von Nostalgiker » 13. März 2024, 17:39
Für Augenzeuge nochmal langsam geschrieben zum mitlesen:
Wo steht in der Marxschen Definition vom Proletarier (welche es als solche übrigens nicht gibt) geschrieben das sich der Proletarier wie du meinst durch seinen kärglichen Lohn definiert?
Marx meint das der Lohnarbeiter, und da war er nicht der Erste der das meinte, nur seine Arbeitskraft hat welche er verkaufen, verdingen, anbieten muß um einen Lohn zu erhalten der sein überleben sichert und garantiert. Er hat kein geerbtes oder sonst wie erlangtes Vermögen um seinen Lebensunterhalt zu sichern.
Auch die 8000€ des VW Mitarbeiter sind Lohn/Gehalt oder wie du es nennen willst die erhält er nur indem er sich dem Eigner des VW Konzernes verkauft und es ist kein Anteil am Profit/Gewinn wie dir wahrscheinlich deucht.
Anders gesagt, egal wieviel der Arbeiter/Angestellte(Proletarier verdient, die Summe generiert sich einzig aus Lohnarbeit da genannte Schicht/Klasse besitzlos ist an Produktionsmitteln. Die stellt nämlich der Besitzende zur "Verfügung" und er eignet sich den Entstehenden Mehrwert an, nach Abzug der Kosten für die Arbeitskraft, Kosten für Maschinen und Material.
Ganz einfach gesagt.
Und die Diktatur des Proletariates ist dabei noch ein etwas anderes Thema
K. Marx und F. Engels sprachen im Manifest zunächst lediglich von der „Eroberung der politischen Macht durch das Proletariat“ und stützten offenbar ihre Thesen vom Proletariat/DdP auf Äußerungen von Heinrich Wilhelm Bensen und Lorenz von Stein welche Definitonsvorschläge zum Proletariat und einer Diktatur des Proletariats in der Zeit zwischen 1840 und 1847 machten.
Der Einfluß beider auf das Theoriegebäude von Marx/Engels ist nicht explizit nachweisbar aber es ist bekannt das sie die diesbezüglichen Schriften beider kannten.
Was dann der Möchtegernrevolutionär und Machtbesessene Uljanow und später der Despot Dschugaschwili aus diesen Begriffen machten steht auf einem anderen, unrühmlichen, Blatt.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin
Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin
Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund