die DDR wie sie war ...

Aufarbeitung und Schlußfolgerungen

Re: die DDR wie sie war ...

Neuer Beitragvon pentium » 30. September 2025, 17:24

karnak hat geschrieben:So wie ich die Ordungsliebe von Beamten auf deutschen Staatsgebiet kenne waren die Utensilien doch mit Sicherheit mit irgendwelchen Gummibändern für den Transportzustand gesichert. [flash]


Wird ich auch so sehen....
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: die DDR wie sie war ...

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 30. September 2025, 18:19

Icke46 hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:Ich muss mir das in Marienborn auch mal bei Gelegenheit anschauen. Obwohl, so ein Klappbüro von den Zug-Kontrolleuren wäre auch mal interessant. [hallo]

Ari


So sah das Teil von innen aus: Irgedwie chaotisch, im geschlossenen Zustand purzelt doch alles durcheinander [denken]



Woher willst du das wissen?


Aus praktischer Erfahrung, ich hatte eine Zeitlang für den Weg ins Büro einen Aktenkoffer, da musste ich den Inhalt nach dem öffnen auch erst sortieren. Deshalb habe ich die letzten 25 Jahre auch nur Umhängetaschen genutzt, die passten auch besser an eine Uni.

Vielen Dank für die Infos, Icke. Werde mal im Tränenpalst vorbeischauen.
Zu dem Aktenkoffer: Ende der 80er wurde das auch in der Schule modern. So einen "unkaputtbaren" Samsonite-Koffer, musste ich dan auch haben. Ist noch in meinem Besitz, kaum genutzt, da das für den Schulbesuch eine Sch...lösung ist. [flash]

Ari
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Re: die DDR wie sie war ...

Neuer Beitragvon pentium » 2. Oktober 2025, 15:16

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
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Die DDR-Regierung feiert ihr Ende: Am Abend des 2. Oktober 1990 kommen auf Einladung der letzten DDR-Regierung und der Volkskammer zahlreiche Gäste zum Festakt zur Deutschen Einheit im Berliner Schauspielhaus zusammen.
Wenige Stunden zuvor hat Volkskammerpräsidentin Sabine Bergmann-Pohl die letzte Sitzung des Parlaments der DDR geschlossen. In ihrer Rede bekräftigt Bergmann-Pohl: „Wir haben unseren Auftrag erfüllt, die Einheit Deutschlands in freier Selbstbestimmung zu vollenden.“
Am Festakt nehmen neben den ostdeutschen Parlamentarierinnen und Parlamentariern und Mitgliedern der ersten frei gewählten Regierung auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Bundesrepublik teil. Darunter unter anderem Kanzler Helmut Kohl und Bundespräsident Richard von Weizsäcker. Noch-Ministerpräsident Lothar de Maizière beginnt seine Rede mit den Worten: „Wir sind ein Volk. Wir werden ein Staat.“
Gleichzeitig versammeln sich bereits hunderttausende Menschen in Berlin auf den Straßen: Um 0 Uhr tritt die Deutsche Einheit in Kraft.
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die DDR wie sie war...

Neuer Beitragvon Edelknabe » 25. März 2026, 18:04

In welchem Fred Pentium könnte wir das einmal ausdiskutieren? Weil denke ich nur in die 70er Jahre zurück so bezeichne ich dein heute vorgegebenes Wissen um Damals als Schwindel. Selbst wenn ein Pentium meint, man hinterfragte damals Dies und Jenes? Denn die Information für den einzelnen Normalo im Heute und Jetzt, die ist überhaupt nicht(mit Nichts) zu vergleichen mit diesem Damals. Dazu einmal Stichwort Telefon so Ferngespräche. Um nur in 1977ein kurzes Ferngespräch mit meiner Frau zu führen musste der Rainer ins Postamt in Boizenburg, um dort am Schalter ein Ferngespräch nach Leipzig an zu melden.

Kam die Verbindung zustande wurde mir die entsprechende Zelle zugewiesen und ich telefonierte nee, nicht etwa mit meiner Frau sondern mit dem einzigen (Parteigenosse/Lehrer) aus unserem Leipziger Wohnhaus , eben der Einzige im Haus der einen Telefonanschluss besaß. Der schickte jetzt seine Tochter zwei Etagen tiefer und diese holte meine Frau. War diese gerade vorn bei den Schiegereltern hatte ich Pech, saß Mädel mit blutjunger Tochter gerade in der Wanne dauerte es dementsprechend länger. Aber erstmal genug von diesem "Damals vor gut 50 Jahren" Finde bitte mal einen Fred, wo wir drüber texten können, verfrachte halt die letzten Texte dorthin ....und Danke erst einmal.

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PS: Ist schon nicht falsch Karnak nur "Sesselfurzer und Prolet" zu DDR-Zeiten hatten eben sehr unterschiedliche Tagesabläufe. Du am Fernseher bei die 4 Programme und ich bis mindestens 21.Uhr beschäftigt.
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Re: die DDR wie sie war...

Neuer Beitragvon pentium » 25. März 2026, 18:30

Edelknabe hat geschrieben:In welchem Fred Pentium könnte wir das einmal ausdiskutieren? Weil denke ich nur in die 70er Jahre zurück so bezeichne ich dein heute vorgegebenes Wissen um Damals als Schwindel. Selbst wenn ein Pentium meint, man hinterfragte damals Dies und Jenes? Denn die Information für den einzelnen Normalo im Heute und Jetzt, die ist überhaupt nicht(mit Nichts) zu vergleichen mit diesem Damals. Dazu einmal Stichwort Telefon so Ferngespräche. Um nur in 1977ein kurzes Ferngespräch mit meiner Frau zu führen musste der Rainer ins Postamt in Boizenburg, um dort am Schalter ein Ferngespräch nach Leipzig an zu melden.

Kam die Verbindung zustande wurde mir die entsprechende Zelle zugewiesen und ich telefonierte nee, nicht etwa mit meiner Frau sondern mit dem einzigen (Parteigenosse/Lehrer) aus unserem Leipziger Wohnhaus , eben der Einzige im Haus der einen Telefonanschluss besaß. Der schickte jetzt seine Tochter zwei Etagen tiefer und diese holte meine Frau. War diese gerade vorn bei den Schiegereltern hatte ich Pech, saß Mädel mit blutjunger Tochter gerade in der Wanne dauerte es dementsprechend länger. Aber erstmal genug von diesem "Damals vor gut 50 Jahren" Finde bitte mal einen Fred, wo wir drüber texten können, verfrachte halt die letzten Texte dorthin ....und Danke erst einmal.

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PS: Ist schon nicht falsch Karnak nur "Sesselfurzer und Prolet" zu DDR-Zeiten hatten eben sehr unterschiedliche Tagesabläufe. Du am Fernseher bei die 4 Programme und ich bis mindestens 21.Uhr beschäftigt.


Was hat das telefonieren mit deinem Problem zu tun? Eher dein "Sesselfurzer und Prolet". Was meinst du wie Karnak gearbeitet hat? Aber das kann er dir selber erzählen. Was faselst du immer von Proleten und Sesselfurzern? Wenn man das liest, könnte man denken, die armen Proleten die mussten jeden Abend bis 21 Uhr schuften. Ich vermute mal mehr, du hast es einfach nicht mitbekommen, weil es dich nicht interessiert hat, das es als Beispiel ein Benzin Kontingent gegeben hat und das die Züge plötzlich wieder mit Dampfbespannung gefahren sind...Dazu musst du doch völlig isoliert gelebt haben?
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Re: die DDR wie sie war ...

Neuer Beitragvon Edelknabe » 25. März 2026, 19:01

Benzinkontingent? Da war ich wohl in dem falschen VEB, dem mit den "Lagerplatz immer voll bzw. irgend welche Einschränkungen nicht erkennbar." Staatsnah eben. Außerdem war ich erst in 1979 stolzer Besitzer eines eigenen SAS 968. Ich merke aber so wird das nichts, das mit dem vernünftig diskutieren. Und trotzdem Danke das du es umgelagert hast.

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Re: die DDR wie sie war ...

Neuer Beitragvon pentium » 25. März 2026, 19:09

Edelknabe hat geschrieben:Benzinkontingent? Da war ich wohl in dem falschen VEB, dem mit den "Lagerplatz immer voll bzw. irgend welche Einschränkungen nicht erkennbar." Staatsnah eben. Außerdem war ich erst in 1979 stolzer Besitzer eines eigenen SAS 968. Ich merke aber so wird das nichts, das mit dem vernünftig diskutieren. Und trotzdem Danke das du es umgelagert hast.

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Privat hat damit nichts zu tun. Vielleicht hast du dir auch nie Fragen gestellt...Was stört dich denn an der Art der Diskussion?
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Re: die DDR wie sie war ...

Neuer Beitragvon Edelknabe » 25. März 2026, 19:29

Was mich stört? Aber gerne doch. Ich erwähnte das Telefon weil es im Damals nur ein Telefon war. Zum telefonieren. Und selbst vor gut 50 Jahren war das telefoniere noch mit enormen Problemen belastet, auch drüber schrieb ich. Und genau das sollte nicht vergessen werden. Wird es aber leider schon, denn genau das merke ich an deiner Reaktion. Deswegen....lassen wir das besser.

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Re: die DDR wie sie war ...

Neuer Beitragvon augenzeuge » 25. März 2026, 19:32

Edelknabe hat geschrieben:Und selbst vor gut 50 Jahren war das telefoniere noch mit enormen Problemen belastet
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Da hast du auch vollkommen recht. In der DDR war das so. Es gab leider nicht genug Telefonleitungen..... [wink]

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Re: die DDR wie sie war ...

Neuer Beitragvon pentium » 25. März 2026, 20:30

Edelknabe hat geschrieben:Was mich stört? Aber gerne doch. Ich erwähnte das Telefon weil es im Damals nur ein Telefon war. Zum telefonieren. Und selbst vor gut 50 Jahren war das telefoniere noch mit enormen Problemen belastet, auch drüber schrieb ich. Und genau das sollte nicht vergessen werden. Wird es aber leider schon, denn genau das merke ich an deiner Reaktion. Deswegen....lassen wir das besser.

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Ich verstehe den Zusammenhang nicht? Hat man dir am Telefon die neusten Nachrichten aus der DDR Wirtschaft erzählt oder wie?
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Re: die DDR wie sie war ...

Neuer Beitragvon Edelknabe » 26. März 2026, 09:25

Das weiß ich doch Pentium, und zwar das du etwas begriffsstutzig bist. Das damalige Telefon war doch nur der Hinweis drauf, das man im Heute gar keine Zeitungen mehr braucht. Steht ja mittlerweile alles im Netz. Und modernes Telefon beinhaltet das Internet. Nur im damaligen ND, regionalem Wurstblatt oder junge Welt bzw. Aktuelle Kamera stand, besser kam wenn überhaupt nur das was ideologisch in den Klassenkampf passte. Der Rest war "Mund zu Mund Propaganda, war Buschfunk bzw. das Westfernsehen."

Denn Zeit war etwas im Sozialismus vor 1989 was die Wenigsten besaßen, neben 8,75 Stunden Arbeit, den tagtäglichen Besorgungen, Haushalt, Kindererziehung, Ehealltag und was weiß ich noch? Da setzte sich auch Keiner mindestens 18.00Uhr schon an die Flimmerkiste. Das mache ich noch nicht einmal im Heute und ich bin bereits Rentner. Der Karnak vielleicht, deswegen erwähnte ich seine ...und jetzt entschuldige Mann damalige "Sesselfurzertätigkeit." Aber genug erstmal wieder.

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Re: die DDR wie sie war ...

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. Mai 2026, 16:56

Grad zufällig gesehen. Es ist für mich immer noch nicht zu fassen, wenn ich das so sehe, und das 4 Wochen später die Mauer fiel, das Ende dieser Leute begann.

https://youtu.be/7wK3k1kd7fY?t=436

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Re: die DDR wie sie war ...

Neuer Beitragvon pentium » 20. Mai 2026, 17:06

augenzeuge hat geschrieben:Grad zufällig gesehen. Es ist für mich immer noch nicht zu fassen, wenn ich das so sehe, und das 4 Wochen später die Mauer fiel, das Ende dieser Leute begann.

https://youtu.be/7wK3k1kd7fY?t=436

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Die sind alle gestorben?
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Re: die DDR wie sie war ...

Neuer Beitragvon Edelknabe » 20. Mai 2026, 17:33

Wieso hat Honi als Einziger überhaupt die Hand an der Mütze? Der alte Kerl spinnt doch, hatte außerdem überhaupt nix mit dem Militär zu tun?

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Re: die DDR wie sie war ...

Neuer Beitragvon pentium » 20. Mai 2026, 17:41

Edelknabe hat geschrieben:Wieso hat Honi als Einziger überhaupt die Hand an der Mütze? Der alte Kerl spinnt doch, hatte außerdem überhaupt nix mit dem Militär zu tun?

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Erich Honecker grüßte bei Paraden mit der Hand am Hut, weil er als Parteichef und Vorsitzender des Staatsrates Zivilist war. Da er kein militärischer Befehlshaber in Uniform war, stand ihm der militärische Salut (die Hand an der Schläfe) nicht zu. Die Hand am Hut diente als zivile, respektvolle Ehrerbietung an die vorbeiziehenden Truppen. Als Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates war Honecker zwar der oberste politische Befehlshaber, trug aber keine Uniform der Nationalen Volksarmee (NVA). Protokoll der Ehrerbietung: Das Berühren der Krempe oder des Randes seines berühmten "Vigu"-Hutes war die traditionelle zivile Form, um vorbeidefilierende Soldaten zu grüßen, ähnlich dem respektvollen Hutlüpfen. Symbolik der Inszenierung: Mit dieser Geste unterstrich er seine Rolle als oberster Repräsentant des Staates und der Partei, getrennt von der militärischen Führung.
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Re: die DDR wie sie war ...

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. Mai 2026, 18:18

Am 4. und 5. Oktober 1989 schloss sich ITN ( (Independent Television News) ostdeutschen Flüchtlingen auf der letzten Etappe ihrer Zugreise von der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) in die Bundesrepublik Deutschland, BRD, besser bekannt als Westdeutschland, an.

Ein Interview mit einem Neuankömmling fing die Mischung aus Aufregung und Beklommenheit ein, die diejenigen empfanden, die alles hinter sich gelassen hatten, um ein neues Leben zu beginnen, während Kameras mehrere tränenreiche Plattform-Wiedervereinigungen in der westdeutschen Stadt Hof aufzeichneten. Etwas mehr als einen Monat nachdem dieses Filmmaterial gedreht wurde, fiel die Berliner Mauer und bedeutete ein Ende der Reisebeschränkungen zwischen Ost- und Westdeutschland.



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Re: die DDR wie sie war ...

Neuer Beitragvon manudave » 20. Mai 2026, 19:50

Schon sehr, sehr bewegend, wenn man das hier sieht und weiß, dass man selbst ein Teil dieser Menschenmasse war. Ein sehr kleiner...
Da kommen viele Erinnerungen hoch.
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