Während nicht wenige ohne Nachzudenken noch ihr Pool füllen, ist die Lage des Grundwassers allgemein im Land dramatisch.
Der Druck auf die Grundwasserressourcen wachse mit dem Klimawandel.
Regionale Unterschiede: Wo das Wasser besonders knapp ist
Norddeutschland: Teile von Niedersachsen, insbesondere Regionen mit intensiver Landwirtschaft und Viehzucht, sind von sinkenden Grundwasserständen betroffen.
Ostdeutschland: Auch in Brandenburg und Sachsen-Anhalt sehen wir in vielen Landkreisen Grundwasserstress. Besonders letzten Jahren sind die Pegelstände deutlich gesunken. Einen zentralen Einfluss haben hier die landwirtschaftliche Bewässerung und die industrielle Nutzung. Zudem weist die Tagebauregion Lausitz besonders hohen Grundwasserstress auf.
Süddeutschland: In Bayern und Baden-Württemberg sind einzelne Regionen von Grundwasserstress betroffen. Zum Beispiel entlang des Oberrheins wird viel Grundwasser für Produktionszwecke entnommen. Aber auch für die Landwirtschaft wird in bestimmten Regionen viel Grundwasser in der Landwirtschaft verwendet.
Westdeutschland: Entlang des Rheins in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sehen wir in sehr vielen Landkreisen Grundwasserstress. Hier hat die Industrie einen großen Einfluss. Die Tagebauregionen sind ebenfalls stark gestresst. In Hessen gibt es in den allermeisten Landkreisen Grundwasserstress, der stark durch die Trinkwasserversorgung bedingt ist.
Seit Jahren nimmt die Trockenheit in Deutschland zu. Erstmals lassen sich nun Pegelstände auf einer einheitlichen Website einsehen. Die Lage ist dramatisch.
Das Wasser von Deutschlands größten Seen ist verschwunden. Deutschland hat laut Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) in den vergangenen 25 Jahren 60 Milliarden Kubikmeter Wasser verloren. Das entspricht ungefähr dem Wasservolumen des Bodensees, des Starnberger Sees, des Chiemsees, des Ammersees und der Müritz zusammen.
Die Niedrigwasserlage in Flüssen, im Grundwasser und im Boden wird seit Jahrzehnten in ganz Deutschland gemessen. Bisher gab es aber kein einheitliches Portal, das diese Daten aufbereitet. NIWIS kann genau das.
https://niwis-online.deAZ
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