattdessen zeigt er auf die Ukraine und braust politisch in Richtung Moskau.

https://www.n-tv.de/politik/Trump-versucht-Fahrerflucht-nach-Moskau-id31440443.html,
...
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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon Icke46 » 23. Oktober 2026, 07:17

Ich habe übrigens vor einigen Tagen gelesen, dass Don Donaldo zu Beginn der aktuellen Präsidentschaft mit einer Milliarde Dollar in den Miesen war. Bis zur Halbzeit hat er dank seiner weisen Präsidentschaft-Entscheidungen vier Milliarden Gewinn gemacht. Da ist sicher in den verbleibenden Jahren noch viel Luft nach oben [super] …..
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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 23. Oktober 2026, 18:20

Immerhin....

Weißes Haus: Waffenstillstand für Oleshky-Evakuierung vereinbart
First Lady Melania Trump hat nach US-Angaben in der seit Monaten abgeriegelten Frontstadt Oleschky im russischen Besatzungsgebiet im Süden der Ukraine eine lokale Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew vermittelt. Beide Konfliktparteien hätten vereinbart, alle Kampfhandlungen ab dem 29. Oktober vorübergehend einzustellen, teilte das Weiße Haus mit. Dadurch solle humanitäre Hilfe sowie eine Evakuierung der Zivilbevölkerung über einen sicheren Korridor ermöglicht werden.

"Die Menschen in Oleschky haben nur eingeschränkten Strom, leben inmitten verminter Straßen und müssen regelmäßige Militärangriffen ertragen", sagte die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump laut Mitteilung. Sie habe mit Vertretern beider Kriegsparteien zusammengearbeitet, um die Bedingungen der lokal begrenzten Waffenruhe festzulegen.
Die seit Monaten abgeriegelte Kleinstadt Oleschky liegt auf russischem Besatzungsgebiet im Süden der Ukraine am Ufer des Dnipro. Die Stadt ist von der Versorgung abgeschnitten. Nach ukrainischen Angaben hält Russland dort etwa 2.000 Menschen fest. Hilfsorganisationen beklagen seit langem die humanitäre Lage. Die Gebietshauptstadt Cherson in ukrainischer Hand ist nur neun Kilometer entfernt. Dazwischen verläuft die Front.

Nach jahrelangem wechselseitigem Beschuss liegen rund um Oleschky Minen, ein Verlassen ist in alle Richtungen lebensgefährlich. Der Kreml warf der ukrainischen Armee wiederholt vor, durch Drohnenangriffe die Lieferung von Lebensmitteln nach Oleschky zu verhindern.

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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon Icke46 » 25. Oktober 2026, 10:52

Gerade bei Heute online gelesen:

IMG_1441.png


Ist doch schön, dass deutsche Autobauer Wahlkampf für Trump machen - da kann man ja verstehen, warum sie sich in Deutschland von tausenden Nichtstuern in der Produktion trennen [mad] …..
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 25. Oktober 2026, 10:59

Ja, ich war auch überrascht. Döllner ist schon länger der Chef der Entwicklungsabteilung. Er hatte die E-Mobilität vorangetrieben. Ein ganz schlauer Kerl.

Aber offenbar knicken vor Trump alle ein. Jetzt investiert auch Audi in den USA. Aber alles nur die teuren Autos, ab 90.000 EUR aufwärts. Der normale US-Bürger wird sich keinen US-Audi kaufen können. Denke ich.

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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 25. Oktober 2026, 11:02

Icke46 hat geschrieben:Gerade bei Heute online gelesen:
...
Ist doch schön, dass deutsche Autobauer Wahlkampf für Trump machen - da kann man ja verstehen, warum sie sich in Deutschland von tausenden Nichtstuern in der Produktion trennen [mad] ...

ergänzend dazu auf ntv:
Bei Trump-Wahlkampfshow, Audi kündigt Bau von erster Autofabrik in den USA an - 25.10.2026, 07:22 Uhr
Der US-Präsident tourt kurz vor den Midterms durch umkämpfte Bundesstaaten. In Georgia hat er einen überraschenden Gast dabei: den Audi-Chef Gernot Döllner. Der kündigt eine Milliardeninvestition an.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Audi-kuendigt-Bau-von-erster-Autofabrik-in-den-USA-an-id31455277.html,
von mir aus, nur prophezeie ich heute schon, das sich diese Investition weder amortisieren, geschweige denn rentieren wird [muede]
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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 25. Oktober 2026, 11:05

Gerd Böhmer hat geschrieben: nur prophezeie ich heute schon, das sich diese Investition weder amortisieren, geschweige denn rentieren wird [muede]


Ich sehe das etwas anders. Vergleiche das einfach mal mit Porsche in Leipzig. Dort rentiert es sich...

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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon Icke46 » 25. Oktober 2026, 11:05

Das ist auch was, was mich mal interessieren würde: Rein rechnerisch würde nach den Zahlen jeder Mitarbeiter annähernd vier Audis pro Jahr produzieren - wieviel von dem ab Werk Preis dieser vier Autos fließt in die Tasche der Schrauber?
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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 25. Oktober 2026, 11:11

Icke46 hat geschrieben:Das ist auch was, was mich mal interessieren würde: Rein rechnerisch würde nach den Zahlen jeder Mitarbeiter annähernd vier Audis pro Jahr produzieren - wieviel von dem ab Werk Preis dieser vier Autos fließt in die Tasche der Schrauber?


Wenn ich andere deutsche Hersteller zu Grunde legen, dann bekommt ein Produktionsmitarbeiter (Production Worker) ein durchschnittliches Jahresgehalt von ca. $40.000. Ein höher Qualifizierter (Abschluss Ing.) schafft es auf $ 95.000 maximal. Das ist weniger als in Deutschland.

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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 25. Oktober 2026, 11:12

augenzeuge hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben: nur prophezeie ich heute schon, das sich diese Investition weder amortisieren, geschweige denn rentieren wird [muede]

Ich sehe das etwas anders. Vergleiche das einfach mal mit Porsche in Leipzig. Dort rentiert es sich ...
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Nein, auch dort rentiert es sich nicht, oder warum soll laut Meldungen die Produktion nicht nur bei Porsche (wer will denn einen Porsche haben ?) eingeschränkt und die Zahl der Mitarbeiter reduziert werden ?
Mal ganz offen, die grosse Zeit der Autoindustrie ist doch vorbei, immerhin produziert die Autoindustrie seit Jahren ohne Rücksicht auf Verluste an Bedarf und Nachfrage vorbei auf Halde ...
.. ohne finanzielle Mittel vom Staat, den Steuerzahlern wäre nicht nur die Autoindustrie am Ende [blush]
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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 25. Oktober 2026, 11:17

Gerd Böhmer hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben: nur prophezeie ich heute schon, das sich diese Investition weder amortisieren, geschweige denn rentieren wird [muede]

Ich sehe das etwas anders. Vergleiche das einfach mal mit Porsche in Leipzig. Dort rentiert es sich ...
AZ

Nein, auch dort rentiert es sich nicht, oder warum soll laut Meldungen die Produktion eingeschränkt und die Zahl der Mitarbeiter reduziert werden ?
Mal ganz offen, die grosse Zeit der Autoindustrie ist doch vorbei, immerhin produziert die Autoindustrie seit Jahren an Bedarf und Nachfrage vorbei auf Halde ...


Klammere Deutschland einfach aus. Dafür produziert man in Leipzig kaum.

Das Werk hat 2025 den Automotive Lean Production Award gewonnen, unter anderem für schlanke, digital vernetzte und hochautomatisierte Prozesse.

Drei Antriebsarten (Benzin, Hybrid, Elektro) laufen über eine einzige Fertigungslinie. Das ist flexibel und kann Schwankungen in der Nachfrage abfedern.

Porsche hat sich entschieden, auch die zweite, elektrische Macan-Generation in Leipzig zu bauen. Auch in der Presse war zuletzt von einem weiteren SUV-Modell für Leipzig die Rede.

Der Cayenne könnte laut F.A.Z. vom slowakischen Werk Bratislava zurück nach Leipzig verlagert werden.

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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 25. Oktober 2026, 11:23

augenzeuge hat geschrieben:Klammere Deutschland einfach aus. Dafür produziert man in Leipzig kaum.
Das Werk hat 2025 den Automotive Lean Production Award gewonnen, unter anderem für schlanke, digital vernetzte und hochautomatisierte Prozesse.
Drei Antriebsarten (Benzin, Hybrid, Elektro) laufen über eine einzige Fertigungslinie. Das ist flexibel und kann Schwankungen in der Nachfrage abfedern.
Porsche hat sich entschieden, auch die zweite, elektrische Macan-Generation in Leipzig zu bauen. Auch in der Presse war zuletzt von einem weiteren SUV-Modell für Leipzig die Rede.
Der Cayenne könnte laut F.A.Z. vom slowakischen Werk Bratislava zurück nach Leipzig verlagert werden.
AZ

Von irgendwelchen Awards (das ist Selbstbetrug) und auch der konservativen F.A.Z. halte ich nichts, aber auch eine Verlagerung von Produktionsstätten in das Ausland wird doch den Absatz nicht erhöhen. Ansonsten kannst Du Dir mit Deiner Argumentation die Hand mit Dudenhöfer und Konsorten reichen, das sind doch Wunschträume fern der Realitäten ...

... aber wir waren hier bei Uncle Trump ... [hallo]
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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 25. Oktober 2026, 16:20

Audi handelt nur so, wie jedes Unternehmen handelt, das rechnen kann. Die Blamage liegt nicht bei Deutschland und auch nicht bei Audi. Die Blamage liegt bei der Politik, die den Standort so teuer und unsicher gemacht hat, dass ein deutscher Konzern seine Premium-SUVs lieber in Georgia baut als in Ingolstadt. Energie, Bürokratie, Steuern – das hat die Politik hier verbrochen. Trump kümmert sich um sein Land. Hier kümmert sich keiner um unseres.

Netzfund
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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 25. Oktober 2026, 16:32

augenzeuge hat geschrieben:
Audi handelt nur so, wie jedes Unternehmen handelt, das rechnen kann. Die Blamage liegt nicht bei Deutschland und auch nicht bei Audi. Die Blamage liegt bei der Politik, die den Standort so teuer und unsicher gemacht hat, dass ein deutscher Konzern seine Premium-SUVs lieber in Georgia baut als in Ingolstadt. Energie, Bürokratie, Steuern – das hat die Politik hier verbrochen. Trump kümmert sich um sein Land. Hier kümmert sich keiner um unseres.

Netzfund

Betrifft ja nicht nur Deutschland. Die EU-Richtlinien zur Welt- und Klimarettung retten zwar weder die Welt, noch das Klima, sorgen aber dafür, dass man in Europa nicht mehr konkurrenzfähig produzieren kann und dass man kaum noch bauen/renovieren kann vor lauter Auflagen. Erzählen wir ja hier im Forum bereits seit quasi Jahrzehnten. Nun ist es halt so weit...

Ari
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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon Icke46 » 25. Oktober 2026, 16:38

Finde ich immer gut, was der Experte "Netzfund" zu sagen hat - das ist bestimmt so eine Art Über-karnak [flash] .

Was aber den Inhalt angeht: Das sich die deutsche Politik nicht kümmert (jetzt nicht speziell auf auf die Autoindustrie bezogen) kann man eigentlich nicht sagen. Vielleicht könnte man eher sagen, dass sie nicht ganz so unbekümmert das Geld anderer Leute verbrennt, wie es der gute Donald tut.

Aufgefallen ist mir das, als kürzlich in Dresden mit großem Brimborium der Grundstein für ein Mikrochip-Werk gelegt wurde, dass eine glänzende Zukunft verspricht, zumindest auf den Manuskriptseiten der Redner. Da musste ich unwillkürlich an das Jahr 1996 denken, als der Grundstein für für die Fab30 von AMD ebenfalls in Dresden gelegt wurde. Ober-Spatenstecher war damals Kurt Biedenkopf, gefördert wurde es mit 800 Millionen von Bund und Land, und 2009 wurde es geschlossen. Bei der Prozessor-Revolution in Magdeburg hat dankenswerter Weise die Firma INTEL selbst die Reissleine gezogen, bevor die Politik die Gelegenheit hatte, etliche geplante Milliarden zu verbrennen.

Und so geht das munter weiter: In Berlin haben sie letztens um Investoren geworben, vermutlich fehlen im Moment einige hundert vom Schlage eines Rene Benko, der bekanntlich tausende von Arbeitsplätzen geschaffen hat und nun im Knast seinen Ruhestand geniesst....
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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon pentium » 25. Oktober 2026, 16:44

Icke46 hat geschrieben:Finde ich immer gut, was der Experte "Netzfund" zu sagen hat - das ist bestimmt so eine Art Über-karnak [flash] .

Was aber den Inhalt angeht: Das sich die deutsche Politik nicht kümmert (jetzt nicht speziell auf auf die Autoindustrie bezogen) kann man eigentlich nicht sagen. Vielleicht könnte man eher sagen, dass sie nicht ganz so unbekümmert das Geld anderer Leute verbrennt, wie es der gute Donald tut.

Aufgefallen ist mir das, als kürzlich in Dresden mit großem Brimborium der Grundstein für ein Mikrochip-Werk gelegt wurde, dass eine glänzende Zukunft verspricht, zumindest auf den Manuskriptseiten der Redner. Da musste ich unwillkürlich an das Jahr 1996 denken, als der Grundstein für für die Fab30 von AMD ebenfalls in Dresden gelegt wurde. Ober-Spatenstecher war damals Kurt Biedenkopf, gefördert wurde es mit 800 Millionen von Bund und Land, und 2009 wurde es geschlossen. Bei der Prozessor-Revolution in Magdeburg hat dankenswerter Weise die Firma INTEL selbst die Reissleine gezogen, bevor die Politik die Gelegenheit hatte, etliche geplante Milliarden zu verbrennen.

Und so geht das munter weiter: In Berlin haben sie letztens um Investoren geworben, vermutlich fehlen im Moment einige hundert vom Schlage eines Rene Benko, der bekanntlich tausende von Arbeitsplätzen geschaffen hat und nun im Knast seinen Ruhestand geniesst....


Irgendwie passen deines Ausführungen nicht so richtig zum Sachverhalt, dass Firmen aus Deutschland ihre Produktion ins Ausland verlagern.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 25. Oktober 2026, 16:47

aus einem Interview auf ntv:
Auftritt bei Trump "oberpeinlich", Dudenhöffer lästert über Audis "Mini-Elon-Musk" - 25.10.2026, 14:13 Uhr
Audi zieht es nach Georgia, für 3,6 Milliarden Euro. Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer hält das Werk für überfällig, den Auftritt von CEO Döllner auf Trumps Bühne dagegen für ziemlich daneben. Und er warnt: Für die Werke in Deutschland könnte der Deal noch ungemütlich werden.

https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Dudenhoeffer-laestert-ueber-Audis-Mini-Elon-Musk-id31456139.html,
das ewige Gerede von Wettbewerbsfähigkeit oder konkurrenzfähiger Produktion ist eine mehr als peinliche und abgedroschene neoliberale Phrase, was soll es bringen, wenn sich die Menschheit (die Konsumsklaven) verweigern [ich auch]
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Re: Trump - 47er Präsident der USA

Neuer Beitragvon Icke46 » 25. Oktober 2026, 17:06

pentium hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:Finde ich immer gut, was der Experte "Netzfund" zu sagen hat - das ist bestimmt so eine Art Über-karnak [flash] .

Was aber den Inhalt angeht: Das sich die deutsche Politik nicht kümmert (jetzt nicht speziell auf auf die Autoindustrie bezogen) kann man eigentlich nicht sagen. Vielleicht könnte man eher sagen, dass sie nicht ganz so unbekümmert das Geld anderer Leute verbrennt, wie es der gute Donald tut.

Aufgefallen ist mir das, als kürzlich in Dresden mit großem Brimborium der Grundstein für ein Mikrochip-Werk gelegt wurde, dass eine glänzende Zukunft verspricht, zumindest auf den Manuskriptseiten der Redner. Da musste ich unwillkürlich an das Jahr 1996 denken, als der Grundstein für für die Fab30 von AMD ebenfalls in Dresden gelegt wurde. Ober-Spatenstecher war damals Kurt Biedenkopf, gefördert wurde es mit 800 Millionen von Bund und Land, und 2009 wurde es geschlossen. Bei der Prozessor-Revolution in Magdeburg hat dankenswerter Weise die Firma INTEL selbst die Reissleine gezogen, bevor die Politik die Gelegenheit hatte, etliche geplante Milliarden zu verbrennen.

Und so geht das munter weiter: In Berlin haben sie letztens um Investoren geworben, vermutlich fehlen im Moment einige hundert vom Schlage eines Rene Benko, der bekanntlich tausende von Arbeitsplätzen geschaffen hat und nun im Knast seinen Ruhestand geniesst....


Irgendwie passen deines Ausführungen nicht so richtig zum Sachverhalt, dass Firmen aus Deutschland ihre Produktion ins Ausland verlagern.


Eigentlich passt das schon: Logischerweise produzieren Firmen immer dort, wo sie die meisten Fördermittel abgreifen können. Das fing Deutschland-intern damit an, dass man beispielsweise die Produktion von Niedersachsen nach Sachsen-Anhalt verlagert hat, als die Bindungsfrist abgelaufen war, ging es dann weiter nach Polen, um dann schlussendlich nach Bangla Desh weiterzuwandern.
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