Finde ich immer gut, was der Experte "Netzfund" zu sagen hat - das ist bestimmt so eine Art Über-karnak
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Was aber den Inhalt angeht: Das sich die deutsche Politik nicht kümmert (jetzt nicht speziell auf auf die Autoindustrie bezogen) kann man eigentlich nicht sagen. Vielleicht könnte man eher sagen, dass sie nicht ganz so unbekümmert das Geld anderer Leute verbrennt, wie es der gute Donald tut.
Aufgefallen ist mir das, als kürzlich in Dresden mit großem Brimborium der Grundstein für ein Mikrochip-Werk gelegt wurde, dass eine glänzende Zukunft verspricht, zumindest auf den Manuskriptseiten der Redner. Da musste ich unwillkürlich an das Jahr 1996 denken, als der Grundstein für für die Fab30 von AMD ebenfalls in Dresden gelegt wurde. Ober-Spatenstecher war damals Kurt Biedenkopf, gefördert wurde es mit 800 Millionen von Bund und Land, und 2009 wurde es geschlossen. Bei der Prozessor-Revolution in Magdeburg hat dankenswerter Weise die Firma INTEL selbst die Reissleine gezogen, bevor die Politik die Gelegenheit hatte, etliche geplante Milliarden zu verbrennen.
Und so geht das munter weiter: In Berlin haben sie letztens um Investoren geworben, vermutlich fehlen im Moment einige hundert vom Schlage eines Rene Benko, der bekanntlich tausende von Arbeitsplätzen geschaffen hat und nun im Knast seinen Ruhestand geniesst....