Laut sich widersprechenden Berichten in den Medien, so auch n-tv wurden die iranischen Nuklearanlagen, so auch im Bereich Fordo durch den Einsatz der angeblichen "US-Superbomben GBU 57" zwar getroffen, aber wohl nicht komplett zerstört. Es habe wohl auch keine Todesopfer gegeben, weiter
+++ 15:37 Uhr US-Beamter: Atomanlage in Fordo offenbar nicht zerstört +++
Die iranische Atomanlage in Fordo wurde bei dem nächtlichen US-Angriff offenbar nicht zerstört. Die "New York Times" berichtet dies mit Verweis auf einen US-Beamten, der anonym bleiben wollte. Demnach habe der Angriff mit den B-2-Tarnkappenjets und den bunkerbrechenden Bomben die Anlage zwar schwer beschädigt, aber nicht zerstört. Aktuell ist unklar, wie groß der Schaden wirklich ist.
Der Iran seinerseits droht mit der Sperrung / Blockade der Strasse von Hormus
+++ 15:18 Uhr Bericht: Irans Parlament billigt Schließung der Straße von Hormus +++
Das iranische Parlament billigt einem Medienbericht zufolge eine Sperrung der Schifffahrtsstraße von Hormus. Ein solcher Schritt erfordere aber eine Zustimmung des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, berichtet der iranische Sender Press TV. Die Straße von Hormus auf dem Weg vom Persischen Golf in den Indischen Ozean ist einer der weltweit wichtigsten Schifffahrtswege. Ein Großteil der Ölexporte mehrerer Länder wird über diesen Weg verschifft.
Selbst Politexperten und Völkerrechtler uneinig
+++ 13:25 Uhr Völkerrechtler: US-Angriff auf Iran war rechtswidrig +++
Der Angriff der USA auf Atomanlagen im Iran ist aus Sicht des Völkerrechtsexperten Jochen von Bernstorff "eindeutig rechtswidrig". "Ich sehe da wenig Spielraum für eine völkerrechtliche Rechtfertigung", sagte der Professor für Staatsrecht, Völkerrecht, Verfassungslehre und Menschenrechte an der Universität Tübingen.
Die Amerikaner seien derzeit nicht selbst angegriffen worden, insofern liege kein Fall von individueller Selbstverteidigung vor. Da aber auch im Fall von Israel das Argument Selbstverteidigung nach einhelliger Meinung nicht greife, könnten sich die USA nach Einschätzung von Bernstorffs nicht auf kollektive Selbstverteidigung berufen. "Das gibt den Amerikanern kein Recht zur militärischen Unterstützung der israelischen Angriffe.
Die Frage, ob die USA die iranischen Atomanlagen angreifen durften, beantwortet Völkerrechtsprofessor Jochen von Bernstorff mit einem eindeutigen Nein. Das habe auch Konsequenzen für die deutsche Politik. Ein iranischer Gegenschlag könnte dagegen legal sein.
im Gegensatz zu den Experten, die diesen Angriff mit dem Recht zur Selbstverteidigung Israels begründen, aber das hatten auch wir hier in den letzten Tagen schon diskutiert ...