Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Beitragvon pentium » 9. Januar 2022, 15:23

BerlinGedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

In Berlin hat die Partei Die Linke an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht vor 103 Jahren erinnert.
https://www.deutschlandfunk.de/gedenken ... t-104.html

Die beiden Bundesvorsitzenden Hennig-Wellsow und Wissler legten an der Gedenkstätte auf dem Zentralfriedhof im Stadtteil Lichtenberg Kränze nieder und hielten für eine Schweigeminute inne. Hunderte Menschen zogen zudem in einem Gedächtnismarsch vom U-Bahnhof Frankfurter Tor in Berlin-Friedrichshain zur Gedenkstätte.
Anfang Januar 1919 hatte ein Revolutionsausschuss unter Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg die sozialdemokratische Regierung für abgesetzt erklärt. Es gab Massendemonstrationen. Der sogenannte Spartakusaufstand wurde aber niedergeschlagen. Rechtsgerichtete Freikorps-Soldaten erschossen Luxemburg und Liebknecht am 15. Januar 1919 in Berlin.

Diese Nachricht wurde am 09.01.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Beitragvon Gerd Böhmer » 11. März 2025, 17:27

Laut n-tv wurden auf dem Friedhof der Sozialisten in Berlin Friedrichsfelde die Gräber einiger Personen der Geschichte, darunter Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch den Diebstahl der Ehrentafeln geschändet - https://www.n-tv.de/regionales/berlin-und-brandenburg/Ehrentafeln-von-Liebknechts-und-Luxemburgs-Grab-gestohlen-article25622022.html.
Heutige Kriminelle haben vor Nichts mehr Respekt ...
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
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Re: Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Beitragvon pentium » 11. März 2025, 17:58

Heiliger Bimbam!
100 Kilo-Friedhofsglocke in Heiligensee geklaut
https://www.bz-berlin.de/berlin/reinick ... eiligensee
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Beitragvon augenzeuge » 15. Januar 2026, 17:57

Aus der NZZ.....Gewalt lehnte sie nicht ab...und verachtete die Demokratie, die Rosa. [angst]

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Re: Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Beitragvon Bahndamm 68 » 18. Januar 2026, 17:16

Muss ich Gedanken verschwenden für die Vordenker der anarchistischen Szene, für die gewaltbereiten Menschen?
Warum gibt es immer wieder Demonstrationen und Anschläge der rechten und linken Szene?
Warum ist die demokratische Mitte gegen Gewaltherrschaft?
Demokratie beginnt mit freien Wahlen.
Die Anarchisten untermauern ihre Macht mit Waffengewalt.
Muss das sein?
In Berlin hatten wir eine Mauer mit Stacheldraht. Es zeitigte keinerlei positive Ergebnisse, abgesehen von Todesfällen entlang dieser Demarkationslinie, und ich sah mich genötigt, die Obristen innerhalb dieser Einzäunung zu beschützen.
Welch ein Wahnsinn?
Einige Menschen missbilligen mich aufgrund des geleisteten, jedoch ungewollten Bruchs des Fahneneids. Ein anderer Teil der Menschen kann den Sprung in die freie Welt anerkennen.
Warum ist das so unterschiedlich?
Heute früh gegen 1 Uhr war ein Bericht in Tagesschau 24 über Adenauer und dessen Verhandlungen in Moskau über die Rückkehr der ehemaligen Soldaten aus den Lagern in der Sowjetunion.
Jemand, der dabei war, hat gesagt, dass die Betreuung der Rückkehrer in den Zügen bis zur sowjetischen Grenze gut war. Auf polnischem Gebiet das gleiche Spiel.
In Frankfurt/Oder angekommen 1955/1956, da waren es alles Kriegsverbrecher. Selbst eine Flasche Wasser wurde diesen Menschen in den Viehtransportwagen von Anwohnern nicht zur Verfügung gestellt.
Nach Ankunft in Friedland richtete der damalige Bundespräsident Theodor Heuss mit seiner tiefen, rauen und väterlich anmutenden Stimme lediglich die Worte „Ein herzliches Willkommen“ an die Anwesenden. Ja, und im Anschluss daran wurde die Nationalhymne gesungen. Die ausgemergelten Gestalten entblößten ihre Häupter von den einfachen Kopfbedeckungen und trugen dieses Lied zum Ausdruck der Freude und der Würdigung ihrer Heimkehr in Dankbarkeit gegenüber Adenauer und seinem diplomatischen Geschick in Moskau vor.
Tränen sind nicht nur bei mir gelaufen.
Jeder einzelne Todesfall auf der Straße und an der Mauer stellt einen Fall zu viel dar.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
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Re: Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Beitragvon pentium » 18. Januar 2026, 17:23

@Bahndamm, du solltest an deinem Weltbild über Anarchismus arbeiten.

Karl Liebknecht war als führender Sozialist und Kommunist (Spartakusbund, KPD) prinzipiell Gegner des Anarchismus, da er auf eine sozialistische Staatsmacht (Räterepublik) und eine revolutionäre Partei setzte, während Anarchisten den Staat grundsätzlich ablehnten und auf direkte Aktion und dezentrale Strukturen zielten, was zu Konflikten führte, obwohl beide gegen Militarismus waren; Liebknecht kämpfte für die Entmachtung des Militärs, aber im Sinne einer revolutionären Diktatur des Proletariats, nicht im anarchistischen Sinne...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Beitragvon Bahndamm 68 » 18. Januar 2026, 21:08

pentium hat geschrieben:@Bahndamm, du solltest an deinem Weltbild über Anarchismus arbeiten.

Karl Liebknecht war als führender Sozialist und Kommunist (Spartakusbund, KPD) prinzipiell Gegner des Anarchismus, da er auf eine sozialistische Staatsmacht (Räterepublik) und eine revolutionäre Partei setzte, während Anarchisten den Staat grundsätzlich ablehnten und auf direkte Aktion und dezentrale Strukturen zielten, was zu Konflikten führte, obwohl beide gegen Militarismus waren; Liebknecht kämpfte für die Entmachtung des Militärs, aber im Sinne einer revolutionären Diktatur des Proletariats, nicht im anarchistischen Sinne...

Leicht an meinem Kommentar vorbei philosophiert.
Ich habe vom Vordenker geschrieben und nicht behauptet, dass K. Liebknecht ein Anarchist ist. Dies ist deine Unterstellung oder Leseart.
Schönen Abend
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