Das Attentat vom 20. Juli 1944

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg (1933–1945)

Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon karnak » 20. Juli 2026, 18:26

"Retten was zu retten ist" sind die Schlüsselwörter. Man wollte versuchen die " gute alte Zeit" der Herren Offiziere in Deutschland zu retten und zu zementieren. Mit Widerstand hatte das Ganze relativ wenig zu tun. Diese Mär haben die" Übriggebliebenen" nur noch schnell in die Welt gebracht um die Teilnahme am Jahrhundertverbrechen ihrer Kaste etwas zu verklären und weichzuspühlen.
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. Juli 2026, 18:27

Ziel der Verschwörer war die politische Neuordnung Deutschlands.

Es gibt unterschiedliche Deutungen, welches Ziel die Attentäter hatten. Eine besagt, dass sie vor allem ein Zeichen setzen wollten, dass es auch unter Deutschen Widerstand gegen den verbrecherischen, von Hitler begonnenen Krieg gebe („Aufstand des Gewissens“). Eine andere Deutung besagt, dass die Attentäter vor allem auf einen erfolgreichen Umsturz hinarbeiteten, um eine bedingungslose Kapitulation Deutschlands abzuwenden, als sich die Niederlage des Deutschen Reiches im Zweiten Weltkrieg bereits abzeichnete.

Welche Staats- bzw. Herrschaftsform im Falle einen erfolgreichen Umsturzes verwirklich worden wäre, ist unklar. Einig waren sich die Widerstandskämpfer darin, dass der Zweite Weltkrieg möglichst schnell beendet werden müsse, um weitere Opfer zu verhindern; eine bedingungslose Kapitulation Deutschlands lehnten sie jedoch ab. Einen Eindruck von den Plänen der Widerstandskämpfer vermitteln die Entwürfe von Regierungserklärungen, nachlesbar bei der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.


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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon andr.k » 20. Juli 2026, 18:30

pentium hat geschrieben:Dein Geschwurbel wird ja immer schlimmer. Schalte mal die Rote Lampe ab. Deine Großdeutsche Offizierskaste war dann ganz fleißig beim Aufbau der DDR dabei...


Mich würde deine persönliche Meinung zum Aufbau von Ost- und Westdeutschland interessieren, ohne dass Beiträge aus dem Internet übernommen wurden.
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon pentium » 20. Juli 2026, 18:31

karnak hat geschrieben:"Retten was zu retten ist" sind die Schlüsselwörter. Man wollte versuchen die " gute alte Zeit" der Herren Offiziere in Deutschland retten und zementieren. Mit Widerstand hatte das Ganze relativ wenig zu tun. Diese Mär haben die" Übriggebliebenen" nur noch schnell in die Welt gebracht um die Teilnahme am Jahrhundertverbrechen ihrer Kaste etwas zu verklären und weichzuspühlen.


Ich habe doch gesagt, gehe mal aus dem Rotlicht. Die DDR hatte massive ideologische Probleme mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg und den Verschwörern des 20. Juli 1944. Da das offizielle Geschichtsbild der DDR komplett auf den kommunistischen, antifaschistischen Widerstand der Arbeiterklasse ausgerichtet war, passten adlige Militärs absolut nicht ins marxistisch-leninistische Schema. Das sieht man, wenn man deine Ausführungen liest. Stauffenberg und seine Mitstreiter wurden pauschal als Vertreter des "reaktionären Junkertums" und des Imperialismus herabgewürdigt. Ihr Ziel sei es laut DDR-Führung lediglich gewesen, den bevorstehenden Sieg der Sowjetunion zu verhindern und den deutschen Imperialismus zu retten. Erkennst du deine Argumente wieder?
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon karnak » 20. Juli 2026, 18:31

[grin] Das wird wohl eher der zentrale Punkt des Plans gewesen sein. [flash]
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. Juli 2026, 18:32

andr.k hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Dein Geschwurbel wird ja immer schlimmer. Schalte mal die Rote Lampe ab. Deine Großdeutsche Offizierskaste war dann ganz fleißig beim Aufbau der DDR dabei...


Mich würde deine persönliche Meinung zum Aufbau von Ost- und Westdeutschland interessieren, ohne dass Beiträge aus dem Internet übernommen wurden.


Was hat das jetzt mit Stauffenberg zu tun? Ich hab ja nix dagegen, aber nicht hier. Ich schreib dann auch was.

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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon karnak » 20. Juli 2026, 18:37

pentium hat geschrieben:
Ich habe doch gesagt, gehe mal aus dem Rotlicht. Die DDR hatte massive ideologische Probleme mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg und den Verschwörern des 20. Juli 1944. Da das offizielle Geschichtsbild der DDR komplett auf den kommunistischen, antifaschistischen Widerstand der Arbeiterklasse ausgerichtet war, passten adlige Militärs absolut nicht ins marxistisch-leninistische Schema. Das sieht man, wenn man deine Ausführungen liest. Stauffenberg und seine Mitstreiter wurden pauschal als Vertreter des "reaktionären Junkertums" und des Imperialismus herabgewürdigt. Ihr Ziel sei es laut DDR-Führung lediglich gewesen, den bevorstehenden Sieg der Sowjetunion zu verhindern und den deutschen Imperialismus zu retten. Erkennst du deine Argumente wieder?

Ich habe überhaupt kein Problem mit dem Mann, sicher waren seine Beweggründe sogar ehrbar. Aber am Ende war er nichts anderes als ein nützlicher Idiot für ganz andere Leute. Nicht Weniger,aber halt auch nicht mehr, er war NUR ein Opfer. Halt ein bisschen wenig für ein Denkmal, reicht nur für einen Gedenkstein.Und das eigentlich Problem für mich, dass die Mittäter dieses Jahrhundertverbrechens über dieses Opfer Stauffenberg den Eindruck vermitteln wollen, wir waren doch eigentlich auch Widerständler, und das ist nun wirklich der Gipfel. [hallo]
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon andr.k » 20. Juli 2026, 18:38

augenzeuge hat geschrieben:
andr.k hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Dein Geschwurbel wird ja immer schlimmer. Schalte mal die Rote Lampe ab. Deine Großdeutsche Offizierskaste war dann ganz fleißig beim Aufbau der DDR dabei...


Mich würde deine persönliche Meinung zum Aufbau von Ost- und Westdeutschland interessieren, ohne dass Beiträge aus dem Internet übernommen wurden.


Was hat das jetzt mit Stauffenberg zu tun? Ich hab ja nix dagegen, aber nicht hier. Ich schreib dann auch was.

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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. Juli 2026, 18:41

karnak hat geschrieben:Halt ein bisschen wenig für ein Denkmal, reicht nur für einen Gedenkstein. [hallo]


Das ist nicht richtig.

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand (GDW) ist ein Denkmal und eine Bildungsstätte zur Erinnerung an den gesamten deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus, die an der Berliner Stauffenbergstraße im sogenannten Bendlerblock (Ostflügel) untergebracht ist.


Aber, dies zeigt die Intention:
Im Zusammenhang mit der Erweiterung der Gedenkstätte kritisierte Franz Ludwig Graf von Stauffenberg, ein Sohn des Hitler-Attentäters, 1994 die Aufnahme der Kommunisten, des Nationalkomitees »Freies Deutschland« (NKFD) und des Bundes Deutscher Offiziere (BDO) in die ständige Ausstellung.


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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon karnak » 20. Juli 2026, 18:42

Nun komme mir mal nicht mit der Bürokratie [flash] , darum ging es mir nicht.
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. Juli 2026, 18:43

andr.k hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
andr.k hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Dein Geschwurbel wird ja immer schlimmer. Schalte mal die Rote Lampe ab. Deine Großdeutsche Offizierskaste war dann ganz fleißig beim Aufbau der DDR dabei...


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Schreibe doch einfach. Was hält dich davon ab, oder soll das eine Drohung sein?


Wenn nett gemeinte Worte als Drohung verstanden werden, solltest du mal in dich gehen. [flash]
Ich will nur nicht mit diesem neuen Thema diesen Thread beschädigen.

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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon andr.k » 20. Juli 2026, 18:47

augenzeuge hat geschrieben:
andr.k hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
andr.k hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Dein Geschwurbel wird ja immer schlimmer. Schalte mal die Rote Lampe ab. Deine Großdeutsche Offizierskaste war dann ganz fleißig beim Aufbau der DDR dabei...


Mich würde deine persönliche Meinung zum Aufbau von Ost- und Westdeutschland interessieren, ohne dass Beiträge aus dem Internet übernommen wurden.


Was hat das jetzt mit Stauffenberg zu tun? Ich hab ja nix dagegen, aber nicht hier. Ich schreib dann auch was.

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Schreibe doch einfach. Was hält dich davon ab, oder soll das eine Drohung sein?


Wenn nett gemeinte Worte als Drohung verstanden werden, solltest du mal in dich gehen. [flash]
Ich will nur nicht mit diesem neuen Thema diesen Thread beschädigen.

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Ich halte unsachliche Bemerkungen wie "Geschwurbel" und "Schalte mal die Rote Lampe ab" für eher dem Niveau eines Stammtischgesprächs entsprechend. Eine "Beschädigung" ist in diesem Thread meiner Ansicht nach ausschließlich von einem Moderator ausgegangen.
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. Juli 2026, 18:55

Ja, Beschädigungen passieren. Vorhersehbar und nicht vorhersehbare. [grins]

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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon andr.k » 20. Juli 2026, 19:10

augenzeuge hat geschrieben:Ja, Beschädigungen passieren. Vorhersehbar und nicht vorhersehbare. [grins]

AZ

Nutzer mit DDR-Hintergrund, die in diesem Forum widersprechen, werden hier entsprechend bezeichnet beziehungsweise disqualifiziert. Haben sie nicht das Recht, Zweifel zu äußern und die Wahrheit einzufordern? Oder geht es bei dieser öffentlichen Aufarbeitung mehr um Wirkung als um Wirklichkeit?

[grins]
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. Juli 2026, 20:50

Was sollen solche Bemerkungen? User mit DDR Hintergrund haben wir wirklich genügend. Und sie widersprechen täglich. Frag Steffen52. [grins]

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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 20. Juli 2026, 21:18

andr.k hat geschrieben:Ich halte unsachliche Bemerkungen wie "Geschwurbel" und "Schalte mal die Rote Lampe ab" für eher dem Niveau eines Stammtischgesprächs entsprechend. Eine "Beschädigung" ist in diesem Thread meiner Ansicht nach ausschließlich von einem Moderator ausgegangen.

Das passiert beim Mästen, obwohl füttern schon Tabu ist.

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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon andr.k » 20. Juli 2026, 21:44

augenzeuge hat geschrieben:Was sollen solche Bemerkungen? User mit DDR Hintergrund haben wir wirklich genügend. Und sie widersprechen täglich. Frag Steffen52. [grins]

AZ

Ursprünglich bezog sich die Angelegenheit auf den verschwundenen Moderator namens "pentium". Warum nun "Steffen52" dafür herhalten muss, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Was meinst du mit deiner Frage zu "solche Bemerkungen"? Bestimmst du hier, was man fragen darf? Meine Fragen sind klar formuliert.
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon augenzeuge » 21. Juli 2026, 06:20

Ich würde hier gerne einige Beiträge löschen.

Aber ich überlasse das Pentium, er ist angesprochen. [grins]

Ansonsten, gibt's klare Forenregeln.

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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon Danny_1000 » 21. Juli 2026, 10:39

pentium hat geschrieben:....Ich habe doch gesagt, gehe mal aus dem Rotlicht. Die DDR hatte massive ideologische Probleme mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg und den Verschwörern des 20. Juli 1944. .... Stauffenberg und seine Mitstreiter wurden pauschal als Vertreter des "reaktionären Junkertums" und des Imperialismus herabgewürdigt. Ihr Ziel sei es laut DDR-Führung lediglich gewesen, den bevorstehenden Sieg der Sowjetunion zu verhindern und den deutschen Imperialismus zu retten. Erkennst du deine Argumente wieder?

Du kennst mich ja und deshalb der Ausgewogenheit wegen: Das steht aber in meinem Geschichtsbuch aus der 9.Klasse etwas anders. Ich glaube, da bist Du der eigenen Prophaganda etwas auf den Leim gegangen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon augenzeuge » 21. Juli 2026, 12:34

Danke für die wichtigen Infos.

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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon karnak » 21. Juli 2026, 13:30

[grin] wäre natürlich schön wenn man auch das lesen könnte was vor dem eingestellten Text steht.
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 21. Juli 2026, 15:43

Danny_1000 hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:....Ich habe doch gesagt, gehe mal aus dem Rotlicht. Die DDR hatte massive ideologische Probleme mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg und den Verschwörern des 20. Juli 1944. .... Stauffenberg und seine Mitstreiter wurden pauschal als Vertreter des "reaktionären Junkertums" und des Imperialismus herabgewürdigt. Ihr Ziel sei es laut DDR-Führung lediglich gewesen, den bevorstehenden Sieg der Sowjetunion zu verhindern und den deutschen Imperialismus zu retten. Erkennst du deine Argumente wieder?

Du kennst mich ja und deshalb der Ausgewogenheit wegen: Das steht aber in meinem Geschichtsbuch aus der 9.Klasse etwas anders. Ich glaube, da bist Du der eigenen Prophaganda etwas auf den Leim gegangen.

Wäre interessant, den gesamten Text zu lesen ...
Aber um die hier seit gestern geführte Diskussion einmal abzurunden - es gab Widerstand aus allen Schichten des deutschen Volkes, bis hin in die führenden Kreise der Regierung unter Hitler, Attentate gab es in der Zeit zwischen 1933 und 1945 auch Mehrere. Als einige konservative Kreise ab Mitte 1943 erkannten, das das nationalsozialistische Deutschland diesen Krieg nicht durchzustehen (siegreich beenden) kann, wurden die ersten Schritte eingeleitet. Nach dem 06. Juni 1944 ging es dann richtig los, beteiligt auch führende Nazis, wie Otto Ohlendorf, Heinrich Himmler oder Hermann Göring. Diesbezüglich sind die Salzburger Schattenspiele (Schloss Klessheim) berüchtigt. Beteiligt auch die Führungsriege der deutschen Industrie. Damit bekommt das von @ karnak genannte Motto "retten was zu retten ist - rette sich wer kann" einen Sinn.
aus dem Buch "wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte" von Ralf Giordano im Kapitel "mit Otto Ohlendorf zu sozialen Marktwirtschaft"
am 04. September 1943 wurde der Reichskanzlei in Berlin eine Studie unter dem Titel "politische Überlegungen für den Fall, dass Deutschland diesen Krieg nicht durchzustehen vermag" übergeben.

Da waren keine Widerstandskämpfer oder Oppositionelle am Werk, sondern eine Wirtschafts- und Funktionärselite, die im Zeichen der drohenden Niederlage damit begann die Nachkriegszeit zu planen, teilweise mit Unterstützung der alliierten Mächte im Westen. Ludwig Erhard hat sich neben Konrad Adenauer in dieser Zeit die ersten Sporen "verdient", Otto Ohlendorf wurde 1951 als Kriegsverbrecher abgeurteilt und hingerichtet.
Anmerkung - in der DDR-Geschichtsschreibung wurde der Fokus auf den linksorientierten Widerstand gelegt (rote Kapelle oder Schulze-Boysen, Harnack).
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon augenzeuge » 21. Juli 2026, 16:07

Da das Bildungssystem der DDR auf den „antifaschistischen Widerstand“ unter Führung der KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) fokussiert war, passte der adelig-bürgerliche und militärische Widerstand des 20. Juli lange Zeit nicht in das offizielle Geschichtsbild.

Frühe Phase (1950er bis Mitte 1960er Jahre): Stauffenberg und die Mitverschwörer wurden primär als „reaktionäre“ oder „imperialistische“ Kräfte dargestellt. Das Lehrbuch vermittelte, dass die Offiziere Hitler lediglich beseitigen wollten, um den drohenden militärischen Zusammenbruch abzuwenden und den deutschen Imperialismus zu retten (oft als „Rettung des Monopolkapitals“ bezeichnet). (Bundesarchiv)

Wandel ab Ende der 1960er Jahre: Mit dem Erscheinen der ersten DDR-Biografie über Stauffenberg von Kurt Finker (1967) änderte sich die offizielle Linie leicht. Stauffenberg wurde nun als „patriotischer“ Offizier gewürdigt, der sich – im Gegensatz zu anderen konservativen Verschwörern – positiv weiterentwickelt habe.
(Carl-Schweizer-Museum)

Das Narrativ im Klasse-9-Lehrbuch (Ausgabe 1970er/1980er)In den typischen Lehrbüchern für Geschichte der Klasse 9 des Volk und Wissen Verlags wurde das Ereignis meist wie folgt konstruiert:

Die Spaltung der Verschwörer: Das Lehrbuch unterschied strikt zwischen einer „reaktionären, pro-westlichen Clique“ (um Goerdeler und Beck) und dem „patriotischen Flügel“ um Stauffenberg.

Die Annäherung an die Kommunisten: Stauffenberg wurde positiv angerechnet, dass er Kontakte zu linken Kräften und Vertretern des NKFD (Nationalkomitee Freies Deutschland) gesucht habe. Es wurde behauptet, er habe erkannt, dass ein Neubeginn nur mit der Arbeiterklasse möglich sei.

Die Ursache des Scheiterns: Das Attentat musste laut DDR-Lehrmeinung scheitern, weil es eine rein „militärische Verschwörung von oben“ war, die keine Verbindung zu den breiten Volksmassen und der „werktätigen Bevölkerung“ besaß.


[flash]

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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon karnak » 21. Juli 2026, 16:28

Die Ursache des Scheiterns ist nicht der Punkt, dass waren nur unglückliche Umstände und dumme Zufälle, dass Ziel ist das Problem. Und die Unverfrorenheit diese Leute heute auch noch als Helden und Widerstandskämpfer, mit dem Ziel ein neues Deutschland schaffen zu wollen,darzustellen Man hatte ärgerlicherweise auf das falsche Pferd gesetzt und wollte irgendwie noch was ausbügeln bevor die Karre endgültig gegen die Mauer knallt.Heute würde man Wendehälse dazu sagen, halt nur ohne Bombe. [flash]
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon pentium » 21. Juli 2026, 16:36

karnak hat geschrieben:Die Ursache des Scheiterns ist nicht der Punkt, dass waren nur unglückliche Umstände und dumme Zufälle, dass Ziel ist das Problem. Und die Unverfrorenheit diese Leute heute auch noch als Helden und Widerstandskämpfer, mit dem Ziel ein neues Deutschland schaffen zu wollen,darzustellen Man hatte ärgerlicherweise auf das falsche Pferd gesetzt und wollte irgendwie noch was ausbügeln bevor die Karre endgültig gegen die Mauer knallt.Heute würde man Wendehälse dazu sagen, halt nur ohne Bombe. [flash]


Ohne Worte.
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon karnak » 21. Juli 2026, 16:41

Ohne Frage, und es nicht das Einzige was einem bei der bundesdeutschen Geschichtsfälschung und Verklärung ärgern kann, unter eifriger Mitwirkung von Wendehälsen aus den Reihen der friedlichen Revolutionäre. [hallo] [flash]
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon pentium » 21. Juli 2026, 16:48

karnak hat geschrieben:Ohne Frage, und es nicht das Einzige was einem bei der bundesdeutschen Geschichtsfälschung und Verklärung ärgern kann, unter eifriger Mitwirkung von Wendehälsen aus den Reihen der friedlichen Revolutionäre. [hallo] [flash]


Sicher doch, lass es raus....
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon karnak » 21. Juli 2026, 16:54

[flash] So ist es nun mal, ich habe diverse Beispiele dafür,halt eine ganz spezielle Form von Klassenkampf. Die alle hier aufzulisten würde das Thema Stauffenberg sprengen, meckerste auch wieder rum. [grin]
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon pentium » 21. Juli 2026, 16:59

karnak hat geschrieben:[flash] So ist es nun mal, ich habe diverse Beispiele dafür,halt eine ganz spezielle Form von Klassenkampf. Die alle hier aufzulisten würde das Thema Stauffenberg sprengen, meckerste auch wieder rum. [grin]


Ich meckere doch nicht herum. Du willst auf die marxistische Geschichtsschreibung hinaus, wonach die Geschichte eine Geschichte des Klassenkampfes ist. Durch diese Brille wurde alles bewertet.

Spartakus wollte danach nicht selber an die Fleischtöpfe, sondern die Sklavenhaltergesellschaft beseitigen. Religionsgeschichte wurde fast gänzlich ausgeklammert und wenn, dann in negativem Kontext. Der Hitler-Stalin-Pakt wurde totgeschwiegen, um die Besetzung Ostpolen durch die Rote Armee zu rechtfertigen, wurden verdrehte Argumente gebraucht, die weit über die Schmerzgrenze eines gesunden Menschenverstandes hinaus gingen. Stauffenberg wurde kleingeredet, er war ja ein reaktionärer Offizier und wollte angeblich im Osten weiter Krieg führen. Ich könnte die Liste endlos weiterführen...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Das Attentat vom 20. Juli 1944

Neuer Beitragvon augenzeuge » 21. Juli 2026, 17:04

pentium hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Die Ursache des Scheiterns ist nicht der Punkt, dass waren nur unglückliche Umstände und dumme Zufälle, dass Ziel ist das Problem. Und die Unverfrorenheit diese Leute heute auch noch als Helden und Widerstandskämpfer, mit dem Ziel ein neues Deutschland schaffen zu wollen,darzustellen Man hatte ärgerlicherweise auf das falsche Pferd gesetzt und wollte irgendwie noch was ausbügeln bevor die Karre endgültig gegen die Mauer knallt.Heute würde man Wendehälse dazu sagen, halt nur ohne Bombe. [flash]


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