von Bahndamm 68 » 27. Juni 2025, 20:37
Im Iran-Krieg hält aller Voraussicht der Waffenstillstand.
Wie gut auch.
Durch die spektakulären Angriffe der Israelis und der Amerikaner ist der Gaza-Konflikt in den Hintergrund der Medien gekommen. Israelis und Hamas geben jeweils der anderen Seite die brutale Vorgehensweise die Schuld. Kurz und knapp, die Hamas geben die Geiseln frei und der Konflikt kann langsam zu einem Ende kommen.
Dennoch muss auch ein Wort über die Medien geschrieben werden.
Haben wir, erleben wir eine freie, unabhängige Medienberichterstattung und dies bezieht sich auf die ganze Welt?
Ich meine nicht.
Beispiel aus deutscher Sicht.
Von einem Raubüberfall wird berichtet. Sind die Täter aus dem deutschen Milieu, dann wird auch das Wort „Deutsch“ vielfach genannt.
Ist die Täterschaft aus dem Ausland, dann erfahren wir eventuell bei einer Gerichtsverhandlung die Nationalität.
In Kriegshandlungen liegt das Problem ganz anders. Hier werden in der Regel Kinder, Frauen und alte Menschen gezeigt und berichtet.
Werden dadurch die Kriegshandlungen beschönigt und angeheizt?
Wer kritisiert eigentlich die Medien?
Für mich tragen die Medien eine große Schuld an den Kriegen in der Welt und insbesondere im Gaza-Konflikt. Bilder mit schreienden Kindern lassen sich immer einfacher verkaufen, gegenüber zahnlosen, alten Menschen.
Weltweit gehen Menschen auf die Straßen und protestieren, ich sage, teilweise randalieren und beschädigen sie fremdes Eigentum im Sinn von Palästina. Warum werden über die Machenschaften der Hamas nicht eingehend berichtet.
Eine gut fluorierende, lebensnotwendige Wirtschaft gibt es nicht. Die Menschen auf der Straße sind auf Hilfe angewiesen. Mit diesen Hilfen gibt es heute unterirdische Tunnelanlagen, teilweise so groß, dass auch Autos fahren können. Zweckentfremdet sind Gelder eingesetzt. Ist dies nicht auch ein Grund, auf der Straße zu demonstrieren?
Wo ist die arabische Welt, die ihre Muslimbrüder und -schwestern freiwillig aufnehmen? Nein, ganz im Gegenteil, sie wollen die Palästinenser nicht haben. Das muss doch Ursachen haben? Darüber hört man wenig bis nix in den Medien.
Der Gaza-Streifen existiert auf der Landkarte. Ein menschenwürdiges Leben ist derzeit nicht möglich.
Die Lösung, die Quadratkilometerfläche, wird dem Westjordanland zugeteilt. Dann kann von einer Zweistaatenlösung gesprochen werden. Ansonsten bleibt der Konfliktherd, aber nicht aus zwei, sondern aus 3-Staaten.
Von mir aus können die Palästinenser ihre Schlachtrufe „Allahu Akbar“ behalten. Sollten aber verantwortliche Menschen viel mehr über unsere friedliche Revolution von Deutschland erzählen? Unsere These lautet, wir müssen in Bildung investieren. Trifft dies nicht auch für die Palästinenser zu? Statt den Tunnelbau zu fördern, viel mehr in das Leben zu stecken und nicht in das Abschlachten der Menschen.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.