Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon Ari@D187 » 26. Juni 2026, 20:31

pentium hat geschrieben:Der Streithansel schlägt zu...Dieser Film kann in Deutschland nicht gezeigt werden...So wie es oben steht. „Roma locuta, causa finita“

Elefanten, die sich in Räumen aufhalten, dürfen nicht gezeigt werden.

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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon augenzeuge » 26. Juni 2026, 21:02

Wer hat ihn sich angesehen? Bitte um Info dazu.
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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon Danny_1000 » 27. Juni 2026, 07:19

augenzeuge hat geschrieben:Wer hat ihn sich angesehen? Bitte um Info dazu.
AZ

Ich, allerdings nur bis zu der Szene, in der Die Frau abgestochen wurde. Man kann erahnen, was da noch so alles kommt.
Besonders wertvoll und mit einem Kulturförderungspreis zu versehen ? Auf keinen Fall ! Eindeutig jugendgefährdend ! Ein wichtiger und notwendiger Beitrag zur Diskussion über Gewaltkriminalität ? Nein, das gibt es live schon genug und muss nicht noch in dieser Art und Weise auf Kinoleinwände.
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon pentium » 27. Juni 2026, 08:47

Das ist die deutsche Krankheit im Jahr 2026: Wir haben eine enorme Toleranz gegenüber Wirklichkeitsverweigerung – aber null Toleranz gegenüber denen, die diese Wirklichkeit brutal auf den Tisch knallen.

Man kann über Boll alles Mögliche sagen. Man kann seinen Film schlecht finden. Man kann ihn plump finden. Man kann sagen, er arbeite mit dem Vorschlaghammer statt mit dem Skalpell. Geschenkt. Aber Kunstfreiheit ist keine Schönwetterfreiheit für staatlich erwünschte Kulturprodukte. Kunstfreiheit gilt nicht nur für moralisch saubere Förderfilme, nicht nur für linke Milieudramen, nicht nur für staatsnahe Betroffenheitsware, nicht nur für Produktionen, bei denen jeder Satz schon vorher auf politische Verträglichkeit desinfiziert wurde.

Kunstfreiheit gilt gerade dann, wenn es unbequem wird. Wenn es hässlich wird. Wenn es weh tut. Wenn es provoziert. Wenn es an den Stellen kratzt, an denen sich die politische Klasse am liebsten wund liegen würde, um danach „Hass und Hetze“ zu rufen.

Und natürlich kommt jetzt sofort der Einwand: Der Film propagiere Selbstjustiz. Er könne gefährliche Wirkungen entfalten. Er könne Menschen auf falsche Gedanken bringen.

Aha.

Dann stellen wir doch einmal die Gegenfrage: Welche Wirkung hat eigentlich ein Staat, der Opfer schwerer Straftaten regelmäßig mit dem Gefühl zurücklässt, dass Täter mehr Schonraum bekommen als Geschädigte? Welche Wirkung hat eine Justiz, die bei brutalen Fällen mit erzieherischen Erwägungen, Bewährung, Vorbewährung und sozialpädagogischem Vokabular auftritt, während draußen Millionen Bürger nur noch fassungslos den Kopf schütteln? Welche Wirkung hat eine Politik, die Kriminalitätsstatistiken zwar kennt, aber jeden, der daraus Konsequenzen fordert, moralisch unter Verdacht stellt?

Wer glaubt, Wut entstehe durch Filme, hat überhaupt nichts verstanden. Wut entsteht durch Realität. Durch Kontrollverlust. Durch das Gefühl, dass oben gelogen und unten gelitten wird. Durch ein System, das Probleme importiert, Folgen verschweigt und Kritiker belehrt.

Der Film ist nicht die Ursache dieser Wut. Er ist ein Symptom.

Und wie reagiert Deutschland? Nicht mit Debatte. Nicht mit argumentativer Stärke. Nicht mit Vertrauen in erwachsene Bürger. Sondern mit einem Prüfbescheid, der im Ergebnis sagt: Das ist zu viel für euch. Das dürft ihr nicht normal sehen. Das wollen wir lieber nicht auf dem Markt haben.

Diese Bevormundung ist der eigentliche Offenbarungseid.

Erwachsene Bürger dürfen wählen, Steuern zahlen, Soldaten in Einsätze schicken, über Krieg und Frieden diskutieren, ihre Kinder in dieses Land hinein erziehen und die Folgen politischer Entscheidungen tragen. Aber einen harten, hässlichen, politisch unkorrekten Film sollen sie nicht ohne staatlich-bürokratischen Filter sehen dürfen? Was für ein absurdes Menschenbild steckt dahinter? Was für ein Misstrauen gegenüber dem Bürger?

Und dann passiert das, was immer passiert, wenn Zensurdenker glauben, sie könnten im Internetzeitalter noch kontrollieren, was Menschen sehen: Elon Musk stellt den Film auf X. Zack. Millionen Aufmerksamkeit. Weltweite Debatte. Kostenloses Marketing. Der Streisand-Effekt in Reinform.

Herzlichen Glückwunsch an die deutschen Wegsperrstrategen. Sie wollten den Film kleinhalten und haben ihn groß gemacht. Sie wollten die Debatte vermeiden und haben sie internationalisiert. Sie wollten zeigen, dass Deutschland seine Bevölkerung schützt, und haben gezeigt, dass Deutschland seiner Bevölkerung nicht traut.

Das ist so unfassbar dumm, dass es fast schon wieder konsequent ist.

Denn dieser Staat produziert seine eigenen Gegenreaktionen. Er tut es immer wieder. Er verdrängt, moralisert, belehrt, etikettiert, sperrt aus – und wundert sich danach, dass Menschen sich abwenden. Er bekämpft nicht die Ursache des Vertrauensverlustes, sondern die sichtbaren Zeichen dieses Verlustes. Er löscht nicht das Feuer, er beschimpft den Rauchmelder.

Genau deshalb ist dieser Fall größer als ein einzelner Film.
„Citizen Vigilante“ mag ein grober Film sein. Vielleicht sogar ein schlechter. Aber der Umgang damit ist ein präzises Röntgenbild dieses Landes: ein Staat, der seine Bürger nicht mehr überzeugt, sondern erzieht; eine Kulturverwaltung, die Freiheit predigt und Kontrolle praktiziert; ein politisches Milieu, das lieber Bilder sperrt, als Ursachen zu benennen.

Das ist der eigentliche Skandal.

Nicht, dass ein Regisseur einen hässlichen Film über eine hässliche Wirklichkeit dreht.

Sondern dass Deutschland offenbar mehr Angst vor diesem Film hat als vor der Wirklichkeit, die ihn möglich gemacht hat.
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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon Ari@D187 » 27. Juni 2026, 09:02

Dazu aktuell passend:

Beamte der Sonderkommission „EKO Kajal“ haben vier weitere Männer festgenommen. Sie sollen Drogen an Minderjährige abgegeben und sich sexuell an ihnen vergangen haben. In einer Wohnung finden die Ermittler Drogen, Bargeld und Hinweise auf Kindesmissbrauch.

-> Link

Die vier 18 und 26 Jahre alten pakistanischen Staatsbürger lachen sich doch jetzt schon tot über die lächerlichen Strafen, falls sie überhaupt eine bekommen.

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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon augenzeuge » 27. Juni 2026, 09:32

Also den Film als Kunstwerk zu bezeichnen, ist ziemlich abartig. [muede]

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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon pentium » 27. Juni 2026, 09:39

augenzeuge hat geschrieben:Also den Film als Kunstwerk zu bezeichnen, ist ziemlich abartig. [muede]

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Wo wird der Film als Kunstwerk bezeichnet?
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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon augenzeuge » 27. Juni 2026, 09:41

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Also den Film als Kunstwerk zu bezeichnen, ist ziemlich abartig. [muede]

AZ


Wo wird der Film als Kunstwerk bezeichnet?


Aber Kunstfreiheit ist keine Schönwetterfreiheit für staatlich erwünschte Kulturprodukte. Kunstfreiheit gilt nicht nur für moralisch saubere Förderfilme, nicht nur für linke Milieudramen, nicht nur für staatsnahe Betroffenheitsware, nicht nur für Produktionen, bei denen jeder Satz schon vorher auf politische Verträglichkeit desinfiziert wurde.

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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon pentium » 27. Juni 2026, 09:45

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Also den Film als Kunstwerk zu bezeichnen, ist ziemlich abartig. [muede]

AZ


Wo wird der Film als Kunstwerk bezeichnet?


Aber Kunstfreiheit ist keine Schönwetterfreiheit für staatlich erwünschte Kulturprodukte. Kunstfreiheit gilt nicht nur für moralisch saubere Förderfilme, nicht nur für linke Milieudramen, nicht nur für staatsnahe Betroffenheitsware, nicht nur für Produktionen, bei denen jeder Satz schon vorher auf politische Verträglichkeit desinfiziert wurde.

Kunstfreiheit gilt gerade dann, wenn es unbequem wird. Wenn es hässlich wird. Wenn es weh tut. Wenn es provoziert.


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Da ist von Kunstfreiheit die Rede...muss an der Hitze liegen...nicht von Kunstwerk
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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon augenzeuge » 27. Juni 2026, 09:52

Wenn man die Kunstfreiheit bemüht für ein Werk, was keine Kunst sein soll, dann verstehe ich das wirklich nicht.

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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon pentium » 27. Juni 2026, 09:56

augenzeuge hat geschrieben:Wenn man die Kunstfreiheit bemüht für ein Werk, was keine Kunst sein soll, dann verstehe ich das wirklich nicht.

AZ


Kann es sein, das du nicht nur mit dem Film ein Problem hast, sondern auch mit dem Text aus X....
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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon augenzeuge » 27. Juni 2026, 10:55

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Wenn man die Kunstfreiheit bemüht für ein Werk, was keine Kunst sein soll, dann verstehe ich das wirklich nicht.

AZ


Kann es sein, das du nicht nur mit dem Film ein Problem hast, sondern auch mit dem Text aus X....


Ganz sicher ist das so. [wink]
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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon Ari@D187 » 27. Juni 2026, 11:16

Wird dort nun eine Realität dargestellt oder nicht? Und wie schlimm muss es erst für Betroffene sein, wenn "wir" uns nicht mal die Szenen anschauen können?

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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon pentium » 27. Juni 2026, 11:24

Dass der Film der deutschen Öffentlichkeit vorenthalten werden soll, dürfte weniger mit den harten Gewaltszenen zu tun haben, als vielmehr damit, dass es darin um einen in Europa ansässigen amerikanischen Geschäftsmann geht, der sich den Folgen der Massenmigration auf seine ganz eigene Weise annimmt – nämlich, durch Selbstjustiz. Unter anderem tötet er die migrantischen Täter einer Gruppenvergewaltigung und einen Richter, der sie nicht ins Gefängnis geschickt hatte. „Dieser Film ist zornig wegen der Politiker, die uns regieren“,
erklärte Boll dazu. Er zeige, was man im öffentlich-rechtlichen Fernsehen verschweige."

Es sei „keineswegs eine rechte Gesinnung, weil man Missstände ausspricht“. Als Inspirationsquelle nannte er den berüchtigten Fall aus Hamburg, bei dem 2023 acht der neun Vergewaltiger einer 15-Jährigen zu geringen Jugendstrafen verurteilt worden waren, die auch noch zur Bewährung ausgesetzt wurden. Am Montag hatte Boll sich via Twitter mit den Worten an Musk gewandt: „Es ist auch ein Film gerade für Sie. Sehen Sie ihn sich an. Er ist gegen alle in der Filmindustrie gerichtet und zeigt die Verbrechen von Migranten in Europa und dass wir in einer existentiellen Krise sind – genau wie Sie es schon die ganze Zeit sagen“.
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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon augenzeuge » 27. Juni 2026, 11:29

Einige würden die FSK gern abschaffen. Zumindest kann man das annehmen.
Ich bin froh, dass es sie gibt.
Es gibt so viele Leute, die sich dadurch animieren lassen.
Und deshalb sag ich, Nein!

Es gibt auch viele Unfälle mit schlimmsten Folgen.
Diese muss ich nicht noch als Film sehen.

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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon pentium » 27. Juni 2026, 11:41

Wir, die Verbrechensopfer, bitten
Um Nachsicht euch, daß wir gelitten,
Dazu die Laune derer trüben,
Die sich dem Täterschutz verschrieben;
Dem Wohlergeh‘n der Kriminellen
Darf man sich nicht entgegenstellen ..

(aus der Serie ‚Wer ist wer‘ 2018-2026 rondk@web.de)
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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon Ari@D187 » 27. Juni 2026, 11:52

augenzeuge hat geschrieben:Wenn man die Kunstfreiheit bemüht für ein Werk, was keine Kunst sein soll, dann verstehe ich das wirklich nicht.

AZ

Ein Spielfim fällt prinzipiell unter die Kunstreiheit.

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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon augenzeuge » 27. Juni 2026, 12:03

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Wenn man die Kunstfreiheit bemüht für ein Werk, was keine Kunst sein soll, dann verstehe ich das wirklich nicht.

AZ

Ein Spielfim fällt prinzipiell unter die Kunstreiheit.

Ari


Da fehlt ein f. Ist die Hitze..... [laugh]

Ja, Kunst geht seltsame Wege. Aber was wichtiger ist, man hat abzuwägen zwischen Jugendschutz und Kunstfreiheit.

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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon pentium » 27. Juni 2026, 12:07

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Wenn man die Kunstfreiheit bemüht für ein Werk, was keine Kunst sein soll, dann verstehe ich das wirklich nicht.

AZ

Ein Spielfim fällt prinzipiell unter die Kunstreiheit.

Ari


Da fehlt ein f. Ist die Hitze..... [laugh]

Ja, Kunst geht seltsame Wege. Aber was wichtiger ist, man hat abzuwägen zwischen Jugendschutz und Kunstfreiheit.

AZ


Man hat eher den Eindruck, hier soll von etwas ganz anderen Abgelenkt werden, im Namen des Jugendschutzes.Durch Totschweigen wird kein einziges Problem gelöst.
Nur das Erkennen der nackten Wahrheit macht frei – auch wenn dies oft schwer zu ertragen ist.
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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon augenzeuge » 27. Juni 2026, 12:20

Ich muss die nackte Wahrheit nicht im Film erkennen, ich muss nicht im Schlammloch sitzen, damit ich erkenne, wie es ist. Aber vielleicht erkennen auch einige, wie es mit Selbstjustiz geht.... und Hanau wiederholt sich.

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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon pentium » 27. Juni 2026, 12:37

augenzeuge hat geschrieben:Ich muss die nackte Wahrheit nicht im Film erkennen, ich muss nicht im Schlammloch sitzen, damit ich erkenne, wie es ist. Aber vielleicht erkennen auch einige, wie es mit Selbstjustiz geht.... und Hanau wiederholt sich.

AZ


Und du meinst damit löst sich das Problem? Wenn deutsche Gerichte wieder und wieder Urteile fällen, die den Rechtsfrieden untergraben und gefährden, dann ist das für den Bürger eine widerspruchslos hinzunehmende Petitesse.

Wenn aber jemand die Freiheit der Kunst dafür einsetzt um das zu thematisieren, dann liest ein ominöses ungewähltes ‚Gremium‘ dort einen Aufruf zur Selbstjustiz hinein.

„Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.“ — Kurt Tucholsky
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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon augenzeuge » 27. Juni 2026, 12:40

Das Problem löst sich durch den Film doch auch nicht.
Es steigt m. W. nur die Wahrscheinlichkeit der Selbstjustiz. Will man das?

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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon pentium » 27. Juni 2026, 12:51

augenzeuge hat geschrieben:Das Problem löst sich durch den Film doch auch nicht.
Es steigt m. W. nur die Wahrscheinlichkeit der Selbstjustiz. Will man das?

AZ


Ja klar...Selbstjustiz. Mal noch eine kleine Anmerkung. Für die „Kill Bill“-Reihe gibt es unterschiedliche Altersfreigaben. Der extrem blutige erste Teil ist ab 18 Jahren (Keine Jugendfreigabe) freigegeben. Der zweite Teil und die epische Zusammenfassung „The Whole Bloody Affair“ sind ebenfalls FSK ab 18 eingestuft. Lediglich die stark gekürzten TV-Fassungen (z. B. auf VOX oder Pro7) erhielten eine Freigabe ab 16.
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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon augenzeuge » 27. Juni 2026, 13:08

Du kannst machen was du willst. Weder die FSK-Einschränkung, noch das Zeigen, lösen das Problem, was der Film anspricht.

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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon Ari@D187 » 27. Juni 2026, 13:16

augenzeuge hat geschrieben:Du kannst machen was du willst. Weder die FSK-Einschränkung, noch das Zeigen, lösen das Problem, was der Film anspricht.

AZ

Mir ist kein Spielfilm bekannt, der zur Lösung eines Problems diente oder eines löste. Auch sagte das bisher hier jemand...außer du jetzt. [hallo]
Wohl aber gibt es Spielfilme, die zum Nachdenken anregen.

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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon pentium » 27. Juni 2026, 13:21

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Du kannst machen was du willst. Weder die FSK-Einschränkung, noch das Zeigen, lösen das Problem, was der Film anspricht.

AZ

Mir ist kein Spielfilm bekannt, der zur Lösung eines Problems diente oder eines löste. Auch sagte das bisher hier jemand...außer du jetzt. [hallo]
Wohl aber gibt es Spielfilme, die zum Nachdenken anregen.

Ari


Das hast du sehr gut formuliert...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon augenzeuge » 27. Juni 2026, 13:27

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Du kannst machen was du willst. Weder die FSK-Einschränkung, noch das Zeigen, lösen das Problem, was der Film anspricht.

AZ

Mir ist kein Spielfilm bekannt, der zur Lösung eines Problems diente oder eines löste. Auch sagte das bisher hier jemand...außer du jetzt. [hallo]
Wohl aber gibt es Spielfilme, die zum Nachdenken anregen.

Ari


Danke für die Bestätigung. Ich habe das geschrieben, weil ich bei Pentium denke, dass erst das Zeigen des Films zu seiner Zufriedenheit führt.

AZ
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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon pentium » 6. Juli 2026, 08:56

Uwe Bölls „Citizen Vigilante“ wird in Deutschland nicht gezeigt, weil er Migranten-Gewalt thematisiert. Die offizielle Realität lautet bekanntlich: Die existiert nicht.
Wären die Täter stattdessen blonde deutsche Hünen, gäbe es Filmpreis, Lanz-Sofa und Bundesverdienstkreuz. Aber die Messer, die Silvesternächte und die No-Go-Zonen? Nur rechte Fantasien.
Schlaf gut, Deutschland. Die Vielfalt wacht über dich – mit dem Messer in der Hand.
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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon augenzeuge » 6. Juli 2026, 09:10

pentium hat geschrieben:Uwe Bölls „Citizen Vigilante“ wird in Deutschland nicht gezeigt, weil er Migranten-Gewalt thematisiert. Die offizielle Realität lautet bekanntlich: Die existiert nicht.


Ist nicht richtig. Es gab sogar eine Debatte dazu.

Friedrich Merz (CDU) erklärte 2026 im Bundestag, ein „beachtlicher Teil“ der Gewalt gehe von Zuwanderern aus.

Das Bundeskriminalamt (BKA) weist in den Präsentationen der Polizeilichen Kriminalstatistik darauf hin, dass nichtdeutsche Tatverdächtige in bestimmten Deliktsbereichen überrepräsentiert sind. Polizeipräsidenten und Landespolizeien sprechen teilweise offen über einen hohen Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger bei bestimmten Gewalt- oder Messerdelikten in ihren Zuständigkeitsbereichen und fordern gezielte Präventions- und Sicherheitsmaßnahmen.


Andererseits ist es gelogen, wenn die AfD argumentiert, fast die ganze Gewalt gehe von Migranten aus.

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Re: Der neue Uwe-Boll-Film ‚Citizen Vigilante‘

Beitragvon augenzeuge » 8. Juli 2026, 16:12

pentium hat geschrieben:Uwe Bölls „Citizen Vigilante“ wird in Deutschland nicht gezeigt


Falsch! Er wird im Kino gezeigt!

Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) hat ihre Haltung jetzt geändert: Der deutsch-kroatische Action-Thriller „Citizen Vigilante" (2026) von Regisseur Uwe Boll erhielt für die Kinoauswertung das Kennzeichen „ab 18". Damit darf der Film künftig in deutschen Kinos volljährigen Zuschauern gezeigt werden.

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