Laufbahnausbildung in der GST

Alles was das Militär betrifft, Armeen, Technik u.s.w. und militärgeschichtliche Themen

Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon Beethoven » 18. Februar 2026, 14:22

GST (Gesellschaft für Sport und Technik) – Laufbahnausbildung Fallschirmjäger

Die GST wurde Anfang der 50-er Jahre in der damaligen DDR gegründet und hatte das Ziel, junge Menschen auf einen zukünftigen, militärischen Dienst in der NVA oder anderen bewaffneten Kräften innerhalb der DDR (Volkspolizei, MfS) vorzubereiten.

Jeder junge Mann, egal ob an der „Erweiterte Oberschule“ (heute Gymnasium) oder in der Berufsausbildung, hatte ein so genanntes „Wehrlager“ zu absolvieren. Das waren in der Regel zwei Wochen militärische Grundlagen auf recht niedrigem Niveau. Man lernte dort das Marschieren in Formation, das Schießen mit der KK-Mpi (22-er), das Marschieren nach Karte und mit Kompass, Innendienstangelegenheiten wie Betten- und Spindbau oder auch Revierreinigung, das Biwakieren mit Übernachtung in Zelten, das Anlegen von Feuerstellen und einiges mehr.
Den jungen Mädchen wurden die Grundkenntnisse in der ersten Hilfe beigebracht. Das also musste jeder junge Mann und fast jedes Mädel über sich ergehen lassen.
Ausbilder waren dabei in der Regel die Lehrer und Lehrausbilder dieser jungen Menschen, die einst selber einen Dienst in der NVA oder Vergleichbarem absolviert haben.
Bis dahin war es für alle eine „Pflichtübung“ und man konnte sich kaum davor drücken es sei denn, man konnte einen ärztlichen Attest vorlegen, der den jeweiligen jungen Menschen von diesem Lager entband.

Es gab aber auch, innerhalb der GST, eine Reihe von anderen Ausbildungsrichtungen, die von so manchem jungen Mann oder Mädel genutzt wurde, weil es ganz einfach im Interesse diese Menschen lag und sie dadurch ihr Hobby leben konnten was sonst nicht so einfach war und pekuniäre Belastungen verlangte, die junge Menschen oft nicht aufbringen konnten.
Mit einem monatlichen Beitrag von 1,10 Mark der DDR, konnten diese GST-Mitglieder die gesamte Kapazität der GST nutzen, die sie zur Ausübung ihrer Spezialisierung benötigten.
So konnte man für 70 Mark der DDR die Fahrerlaubnis für den LKW machen oder für das Motorrad, was viele Jugendliche nutzten.

Es gab folgende Richtungen der vormilitärischen Ausbildung, die als „Laufbahnausbildung“ bezeichnet wurde, mit dem Ziel, diese jungen Menschen sodann, nach dem Einrücken in die entsprechenden Kasernen, in die Einheiten zu versetzen, für die die jeweilige Laufbahnausbildung vorgesehen war.

Es gab:
- den Schießsport;
- den Funksport und Modellbau;
- den Motorsport;
- den Seesport;
- Tauchen;
- Segelfliegen und
- Fallschirmspringen.

In all diesen Laufbahnen wurden nach Erreichung einer bestimmten Stufe,
Wettkämpfe auf Kreis-, Bezirks- oder auch Landesebene, durchgeführt.
Auch gemischte Wettkämpfe, wo sich die Teilnehmer als Mehrkämpfer beweisen mussten gab es, wie z.B. den jährlich statt findenden militärischen Mehrkampf, wo sich die Teilnehmer nicht nur im Marsch nach Karte und Kompass beweisen mussten, sondern auch im Ziel- und Duellschießen, im Überwinden der Sturmbahn und einiges mehr.

Laufbahn Fallschirmjäger

Wer als junger Mann den Wunsch hegte, bei den Fallschirmjägern seinen aktiven Wehrdienst abzuleisten, musste das dem zuständigen Wehrkreiskommando (WKK) mitteilen. Oft geschah dies erst im Rahmen der Musterung. Einige junge Männer, so auch ich, kümmerten sich schon vor der Musterung darum. In jedem Falle stellte das WKK die Verbindung zu einem Bezirksausbildungszentrum (BAZ) für Fallschirmsport her und der junge Mann musste sich dort melden.
So dieser junge Bursche noch keine 18 Jahre alt war, hatten die Erziehungsberechtigten, eine schriftliche Zusage zu schreiben, dass ihr Junge diesen Sport ausführen darf.
Sodann begann der Weg zum Fallschirmspringer mit dem Ziel, zu einer der Truppen in der NVA eingezogen zu werden, die eine besondere, wesentlich intensivere, militärische Ausbildung zu erhalten, die eben auch das Springen mit dem Fallschirm beinhaltete.
Fast alle dieser GST-Kameraden hegten den Wunsch, Fallschirmjäger zu werden. Es kam aber auch vor, dass wenige Kameraden zum Wachregiment des MfS eingezogen wurden und dort in die Aufklärungskompanie eingezogen wurden und dann eine ähnliche Ausbildung genossen, wie die Fallschirmjäger der NVA. Fakt war, man musste sich für eine Mindestdienstzeit von 3 Jahren verpflichten. Ansonsten konnte man die Ausbildung in der GST „Laufbahn Fallschirmjäger“ nicht absolvieren und wurde auch nicht zu den Fallschirmjägern einberufen.

Es gab regional mehrere BAZ in der damaligen DDR.
So wurde ausgebildet in Neustadt-Glewe (bei Ludwigslust), Magdeburg, Cottbus-Neuhausen, Leipzig- Mockau und Gera-Leumitz. Die zentrale Schule für Fallschirmspringer befand sich auf dem Flugplatz Halle-Opin.

Die Ausbildung in diesen BAZ-en geschah in kasernierter Unterbringung auf dem jeweiligen Flugplatz und war militärisch organisiert.
Zu den Lehrinhalten und Ausbildungsstunden gebe ich im Anschluss einen Anhang, den ich mit freundlicher Genehmigung des Kameraden
B. Ludewig, der nach Beendigung seines Dienstes im FJB-40, hauptamtlich im Zentralvorstand der GST, für die Ausbildung der zukünftigen Fallschirmjäger der NVA, tätig war.

In der Zeit zwischen März bis November eines jeden Jahres erhielt die Berufsschule oder die Erweiterte Oberschule, vom WKK einen Brief mit Aufforderung, dass der bewusste junge Mann in der Zeit von … bis (jeweils eine Woche), vom Schulbetrieb befreit wird, um an der vormilitärischen Ausbildung in der Laufbahn Fallschirmjäger, am jeweiligen BAZ teilnehmen zu können. Dem wurde in der Regel statt gegeben und so reiste man mit einer Militärfahrkarte ausgerüstet, zum BAZ.

Nach dem Wecken und einem Frühsport begann der Tag mit dem Frühstück und einem Morgenappell wo die Ausbildung für den Tag bekannt gegeben wurde, bestimmte Funktionen eingeteilt wurden (z.B. das Durchdrehen der Luftschraube beim Absetzflugzeug AN-2, Packplanen ausbreiten, die Fallschirmtechnik vom Lager in die Packzone transportieren usw.).

In der Regel war Fallschirmpackausbildung und Sprungbetrieb angesetzt, damit jeder zukünftige Fallschirmjäger die Mindestsprunganzahl (12 Fallschirmsprünge) absolvieren konnte, die zum Mindestprogramm für den Abschluss der „Laufbahnausbildung Fallschirmjäger“ gehörte.

An Tagen, wo ein Springen aufgrund der Witterung nicht möglich war, wurde Packausbildung in der Halle durchgeführt. Breiter Raum wurde der körperlichen Ausbildung gewidmet. Die Überwindung der Sturmbahn, durchaus längere Läufe und Märsche mit Karte und Kompass, im Einzelnen auch Handlungen im Nahkampf aber auch, und da tränten so manchem jungen Mann schon die Augen, einige Stunden staatsbürgerlichen Schulung.
Damit war auch für Bewegung und Lerninhalten gesorgt an solchen Tagen, wo eben ein Sprungbetrieb nicht möglich war.
Auch die Nachmittage waren ausgefüllt mit Fallschirmsprungbetriebsdienst oder anderer Ausbildung.
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon Beethoven » 18. Februar 2026, 14:22

Mit Abschluss der „Grundausbildung in der Laufbahn Fallschirmjäger“ erhielten die nun schon „gestandenen“ Fallschirmspringer das entsprechende, kleine, blaue Abzeichen mit dem Fallschirm darauf und auch die kleine Medaille für die Abschluss der Laufbahnausbildung.

Wenn die Ausbilder einschätzten, dass der junge Mann mehr kann und vor allem wenn unser Bursche es wollte, konnte er, ab dem 13. Sprung mit der Freifallausbildung zur Erreichung der Fallschirmsprunglizenz beginnen.
Dazu bekam er, so im BAZ vorhanden, einen Schülerschirm für fortgeschrittene Sprungschüler, den RS-8. Bis dato sprangen die Jungs einen RS 4/3 C oder in den 60-er und Anfang der 70-er Jahre den PD-47.

Nun musste der Lizenzschüler mit einem Sprung aus 800 m und
5 Sekunden freien Fall beginnen. Alle anschließenden Sprünge bis zum Prüfungssprung für die Lizenz, wurden aus 1000 m Absetzhöhe und
10 Sekunden freien Fall durchgeführt.
Parallel dazu war ein Pensum als Theorie zu erlernen und zu verinnerlichen. Es wurde mit einer theoretischen Prüfung und einer Sprungprüfung abgeschlossen. Springerisch musste der Lizenzschüler
10 Sekunden stabil in der Luft liegen, links - rechts drehen und einen Salto absolvieren und auch während des Öffnungsvorganges die stabile Lage beibehalten.

Mit bestandener Prüfung erhielt unser nun Lizenzinhaber einen Sportschirm nahm aber an allen weiteren Ausbildungsmaßnahmen innerhalb der Laufbahnausbildung teil, konnte sich jedoch während des Fallschirmsprungbetriebsdienstes von den Kameraden, die noch in der Grundausbildung waren absetzen und sprang mit den Sportspringern mit.
Es war für diese jungen Männer wie ein kleiner „Ritterschlag“.

Kurz vor der Einberufung zu den Fallschirmjägern fand jedes Jahr ein Wettkampf zur „Bestenermittlung“ zwischen Bezirksausbildungszentren statt, an welchem auch eine Delegation des FJB / LStR – 40, außerhalb der Konkurrenz, teil nahmen. Nun erlaube ich mir einige, bereits erwähnte, Anhänge in diesen Beitrag einzubinden und möchte mich bei Bernd Ludewig für die Erlaubnis bedanken, sein Gedankengut hier verwenden ui dürfen.

Bestenermittlung

Nach durchlaufener, zweijähriger, vormilitärischer Laufbahnausbildung Fallschirmjäger, nahmen die besten Laufbahnbewerber der jeweiligen Bezirksorganisation an der zentralen Bestenermittlung teil.
Diese wurde jährlich durch wechselnde BAZ organisiert. Um Heimvorteile
weitestgehend auszuschließen, wurde die Streckenführung des Geländeorientierungsmarsches (> 15 km < 20 km) durch Mitarbeiter des Zentralvorstandes der GST festgelegt.
Landefläche für den Fallschirmabsprung in unbekanntes Gelände waren in der Regel andere Segelflugplätze oder abgeerntete Felder landwirtschaftlicher Produktionsgenossenschaften (die Bestenermittlung fand ja im September / Oktober statt), deren Zustimmung eingeholt werden musste. Die Disziplinen waren den jeweiligen aktuellen Ausbildungsprogrammen entnommen. An jeder zentralen Bestenermittlung nahm eine Gastmannschaft des FJB-40 / LStR-40 der NVA teil.

Disziplinen
1. Gruppenzielsprung (3 Fallschirmsprünge aus 600 m AGL mit
automatischer Öffnung des Fallschirmes. (Zeitmessung vom
Absprung des ersten Springers bis zur Sammlung der gesamten
Gruppe am Zielkreuz)
2. Geländeorientierungsmarsch, eingeleitet durch Fallschirmsprung in
Unbekanntes Gelände, Anlaufen von Stationen wie Überwinden eines
Wasserhindernisses auf dem Seil liegend, Topographie,
Kfz-Ausbildung, Schießen der 1. Schulübung der GST, Überwindung
der GST-Sturmbahn.
3. Physische Ausbildung (Fünfkampf) mit 3.000 m Lauf, Klimmziehen,
Handgranatenweitzielwurf, Klettern am vertikalen Tau.

Wertung - Einzelwertung Fünfkampf;
- Mannschaftswertung Fünfkampf;
- Mannschaftswertung im Geländeorientierungsmarsch;
- Mannschaftswertung im Gruppenzielsprung;
- Gesamtmannschaftswertung.

Große Unterschiede gab es im Ausbildungsprogramm im Laufe der Zeit

Ausbildungsprogramm Laufbahn Fallschirmjäger NVA, Ausgabe 1973

Sie Ausbildungsinhalte in der Nachrichtenausbildung (Tastfunk) wurden geändert. Zu erfüllen waren jetzt lediglich Übungen im Hören und Geben und Niederschreiben von Zifferntexten in einem Tempo von 6 Gruppen (a 5 Zeichen) pro Minute. In der Körperertüchtigung wurden alle 8 Disziplinen des Achtertestes aufgenommen. Dabei kam ein Bewertungssystem mit den Noten 1 – 5 zur Anwendung. Erstmals wurde die Disziplin „Überwinden der GST-Sturmbahn“ in das Programm aufgenommen.

Um hier nicht alles aufzuzählen sei gesagt, die größte Stundenanzahl der Ausbildung gehörte der Sprungausbildung für die 12 FS-Sprünge mit 96 Stunden, gefolgt von der Bodenausbildung mit 24 Stunden und die Körperertüchtigung mit 20 Stunden.

Ab 1982 wurde die Ausbildung spezifischer und entsprach mehr den Forderungen der NVA.

Hier kamen Ausbildungsinhalte wie Judo, Handlungen der Fallschirmjäger im Hinterhalt, Aufbau und Sicherung eines Warteplatzes im rückwärtigen Gebiet des Gegners, Schutzausbildung vor Massenvernichtungswaffen, hinzu. Der Anteil an physischer Ausbildung wurde mehr als verdoppelt und auf 5 Disziplinen reduziert. Dies waren: 3.000 m Lauf auf Zeit (Note 1 in 11:10 Minuten), Klimmziehen (Note 1 – 13 Klimmzüge) Handgranatenweitzielwurf (Norm – 32 m weit in 5 m Kreis), Klettern am Vertikaltau 5 m hoch und 5 m Abstand zum Tau (Note 1 – 17 Sekunden) und Überwinden der GST-Sturmbahn.

Freundlichst
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon Edelknabe » 18. Februar 2026, 17:49

In der vormilitärischen Ausbildung die bei uns (für uns Leipziger)zu Anfang der Lehre in Prerow an der Ostsee absolviert wurde, da lernte ich richtig gut küssen bzw. eine junge Rostockerin kennen. Also ich verbrachte mit dem Mädel ungelogen jede freie Minute im Gelände an einer etwas abseits bewaldeten abgelegenen Stelle. Zu meiner Freude und wohl auch aus etwas Neid auf das Weibliche (die jungen Erfahrungen dadurch) nähten mir meine Zimmergenossen das Bettzeugs richtig schön am Bezug fest, der folgende Stubendurchgang war gelaufen.

Später besuchte mich das Mädel mal in Leipzig und ich musste Sie meiner derzeitigen Freundin gegenüber als entfernte Cousine "verkaufen." Das war vielleicht ne schräge Nummer. Und nichts für ungut Beethoven, zwischen der GST und meinen Wehrdienst am Kanten vergingen mindestens noch gut 7 lange Jahre.

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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon pentium » 18. Februar 2026, 17:58

Edelknabe hat geschrieben:In der vormilitärischen Ausbildung die bei uns (für uns Leipziger)zu Anfang der Lehre in Prerow an der Ostsee absolviert wurde, da lernte ich richtig gut küssen bzw. eine junge Rostockerin kennen. Also ich verbrachte mit dem Mädel ungelogen jede freie Minute im Gelände an einer etwas abseits bewaldeten abgelegenen Stelle. Zu meiner Freude und wohl auch aus etwas Neid auf das Weibliche (die jungen Erfahrungen dadurch) nähten mir meine Zimmergenossen das Bettzeugs richtig schön am Bezug fest, der folgende Stubendurchgang war gelaufen.

Später besuchte mich das Mädel mal in Leipzig und ich musste Sie meiner derzeitigen Freundin gegenüber als entfernte Cousine "verkaufen." Das war vielleicht ne schräge Nummer. Und nichts für ungut Beethoven, zwischen der GST und meinen Wehrdienst am Kanten vergingen mindestens noch gut 7 lange Jahre.

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Kein Kommentar...halt nur so viel...habe vor lachen meinen Tee über die Tastatur geschüttetttttttt
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon augenzeuge » 18. Februar 2026, 18:01

Ich komme mit den Begriffen etwas durcheinander. Vormilitärische Ausbildung ist für mich die Ausbildung von Jugendlichen in Einzelfähigkeiten, die für eine spätere Verwendung als Soldat nützlich sind. Also das, was bei mir im Wehrkundeunterricht und während der Lehre 1980 passierte. Aber du meinst sicher etwas anderes. [blush]

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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon pentium » 18. Februar 2026, 18:12

augenzeuge hat geschrieben:Ich komme mit den Begriffen etwas durcheinander. Vormilitärische Ausbildung ist für mich die Ausbildung von Jugendlichen in Einzelfähigkeiten, die für eine spätere Verwendung als Soldat nützlich sind. Also das, was bei mir im Wehrkundeunterricht und während der Lehre 1980 passierte. Aber du meinst sicher etwas anderes. [blush]

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Wehrkunde gab es zu meiner Zeit nicht...1971 Berufsausbildung mit Abi angefangen und im ersten oder zweiten Lehrjahr waren wir für ein paar Wochen im GST Lager, allerdings war das eigentlich das Ferienobjekt unseres Lehrbetriebes. Allerdings hatten wir keinen Ausgang aus dem Lager zum Küssen....und romantisch waren die Waldspaziergänge auch nicht, wir hatten auch keine Bungalows an der Ostsee....sondern in der Nähe von Schleiz. Ostsee konnte sich unser Betrieb nicht leisten.
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon karnak » 18. Februar 2026, 18:20

Die GST war keine Institution die explizit damit beschäftigt war Nachwuchskader für das Militär auszubilden.
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon pentium » 18. Februar 2026, 18:27

karnak hat geschrieben:Die GST war keine Institution die explizit damit beschäftigt war Nachwuchskader für das Militär auszubilden.


Na ja. Ich würde sagen Ansichtssache...oder eine Frage der Auslegung...
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon augenzeuge » 18. Februar 2026, 18:46

pentium hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Die GST war keine Institution die explizit damit beschäftigt war Nachwuchskader für das Militär auszubilden.


Na ja. Ich würde sagen Ansichtssache...oder eine Frage der Auslegung...


Eher ne Frage der Zeitschiene. Ich bezog mich ja nur auf die Wortwahl vom Edelknaben.

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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon Edelknabe » 18. Februar 2026, 19:14

Diese arme Sau unser Pentium. Ein Wunder das der Kerl nicht noch schwul wurde? Und geküsst wurde übrigens im Objekt. Aber nee, die Fortsetzung besser Vorgeschichte folgt in "Geschichten eines Gastes." Im übrigen bin ich auch nicht der Meinung, das die GST für den späteren Wehrkram so wichtig war? Außer natürlich du wolltest so wie Beethoven später einmal Offizier werden.

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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon pentium » 18. Februar 2026, 19:25

Edelknabe hat geschrieben:Diese arme Sau unser Pentium. Ein Wunder das der Kerl nicht noch schwul wurde? Und geküsst wurde übrigens im Objekt. Aber nee, die Fortsetzung besser Vorgeschichte folgt in "Geschichten eines Gastes." Im übrigen bin ich auch nicht der Meinung, das die GST für den späteren Wehrkram so wichtig war? Außer natürlich du wolltest so wie Beethoven später einmal Offizier werden.

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Muss man auf deine Spähtpupertären Fantasien eingehen? Küssen lernen...? Herrlich. Junge zu der Zeit musste ich nicht erst noch das Küssen lernen! Was das mit "armer Sau" und schwul zu tun hat? Keine Ahnung. Jedenfalls hätte man dich durch das Gelände gejagt, das du keine Lust zum Küssen mehr gehabt hättest...Unglaublich.
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon steffen52 » 18. Februar 2026, 20:16

karnak hat geschrieben:Die GST war keine Institution die explizit damit beschäftigt war Nachwuchskader für das Militär auszubilden.

Wie jetzt? Meinst das doch nicht im ernst!! [laugh]
Gruß steffen52
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon pentium » 18. Februar 2026, 20:25

steffen52 hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Die GST war keine Institution die explizit damit beschäftigt war Nachwuchskader für das Militär auszubilden.

Wie jetzt? Meinst das doch nicht im ernst!! [laugh]
Gruß steffen52


Im Januar 1955 wies das Politbüro der SED der GST die folgenden vier zentralen Aufgaben zu, von denen wesentliche Teile nie realisiert worden sind:

„vormilitärische Ausbildung der jugendlichen Arbeiter und werktätigen Bauern sowie der Söhne der fortschrittlichen Intelligenz, um sie für den Dienst in der KVP vorzubereiten;
vormilitärische Ausbildung aller Arbeiter und werktätigen Bauern, um sie zur Verteidigung der Heimat zu befähigen;
Vermittlung von militärischen und militärtechnischen Kenntnissen unter den Werktätigen;
Erziehung der Arbeiter und werktätigen Bauern zum Haß gegen die Kriegstreiber und Feinde der DDR sowie zur Liebe zur Heimat und zur Erkenntnis der Notwendigkeit ihrer bewaffneten Verteidigung durch eine breite mündliche und schriftliche Agitation und Propaganda.“[12


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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon karnak » 18. Februar 2026, 22:21

steffen52 hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Die GST war keine Institution die explizit damit beschäftigt war Nachwuchskader für das Militär auszubilden.

Wie jetzt? Meinst das doch nicht im ernst!! [laugh]
Gruß steffen52

Natürlich hat man dort logisch versucht Kader für das Militär zu generieren. Es war aber keineswegs so, dass Du nur bei der GST mitmachen konntest wenn Du vorher eine faktische Verpflichtung für einen zukünftigen längerfristigen Militärdienst abgegeben hast. Nur das ist mein Punkt.
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon pentium » 19. Februar 2026, 09:22

karnak hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Die GST war keine Institution die explizit damit beschäftigt war Nachwuchskader für das Militär auszubilden.

Wie jetzt? Meinst das doch nicht im ernst!! [laugh]
Gruß steffen52

Natürlich hat man dort logisch versucht Kader für das Militär zu generieren. Es war aber keineswegs so, dass Du nur bei der GST mitmachen konntest wenn Du vorher eine faktische Verpflichtung für einen zukünftigen längerfristigen Militärdienst abgegeben hast. Nur das ist mein Punkt.


Wer hat das behauptet?
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon steffen52 » 19. Februar 2026, 17:26

karnak hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Die GST war keine Institution die explizit damit beschäftigt war Nachwuchskader für das Militär auszubilden.

Wie jetzt? Meinst das doch nicht im ernst!! [laugh]
Gruß steffen52

Natürlich hat man dort logisch versucht Kader für das Militär zu generieren. Es war aber keineswegs so, dass Du nur bei der GST mitmachen konntest wenn Du vorher eine faktische Verpflichtung für einen zukünftigen längerfristigen Militärdienst abgegeben hast. Nur das ist mein Punkt.

Es konnte Jeder bei der GST mitmachen, aber Fakt ist doch gewesen, durch kostenlosen LKW- Führerschein als Beispiel, die Mitglieder der GST für den
Militärdienst zu gewinnen, Ausbildung an der Waffe ist doch auch ein Ziel gewesen die jungen Leute für den Militärdienst zu gewinnen. Warum hatte
man mich zu Zeiten meines Grundwehrdienstes sofort als Kraftfahrer im Regiment an der Grenze eingezogen, also alles mit Berechnung des DDR- Militärs.
Da du das anders siehst, karnak, da bist du mehr als auf dem Holzweg.... [flash]
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon augenzeuge » 19. Februar 2026, 18:02

steffen52 hat geschrieben:Warum hatte
man mich zu Zeiten meines Grundwehrdienstes sofort als Kraftfahrer im Regiment an der Grenze eingezogen, also alles mit Berechnung des DDR- Militärs.
Gruß steffen52


Ich vermute mal, es gab damals noch nicht so viele mit LKW Schein. Die suchten jemand, und du hast dich gemeldet.
Oder war das denen schon durch die Musterung bekannt?

Was ich nicht glaube, dass die schon bei der GST zielsicher darauf hin gearbeitet haben.
Vielleicht hat man dich dort auch eingesetzt, weil du dich sonst zu etwas anderem wenig geeignet hast.....[grins]

In der DDR nutzte man immer das, was man bekommen konnte. Schau auf Edelknaben.

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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon karnak » 19. Februar 2026, 19:17

steffen52 hat geschrieben:Es konnte Jeder bei der GST mitmachen, aber Fakt ist doch gewesen, durch kostenlosen LKW- Führerschein als Beispiel, die Mitglieder der GST für den
Militärdienst zu gewinnen, Ausbildung an der Waffe ist doch auch ein Ziel gewesen die jungen Leute für den Militärdienst zu gewinnen. Warum hatte
man mich zu Zeiten meines Grundwehrdienstes sofort als Kraftfahrer im Regiment an der Grenze eingezogen, also alles mit Berechnung des DDR- Militärs.
Da du das anders siehst, karnak, da bist du mehr als auf dem Holzweg.... [flash]
Gruß steffen52

Entnehme ich jetzt Deinem Schreiben Du warst Mitglied der GST, hast dort den LKW Führerschein gemacht? Wenn ja, wurdest Du denn gefragt, genötigt, auf den Geschmack gebracht für einen längeren Militärdienst? Scheinbar nicht, bist beim Klauen der Bananen für Dich und die Stasi hängengeblieben die für Deine Genossen bestimmt waren. [flash]
Ansonsten, natürlich war das ein maßgebliches Instrument des Staates um Nachwuchs für das Militär auf den Geschmack zu bringen. Wie heute die Öffentlichkeitsoffiziere der Bundeswehr in den Schulen und die Auftritte der Bundeswehr auf irgendwelchen Festen von Städten und Gemeinden bei denen man mal in ein gepanzertes Fahrzeug steigen kann. Natürlich wird ein Staat der meint reichlich Bürger in Uniform zu brauchen versuchen nach Landsknechtmanier möglichst vielen das Töten und Sterben im Ernstfall schmackhaft zu machen.Bei den Landsknechten reichte schon der Rotwein, bei Dir war es der LKW Führerschein, heute sind es fürstliche Entlohnungen und Sonderzahlungen bei Auslandseinsätzen, großzügigste Übergangsregelungen wenn man den Dienst abgegolten hat. [hallo]
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon pentium » 19. Februar 2026, 19:26

karnak hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:Es konnte Jeder bei der GST mitmachen, aber Fakt ist doch gewesen, durch kostenlosen LKW- Führerschein als Beispiel, die Mitglieder der GST für den
Militärdienst zu gewinnen, Ausbildung an der Waffe ist doch auch ein Ziel gewesen die jungen Leute für den Militärdienst zu gewinnen. Warum hatte
man mich zu Zeiten meines Grundwehrdienstes sofort als Kraftfahrer im Regiment an der Grenze eingezogen, also alles mit Berechnung des DDR- Militärs.
Da du das anders siehst, karnak, da bist du mehr als auf dem Holzweg.... [flash]
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Entnehme ich jetzt Deinem Schreiben Du warst Mitglied der GST, hast dort den LKW Führerschein gemacht? Wenn ja, wurdest Du denn gefragt, genötigt, auf den Geschmack gebracht für einen längeren Militärdienst? Scheinbar nicht, bist beim Klauen der Bananen für Dich und die Stasi hängengeblieben die für Deine Genossen bestimmt waren. [flash]
Ansonsten, natürlich war das ein maßgebliches Instrument des Staates um Nachwuchs für das Militär auf den Geschmack zu bringen. Wie heute die Öffentlichkeitsoffiziere der Bundeswehr in den Schulen und die Auftritte der Bundeswehr auf irgendwelchen Festen von Städten und Gemeinden bei denen man mal in ein gepanzertes Fahrzeug steigen kann. [hallo]


Was ist denn das für ein Gelaber...? Warst du eigentlich mal in so einem GST Lager....? Sicher nicht, sonst käme nicht dieser Bundeswehr vergleich...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon karnak » 19. Februar 2026, 19:29

Nö, soweit ich das weiß wurde das erst 78 flächendeckend eingeführt mit der vormilitärischen Ausbildung, da war ich schon im Wehrersatzdienst. [hallo] [flash]
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon karnak » 19. Februar 2026, 19:34

pentium hat geschrieben:
Was ist denn das für ein Gelaber...? Warst du eigentlich mal in so einem GST Lager....? Sicher nicht, sonst käme nicht dieser Bundeswehr vergleich...

Was wäre eigentlich ehrenrührig für den jetzigen Staat wenn er etwas wie " Schnupperkurse" bei der BW anbieten würde? Gibt es glaube ich sogar schon. Erstmal freiwillig, wenn sich Lage verschärft leicht begründbar zur Pflicht erhebbar.
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon pentium » 19. Februar 2026, 19:36

karnak hat geschrieben:Nö, soweit ich das weiß wurde das erst 78 flächendeckend eingeführt mit der vormilitärischen Ausbildung, da war ich schon im Wehrersatzdienst. [hallo] [flash]


1978...? Kann nicht sein...Ich habe von 1971 bis 1974 Berufsausbildung gehabt. Mir scheint sowieso man redet hier von zwei verschiedenen Dingen. Der eine lernt dort das küssen, der andere LKW fahren, der Dritte schießen, über die Sturmbahn rennen, bei Nacht durch den Wald schleichen....im Gleichschritt laufen...und Handgranaten zu werfen.
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon pentium » 19. Februar 2026, 19:38

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Was ist denn das für ein Gelaber...? Warst du eigentlich mal in so einem GST Lager....? Sicher nicht, sonst käme nicht dieser Bundeswehr vergleich...

Was wäre eigentlich ehrenrührig für den jetzigen Staat wenn er etwas wie " Schnupperkurse" bei der BW anbieten würde? Gibt es glaube ich sogar schon. Erstmal freiwillig, wenn sich Lage verschärft leicht begründbar zur Pflicht erhebbar.


Da musst du mal deine linken Genossen fragen? Davon abgesehen, käme das bei unseren woken Lehrkräften bestimmt nicht gut an....
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon karnak » 19. Februar 2026, 19:53

pentium hat geschrieben:
1978...? Kann nicht sein...Ich habe von 1971 bis 1974 Berufsausbildung gehabt. Mir scheint sowieso man redet hier von zwei verschiedenen Dingen. Der eine lernt dort das küssen, der andere LKW fahren, der Dritte schießen, über die Sturmbahn rennen, bei Nacht durch den Wald schleichen....im Gleichschritt laufen...und Handgranaten zu werfen.

War denn das nochmal was anderes?
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon steffen52 » 19. Februar 2026, 19:55

karnak hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:Es konnte Jeder bei der GST mitmachen, aber Fakt ist doch gewesen, durch kostenlosen LKW- Führerschein als Beispiel, die Mitglieder der GST für den
Militärdienst zu gewinnen, Ausbildung an der Waffe ist doch auch ein Ziel gewesen die jungen Leute für den Militärdienst zu gewinnen. Warum hatte
man mich zu Zeiten meines Grundwehrdienstes sofort als Kraftfahrer im Regiment an der Grenze eingezogen, also alles mit Berechnung des DDR- Militärs.
Da du das anders siehst, karnak, da bist du mehr als auf dem Holzweg.... [flash]
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Entnehme ich jetzt Deinem Schreiben Du warst Mitglied der GST, hast dort den LKW Führerschein gemacht? Wenn ja, wurdest Du denn gefragt, genötigt, auf den Geschmack gebracht für einen längeren Militärdienst? Scheinbar nicht, bist beim Klauen der Bananen für Dich und die Stasi hängengeblieben die für Deine Genossen bestimmt waren.

Sage mal, das mit den Bananen ist wohl das einzige was dir so einfällt. Kann ja nicht dafür das du so ein Untertan dieses DDR- Systems gewesen
bist. Um dir es noch einmal zu verklickern, ich habe sie nicht geklaut, sie wurde mir in der Bananenreiferei extra für die Kameraden dazu gestellt. Das
ich es natürlich mit verwendet habe um so gut wie möglich um die Runden zukommen, scheinst du nicht zu begreifen!
Also die Kameraden der GK hatten keinerlei Einbuße. Übrigens wurde ich nicht zu einen längeren Militärdienst genötigt, aber sofort im GR als
Kraftfahrer eingesetzt. Also ist es bekannt gewesen das ich bei der GST den LKW- Führerschein gemacht habe. Sage mal, in deiner Stempelbude
bist du ganz weit weg von der Realität gewesen und hast nichts mit bekommen wie es zu der damaligen Zeit so ablief. Lebe weiter in deiner
MfS-Welt von damals, von nichts Ahnung, außer das du paar Stempel den Wessis in den Pass drücken durftest .... [zunge]
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon augenzeuge » 19. Februar 2026, 19:57

sie wurde mir in der Bananenreiferei


Da warst du drinnen? [shocked]

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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon steffen52 » 19. Februar 2026, 20:02

augenzeuge hat geschrieben:
sie wurde mir in der Bananenreiferei


Da warst du drinnen? [shocked]

AZ

Ja, verasche dich lieber selber. Was anderes kannst du nicht. [muede]
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon karnak » 19. Februar 2026, 20:20

[quote="steffen52"]
Sage mal, das mit den Bananen ist wohl das einzige was dir so einfällt. Kann ja nicht dafür das du so ein Untertan dieses DDR- Systems gewesen
bist. Um dir es noch einmal zu verklickern, ich habe sie nicht geklaut, sie wurde mir in der Bananenreiferei extra für die Kameraden dazu gestellt. Das
ich es natürlich mit verwendet habe um so gut wie möglich um die Runden zukommen, scheinst du nicht zu begreifen!
Also die Kameraden der GK hatten keinerlei Einbuße. /quote]




Ist nicht das Einzige was mir einfällt, halt nur eine schöne Geschichte zum Thema Schönfärberei des eigenen Tuns. [flash] Die Wurden von der Bananenreiferei für die Kameraden die damals Genossen hießen also dazugestellt. Was heißt jeder sollte drei bekommen und Du hast jedem Eine geklaut und es gab nur 2. [flash]
Aber zur GST zurück, zumindest in Deinem Fall gehörtest Du zu den von den immerhin 500 000 Mitgliedern die nicht zu einem längeren Militärdienst genötigt wurden weil sie dafür den Führerschein bekamen.
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon pentium » 19. Februar 2026, 20:33

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
1978...? Kann nicht sein...Ich habe von 1971 bis 1974 Berufsausbildung gehabt. Mir scheint sowieso man redet hier von zwei verschiedenen Dingen. Der eine lernt dort das küssen, der andere LKW fahren, der Dritte schießen, über die Sturmbahn rennen, bei Nacht durch den Wald schleichen....im Gleichschritt laufen...und Handgranaten zu werfen.

War denn das nochmal was anderes?


Wer redet denn von Wehrkundeunterricht? GST-Lager (Wehrlager) in der DDR waren Teil der vormilitärischen Ausbildung und fanden für Lehrlinge meist ab Mitte der 1950er Jahre statt, verstärkt jedoch ab Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre. Typischerweise absolvierten Auszubildende während ihrer Lehrzeit (oft im 1. Lehrjahr oder in der 9./10. Klasse) ein ca. zweiwöchiges Lager zur militärischen Ausbildung.
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Re: Laufbahnausbildung in der GST

Beitragvon karnak » 19. Februar 2026, 20:43

Ja jetzt wo Du es sagst, fällt es mir wieder ein. Ich war damals tatsächlich bei sowas dabei. So nebenher, wir sollten feindliche Agenten aufspüren, haben auch ihr Lager gefunden, mit brennenden Lagerfeuer. War aber keiner da, wir wollten also weiterziehen, da knallte es von unten durch das Lagerfeuer. Die 2 Genossen des MfS, so wurden sie uns vorgestellt, huckten unter dem Feuer mit einem Blech abgedeckt und schossen mit Platzpatronen nach oben damit wir sie finden. Mich hat das Versteck in jedem Fall damals beeindruckt. [flash]
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