Ziel der Verschwörer war die politische Neuordnung Deutschlands.
Es gibt unterschiedliche Deutungen, welches Ziel die Attentäter hatten. Eine besagt, dass sie vor allem ein Zeichen setzen wollten, dass es auch unter Deutschen Widerstand gegen den verbrecherischen, von Hitler begonnenen Krieg gebe („Aufstand des Gewissens“). Eine andere Deutung besagt, dass die Attentäter vor allem auf einen erfolgreichen Umsturz hinarbeiteten, um eine bedingungslose Kapitulation Deutschlands abzuwenden, als sich die Niederlage des Deutschen Reiches im Zweiten Weltkrieg bereits abzeichnete.
Welche Staats- bzw. Herrschaftsform im Falle einen erfolgreichen Umsturzes verwirklich worden wäre, ist unklar. Einig waren sich die Widerstandskämpfer darin, dass der Zweite Weltkrieg möglichst schnell beendet werden müsse, um weitere Opfer zu verhindern; eine bedingungslose Kapitulation Deutschlands lehnten sie jedoch ab. Einen Eindruck von den Plänen der Widerstandskämpfer vermitteln die Entwürfe von Regierungserklärungen, nachlesbar bei der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

pentium hat geschrieben:Dein Geschwurbel wird ja immer schlimmer. Schalte mal die Rote Lampe ab. Deine Großdeutsche Offizierskaste war dann ganz fleißig beim Aufbau der DDR dabei...
karnak hat geschrieben:"Retten was zu retten ist" sind die Schlüsselwörter. Man wollte versuchen die " gute alte Zeit" der Herren Offiziere in Deutschland retten und zementieren. Mit Widerstand hatte das Ganze relativ wenig zu tun. Diese Mär haben die" Übriggebliebenen" nur noch schnell in die Welt gebracht um die Teilnahme am Jahrhundertverbrechen ihrer Kaste etwas zu verklären und weichzuspühlen.
Das wird wohl eher der zentrale Punkt des Plans gewesen sein. ![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
andr.k hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Dein Geschwurbel wird ja immer schlimmer. Schalte mal die Rote Lampe ab. Deine Großdeutsche Offizierskaste war dann ganz fleißig beim Aufbau der DDR dabei...
Mich würde deine persönliche Meinung zum Aufbau von Ost- und Westdeutschland interessieren, ohne dass Beiträge aus dem Internet übernommen wurden.

pentium hat geschrieben:
Ich habe doch gesagt, gehe mal aus dem Rotlicht. Die DDR hatte massive ideologische Probleme mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg und den Verschwörern des 20. Juli 1944. Da das offizielle Geschichtsbild der DDR komplett auf den kommunistischen, antifaschistischen Widerstand der Arbeiterklasse ausgerichtet war, passten adlige Militärs absolut nicht ins marxistisch-leninistische Schema. Das sieht man, wenn man deine Ausführungen liest. Stauffenberg und seine Mitstreiter wurden pauschal als Vertreter des "reaktionären Junkertums" und des Imperialismus herabgewürdigt. Ihr Ziel sei es laut DDR-Führung lediglich gewesen, den bevorstehenden Sieg der Sowjetunion zu verhindern und den deutschen Imperialismus zu retten. Erkennst du deine Argumente wieder?
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augenzeuge hat geschrieben:andr.k hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Dein Geschwurbel wird ja immer schlimmer. Schalte mal die Rote Lampe ab. Deine Großdeutsche Offizierskaste war dann ganz fleißig beim Aufbau der DDR dabei...
Mich würde deine persönliche Meinung zum Aufbau von Ost- und Westdeutschland interessieren, ohne dass Beiträge aus dem Internet übernommen wurden.
Was hat das jetzt mit Stauffenberg zu tun? Ich hab ja nix dagegen, aber nicht hier. Ich schreib dann auch was.
AZ
karnak hat geschrieben:Halt ein bisschen wenig für ein Denkmal, reicht nur für einen Gedenkstein.
Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand (GDW) ist ein Denkmal und eine Bildungsstätte zur Erinnerung an den gesamten deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus, die an der Berliner Stauffenbergstraße im sogenannten Bendlerblock (Ostflügel) untergebracht ist.
Im Zusammenhang mit der Erweiterung der Gedenkstätte kritisierte Franz Ludwig Graf von Stauffenberg, ein Sohn des Hitler-Attentäters, 1994 die Aufnahme der Kommunisten, des Nationalkomitees »Freies Deutschland« (NKFD) und des Bundes Deutscher Offiziere (BDO) in die ständige Ausstellung.

, darum ging es mir nicht.andr.k hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:andr.k hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Dein Geschwurbel wird ja immer schlimmer. Schalte mal die Rote Lampe ab. Deine Großdeutsche Offizierskaste war dann ganz fleißig beim Aufbau der DDR dabei...
Mich würde deine persönliche Meinung zum Aufbau von Ost- und Westdeutschland interessieren, ohne dass Beiträge aus dem Internet übernommen wurden.
Was hat das jetzt mit Stauffenberg zu tun? Ich hab ja nix dagegen, aber nicht hier. Ich schreib dann auch was.
AZ
Schreibe doch einfach. Was hält dich davon ab, oder soll das eine Drohung sein?

augenzeuge hat geschrieben:andr.k hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:andr.k hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Dein Geschwurbel wird ja immer schlimmer. Schalte mal die Rote Lampe ab. Deine Großdeutsche Offizierskaste war dann ganz fleißig beim Aufbau der DDR dabei...
Mich würde deine persönliche Meinung zum Aufbau von Ost- und Westdeutschland interessieren, ohne dass Beiträge aus dem Internet übernommen wurden.
Was hat das jetzt mit Stauffenberg zu tun? Ich hab ja nix dagegen, aber nicht hier. Ich schreib dann auch was.
AZ
Schreibe doch einfach. Was hält dich davon ab, oder soll das eine Drohung sein?
Wenn nett gemeinte Worte als Drohung verstanden werden, solltest du mal in dich gehen.![]()
Ich will nur nicht mit diesem neuen Thema diesen Thread beschädigen.
Ein Thema eröffnen kann jeder.
AZ

augenzeuge hat geschrieben:Ja, Beschädigungen passieren. Vorhersehbar und nicht vorhersehbare.![]()
AZ
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andr.k hat geschrieben:Ich halte unsachliche Bemerkungen wie "Geschwurbel" und "Schalte mal die Rote Lampe ab" für eher dem Niveau eines Stammtischgesprächs entsprechend. Eine "Beschädigung" ist in diesem Thread meiner Ansicht nach ausschließlich von einem Moderator ausgegangen.

augenzeuge hat geschrieben:Was sollen solche Bemerkungen? User mit DDR Hintergrund haben wir wirklich genügend. Und sie widersprechen täglich. Frag Steffen52.![]()
AZ
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pentium hat geschrieben:....Ich habe doch gesagt, gehe mal aus dem Rotlicht. Die DDR hatte massive ideologische Probleme mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg und den Verschwörern des 20. Juli 1944. .... Stauffenberg und seine Mitstreiter wurden pauschal als Vertreter des "reaktionären Junkertums" und des Imperialismus herabgewürdigt. Ihr Ziel sei es laut DDR-Führung lediglich gewesen, den bevorstehenden Sieg der Sowjetunion zu verhindern und den deutschen Imperialismus zu retten. Erkennst du deine Argumente wieder?


wäre natürlich schön wenn man auch das lesen könnte was vor dem eingestellten Text steht.Danny_1000 hat geschrieben:pentium hat geschrieben:....Ich habe doch gesagt, gehe mal aus dem Rotlicht. Die DDR hatte massive ideologische Probleme mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg und den Verschwörern des 20. Juli 1944. .... Stauffenberg und seine Mitstreiter wurden pauschal als Vertreter des "reaktionären Junkertums" und des Imperialismus herabgewürdigt. Ihr Ziel sei es laut DDR-Führung lediglich gewesen, den bevorstehenden Sieg der Sowjetunion zu verhindern und den deutschen Imperialismus zu retten. Erkennst du deine Argumente wieder?
Du kennst mich ja und deshalb der Ausgewogenheit wegen: Das steht aber in meinem Geschichtsbuch aus der 9.Klasse etwas anders. Ich glaube, da bist Du der eigenen Prophaganda etwas auf den Leim gegangen.
am 04. September 1943 wurde der Reichskanzlei in Berlin eine Studie unter dem Titel "politische Überlegungen für den Fall, dass Deutschland diesen Krieg nicht durchzustehen vermag" übergeben.
(Carl-Schweizer-Museum)Da das Bildungssystem der DDR auf den „antifaschistischen Widerstand“ unter Führung der KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) fokussiert war, passte der adelig-bürgerliche und militärische Widerstand des 20. Juli lange Zeit nicht in das offizielle Geschichtsbild.
Frühe Phase (1950er bis Mitte 1960er Jahre): Stauffenberg und die Mitverschwörer wurden primär als „reaktionäre“ oder „imperialistische“ Kräfte dargestellt. Das Lehrbuch vermittelte, dass die Offiziere Hitler lediglich beseitigen wollten, um den drohenden militärischen Zusammenbruch abzuwenden und den deutschen Imperialismus zu retten (oft als „Rettung des Monopolkapitals“ bezeichnet). (Bundesarchiv)
Wandel ab Ende der 1960er Jahre: Mit dem Erscheinen der ersten DDR-Biografie über Stauffenberg von Kurt Finker (1967) änderte sich die offizielle Linie leicht. Stauffenberg wurde nun als „patriotischer“ Offizier gewürdigt, der sich – im Gegensatz zu anderen konservativen Verschwörern – positiv weiterentwickelt habe.
Das Narrativ im Klasse-9-Lehrbuch (Ausgabe 1970er/1980er)In den typischen Lehrbüchern für Geschichte der Klasse 9 des Volk und Wissen Verlags wurde das Ereignis meist wie folgt konstruiert:
Die Spaltung der Verschwörer: Das Lehrbuch unterschied strikt zwischen einer „reaktionären, pro-westlichen Clique“ (um Goerdeler und Beck) und dem „patriotischen Flügel“ um Stauffenberg.
Die Annäherung an die Kommunisten: Stauffenberg wurde positiv angerechnet, dass er Kontakte zu linken Kräften und Vertretern des NKFD (Nationalkomitee Freies Deutschland) gesucht habe. Es wurde behauptet, er habe erkannt, dass ein Neubeginn nur mit der Arbeiterklasse möglich sei.
Die Ursache des Scheiterns: Das Attentat musste laut DDR-Lehrmeinung scheitern, weil es eine rein „militärische Verschwörung von oben“ war, die keine Verbindung zu den breiten Volksmassen und der „werktätigen Bevölkerung“ besaß.

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karnak hat geschrieben:Die Ursache des Scheiterns ist nicht der Punkt, dass waren nur unglückliche Umstände und dumme Zufälle, dass Ziel ist das Problem. Und die Unverfrorenheit diese Leute heute auch noch als Helden und Widerstandskämpfer, mit dem Ziel ein neues Deutschland schaffen zu wollen,darzustellen Man hatte ärgerlicherweise auf das falsche Pferd gesetzt und wollte irgendwie noch was ausbügeln bevor die Karre endgültig gegen die Mauer knallt.Heute würde man Wendehälse dazu sagen, halt nur ohne Bombe.
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
karnak hat geschrieben:Ohne Frage, und es nicht das Einzige was einem bei der bundesdeutschen Geschichtsfälschung und Verklärung ärgern kann, unter eifriger Mitwirkung von Wendehälsen aus den Reihen der friedlichen Revolutionäre.![]()
So ist es nun mal, ich habe diverse Beispiele dafür,halt eine ganz spezielle Form von Klassenkampf. Die alle hier aufzulisten würde das Thema Stauffenberg sprengen, meckerste auch wieder rum. ![Grinsen [grin]](./images/smilies/evilgrins.gif)
karnak hat geschrieben:[flash] So ist es nun mal, ich habe diverse Beispiele dafür,halt eine ganz spezielle Form von Klassenkampf. Die alle hier aufzulisten würde das Thema Stauffenberg sprengen, meckerste auch wieder rum.
pentium hat geschrieben:karnak hat geschrieben:Die Ursache des Scheiterns ist nicht der Punkt, dass waren nur unglückliche Umstände und dumme Zufälle, dass Ziel ist das Problem. Und die Unverfrorenheit diese Leute heute auch noch als Helden und Widerstandskämpfer, mit dem Ziel ein neues Deutschland schaffen zu wollen,darzustellen Man hatte ärgerlicherweise auf das falsche Pferd gesetzt und wollte irgendwie noch was ausbügeln bevor die Karre endgültig gegen die Mauer knallt.Heute würde man Wendehälse dazu sagen, halt nur ohne Bombe.
Ohne Worte.
Ganz so ist es nicht. 
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