Auswandern

Re: Auswandern

Beitragvon Ari@D187 » 29. März 2025, 19:34

augenzeuge hat geschrieben:Welches Land hätte denn den Vorteil des besseren Wetters bei gleichzeitig sicherer politischer Struktur?

AZ

Wir haben hier halt den Nachteil des schlechteren Wetters bei gleichzeitig unsicherer und über Jahrzehnte nichtstuender Politik.

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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 29. März 2025, 19:38

augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Ich kann jedenfalls im Augenblick für eigentlich niemanden einen wirklich relevanten Grund erkennen dieses Land Bundesrepublik verlassen zu wollen und zu müssen, außer vielleicht das Wetter. [flash]


Welches Land hätte denn den Vorteil des besseren Wetters bei gleichzeitig sicherer politischer Struktur?

AZ


Bora-Bora....
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Re: Auswandern

Beitragvon Ari@D187 » 29. März 2025, 19:41

karnak hat geschrieben:Ich kann jedenfalls im Augenblick für eigentlich niemanden einen wirklich relevanten Grund erkennen dieses Land Bundesrepublik verlassen zu wollen und zu müssen, außer vielleicht das Wetter. [flash]

Gerade im Forum gefunden:

Frage: Wonhnst Du spätestens seit 2014 unter einem Stein?


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Re: Auswandern

Beitragvon Ari@D187 » 29. März 2025, 19:43

augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Ich kann jedenfalls im Augenblick für eigentlich niemanden einen wirklich relevanten Grund erkennen dieses Land Bundesrepublik verlassen zu wollen und zu müssen, außer vielleicht das Wetter. [flash]


Welches Land hätte denn den Vorteil des besseren Wetters bei gleichzeitig sicherer politischer Struktur?

AZ

Bis vor wenigen Monaten hätte ich auf Hawai'i getippt.

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Re: Auswandern

Beitragvon augenzeuge » 29. März 2025, 19:50

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Welches Land hätte denn den Vorteil des besseren Wetters bei gleichzeitig sicherer politischer Struktur?

AZ

Wir haben hier halt den Nachteil des schlechteren Wetters bei gleichzeitig unsicherer und über Jahrzehnte nichtstuender Politik.

Ari

[laugh]
Ja, wir sind eh am Ar.... [shocked]

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Re: Auswandern

Beitragvon augenzeuge » 29. März 2025, 19:53

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Ich kann jedenfalls im Augenblick für eigentlich niemanden einen wirklich relevanten Grund erkennen dieses Land Bundesrepublik verlassen zu wollen und zu müssen, außer vielleicht das Wetter. [flash]


Welches Land hätte denn den Vorteil des besseren Wetters bei gleichzeitig sicherer politischer Struktur?

AZ

Bis vor wenigen Monaten hätte ich auf Hawai'i getippt.

Ari


Naja, die haben auch ihren Vulkan. [angst]
Warst du mal auf dem Diamond Head (Oahu) oben? Schöner Ausblick von den kleinen Bunkern.

Maunaloa setz ich mal voraus.

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Re: Auswandern

Beitragvon Ari@D187 » 29. März 2025, 20:13

augenzeuge hat geschrieben:[...]
Warst du mal auf dem Diamond Head (Oahu) oben? Schöner Ausblick von den kleinen Bunkern.

Maunaloa setz ich mal voraus.

AZ

Hatte leider nur einen Tag dort zur Verfügung. Morgens hatte ich ja bereits Pearl Harbor inklusive dem USS Arizona Memorial und der USS Missouri besucht.
Bis zum Diamond Head bin ich leider nicht gekommen bei meiner Nachmittags-Wanderung vom Aloha Tower nach Osten zum Waikiki Beach. Bin damals in der Hau Tree Bar am Hilton versackt und habe mich dann leicht angetüdelt spät abends zum Schiff zurückfahren lassen, dass gegen 22 Uhr ablegte. [grins]

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Re: Auswandern

Beitragvon augenzeuge » 29. März 2025, 21:52

Das ist schade. Bei mir waren es 3 Wochen auf 3 Inseln.

Leider einmalig. Aber es ist auf einem Film gut gespeichert.

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Re: Auswandern

Beitragvon Edelknabe » 14. Februar 2026, 18:56

Gerade in einem Buch aus DDR-Zeiten gelesen, das in Rumänien um 1966 herum ...ich zitiere: "Insgesamt leben heute in Rumänien etwa 400000 Deutsche, die kulturelle Autonomie geniesen (deutsche Schulen, deutsche Zeitungen und Bücher, deutschsprachige Rundfunkendungen usw.) Unvorstellbar bis.....um 1966 herum? Das Buch heißt übrigens "Völkerkunde für Jedermann " mit Redaktionsschluss Februar 1967.

Um das einmal fortzusetzen, was für Deutsche sollen den das gewesen sein? Etwa Siebenbürgen Sachsen und Banat, Schwaben-Deutsche aus 1740/80. oder Hippis, Assoziale und ...aus damals noch BRD oder Arbeitsscheue aus der DDR und nee, ich denke das Land war noch beschissener, noch ärmer dran wie damals DDR, nicht zu fassen so etwas?

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Re: Auswandern

Beitragvon Icke46 » 14. Februar 2026, 19:03

Nun ja, Rumänien hatte seinerzeit durchaus viele Bürger mit deutschen Wurzeln, die heutige Zahl weiß ich gerade nicht.

Allerdings ist Peter Maffay, den vielleicht der eine oder andere kennt, in Rumänien als Peter Makkay geboren und dann als Aussiedler nach Deutschland gekommen. Und der Staatspräsident von 2014-2025 war Klaus Johannis, was auch kein typischer rumänischer Name ist.
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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 14. Februar 2026, 20:04

Edelknabe hat geschrieben:Gerade in einem Buch aus DDR-Zeiten gelesen, das in Rumänien um 1966 herum ...ich zitiere: "Insgesamt leben heute in Rumänien etwa 400000 Deutsche, die kulturelle Autonomie geniesen (deutsche Schulen, deutsche Zeitungen und Bücher, deutschsprachige Rundfunkendungen usw.) Unvorstellbar bis.....um 1966 herum? Das Buch heißt übrigens "Völkerkunde für Jedermann " mit Redaktionsschluss Februar 1967.

Um das einmal fortzusetzen, was für Deutsche sollen den das gewesen sein? Etwa Siebenbürgen Sachsen und Banat, Schwaben-Deutsche aus 1740/80. oder Hippis, Assoziale und ...aus damals noch BRD oder Arbeitsscheue aus der DDR und nee, ich denke das Land war noch beschissener, noch ärmer dran wie damals DDR, nicht zu fassen so etwas?

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Herrlich diese Geschichtsvergessenheit und dann noch ein Buch aus tiefsten sozialistischen Zeiten....
Bereits im Mittelalter zogen Deutsche in die Region Siebenbürgen, die damals zum Königreich Ungarn gehörte, in der Neuzeit ein eigenes Fürstentum bildete und ab 1690 in die Habsburgermonarchie integriert wurde. Sie sollten hier das Land wirtschaftlich erschließen helfen und sich an dessen Verteidigung beteiligen. Das reichhaltige kulturelle Erbe der Siebenbürger Sachsen, allen voran die zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten Kirchenburgen, bezeugt die lange Tradition der deutschen Siedler im Karpatenbecken.

In der Neuzeit ließen sich in weiteren Regionen des heutigen Rumänien (Banat, Sathmar, Bukowina, Dobrudscha u.a.) Deutsche nieder, zum Teil gerufen von den Habsburgern, um zum Landesaufbau nach den verheerenden Türkenkriegen beizutragen. Die im Banat beheimateten Deutschen gehören zu der großen Gruppe der Donauschwaben. Dazu gehören u.a. die Sathmarer Schwaben, die Bessarabiendeutschen, die Dobrudschadeutschen, die Bukowinadeutschen, die Oberwischauer Zipser, die Landler, die bis zum Ende des Ersten Weltkrieges unterschiedlichen Staaten angehörten (Österreich-Ungarn, Königreich Rumänien, Russland, Osmanisches Reich). Erst infolge der Neuordnung Europas auf der Pariser Friedenskonferenz (und der sog. Pariser Vorortverträge) entstand die nunmehr so bezeichnete rumäniendeutsche Minderheit, die erst allmählich ein Gemeinschaftsgefühl entwickelte. Im Januar 1945 wurden die arbeitsfähigen Angehörigen der deutschen Minderheit zur Zwangsarbeit ("Wiederaufbauarbeit") in die Sowjetunion deportiert; viele wurden danach in die damalige sowjetische Besatzungszone Deutschlands entlassen. Die Zusammenführung der durch diese Ereignisse auseinandergerissenen Familien durch Freikaufaktionen der Bundesrepublik Deutschland führte zu einer steigenden Zahl von Aussiedlern. Nach der politischen Wende von 1989/1990 erfolgte eine starke Steigerung des Aussiedlerzuzugs von Rumäniendeutschen, so dass die Zahl der deutschen Minderheit in Rumänien stark zurückgegangen ist. Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2011 leben heute noch knapp 40.000 Angehörige der deutschen Minderheit in der Republik Rumänien.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rumäniendeutsche
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Re: Auswandern

Beitragvon Edelknabe » 15. Februar 2026, 09:27

Und das hast du alles gewusst schlauer Pentium, zu tiefster DDR-Zeit? Das hier zum Bsp:

" Im Januar 1945 wurden die arbeitsfähigen Angehörigen der deutschen Minderheit zur Zwangsarbeit ("Wiederaufbauarbeit") in die Sowjetunion deportiert; viele wurden danach in die damalige sowjetische Besatzungszone Deutschlands entlassen. Die Zusammenführung der durch diese Ereignisse auseinandergerissenen Familien durch Freikaufaktionen der Bundesrepublik Deutschland führte zu einer steigenden Zahl von Aussiedlern."

Etwa auch das hier? 1958 Abzug der zeitweilig in Rumänien stationierten sowjet. Truppen-Beginn der Enescu-Festivale.(Wieso das denn? Die durften das und unsere DDR nicht?)

Du willst mich bestimmt veralbern schlauer Pentium. Da ich ja so Geschichtsvergessen bin denn du warst bestimmt damals mit Jugendtourist jedes Jahr in Rumänien während der Rainer "leider" nur bis zum Balaton durfte, kam? Stimmts du Schlaukopp? Und dann später, da war doch noch etwas mit einem N. Ceausescu, der der leider immer zu pompös gebaut hatte und wohl sein Volk samt der dort lebende Deutschen so geknechtet hatte, das die den üblen Kerl dann samt Gattin um war es 1989 herum massakrieren mussten? Nu klär mich mal auf?

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Re: Auswandern

Beitragvon Edelknabe » 15. Februar 2026, 10:16

Or nee icke, der Peter Maffay, also wer kennt denn den guten Sänger nicht? Habe mindestens zwei CD von dem Kerl. Aber einmal noch paar Gedanken zu Rumänien, zumindest aus meiner DDR-Zeit. Urlaubsmäßig sagte mir das Land rein gar nichts. Sonst auch nur nix, nicht viel, dieses Bulgarien da schon eher, hatte ein sehr gutes Buch von dem Land mit tollen Farbfotos, und Kinofilme aus deren Zeit der Befreiung von die Türken gab es auch. Durfte man überhaupt dorthin nach Rumänien, ich denke eher nicht? Dann gegen Ende der DDR das mit deren Staatsführer, deren Staatssicherheit wohl üble Jungs. Deren Verschwendung und das Volk , das darbte und hungerte wohl ? So das sich dann Alles wie im Rausch entlud.

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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 15. Februar 2026, 10:29

Edelknabe hat geschrieben:Or nee icke, der Peter Maffay, also wer kennt denn den guten Sänger nicht? Habe mindestens zwei CD von dem Kerl. Aber einmal noch paar Gedanken zu Rumänien, zumindest aus meiner DDR-Zeit. Urlaubsmäßig sagte mir das Land rein gar nichts. Sonst auch nur nix, nicht viel, dieses Bulgarien da schon eher, hatte ein sehr gutes Buch von dem Land mit tollen Farbfotos, und Kinofilme aus deren Zeit der Befreiung von die Türken gab es auch. Durfte man überhaupt dorthin nach Rumänien, ich denke eher nicht? Dann gegen Ende der DDR das mit deren Staatsführer, deren Staatssicherheit wohl üble Jungs. Deren Verschwendung und das Volk , das darbte und hungerte wohl ? So das sich dann Alles wie im Rausch entlud.

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Wieso sollte man zu DDR Zeiten keinen Urlaub in Rumänien machen können? Besonders die Schwarzmeerküste (z.B. Mamaia) und die Karpaten waren beliebte Ziele. Hast du noch nie was von Dracula gehört? Oder den letzten großen Sieg der Daker im Kino angeschaut, damals in der DDR?
Rumänien ein beliebtes Urlaubsland für DDR-Touristen
Rumänien war während der Zeit des Sozialismus, als Europa noch in einem West- und einem Ostblock aufgeteilt war, ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus der DDR. Dies bezeugen Postkarten aus den siebziger und achtziger Jahren, die von DDR-Urlaubern in die Heimat geschickt worden sind. Georg Keim, ein 43-jähriger Werbetexter aus Frankfurt, hat die Postkarten auf Flohmärkten und Sammlermessen entdeckt.

https://www.siebenbuerger.de/zeitung/ar ... -fuer.html
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Re: Auswandern

Beitragvon Edelknabe » 15. Februar 2026, 10:57

Das was du hier anführst Freund ist Material vom Jahr 2007, von Heute und eben nicht aus selbst gelebter tiefster DDR-Erfahrungszeit. Die Sowjets schon 1958 raus aus deren Land obwohl die Rumänen fast bis zum bitteren Ende Verbündete der Deutschen waren, das hast du natürlich gewusst? Wohl eher nicht. Und so ließe sich das fortsetzen. Was war mit den "Freikäufen der Bundis", damals BRD? Auch gewusst na klar du Oberschauspieler, damals schon gewusst?

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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 15. Februar 2026, 11:34

Edelknabe hat geschrieben:Das was du hier anführst Freund ist Material vom Jahr 2007, von Heute und eben nicht aus selbst gelebter tiefster DDR-Erfahrungszeit. Die Sowjets schon 1958 raus aus deren Land obwohl die Rumänen fast bis zum bitteren Ende Verbündete der Deutschen waren, das hast du natürlich gewusst? Wohl eher nicht. Und so ließe sich das fortsetzen. Was war mit den "Freikäufen der Bundis", damals BRD? Auch gewusst na klar du Oberschauspieler, damals schon gewusst?

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Was kann ich für dein "Nichtwissen"? Sagen wir mal so, es sind verwandtschaftliche Beziehungen zur deutschen Minderheit in Ungarn und eine gewisse Zeit in meiner Jugend, wo ich mich mit ungarischer Geschichte beschäftigt habe...und dazu gehört eben auch Siebenbürgen...Wenn du dich zu DDR Zeiten mehr mit Rumänien beschäftigst hättest, dann könnte man wissen, warum 1958 die Sowjetarmee abgezogen ist....und ja man könnte auch etwas vom Freikauf erfahren haben, ohne Beziehungen und gute Bekannte in Rumänien zu haben.
PS,: Hast du nun mal was von Dracula gehört?
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Re: Auswandern

Beitragvon Edelknabe » 15. Februar 2026, 11:41

Lenke besser nicht vom Thema ab "Überall und verwandtschaftlich stets Eingebundener". Bissel billig das Ganze so "Wer kennt Dracula und Ringsherum eigentlich nicht?" Es lohnt einfach nicht, einen Graf Dracula hier überhaupt zu erwähnen.

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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 15. Februar 2026, 11:51

Edelknabe hat geschrieben:Lenke besser nicht vom Thema ab "Überall und verwandtschaftlich stets Eingebundener". Bissel billig das Ganze so "Wer kennt Dracula und Ringsherum eigentlich nicht?" Es lohnt einfach nicht, einen Graf Dracula hier überhaupt zu erwähnen.

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Wieso lenke vom Thema ab?
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Re: Auswandern

Beitragvon Edelknabe » 15. Februar 2026, 12:11

Nochmal hin zu dem hier:

"Gerade in einem Buch aus DDR-Zeiten gelesen, das in Rumänien um 1966 herum ...ich zitiere: "Insgesamt leben heute in Rumänien etwa 400000 Deutsche, die kulturelle Autonomie geniesen (deutsche Schulen, deutsche Zeitungen und Bücher, deutschsprachige Rundfunkendungen usw.) Unvorstellbar bis.....um 1966 herum? Das Buch heißt übrigens "Völkerkunde für Jedermann " mit Redaktionsschluss Februar 1967."

Heute weiß ich das in die 60er Jahre in der DDR noch eine gewisse Phase des Aufbauens herrschte, da wurden ganze Strassenzüge Stein auf Stein und recht architektonisch modern für damalige Zeiten vom deutschen Maurer errichtet. So ließe sich das übertragen auf ebenfalls Länder im damaligen RGW und deren Bewohner. Kommen wir jetzt aber auf die Angaben im obigen Buch zurück, dann war das also alles Lüge, wohl weil eben zu den damaligen Zeiten verfasst? Richtig oder eher doch falsch?

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Re: Auswandern

Beitragvon Gerd Böhmer » 15. Februar 2026, 12:19

Edelknabe hat geschrieben:Nochmal hin zu dem hier:
"Gerade in einem Buch aus DDR-Zeiten gelesen, das in Rumänien um 1966 herum ... ich zitiere: "Insgesamt leben heute in Rumänien etwa 400000 Deutsche, die kulturelle Autonomie geniesen (deutsche Schulen, deutsche Zeitungen und Bücher, deutschsprachige Rundfunkendungen usw.) Unvorstellbar bis ... um 1966 herum ? Das Buch heißt übrigens "Völkerkunde für Jedermann " mit Redaktionsschluss Februar 1967."
Heute weiß ich das in die 1960-er Jahre in der DDR noch eine gewisse Phase des Aufbauens herrschte, da wurden ganze Strassenzüge Stein auf Stein und recht architektonisch modern für damalige Zeiten vom deutschen Maurer errichtet. So ließe sich das übertragen auf ebenfalls Länder im damaligen RGW und deren Bewohner. Kommen wir jetzt aber auf die Angaben im obigen Buch zurück, dann war das also alles Lüge, wohl weil eben zu den damaligen Zeiten verfasst ? Richtig oder eher doch falsch ?
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Nein, die Aussagen bezüglich der schwabendeutschen Gebiete in Rumänien rund um Timisoara sind korrekt. Ich habe diese Gebiete zwischen 1986 und 1991 mehrfach besuchen können (die Bildberichte sind im Auslandsteil meiner Internetseite zu finden).
Nicht zu vergessen, das es auch in anderen europäischen Staaten starke deutsche Gemeinden gibt. In den 1960-er Jahren habe ich mit meinen Eltern auch eine deutsche Gemeinde im Gebiet von Katowice in Polen kennengelernt. Dann die wolgadeutschen Gebiete im Süden Russlands rund um Saratow.

edit - die "Vertreibung" deutschstämmiger Bevölkerungen innerhalb Europas wurde nach dem Weltkrieg zwo nicht ganz so konsequent durchgezogen, wie es dargestellt wurde und wird.
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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 15. Februar 2026, 13:01

Das Problem bei Geschichte ist häufig auch schlicht die Wahrnehmung. Sobald Sprachbarrieren hinzukommen, nehmen wir Geschichte einfach nicht mehr wahr. Im Prinzip nehmen wir in Deutschland doch nur Geschichte wahr, die entweder unmittelbar mit deutscher Geschichte zu tun hat, oder wo die Sprachbarriere nicht oder kaum (Englisch und Trendsprachen) vorhanden ist. Je größer die Sprachbarriere, desto weniger bekommen wir von der Geschichte mit.
Wir wissen vergleichsweise viel von der französischen und spanischen Geschichte und, wo es uns betrifft, auch von der Geschichte unserer Nachbarn. Aber was wissen wir etwa - um bei romanischen Sprachen zu bleiben - über die rumänische Geschichte? Siebenbürger Sachsen, Vlad Dracul und Zusammenbruch des Ceauscescu-Regimes, das dürften die historisch informierten Deutchen gerade noch so hinbekommen. Vielleicht weiß auch noch der ein oder andere, dass Rumänien im WK II lange mit dem Dritten Reich verbündet war. Das dürfte es aber dann auch schon gewesen sein.
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Re: Auswandern

Beitragvon Gerd Böhmer » 15. Februar 2026, 16:51

pentium hat geschrieben:Das Problem bei Geschichte ist häufig auch schlicht die Wahrnehmung. Sobald Sprachbarrieren hinzukommen, nehmen wir Geschichte einfach nicht mehr wahr. Im Prinzip nehmen wir in Deutschland doch nur Geschichte wahr, die entweder unmittelbar mit deutscher Geschichte zu tun hat, oder wo die Sprachbarriere nicht oder kaum (Englisch und Trendsprachen) vorhanden ist. Je größer die Sprachbarriere, desto weniger bekommen wir von der Geschichte mit.
Wir wissen vergleichsweise viel von der französischen und spanischen Geschichte und, wo es uns betrifft, auch von der Geschichte unserer Nachbarn. Aber was wissen wir etwa - um bei romanischen Sprachen zu bleiben - über die rumänische Geschichte? Siebenbürger Sachsen, Vlad Dracul und Zusammenbruch des Ceauscescu-Regimes, das dürften die historisch informierten Deutchen gerade noch so hinbekommen. Vielleicht weiß auch noch der ein oder andere, dass Rumänien im WK II lange mit dem Dritten Reich verbündet war. Das dürfte es aber dann auch schon gewesen sein.

So wie viele Bewohner unseres Landes wohl sehr wenig über die Lausitzer Wenden und Sorben wissen werden, als Kind hatte ich mich über die in diesem Gebiet übliche Zweisprachigkeit gewundert ... ebenso kann ich mich sehr gut an die bundesdeutschen Vertriebenenverbände und die regelmässigen gross aufgemachten Treffen der sogenannten Landsmannschaften erinnern.
MfG Gerd Böhmer,
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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 15. Februar 2026, 16:59

Gerd Böhmer hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Das Problem bei Geschichte ist häufig auch schlicht die Wahrnehmung. Sobald Sprachbarrieren hinzukommen, nehmen wir Geschichte einfach nicht mehr wahr. Im Prinzip nehmen wir in Deutschland doch nur Geschichte wahr, die entweder unmittelbar mit deutscher Geschichte zu tun hat, oder wo die Sprachbarriere nicht oder kaum (Englisch und Trendsprachen) vorhanden ist. Je größer die Sprachbarriere, desto weniger bekommen wir von der Geschichte mit.
Wir wissen vergleichsweise viel von der französischen und spanischen Geschichte und, wo es uns betrifft, auch von der Geschichte unserer Nachbarn. Aber was wissen wir etwa - um bei romanischen Sprachen zu bleiben - über die rumänische Geschichte? Siebenbürger Sachsen, Vlad Dracul und Zusammenbruch des Ceauscescu-Regimes, das dürften die historisch informierten Deutchen gerade noch so hinbekommen. Vielleicht weiß auch noch der ein oder andere, dass Rumänien im WK II lange mit dem Dritten Reich verbündet war. Das dürfte es aber dann auch schon gewesen sein.

So wie viele Bewohner unseres Landes wohl sehr wenig über die Lausitzer Wenden und Sorben wissen werden, als Kind hatte ich mich über die in diesem Gebiet übliche Zweisprachigkeit gewundert ... ebenso kann ich mich sehr gut an die bundesdeutschen Vertriebenenverbände und die regelmässigen gross aufgemachten Treffen der sogenannten Landsmannschaften erinnern.


Damals in der DDR gab es keine Treffen der Landsmannschaften, es gab auch keine Vertriebenen. Die Hälfte meiner Vorfahren waren Umsiedler...
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Re: Auswandern

Beitragvon Gerd Böhmer » 15. Februar 2026, 17:09

pentium hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:So wie viele Bewohner unseres Landes wohl sehr wenig über die Lausitzer Wenden und Sorben wissen werden, als Kind hatte ich mich über die in diesem Gebiet übliche Zweisprachigkeit gewundert ... ebenso kann ich mich sehr gut an die bundesdeutschen Vertriebenenverbände und die regelmässigen gross aufgemachten Treffen der sogenannten Landsmannschaften erinnern.

Damals in der DDR gab es keine Treffen der Landsmannschaften, es gab auch keine Vertriebenen. Die Hälfte meiner Vorfahren waren Umsiedler ...

gemäss der offiziellen Sprachregelung in der DDR, schon klar [hallo]
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Re: Auswandern

Beitragvon augenzeuge » 15. Februar 2026, 17:34

pentium hat geschrieben: Die Hälfte meiner Vorfahren waren Umsiedler...


Ahja, und die andere Hälfte war schon da? [denken]

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Re: Auswandern

Beitragvon Icke46 » 15. Februar 2026, 17:52

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben: Die Hälfte meiner Vorfahren waren Umsiedler...


Ahja, und die andere Hälfte war schon da? [denken]

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Das ist nun aber eine seltsame Frage: Mal angenommen, ein Mann oder eine Frau kommt aus den Ostgebieten und heiratet dann in seinem Ankunftsgebiet eine „eingeborene“ Person. Die beiden bekommen ein Kind, dann hat dieses Kind zur Hälfte Vorfahren aus den Ostgebieten und aus seinem Geburtsgebiet [denken] .
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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 15. Februar 2026, 18:20

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben: Die Hälfte meiner Vorfahren waren Umsiedler...


Ahja, und die andere Hälfte war schon da? [denken]

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Das ist doch völlige Nebensache...Es geht um die Siebenbürger Sachsen oder Banater Schwaben...von denen der Edelknabe nichts wusste und von den sozialistischen Lobpreisungen in seinem Volkskundebuch. Das einige meiner Vorfahren aus dem Sudetengebiet nach Sachsen geflüchtet sind ist völlige Nebensache.
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Re: Auswandern

Beitragvon augenzeuge » 15. Februar 2026, 18:43

Was so eine Frage anrichten kann...... [angst]

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Re: Auswandern

Beitragvon pentium » 15. Februar 2026, 18:50

Icke46 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben: Die Hälfte meiner Vorfahren waren Umsiedler...


Ahja, und die andere Hälfte war schon da? [denken]

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Das ist nun aber eine seltsame Frage: Mal angenommen, ein Mann oder eine Frau kommt aus den Ostgebieten und heiratet dann in seinem Ankunftsgebiet eine „eingeborene“ Person. Die beiden bekommen ein Kind, dann hat dieses Kind zur Hälfte Vorfahren aus den Ostgebieten und aus seinem Geburtsgebiet [denken] .


Steige doch in die Ahnenforschung ein, wenn du es nicht schon gemacht hast...vielleicht hast du auch Vorfahren aus den Ostgebieten...oder stammst von den Eingeborenen Hannoveranern ab....wobei ich jetzt nicht die Pferderasse meine. Aber wir waren bei den Rumänen...oder besser in Siebenbürgen, dem Banat....
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Re: Auswandern

Beitragvon augenzeuge » 15. Februar 2026, 18:55

Apropos, Ahnenforschung. Wie weit könnt ihr zurück gehen....?

Mein Opa hat das mal machen müssen, mir liegen Unterlagen vor, da geht es bis 1740 zurück.

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