Soldatensprache in der NVA

Alles zum Thema NVA, außer GT

Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon Edelknabe » 2. August 2026, 19:02

Ehe wir hier aus ner Bemerkung übers KZ einen Elefanten machen sollte mal nicht vergessen werden das damals Jeder so ein Pentium mit wehenden Fahnen und vielleicht noch Freiwilliger zur NVA gegangen ist. Ich hatte also Besseres zu tun, zum Bsp. ordentlich Geld zu verdienen nur diese NVA hing mir anfangs enorm an. Später erst drehte das Ganze....

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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon karnak » 2. August 2026, 19:09

Edelknabe hat geschrieben:OK Ari ich bin nicht gemeint aber ich persönlich frage nach dem Verhalten der Offiziere, Soldaten und Gefreiten für die Zeit um die Grenzöffnung und später herum?

Rainer Maria

PS: Gut Karnak wir wollen das hier nicht ins Lächerliche ziehen nur verging mir bestimmt für ne Woche vollkommen der Appetit in Glöwen und ich war so schon "mager"fing mich aber später wieder. Und bitte nicht alles auf die Goldwaage.....
schau dir nur sein Foto auf der Titelseite an. Das Buch ist jedenfalls Spitze...als Antikriegsroman.Or nee jetzt dieser Hobbystratege Pentium noch," ich liebe den Kerl"

Und mit was hast Du Deinen mangelnden Appetit in Verbindung gebracht, mangelnde bereitgestellte Kalorien können es ja nicht gewesen sein, wie bei den KZlern? Nur das war mein Punkt. [hallo]
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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon ratata » 2. August 2026, 20:19

karnak hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:OK Ari ich bin nicht gemeint aber ich persönlich frage nach dem Verhalten der Offiziere, Soldaten und Gefreiten für die Zeit um die Grenzöffnung und später herum?

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PS: Gut Karnak wir wollen das hier nicht ins Lächerliche ziehen nur verging mir bestimmt für ne Woche vollkommen der Appetit in Glöwen und ich war so schon "mager"fing mich aber später wieder. Und bitte nicht alles auf die Goldwaage.....
schau dir nur sein Foto auf der Titelseite an. Das Buch ist jedenfalls Spitze...als Antikriegsroman.Or nee jetzt dieser Hobbystratege Pentium noch," ich liebe den Kerl"

Und mit was hast Du Deinen mangelnden Appetit in Verbindung gebracht, mangelnde bereitgestellte Kalorien können es ja nicht gewesen sein, wie bei den KZlern? Nur das war mein Punkt. [hallo]


Wenn ich Glöwen lese , kommt mir das Kot....... Hatten da einen Kapo in der 1. Kompanie , der immer sich an der Pfeifenkontrolle vor der Nachtruhe erfrischte . Im Mai 69 bis Juli 69 in der 1 Kompanie am ,Medpunkt, gedient , dann zur 7. Kompanie am Hinterausgang -Nähe - Speisesaal bis Anfang zu den Waffen-Uffz versetzt . Dieses ersten 3 Monate , das war eine ganz beschissene Zeit . Um 6 15 Uhr zum Frühstück Marschiert , das war eine Hungersmalzeit , ein kleines und ein großes Brötchen mit Marmelade oder eine scheibe Käse , alles für 12 Personen am Tisch abgezählt , wurde ja von uns Soldaten die Küchendienst hatten selber ein gedeckt , da fehlte immer etwas von den abgezählten Teilen . Wer da nicht gleich beim hinsetzen sich seine Anteile nahm , hatte die Arschkarte , zur Essenausgabe gehen , die dachten du frisst zu viel . Dann gab es für uns um 13 30 uhr Mittagessen . 6 Std ohne einen happen Essen . Uns hing der Magen in den Kniekehlen . Vom Rumturnen im Gelände , da konnte man nichts mitschleppen . In der 7. brauchten wir nicht zur Kompanie marschieren . In der 1. Ja , wer für einen Kameraden der GUVD hatte , das Essen mitbringen musste , dem ist schon mal das essen beim Exschritt vom Teller gefallen . mfG ratata
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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon ratata » 2. August 2026, 21:09

pentium hat geschrieben:Essen Fassen!

Wir Soldaten der 4. Kompanie des Grenzregiment 35 hatten die Meinung, dass es uns bezogen auf die Verpflegung ein wenig besser ging, als in vielen anderen Einheiten der NVA. Man hatte den Eindruck, daß man uns bei Stimmung halten wollte und hat alle Organisationspotentiale genutzt, daß es uns einigermaßen gut ging. Was damals so eine DDR-Konsumkaufhalle im Angebot hatte, das hatten wir auch zum Frühstück und zum Abendessen. Niemals in meinem Leben habe ich so viele Äpfel gegessen wie bei der NVA. Neben der Essensausgabe standen oftmals Kisten oder Stiegen mit Äpfeln und man konnte immer ein zwei Äpfel mitnehmen und manchmal auch soviel man wollte. Südfrüchte waren ebenso knapp wie im zivilem Bereich und so sahen wir Apfelsinen, Mandarinen und Bananen (die einzigen Südfrüchte, welche wir kannten) höchstens einmal im Monat. Eine Ausnahme hier waren auch die sogenannten "Durchhaltebeutel", welcher jeder Grenzsoldat einmal in der Woche erhielt. Ein paar kleine Stückchen Schokolade, Kekse, Trockenobst kleinere Wurst- oder Fleischbüchsen und hart am Verfallsdatum grenzende Einsatzverpflegung (Suppenbrühwürfel, Suppenkonzentrate, Milchpulver, ein Gemisch aus Bohnenkaffee und Malzkaffe, Malz-und Fruchtbonbons, Tee und Trockenspiritustabletten).
http://www.rhebs.de/mauer/essen.htm


Wie oft soll man hier schreiben , wer wann bei der NVA , Grenztruppen gedient hat . Ich hatte ein Jahr lang mit dem Küchenbullen auf ein Zimmer gelegen . Im GR 23 war die Bereitstellung von Nahrungsmitteln für die Grenzkompanien nicht besonders . Was der Küchenuffz . auch bestellte , es kam das , was geliefert wurde. Sonntags ein Stück Kuchen , Wir waren in der Kompanie 48 Armeeangehörige unter Waffen . Im Bestand hatte ich 50 MPI-KM .
Den wöchentlichen Essenplan haben wir auf der Bude für die Kompanie aus gewählt . In der Kühlzelle , da war nicht viel an Verpflegung drin . Es gab nicht ein Stück Kuchen zu viel . Am meisten wurde gebratene Nudel mit Rührei zu Mittag angeboten . Wer etwas aus dem Dorfkonsum haben wollte , der musste es dem Kompanieschreiber sagen . was er tragen konnte , brachte er mit . Die Postenbeutel , die waren meisten gefüllt , mit der Büchsensorte der Komplecktenversorgung , die einmal im Monat in der Kompanie durchgeführt wurde . Besonders gab es den SHESTERFIELD -Käse un die Rotwurst in der Büchse . Mit dem Käse konnte man Fensterverkitten . Für die Nachtschicht und Spätschicht hatte der Küchenbulle einen großen Kochtopf mit Brotscheiben ,Marmelade herausgestellt , Wenn sich 24 Soldaten daran zu schaffen machten , war im nu alles Brot alle . Ich hatte 8 kilo abgenommen , die Klamotten passten auch nicht mehr . ratata
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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon augenzeuge » 2. August 2026, 21:16

8kg runter? Dann lag der Edelknabe zumindest in der Richtung.....

AZ
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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon Icke46 » 2. August 2026, 21:41

karnak hat geschrieben:
(….)

Du willst also behaupten Du sahst nach Deinem Aufenthalt in diesem Glöwen so aus wie ein Häftling nach der Befreiung aus einem KZ? Das hat halt eine gewisse Verwunderung bei mir ausgelöst. Erinnert mich ein bisschen an die Geschichten eines Volker Zottmann. [flash]

(….)



Wo hier gerade von VZ die Rede ist: Der ist mir heute bei Facebook über den Weg gelaufen, witzigerweise im Zusammenhang mit Essen.
Womöglich wurden im Harz sogar die Reste der Delikatesse-Schulspeisung an die Grenztruppen weitergereicht [flash] .

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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon karnak » 2. August 2026, 21:47

Von den Senfeiern und dem Griesbrei abgesehen hätte ich alles gerne gegessen. [flash]
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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon karnak » 2. August 2026, 21:52

augenzeuge hat geschrieben:8kg runter? Dann lag der Edelknabe zumindest in der Richtung.....

AZ

Letztlich kann ich konkret zu Glöwen nichts sagen,auch zu dem Zeitraum nicht.War ja erst 78 beim Militär. Das Essen war auch nicht immer mein Traum,aber zum Abnehmen wenig geeignet, eher das Gegenteil. [flash] Und ich habe mich mit Fresspaketen versorgen lassen. [grin]
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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon Edelknabe » 3. August 2026, 08:26

Bestimmt Jörg, also um die 8 Kilo weniger waren das schon denn so sah ich damals auch aus. Eben ähnlich wie der Edlef Köppen. Aber Gott sei gedankt alles Geschichte und kurz nochmal hin zu später. Ungelogen, die Grenzer hatten wohl den höchsten Verpflegungssatz der NVA und das zeigte sich dann auch und zwar...."im richtig gesunden Aussehen der Jungs." Genug von den beschissenen Zeiten, mehr hin zum Verhalten der Truppe um die Wendezeit und danach.

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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon steffen52 » 3. August 2026, 19:47

Ich staune wie sich da ein ehemaliger Grenzer übers Essen beschwert. Also so wie ich es gehört habe hatten die Grenztruppen die beste Verpflegung
gegenüber Denen die wo anders dienen müssten. Okay, ich hatte die Verpflegung für die Grenzkompanien jeden Tag auf dem LKW und weiß was
sie so bekommen haben! Für den karnak noch mal extra, auch Bananen für die Postenbeutel. [wink] Im GR gab es ja auch noch die MHO und da
konnte man, also wer nicht satt wurde, sich ein Essen kaufen. Also, zu meiner Zeit gab es da keine Beschwerden. Übrigens, da es kein politischer
Thread ist habe ich mal was dazu geschrieben..... [hallo]
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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon karnak » 3. August 2026, 20:29

War von 75 bis 78 auf dem Gelände des GR 34, wenn dort auch beim Chemischen Dienst. Das Essen kam aus der gleichen Küche und fand in den gleichen Räumlichkeiten statt. Von Hungerrationen war jedenfalls keine Rede.
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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon steffen52 » 3. August 2026, 20:39

karnak hat geschrieben:War von 75 bis 78 auf dem Gelände des GR 34, wenn dort auch beim Chemischen Dienst. Das Essen kam aus der gleichen Küche und fand in den gleichen Räumlichkeiten statt. Von Hungerrationen war jedenfalls keine Rede.

Also Hungersnot gab es nicht und da bei uns selbst gekocht wurde, ist es auch lecker und reichlich gewesen. Die Küchenfrauen waren super, in
jeder Beziehung.... [wink]
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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon karnak » 3. August 2026, 20:49

Lecker ist natürlich ein relativer Begriff, manchmal war es schon ein arges Zeug, viel fettes Fleisch. Habe mich ziemlich viel an die Komplekte gehalten, Kammfleischwurst in der Büchse [flash] und die Tütensuppen in Großpackungen. Waren mit den Heutigen von EDEKA überhaupt nicht zu vergleichen ,in einer wesentlich höheren Qualität. Dort hat sich wohl meine Maggi Sucht herausgebildet. [flash]
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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon steffen52 » 3. August 2026, 21:06

karnak hat geschrieben:Lecker ist natürlich ein relativer Begriff, manchmal war es schon ein arges Zeug, viel fettes Fleisch. Habe mich ziemlich viel an die Komplekte gehalten, Kammfleischwurst in der Büchse [flash] und die Tütensuppen in Großpackungen. Waren mit den Heutigen von EDEKA überhaupt nicht zu vergleichen ,in einer wesentlich höheren Qualität. Dort hat sich wohl meine Maggi Sucht herausgebildet. [flash]

Okay, zu meiner Zeit im GR ist es halt von den Küchenfrauen ordentlich und mit Liebe gekocht worden. Was sie an Fleisch usw. bekommen haben,
das habe ich selbst in der Großfleischerei geholt. Dazu kommt ja auch das die Obergenossen( Offiziere) mit gegessen haben und da hat man schon
darauf geachtet ordentliche Ware in der Küche zu verwenden. Erkenne den Unterschied! Da ich auch viel in den Grenzkompanien gegessen habe,
da kann ich solche Dinge wie du sie beschrieben hast, nicht bestätigen. Wie auch, die Kameraden die den Dienst an der Grenze tun mussten,
die musste man wenigstens mit den Essen und paar Annehmlichkeiten zur Stange halten. Bei den Muckereinheiten sah es natürlich anderes aus. [blush]
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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon Edelknabe » 4. August 2026, 08:54

Wir reden im Thema auch etwas aneinander vorbei. Es war schon ein himmelweiter Unterschied, später Grenzkompanie oder Stab/Regiment oder eben Ausbildungszeiten so Glöwen. Ich glaube ratata hatte richtig gut darüber getextet. Es sollten also nicht die Zeiten mit dem "Fettwerden" mit den Zeiten des sinngemäß "im Stehen essen da kaum Zeit fürs essen" verwechselt werden. Und das die Grenzer den besten Verpflegungssatz der ganzen NVA hatten, das schrieb ich schon.Denn später wurden Gefreite bei uns im Stab "so fett" das die Jungs kaum noch in ihre Uniformen passten.

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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon karnak » 4. August 2026, 09:38

steffen52 hat geschrieben:Okay, zu meiner Zeit im GR ist es halt von den Küchenfrauen ordentlich und mit Liebe gekocht worden. Was sie an Fleisch usw. bekommen haben,
das habe ich selbst in der Großfleischerei geholt. Dazu kommt ja auch das die Obergenossen( Offiziere) mit gegessen haben und da hat man schon
darauf geachtet ordentliche Ware in der Küche zu verwenden. Erkenne den Unterschied! Da ich auch viel in den Grenzkompanien gegessen habe,
da kann ich solche Dinge wie du sie beschrieben hast, nicht bestätigen. Wie auch, die Kameraden die den Dienst an der Grenze tun mussten,
die musste man wenigstens mit den Essen und paar Annehmlichkeiten zur Stange halten. Bei den Muckereinheiten sah es natürlich anderes aus. [blush]
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Die Obergenossen bekamen in Groß Glienicke extra Essen im Extra Raum. Die Offiziershöhrer, ich glaube ab Major ,nochmal in extra Räumlichkeiten mit Serviersoldaten. Und gekocht wurde auch von Soldaten unter Aufsicht eines Fähnrichs. [grin] Und wie gesagt, die Grenzkompanien haben dort auch gegessen. Wir waren auf dem Gelände ja die Exoten als Ausbildungseinheit, aber Essenstechnisch war alles gleich.
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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon ratata » 8. August 2026, 04:29

Vielleicht sollte man mal unterscheiden , wieviel Soldaten eine GK hatte . Die 9. GK GR 23 zu meiner Zeit , 48 Soldaten , Verpflegung kam vom GR 23 Gardelegen . Einmal im Monat war komplekte Versorgung , da rückte der Rückwertige Dienst an. Von der Hundefutterversorgung bis zum Treibstoff wurden alle versorgt. An dem Tag wurden wir mit dem Versorgungspäckchen gefüttert . es ist nicht mehr so einfach , was vor 56 Jahren in der Gk geschah . Persönliche Dokumente mussten vernichtet werden . Aber da es damals eine beschissene Zeit war , ist doch einiges hängen geblieben . Mein Gesundheitsbuch habe ich noch , auch die Unterschrift , das ich ohne gesundheitliche Folgen
oder so , entlassen bin . Noch heute wird man von den scheiß Grenzdienst und die Erlebnisse aufgeschreckt . Mfg ratata
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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon augenzeuge » 8. August 2026, 07:30

Das ist doch mal ne ehrliche Antwort.
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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon Edelknabe » 8. August 2026, 10:37

Der war gut vom ratata, der mit dem Gesundheitsbuch.....was ich ebenfalls noch habe. Wird nur Keinen mehr interessieren wenn der Alte mal irgendwann tot umfällt. Ursache unbekannt halt denn sonst war Kerl doch bis auf sein Alter recht gesund. Ich erinnere mich einer Episode eines Marsches in der Ausbildung. Durch Sturm war wohl eine Freileitung gerissen und die Enden (noch unter Saft)peitschten über den Boden und trafen einen Soldaten. Was dann passierte keine Ahnung mehr, bestimmt später der obligatorische Eindrag ins Gesundheitsbuch. Fünfzig Jahre danach, da holt kein Angehöriger noch ne Witwenrente von einen längst abgelegtem Staat ab. Die Kasse wird meinen"geht uns nichts an."

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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon pentium » 8. August 2026, 11:17

Edelknabe hat geschrieben:Der war gut vom ratata, der mit dem Gesundheitsbuch.....was ich ebenfalls noch habe. Wird nur Keinen mehr interessieren wenn der Alte mal irgendwann tot umfällt. Ursache unbekannt halt denn sonst war Kerl doch bis auf sein Alter recht gesund. Ich erinnere mich einer Episode eines Marsches in der Ausbildung. Durch Sturm war wohl eine Freileitung gerissen und die Enden (noch unter Saft)peitschten über den Boden und trafen einen Soldaten. Was dann passierte keine Ahnung mehr, bestimmt später der obligatorische Eindrag ins Gesundheitsbuch. Fünfzig Jahre danach, da holt kein Angehöriger noch ne Witwenrente von einen längst abgelegtem Staat ab. Die Kasse wird meinen"geht uns nichts an."

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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon steffen52 » 8. August 2026, 11:21

ratata hat geschrieben:Vielleicht sollte man mal unterscheiden , wieviel Soldaten eine GK hatte . Die 9. GK GR 23 zu meiner Zeit , 48 Soldaten , Verpflegung kam vom GR 23 Gardelegen . Einmal im Monat war komplekte Versorgung , da rückte der Rückwertige Dienst an. Von der Hundefutterversorgung bis zum Treibstoff wurden alle versorgt. An dem Tag wurden wir mit dem Versorgungspäckchen gefüttert . es ist nicht mehr so einfach , was vor 56 Jahren in der Gk geschah . Persönliche Dokumente mussten vernichtet werden . Aber da es damals eine beschissene Zeit war , ist doch einiges hängen geblieben . Mein Gesundheitsbuch habe ich noch , auch die Unterschrift , das ich ohne gesundheitliche Folgen
oder so , entlassen bin . Noch heute wird man von den scheiß Grenzdienst und die Erlebnisse aufgeschreckt . Mfg ratata

Das mag ja alles bei dir so gewesen sein. Aber es kam ja auch darauf an wo man gedient hat. Bei mir sah es alles etwas freundlicher aus. In vielen
Dingen, ob Verpflegung oder halt der tägliche Dienst. Vom Ausgang möchte ich mal nichts schreiben, ist ja den meisten User bekannt wie ich ihn
verbracht habe. So hat halt jeder eine andere Erfahrung zu seiner Dienstzeit gemacht. Zum Glück muss ich darüber nicht aufschrecken, mich
ärgert nur die Zeit der Jugend die man uns gestohlen hat.... [blush]
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Re: Soldatensprache in der NVA

Beitragvon Edelknabe » 8. August 2026, 12:55

Wieso Pentium, das waren doch nur 400Volt. War auch nicht das Erste Mal, hatte schon Erfahrung drin.Du musst ja auch nicht unbedingt zufassen, gestreift ging damals auch in Ordnung. Aber mal Humor beiseite, man lebt ja noch und nur das ist wichtig.

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