
Edelknabe hat geschrieben:OK Ari ich bin nicht gemeint aber ich persönlich frage nach dem Verhalten der Offiziere, Soldaten und Gefreiten für die Zeit um die Grenzöffnung und später herum?
Rainer Maria
PS: Gut Karnak wir wollen das hier nicht ins Lächerliche ziehen nur verging mir bestimmt für ne Woche vollkommen der Appetit in Glöwen und ich war so schon "mager"fing mich aber später wieder. Und bitte nicht alles auf die Goldwaage.....
schau dir nur sein Foto auf der Titelseite an. Das Buch ist jedenfalls Spitze...als Antikriegsroman.Or nee jetzt dieser Hobbystratege Pentium noch," ich liebe den Kerl"
![Hallo [hallo]](./images/smilies/hallo.gif)
karnak hat geschrieben:Edelknabe hat geschrieben:OK Ari ich bin nicht gemeint aber ich persönlich frage nach dem Verhalten der Offiziere, Soldaten und Gefreiten für die Zeit um die Grenzöffnung und später herum?
Rainer Maria
PS: Gut Karnak wir wollen das hier nicht ins Lächerliche ziehen nur verging mir bestimmt für ne Woche vollkommen der Appetit in Glöwen und ich war so schon "mager"fing mich aber später wieder. Und bitte nicht alles auf die Goldwaage.....
schau dir nur sein Foto auf der Titelseite an. Das Buch ist jedenfalls Spitze...als Antikriegsroman.Or nee jetzt dieser Hobbystratege Pentium noch," ich liebe den Kerl"
Und mit was hast Du Deinen mangelnden Appetit in Verbindung gebracht, mangelnde bereitgestellte Kalorien können es ja nicht gewesen sein, wie bei den KZlern? Nur das war mein Punkt.
pentium hat geschrieben:Essen Fassen!
Wir Soldaten der 4. Kompanie des Grenzregiment 35 hatten die Meinung, dass es uns bezogen auf die Verpflegung ein wenig besser ging, als in vielen anderen Einheiten der NVA. Man hatte den Eindruck, daß man uns bei Stimmung halten wollte und hat alle Organisationspotentiale genutzt, daß es uns einigermaßen gut ging. Was damals so eine DDR-Konsumkaufhalle im Angebot hatte, das hatten wir auch zum Frühstück und zum Abendessen. Niemals in meinem Leben habe ich so viele Äpfel gegessen wie bei der NVA. Neben der Essensausgabe standen oftmals Kisten oder Stiegen mit Äpfeln und man konnte immer ein zwei Äpfel mitnehmen und manchmal auch soviel man wollte. Südfrüchte waren ebenso knapp wie im zivilem Bereich und so sahen wir Apfelsinen, Mandarinen und Bananen (die einzigen Südfrüchte, welche wir kannten) höchstens einmal im Monat. Eine Ausnahme hier waren auch die sogenannten "Durchhaltebeutel", welcher jeder Grenzsoldat einmal in der Woche erhielt. Ein paar kleine Stückchen Schokolade, Kekse, Trockenobst kleinere Wurst- oder Fleischbüchsen und hart am Verfallsdatum grenzende Einsatzverpflegung (Suppenbrühwürfel, Suppenkonzentrate, Milchpulver, ein Gemisch aus Bohnenkaffee und Malzkaffe, Malz-und Fruchtbonbons, Tee und Trockenspiritustabletten).
http://www.rhebs.de/mauer/essen.htm

karnak hat geschrieben:
(….)
Du willst also behaupten Du sahst nach Deinem Aufenthalt in diesem Glöwen so aus wie ein Häftling nach der Befreiung aus einem KZ? Das hat halt eine gewisse Verwunderung bei mir ausgelöst. Erinnert mich ein bisschen an die Geschichten eines Volker Zottmann.![]()
(….)
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augenzeuge hat geschrieben:8kg runter? Dann lag der Edelknabe zumindest in der Richtung.....
AZ
Und ich habe mich mit Fresspaketen versorgen lassen. ![Grinsen [grin]](./images/smilies/evilgrins.gif)

Im GR gab es ja auch noch die MHO und da
karnak hat geschrieben:War von 75 bis 78 auf dem Gelände des GR 34, wenn dort auch beim Chemischen Dienst. Das Essen kam aus der gleichen Küche und fand in den gleichen Räumlichkeiten statt. Von Hungerrationen war jedenfalls keine Rede.
und die Tütensuppen in Großpackungen. Waren mit den Heutigen von EDEKA überhaupt nicht zu vergleichen ,in einer wesentlich höheren Qualität. Dort hat sich wohl meine Maggi Sucht herausgebildet. ![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
karnak hat geschrieben:Lecker ist natürlich ein relativer Begriff, manchmal war es schon ein arges Zeug, viel fettes Fleisch. Habe mich ziemlich viel an die Komplekte gehalten, Kammfleischwurst in der Büchseund die Tütensuppen in Großpackungen. Waren mit den Heutigen von EDEKA überhaupt nicht zu vergleichen ,in einer wesentlich höheren Qualität. Dort hat sich wohl meine Maggi Sucht herausgebildet.

steffen52 hat geschrieben:Okay, zu meiner Zeit im GR ist es halt von den Küchenfrauen ordentlich und mit Liebe gekocht worden. Was sie an Fleisch usw. bekommen haben,
das habe ich selbst in der Großfleischerei geholt. Dazu kommt ja auch das die Obergenossen( Offiziere) mit gegessen haben und da hat man schon
darauf geachtet ordentliche Ware in der Küche zu verwenden. Erkenne den Unterschied! Da ich auch viel in den Grenzkompanien gegessen habe,
da kann ich solche Dinge wie du sie beschrieben hast, nicht bestätigen. Wie auch, die Kameraden die den Dienst an der Grenze tun mussten,
die musste man wenigstens mit den Essen und paar Annehmlichkeiten zur Stange halten. Bei den Muckereinheiten sah es natürlich anderes aus.![]()
Gruß steffen52
Und wie gesagt, die Grenzkompanien haben dort auch gegessen. Wir waren auf dem Gelände ja die Exoten als Ausbildungseinheit, aber Essenstechnisch war alles gleich.

Edelknabe hat geschrieben:Der war gut vom ratata, der mit dem Gesundheitsbuch.....was ich ebenfalls noch habe. Wird nur Keinen mehr interessieren wenn der Alte mal irgendwann tot umfällt. Ursache unbekannt halt denn sonst war Kerl doch bis auf sein Alter recht gesund. Ich erinnere mich einer Episode eines Marsches in der Ausbildung. Durch Sturm war wohl eine Freileitung gerissen und die Enden (noch unter Saft)peitschten über den Boden und trafen einen Soldaten. Was dann passierte keine Ahnung mehr, bestimmt später der obligatorische Eindrag ins Gesundheitsbuch. Fünfzig Jahre danach, da holt kein Angehöriger noch ne Witwenrente von einen längst abgelegtem Staat ab. Die Kasse wird meinen"geht uns nichts an."
Rainer Maria
ratata hat geschrieben:Vielleicht sollte man mal unterscheiden , wieviel Soldaten eine GK hatte . Die 9. GK GR 23 zu meiner Zeit , 48 Soldaten , Verpflegung kam vom GR 23 Gardelegen . Einmal im Monat war komplekte Versorgung , da rückte der Rückwertige Dienst an. Von der Hundefutterversorgung bis zum Treibstoff wurden alle versorgt. An dem Tag wurden wir mit dem Versorgungspäckchen gefüttert . es ist nicht mehr so einfach , was vor 56 Jahren in der Gk geschah . Persönliche Dokumente mussten vernichtet werden . Aber da es damals eine beschissene Zeit war , ist doch einiges hängen geblieben . Mein Gesundheitsbuch habe ich noch , auch die Unterschrift , das ich ohne gesundheitliche Folgen
oder so , entlassen bin . Noch heute wird man von den scheiß Grenzdienst und die Erlebnisse aufgeschreckt . Mfg ratata

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