der Nahostkonflikt mal wieder ...

Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon pentium » 6. August 2025, 19:05

karnak hat geschrieben:Ob sie sich gegenseitig ausrotten ist mir letztlich egal, dass sie der Welt eines der vielen Probleme aufhalsen hingegen nicht. Und man sollte doch wohl von einem demokratischen Staat etwas mehr verlangen können an Weitsicht und Verantwortung als von einer Terrororganisation.


Sicher doch, vor allem vom Fernsehsessel aus...Die Hamas ist mehr als eine Terrororganisation. Die Bevölkerung Israels hat in freien Wahlen entschieden, wer sie regiert. Deswegen ist sie verantwortlich für das, was ihre Regierung tat, tut oder unterlässt.

Das gleiche gilt auch für Hamas. Sie wurden gewählt. Dass Hamas danach keine Wahlen hat mehr stattfinden lassen, steht auf einem anderen Blatt.

Die Israelis und Palästinenser ob ihrer Schicksale zu bedauern, bringt uns nicht weiter – sie haben sich das selbst eingebrockt.

Dass es auch anders gehen kann, haben Jitzchak Rabin und Jassir Arafat bewiesen. Das ist jetzt 40 Jahre her und fast alles damals Erreichte haben Nachfolger auf beiden Seiten zunichte gemacht.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon Bahndamm 68 » 6. August 2025, 19:43

karnak hat geschrieben:
Bahndamm 68 hat geschrieben:Ich habe keine Freunde da unten und auf der rechten Seite gleich gar nicht.
Ich habe aber grundsätzlich etwas gegen Menschen, die als ihre Arbeit nur die Waffengewalt kennen.
Seit Jahrzehnten kennen sie nur eins, und dies ist, Terrorismus zu produzieren.
Wer jahrzehntelang nur mit Waffen gelebt hat, der kann es von heute auf morgen auch nicht beenden. Er wird seine Kalaschnikow mit in sein Tuch wickeln lassen.

Und deswegen würdest Du Dir was im Umgang mit den Leuten vor Ort als Beitrag zur Lösung wünschen? Alle " in ihre Tücher wickeln lassen", einschließlich Frauen und Kinder weil die Ersten zukünftige Terroristen produzieren und die Zweiten Terroristen sein werden wenn sie erwachsen sind? Eine Art Endlösung der Palästinenser Frage sozusagen?

Der Glaube an eine friedliche Lösung im Nahen Osten, den gibt es nicht mehr.
Vom Aushungern der Menschen im Gazastreifen, von dem halte ich rein gar nichts. Das ist genauso grausam wie das Einbrennen von russischen Parolen auf Körpern ukrainischer Kriegsgefangener durch die Russen.
Die Lösung:
Netanjahu und die Führer der Hamas, wenn man sie kennt, müssen weg von den Schaltstellen.
Die Geldgeber für beide Seiten müssen das Zepter in die Hände nehmen und mit den Scheinen aus weiter Ferne wedeln.
Grenzen vom Gazastreifen öffnen für einen kontrollierten Abgang der Hamas.
Ultimatum setzen für eine Unterspülung der gesamten Tunnelanlagen unter der Voraussetzung, dass keine Verbindungstüren mehr existieren. Intakte Häuser im Gazastreifen gibt es vermutlich eh nicht mehr. Dennoch sind diese, ohne die Längen und Größen der Tunnelanlagen zu kennen, mit Beton auszufüllen. Damit ein stabiler Aufbau überirdisch in Zukunft erfolgen kann.
Der Gazastreifen muss eine waffenfreie Zone werden und für die Zukunft auch bleiben.
Palästinenser und Israelis können ganz einfach nicht zusammenleben.
Die Hamas hat einfach das Vertrauen der Menschen missbraucht und deshalb verloren.
Nur unter einem diktierten Frieden ist diese Gegend wieder lebenswert.
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kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon Ari@D187 » 6. August 2025, 20:02

Die Bekämpfung der Israelis begann quasi am ersten Tag der Staatsgründung. Man, dh. die umgebenden Volksgruppen und Staaten möchten nicht mit ihnen in Frieden zusammenleben, man möchte sie dort weg haben. Einige Staaten/Volksgruppen haben sich mittlerweile arrangiert, andere nicht. Und so ist das einfach eine Neverending Story.

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon Edelknabe » 7. August 2025, 07:57

Nur hier im Forum nicht Ari, da bleibt es die nicht enden wollende Geschichte. Schade drum sich da überhaupt noch Gedanken zu machen. Lasst einfach nur die Zeit arbeiten, dann klärt sich das von ganz alleine....wie Karnak schon ähnlich schrieb, es erfolgt dann die "natürliche Endlösung."

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon Edelknabe » 7. August 2025, 08:06

Dazu fällt mir noch zum Text von Bahndamm ein. Was denn für Vertrauen missbraucht aber eher im Gegenteil? Diese Bevölkerung vertraut ihrer Hamas, die gehen mit ihrer "Lieblings-Truppe" durch dick und dünn, sie sind Eins wohl bis in den Untergang, halt eine verschworene Gemeinschaft. Aber das hatten wir in den Vortexten bereits, es wird wirklich langsam langweilig überhaupt darüber zu schreiben.

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon karnak » 7. August 2025, 09:47

Das Problem hat einfach damit begonnen, dass man 48 einen Staat Israel in ein,schon durch Araber bewohntes Gebiet gepfropft hat, auf der Grundlage irgendwelcher alberner Märchengeschichten aus der Bibel. Es gibt keinerlei wirkliche Belege dafür, dass dieses vereinigte Königreich des auserwählten Volkes der Juden unter David und Salomo dort existiert hat, es ist nichts weiter als religiöse Rumspinnerei. Keine Religion der Welt hatte irgendwo ein gewaltiges Königreich von dem sie sich über die Welt verbreitet hätte. Religionen entstehen auf ganz andere Weise. Trotzdem hat man auf einer solchen albernen Grundlage in dieser Region diesen Staat erzwungen. Zwangsläufig musste das zu Konflikten mit den" Eingeborenen " führen. Aufgrund dieser Gründungszusammenhänge ist diese Überbetonung des Existenzrechtes des Staates Israel,dass nicht in Frage gestellt werden darf, so überflüssig wie ein Kropf. Natürlich hat es heute ein Existenzrecht, aber wie jeder andere Staat auch, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Ein Existenzrecht wie es die ursächlichen Eingeborenen auch haben müssen. Und nur das muss konsequent verfolgt werden. Die beiden Völker und Religionen müssen in zwei unabhängige Staaten gezwungen werden, mit Gewalt auseinander gehalten werden bis über viele Jahrzehnte eine Aussöhnung wachsen kann, eine andere wirkliche Lösung gibt es einfach nicht. Was die Israelis jetzt machen, eine Gelegenheit nutzen, nämlich diesen 7. Oktober, um das möglichst unsanktioniert umsetzen zu können was sie schon lange planen, die Errichtung eines Israel ohne die lästige Anwesenheit irgendwelcher Palästinenser. Deswegen glaube ich Ihnen auch kein Wort zu dem unerwarteten Angriff der Hamas. Die Regierung hat das Ganze wenigstens billigend in Kauf genommen, eigene Leute geopfert, die Dödel der Hamas benutzt und machen lassen um endlich in einer Endlösung die Sache in Angriff nehmen zu können.
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon pentium » 7. August 2025, 10:24

karnak hat geschrieben:Das Problem hat einfach damit begonnen, dass man 48 einen Staat Israel in ein,schon durch Araber bewohntes Gebiet gepfropft hat, auf der Grundlage irgendwelcher alberner Märchengeschichten aus der Bibel. Es gibt keinerlei wirkliche Belege dafür, dass dieses vereinigte Königreich des auserwählten Volkes der Juden unter David und Salomo dort existiert hat, es ist nichts weiter als religiöse Rumspinnerei. Keine Religion der Welt hatte irgendwo ein gewaltiges Königreich von dem sie sich über die Welt verbreitet hätte. Religionen entstehen auf ganz andere Weise. Trotzdem hat man auf einer solchen albernen Grundlage in dieser Region diesen Staat erzwungen. Zwangsläufig musste das zu Konflikten mit den" Eingeborenen " führen. Aufgrund dieser Gründungszusammenhänge ist diese Überbetonung des Existenzrechtes des Staates Israel,dass nicht in Frage gestellt werden darf, so überflüssig wie ein Kropf. Natürlich hat es heute ein Existenzrecht, aber wie jeder andere Staat auch, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Ein Existenzrecht wie es die ursächlichen Eingeborenen auch haben müssen. Und nur das muss konsequent verfolgt werden. Die beiden Völker und Religionen müssen in zwei unabhängige Staaten gezwungen werden, mit Gewalt auseinander gehalten werden bis über viele Jahrzehnte eine Aussöhnung wachsen kann, eine andere wirkliche Lösung gibt es einfach nicht. Was die Israelis jetzt machen, eine Gelegenheit nutzen, nämlich diesen 7. Oktober, um das möglichst unsanktioniert umsetzen zu können was sie schon lange planen, die Errichtung eines Israel ohne die lästige Anwesenheit irgendwelcher Palästinenser. Deswegen glaube ich Ihnen auch kein Wort zu dem unerwarteten Angriff der Hamas. Die Regierung hat das Ganze wenigstens billigend in Kauf genommen, eigene Leute geopfert, die Dödel der Hamas benutzt und machen lassen um endlich in einer Endlösung die Sache in Angriff nehmen zu können.


Was soll man auf so viel Unsinn und Geschwurbel antworten....
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon karnak » 7. August 2025, 10:36

Relativ einfach, es einfach mittels Fakten widerlegen. [hallo]
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon pentium » 7. August 2025, 10:47

karnak hat geschrieben:Relativ einfach, es einfach mittels Fakten widerlegen. [hallo]


Fakten? Nicht falsch verstehen, aber Fakten interessieren dich doch nicht...du hast doch deine Meinung. Beschäftige dich mal selber mit der Geschichte...kleiner Tipp: Der älteste Hinweis auf den Namen „Israel“ als Bezeichnung für ein Volk findet sich auf der Merenptah-Stele, einer altägyptischen Inschrift aus der Zeit um 1208 v. Chr. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass sich die altisraelitische Kultur aus der bereits bestehenden kanaanitischen Zivilisation entwickelte.

Zusätzlich gibt es eine älteste hebräische Inschrift, die im 10. Jahrhundert v. Chr. datiert wird, als König David regierte, berichtet Focus online

Weitere archäologische Funde, die wichtige Hinweise auf die Geschichte Israels geben, sind:

Der älteste außerbiblische Hinweis auf die Existenz der Stadt Bethlehem, gefunden bei Ausgrabungen südlich von Jerusalem, berichtet Livenet.

Eine althebräische Inschrift mit dem Wort "Jerusalem", die als ältester bekannter außerbiblischer Hinweis auf die Stadt gilt, berichtet Israelnetz.
Eine gravierte Stele aus der Altsteinzeit, die möglicherweise der früheste Hinweis auf kollektive rituelle Handlungen in der Region ist, berichtet Jüdische Allgemeine.
Der älteste Beweis für die Verwendung von Feuer zum Kochen, gefunden an der archäologischen Stätte Gescher Benot Jakob, berichtet Deutschlandfunk Kultur.

Aber wie gesagt, du hast ja deine Meinung. Auf den großen Teil deines Geschwurbels habe ich jetzt keine Lust.
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon karnak » 7. August 2025, 10:54

Am Ende ist nämlich die Geschichte von Gottes auserwählten Volk nichts anderes als wie die Seuche die sich bei der Spezies Mensch immer wieder mal breit macht. Das war beim römischen Reich so und bei den Rassentheorien der Nationalsozialisten. Der Unterschied liegt lediglich im Ausmaß der Verbrechen. Die Grundidee und Überzeugung ist immer die Gleiche, unter Ausnutzung und Missbrauch einer Religion oder irgendeiner anderen Ideologie wie unter anderem der Faschismus und Stalinismus in der jüngeren Geschichte.
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon karnak » 7. August 2025, 11:04

pentium hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Relativ einfach, es einfach mittels Fakten widerlegen. [hallo]


Fakten? Nicht falsch verstehen, aber Fakten interessieren dich doch nicht...du hast doch deine Meinung. Beschäftige dich mal selber mit der Geschichte...kleiner Tipp: Der älteste Hinweis auf den Namen „Israel“ als Bezeichnung für ein Volk findet sich auf der Merenptah-Stele, einer altägyptischen Inschrift aus der Zeit um 1208 v. Chr. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass sich die altisraelitische Kultur aus der bereits bestehenden kanaanitischen Zivilisation entwickelte.

Zusätzlich gibt es eine älteste hebräische Inschrift, die im 10. Jahrhundert v. Chr. datiert wird, als König David regierte, berichtet Focus online

Weitere archäologische Funde, die wichtige Hinweise auf die Geschichte Israels geben, sind:

Der älteste außerbiblische Hinweis auf die Existenz der Stadt Bethlehem, gefunden bei Ausgrabungen südlich von Jerusalem, berichtet Livenet.

Eine althebräische Inschrift mit dem Wort "Jerusalem", die als ältester bekannter außerbiblischer Hinweis auf die Stadt gilt, berichtet Israelnetz.
Eine gravierte Stele aus der Altsteinzeit, die möglicherweise der früheste Hinweis auf kollektive rituelle Handlungen in der Region ist, berichtet Jüdische Allgemeine.
Der älteste Beweis für die Verwendung von Feuer zum Kochen, gefunden an der archäologischen Stätte Gescher Benot Jakob, berichtet Deutschlandfunk Kultur.

Aber wie gesagt, du hast ja deine Meinung. Auf den großen Teil deines Geschwurbels habe ich jetzt keine Lust.

Jeder seriöse Archäologe haut Dir diesen Quatsch von der besonderen Rolle einer angeblichen Uraltkultur unter Vorherschaft einer jüdischen Religion in Form einer jüdischen Gesellschaft und Staat unter diesem David und Salomo einfach um die Ohren. Konservativ- jüdische " Archäologen" versuchen lediglich über ideologisch bestimmte Archäologie genau diesen Unsinn zu beweisen. An dem ursächlichen Sinn dieser Wissenschaft, Erkenntnisse zur Entwicklung der Menschheit in irgendeiner Region besteht dabei nicht das Geringste Interesse. Es ist das Gleiche Prinzip der Nazis irgendwelche "Wissenschaftler" in die halbe Welt zu schicken um die Überlegenheit der arischen Rasse nachzuweisen, damals wie heute einfach nur lächerlich. [flash]
Das entstehen von Religion ist geboren im Unwissen des Menschen zu seiner Umwelt und den dort ablaufenden Prozessen und den daraus resultierenden Erklärungsversuchen. ALLE Religionen sind das Ergebnis einer Entwicklung, angefangen bei irgendwelchen Naturreligionen hin zu heutigen" modernen " Religionen. Das Judentum macht dabei nicht die geringste Ausnahme.
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon pentium » 7. August 2025, 11:11

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Relativ einfach, es einfach mittels Fakten widerlegen. [hallo]


Fakten? Nicht falsch verstehen, aber Fakten interessieren dich doch nicht...du hast doch deine Meinung. Beschäftige dich mal selber mit der Geschichte...kleiner Tipp: Der älteste Hinweis auf den Namen „Israel“ als Bezeichnung für ein Volk findet sich auf der Merenptah-Stele, einer altägyptischen Inschrift aus der Zeit um 1208 v. Chr. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass sich die altisraelitische Kultur aus der bereits bestehenden kanaanitischen Zivilisation entwickelte.

Zusätzlich gibt es eine älteste hebräische Inschrift, die im 10. Jahrhundert v. Chr. datiert wird, als König David regierte, berichtet Focus online

Weitere archäologische Funde, die wichtige Hinweise auf die Geschichte Israels geben, sind:

Der älteste außerbiblische Hinweis auf die Existenz der Stadt Bethlehem, gefunden bei Ausgrabungen südlich von Jerusalem, berichtet Livenet.

Eine althebräische Inschrift mit dem Wort "Jerusalem", die als ältester bekannter außerbiblischer Hinweis auf die Stadt gilt, berichtet Israelnetz.
Eine gravierte Stele aus der Altsteinzeit, die möglicherweise der früheste Hinweis auf kollektive rituelle Handlungen in der Region ist, berichtet Jüdische Allgemeine.
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Aber wie gesagt, du hast ja deine Meinung. Auf den großen Teil deines Geschwurbels habe ich jetzt keine Lust.

Jeder seriöse Archäologe haut Dir diesen Quatsch von der besonderen Rolle einer angeblichen Uraltkultur unter Vorherschaft einer jüdischen Religion in Form einer jüdischen Gesellschaft und Staat unter diesem David und Salomo einfach um die Ohren. Konservativ- jüdische " Archäologen" versuchen lediglich über ideologisch bestimmte Archäologie genau diesen Unsinn zu beweisen. An dem ursächlichen Sinn dieser Wissenschaft, Erkenntnisse zur Entwicklung der Menschheit in irgendeiner Region besteht dabei nicht das Geringste Interesse. Es ist das Gleiche Prinzip der Nazis irgendwelche "Wissenschaftler" in die halbe Welt zu schicken um die Überlegenheit der arischen Rasse nachzuweisen, damals wie heute einfach nur lächerlich. [flash]


Ich habe es doch gesagt! Fakten interessieren dich nicht...rede mal mit seriösen Archeologen...Das was du da schreibst ist idiologisch verklärter Unsinn und Geschwurbel und ja die Nazis dürfen auch nicht fehlen.
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon karnak » 7. August 2025, 11:17

pentium hat geschrieben:[und ja die Nazis dürfen auch nicht fehlen.

[grin] So ist das, die sind in dieser Hinsicht auf der gleichen Masche geritten, wenn auch auf einer besonders dämlichen Art. Im schlimmsten Fall endet sowas dann in Inquisition, Kreuzzügen und Holocaust und Säuberung von Feinden des Sozialismus.
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon pentium » 7. August 2025, 11:25

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:[und ja die Nazis dürfen auch nicht fehlen.

[grin] So ist das, die sind in dieser Hinsicht auf der gleichen Masche geritten, wenn auch auf einer besonders dämlichen Art. Im schlimmsten Fall endet sowas dann in Inquisition, Kreuzzügen und Holocaust und Säuberung von Feinden des Sozialismus.


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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon karnak » 7. August 2025, 11:37

[grin] Dann setze ich noch gerne einen drauf. Die künstliche Instalierung eines Staates Israel in dieser Region war letztlich ein Fehler. Verständlich aus dem " Schock" des Holocaust den die Deutschen über das Judentum gebracht haben, es bleibt aber ein Fehler, ähnlich wie der Versailler Vertrag nach dem 1. Weltkrieg. Natürlich ist der heute nicht mehr rückgängig zu machen, die Juden haben jetzt ein Recht auf diesen Staat, aber er ist zu korrigieren auf ein Maß von Gerechtigkeit für alle Beteiligten. Eine gewaltige Aufgabe,ohne Frage, aber sie sollte gegen die beiden Kontrahenten in der Region erzwungen werden.
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon pentium » 7. August 2025, 11:49

karnak hat geschrieben:[grin] Dann setze ich noch gerne einen drauf. Die künstliche Instalierung eines Staates Israel in dieser Region war letztlich ein Fehler. Verständlich aus dem " Schock" des Holocaust den die Deutschen über das Judentum gebracht haben, es bleibt aber ein Fehler, ähnlich wie der Versailler Vertrag nach dem 1. Weltkrieg. Natürlich ist der heute nicht mehr rückgängig zu machen, die Juden haben jetzt ein Recht auf diesen Staat, aber er ist zu korrigieren auf ein Maß von Gerechtigkeit für alle Beteiligten. Eine gewaltige Aufgabe,ohne Frage, aber sie sollte gegen die beiden Kontrahenten in der Region erzwungen werden.


Kleiner Tipp:
Die Leugnung des Existenzrechts Israels ist ein Thema, das in Deutschland zu Diskussionen über Strafbarkeit und gesellschaftliche Verantwortung führt. Es gibt Forderungen, diese Leugnung explizit unter Strafe zu stellen, da sie als antisemitisch und gefährlich für die jüdische Bevölkerung in Deutschland angesehen wird

Du kommst langsam in vermindes Gelände.
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon karnak » 7. August 2025, 12:21

[grin] Mit der Masche die sich spätestens seit Corona breitgemacht hat wie eine Schuppenflechte brauchst Du, oder irgendein " Sicherheitsorgan"mir gar nicht erst kommen. Ich leugne nicht das Existenzrecht Israels, genauso wenig wie ich das Existenzrecht der Ukraine oder irgendeines anderen aktuellen Staates leugne. Ich sage lediglich, dass die Gründung eines solchen Staates in einem besiedelten Gebiet 48 auf der Grundlage religiöser Theorien nicht unbedingt eine gute Idee war. Nicht desto trotz ist es heute eine Realität die zu akzeptieren ist und mit der man umgehen muss.
Ich habe eine Meinung die ich doch wohl haben darf, die ich IMMER begründe und bei der ich gleichzeitig gerne bereit bin Widerspruch entgegen zu nehmen, also so wie es in einer freien und pluralistischen Gesellschaft sein sollte.Im Gegensatz zu Antisemiten, Nationalisten, Rassisten und Anhängern einer fragwürdigen bedingungslosen Staatsräson [hallo]
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon Edelknabe » 7. August 2025, 12:25

Na das hatten wir doch schon einmal. Hieß das nicht Sozialismus? So Völker (Bsp. UdSSR, Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien) mit gesundem Druck friedlich miteinander leben zu lassen. Könnte doch auch da unten funktionieren. Nur eben mit "gesundem Druck."

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon Dille » 7. August 2025, 13:39

Wie sehr dein "gesunder Druck" funktioniert hat, konnte man ja 1990 sehen, als alle diese Staaten
(Baltikum, Ukraine, Mittelasien...und auch die Zwangsjacke Jugoslawien) sich diesem "gesunden
Druck" mit allen Mitteln entzogen haben bzw. sich entziehen wollten (Belorus)

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon augenzeuge » 7. August 2025, 16:07

Dille hat geschrieben:Wie sehr dein "gesunder Druck" funktioniert hat, konnte man ja 1990 sehen, als alle diese Staaten
(Baltikum, Ukraine, Mittelasien...und auch die Zwangsjacke Jugoslawien) sich diesem "gesunden
Druck" mit allen Mitteln entzogen haben bzw. sich entziehen wollten (Belorus)

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Naja, wo der Dille recht hat....hat er recht. Edelknabe. [blush]

Irgendeinen Druck gibts doch immer.

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon pentium » 7. August 2025, 16:15

augenzeuge hat geschrieben:
Dille hat geschrieben:Wie sehr dein "gesunder Druck" funktioniert hat, konnte man ja 1990 sehen, als alle diese Staaten
(Baltikum, Ukraine, Mittelasien...und auch die Zwangsjacke Jugoslawien) sich diesem "gesunden
Druck" mit allen Mitteln entzogen haben bzw. sich entziehen wollten (Belorus)

Dille


Naja, wo der Dille recht hat....hat er recht. Edelknabe. [blush]

Irgendeinen Druck gibts doch immer.

AZ


Reifendruck...Luftdruck...Man oh man. Nein mit Sozialismus hat das nichts zu tun. Russland war auch vor 1918 eine Vielvölkerstaat und in der Wiener Hofburg wurde bis 1918 auch kein Sozialismus ausgelebt...
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon Edelknabe » 8. August 2025, 07:59

Aber funktioniert hatte es in Zeiten des Sozialismus trotzdem, ohne das sich gleich an die Gurgel gegangen wurde. Und das stellenweise über Jahrzehnte zwischen den Völkerschaften, viel, aber auch viel besser wie heute.

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon Ari@D187 » 8. August 2025, 10:10

Edelknabe hat geschrieben:Aber funktioniert hatte es in Zeiten des Sozialismus trotzdem, ohne das sich gleich an die Gurgel gegangen wurde. Und das stellenweise über Jahrzehnte zwischen den Völkerschaften, viel, aber auch viel besser wie heute.

Rainer Maria

Das war allerdings so.

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon pentium » 8. August 2025, 10:47

„Im Iran gibt es ein Sprichwort: Israel braucht seine Waffen, um sein Volk zu schützen. Und die Hamas braucht ihr Volk, um ihre Waffen zu schützen.
Dieses Sprichwort ist die kürzeste Beschreibung des Dilemmas, dass man in Gaza das Zivile nicht vom Militärischen trennen kann."
https://x.com/LindaTeuteberg/status/1953069701161979981
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon karnak » 8. August 2025, 11:21

Edelknabe hat geschrieben:Aber funktioniert hatte es in Zeiten des Sozialismus trotzdem, ohne das sich gleich an die Gurgel gegangen wurde. Und das stellenweise über Jahrzehnte zwischen den Völkerschaften, viel, aber auch viel besser wie heute.

Rainer Maria

Das hatte einfach nur was damit zu tun, dass die diktatorisch herrschende Zentralmacht ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten der einzelnen " Völkerschaften" gegen gegenseitiges " an die Gurgel gehen " vorgegangen wäre um ihre Zentralmacht zu erhalten. Jeder gelernte Bewohner einer Diktatur wusste das und hat sich gut überlegt ob er sich darauf einlässt. Es ist also kein Vorteil eines Sozialismus, es ist ein " Vorteil" einer Diktatur. Das Elend an der Sache, eine Diktatur hat neben diesem" Vorteil" noch diverse,nicht ganz unerhebliche, Nebenwirkungen. Und so muss man sich überlegen ob man bereit ist für gewisse " Vorteile" solche Art Nebenwirkungen hinzunehmen. [grin] [hallo]
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon pentium » 8. August 2025, 11:22

Das!!! Lässt die @PolizeiBerlin_E
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@RegBerlin
auf jeder Kundgebung u. Demo zu!!! Aufrufe zum Tod an Israelis!! Wann stoppen sie diesen Wahnsinn??
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon Ari@D187 » 8. August 2025, 11:53

Gerd Böhmer hat geschrieben:Laut heutigen Meldungen in den Medien hat es die Regierung Netanjahu noch einmal wiederholt, das es das Kriegsziel Israels sei den Gazastreifen komplett zu annektieren und die Bewohner umzusiedeln. Andere Mächte werden für ein derartigen Vorgehen, das auch an einige historische Ereignisse erinnert kritisiert, aber in diesem Fall sind die Reaktionen doch sehr verhalten.

Nun, evtl. haben Macron, Starmer & Co. ihren Anteil an dieser Entscheidung.

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon Gerd Böhmer » 8. August 2025, 15:13

Ari@D187 hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:Laut heutigen Meldungen in den Medien hat es die Regierung Netanjahu noch einmal wiederholt, das es das Kriegsziel Israels sei den Gazastreifen komplett zu annektieren und die Bewohner umzusiedeln. Andere Mächte werden für ein derartigen Vorgehen, das auch an einige historische Ereignisse erinnert kritisiert, aber in diesem Fall sind die Reaktionen doch sehr verhalten.

Nun, evtl. haben Macron, Starmer & Co. ihren Anteil an dieser Entscheidung.
Ari

Das sehe ich allerdings auch so ... in diesem Sinne,
ein schönes Wochenende,
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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon Dille » 8. August 2025, 15:59

Ari@D187 hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:Laut heutigen Meldungen in den Medien hat es die Regierung Netanjahu noch einmal wiederholt, das es das Kriegsziel Israels sei den Gazastreifen komplett zu annektieren und die Bewohner umzusiedeln. Andere Mächte werden für ein derartigen Vorgehen, das auch an einige historische Ereignisse erinnert kritisiert, aber in diesem Fall sind die Reaktionen doch sehr verhalten.

Nun, evtl. haben Macron, Starmer & Co. ihren Anteil an dieser Entscheidung.
Ari


Kann es vielleicht sein, daß "die anderen Mächte", die hier so verklausoliert beschworen werden, nicht überfallen wurden
(mit 1200 Todesopfern und und 120 Geiseln) und man dem Opfer des Überfalls noch mit totaler Vernichtung droht ??
Außerdem ist das erklärte Kriegsziel Israels, die noch lebenden Geiseln freizubekommen, die Hamas total zu entwaffnen,
und dann eine zivile Regierungsgewalt ohne Hamas für den Gaza- Streifen einzusetzen. Also nix mit "komplett annektieren !

Ansonsten haben nicht die Lieblingsfeinde des Westens Anteil an dieser Entscheidung, sondern der Iran, der die Hamas mit
Waffen versorgt und der ideologische Ziehvater dieses "Juden ins Meer jagen" ist !!

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Re: der Nahostkonflikt mal wieder ...

Beitragvon Gerd Böhmer » 8. August 2025, 16:09

mal aus der aktuellen Berichterstattung in unseren Medien dazu:
"Kolossale Katastrophe" Angehörige sehen in neuer Gaza-Offensive "Todesurteil" für Geiseln - 08.08.2025, 13:29 Uhr
Neben internationalen Staatsvertretern kritisieren auch Angehörige der in Händen der Hamas befindlichen Geiseln die neue Offensive Israels in Gaza. Die Entscheidung des Sicherheitskabinetts sei die offizielle Erklärung, dass man die Geiseln aufgebe.

https://www.n-tv.de/politik/Angehoerige-sehen-in-neuer-Gaza-Offensive-Todesurteil-fuer-Geiseln-article25953765.html,
aus den weiteren Meldungen im Newsticker von n-tv:
Von der Leyen fordert Waffenruhe, Belgien bestellt israelische Botschafterin ein - 08.08.2025, 16:43 Uhr
Die Ankündigung der israelischen Regierung, den Militäreinsatz im Gazastreifen deutlich auszuweiten, zieht zahlreiche internationale Reaktionen nach sich. Belgien lehnt den Schritt entschieden ab und beruft deswegen die israelische Botschafterin in Brüssel ein. Auch Saudi-Arabien lehnt den Plan "nachdrücklich" ab. Bundeskanzler Friedrich Merz gibt einen Stopp von deutschen Rüstungslieferungen an Israel bekannt, die im Gazastreifen eingesetzt werden können. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ruft die israelische Regierung auf, ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken. "Es braucht jetzt einen Waffenstillstand", fordert sie. Humanitäre Hilfe müsse ungehindert Zugang zum Gazastreifen erhalten, gleichzeitig müssten alle Geiseln freigelassen werden.
Zuvor hatte Israels Sicherheitskabinett einen Plan beschlossen, der zum militärischen Sieg über die islamistische Palästinenserorganisation Hamas führen soll. Der Plan sieht vor, dass die israelische Armee die Kontrolle über die Stadt Gaza übernimmt. Gleichzeitig soll humanitäre Hilfe an die Zivilbevölkerung außerhalb der Kampfgebiete geliefert werden.

Immerhin haben sich ja auch einige offizielle Vertreter hier in Deutschland, sowie Europa kritisch bezüglich der militärischen Unterstützung Israels geäussert, es liegt ergo nicht nur am Iran, was ist denn mit den anderen Mächten im Nahen und Mittleren Osten, die sind ja wohl auch nicht ganz unbeteiligt.
MfG Gerd Böhmer,
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