Übergewichtig in Ost und West

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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon Icke46 » 12. März 2024, 21:34

Ich vermisse ja irgendwie, auch wenn es Threadfremd ist, ein Foto von karnaks Weißkohleintopf [flash] . Möchte nur mit meiner Erinnerung vergleichen, ob der Eintopf visuell dem von meiner Mutter das Wasser reichen kann. Der von meiner Mutter ist hier nicht alt geworden [freu] ..

Habe mir aber, angeregt von karnak, die Dithmarscher Kohltage in die ToDo-Liste aufgenommen. Da kannman sich durch alle möglichen Kohlgerichte fressen, und als Souvenir Kohlpralinen und Kohlbrot mitnehmen. Speziell das letztere macht süchtig….
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon augenzeuge » 12. März 2024, 22:39

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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon Spartacus » 13. März 2024, 11:24

Wie immer beim Essen angekommen. Das hier gibt es beim Japaner meines Vertrauens in München.

Sushi.jpg


Kosten? Fragt mich lieber nicht, aber sehr reichlich und unglaublich lecker. [grins]

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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon augenzeuge » 13. März 2024, 11:55

Dafür gibt es... ich schätze.... 3-4 Schnitzel. Nur damit Karnak das einordnen kann.

AZ [flash]
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon Nostalgiker » 13. März 2024, 12:02

Bei Kohleintopf bevorzuge ich Wirsingkohl, schmeckt mir einfach besser.

Sushi esse ich auch sehr gerne!
Allerdings Finger weg von den abgepackten Boxen im Supermarkt.
Auch Ketten/Lieferdienste sind mit Vorsicht zu genießen und ebenso Asia Restaurants die neben gefühlten 150 "asiatischen"Gerichten auch noch eine Kollektion von Sushi anbieten velche der türkische oder senegalesische Hilfskoch nach einen Lehrvideo bereitet.

Die richtige Sushi Zubereitung erfordert eine mehrjährige Ausbildung. Daneben natürlich Topqualität der Zutaten. Das hat seinen Preis.
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Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon karnak » 13. März 2024, 12:04

Esse ich auch mal ganz gerne, am Liebsten an diesen Förderbändern, dann kann ich mir das Passende raussuchen. [grin]
Wirsing schmeckt nicht schlecht, ist mir aber im Eintopf zu wabbelig,UND mir fehlt dabei der Ostalgische Aspekt. [flash]
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon Nostalgiker » 13. März 2024, 13:40

Wirsing ist aber kein Westgemüse, gab es auch im Osten! [super]
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon karnak » 13. März 2024, 14:06

Gab es, aber im Proletariat hat man daraus eher weniger Weißkohleintopf produziert und dort bin ich nun mal sozialisiert worden. Deswegen esse ich halt lieber den Weißkohleintopf aus dem so viel geschmähten Kohlkopf den es im Osten immer gab [flash] , das Jägerschnitzel aus Jagdwurst, Spinat ohne Blub und die Makkaroni aus Riesa. Kaufe das zusammengekutterte Zeug wie früher wo immer ich es bekommen kann. Norma ist da ein lohnendes Fundort, keine Ahnung warum. [flash]
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon augenzeuge » 13. März 2024, 16:03

im Proletariat hat man daraus eher weniger Weißkohleintopf produziert und dort bin ich nun mal sozialisiert worden.


Du warst Proletarier? [laugh] Wie lange denn?

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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon karnak » 13. März 2024, 16:18

[grin] Immer, erst im Agrochemischen Zentrum, Stützpunkt der Arbeiterklasse auf dem Lande, dann Ministerium für Staatssicherheit, ein Schutzorgan der Partei der Arbeiterklasse.
Jedenfalls, wenn ich während meines Militärdienstes in Karl- Marx-Stadt angekommen bin gab es am dortigen Busbahnhof einen Automaten. Steckte man dort eine Mark rein öffnete sich eine vergitterte Klappe. Darin eine offensichtlich handverknotete Plastetüte, Inhalt ein gekochtes Ei, ein schwitziges Brötchen und eben so eine Knackwurst. Ich bin nie an diesem Automaten vorbeigekommen und habe mir immer so eine Tüte gezogen. [flash] Im Bus nach Limbach-Oberfrohna habe ich dann den Inhalt des Beutels verzehrt.
Nach über 30 Jahren bin ich dann im Norma Garßen,Niedersachsen, tatsächlich wieder auf diese Knackwürste gestoßen und genehmige mir ab und zu mal eine. Wenn das keine deutsch-deutsche Vereinigungsgeschichte ist. [flash]
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon augenzeuge » 13. März 2024, 16:29

Ja sorry, aber bei dem Gehalt beim MfS fällst du durch die Marxsche Definition des Proletariers. [grins]

Aber klar, du darfst dich natürlich als dieser immer gefühlt haben. [flash]

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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon Icke46 » 13. März 2024, 16:47

Hat zwar nix mit dem Threadthema zu tun, aber es würde mich doch interessieren, ob man den Begriff des Proletariers am Einkommen festmachen kann [denken] . Wenn das so ist, dürfte der Bandarbeiter bei VW mit 8000€ brutto eher ein Kapitalist sein…

Ansonsten: Das Forum bildet - ich wußte nicht, dass sich Norma nun auch in Niedersachsen breit macht, sogar in Hannover gibts zwei filialen [freu] .

Muß ich gelegentlich mal aufschlagen, zwecks Testkäufen. Nächste Woche gibt es sächsische Äpfel und Birnen, nicht so einen niedersächsischen Biomüll aus dem Alten Lnd [grins] ……
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon Spartacus » 13. März 2024, 16:51

Auf deinem Foto " sächsischer Leberkäse" ? Nicht dein Ernst oder. [flash] [flash]

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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon karnak » 13. März 2024, 16:51

Würde mich schon mal interessieren diese Ost Affinität bei Norma, nicht dass es doch noch eine alte Seilschaft gibt. [flash]
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon karnak » 13. März 2024, 16:53

Spartacus hat geschrieben:Auf deinem Foto " sächsischer Leberkäse" ? Nicht dein Ernst oder. [flash] [flash]

Sparta

Eine erlesene Köstlichkeit, wird in Chemnitz zusammengekuttert und schmeckt original wie der von der HO [flash]
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon Gerd Böhmer » 13. März 2024, 16:54

Icke46 hat geschrieben:Hat zwar nix mit dem Threadthema zu tun, aber es würde mich doch interessieren, ob man den Begriff des Proletariers am Einkommen festmachen kann [denken] . Wenn das so ist, dürfte der Bandarbeiter bei VW mit 8000 € brutto eher ein Kapitalist sein ...
Ansonsten: Das Forum bildet - ich wußte nicht, dass sich Norma nun auch in Niedersachsen breit macht, sogar in Hannover gibts zwei filialen [freu] .
Muß ich gelegentlich mal aufschlagen, zwecks Testkäufen. Nächste Woche gibt es sächsische Äpfel und Birnen, nicht so einen niedersächsischen Biomüll aus dem Alten Lnd [grins] ……

Meine Zustimmung, wenn ich an mein Einkommen als Eisenbahner im Rollenden Schichtdienst bei der DR, Tarif Schwermaschinenbau (ca. 1800.00 Märker Netto im Monat) zurückdenke, war ich auch kein Proletarier mehr, da konnte ich locker mit den Einkommen des MfS mithalten, da waren selbst unsere Fachingenieure so zusagen "arme Schlucker" ...
MfG Gerd Böhmer,
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon Nostalgiker » 13. März 2024, 16:54

Seit wann macht Marx seine "Definiton" vom Proletariat an der Höhe des Lohnes fest?

In der Industriegesellschaft des 19. Jahrhunderts wurden Menschen, die nichts als ihre Arbeitskraft besaßen und in den Fabriken für wenig Lohn hart arbeiten mussten, als „Proletarier“ bezeichnet.
Zitiert nach 'Politik - einfach erklärt für Kinder und Schüler'
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon augenzeuge » 13. März 2024, 17:00

Icke46 hat geschrieben:Hat zwar nix mit dem Threadthema zu tun, aber es würde mich doch interessieren, ob man den Begriff des Proletariers am Einkommen festmachen kann [denken] . Wenn das so ist, dürfte der Bandarbeiter bei VW mit 8000€ brutto eher ein Kapitalist sein…


Deshalb schrieb ich von Marxscher Definition
Nach Karl Marx ist somit das Proletariat diejenige gesellschaftliche Klasse, die innerhalb einer kapitalistischen Gesellschaft ihre Arbeitskraft in Form der Lohnarbeit veräußern muss, um zu überleben. Davon kann man bei diesen Verdiensten doch kaum noch reden. Oder? Zweitens, der MfS-Beamte- der eigentlich keiner war, mit dem mehr als doppelten Einkommen gegenüber dem durchschnittlichen Arbeiter kann man ebenfalls nicht mehr dazu zählen.

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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon pentium » 13. März 2024, 17:15

karnak hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Auf deinem Foto " sächsischer Leberkäse" ? Nicht dein Ernst oder. [flash] [flash]

Sparta

Eine erlesene Köstlichkeit, wird in Chemnitz zusammengekuttert und schmeckt original wie der von der HO [flash]


Klar, sächsischer Leberkäse nach original Naumburger (Sachsen-Anhalt) Rezept oder wie ? Und dann noch in Chemnitz in der Mauersberger Straße hergestellt...garantiert eine Köstlichkeit.
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon karnak » 13. März 2024, 17:27

[grin] Für mich schon, ich doch wohl noch nie einen Zweifel daran gelassen, dass ich mit Gourmetnahrung nichts am Hut habe. Bei mir verursacht solches Zeug eher Magrnverstimmung [grin] . Bei sächischem Leberkäse nach Sachsen-Anhaltinischen Rezept, in Chemnitz produziert hingegen läuft mir das Wasser im Munde zusammen. [flash]
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon pentium » 13. März 2024, 17:30

karnak hat geschrieben:[grin] Für mich schon, ich doch wohl noch nie einen Zweifel daran gelassen, dass ich mit Gourmetnahrung nichts am Hut habe. Bei mir verursacht solches Zeug eher Magrnverstimmung [grin] . Bei sächischem Leberkäse nach Sachsen-Anhaltinischen Rezept, in Chemnitz produziert hingegen läuft mir das Wasser im Munde zusammen. [flash]


Ich vermute ganz stark, das dieser Leberkäse wo anders produziert wird und in Chemnitz nur verpackt wird...Aber lass es dir ruhig weiter schmacken.
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon Edelknabe » 13. März 2024, 17:34

Jörg mit dem hier:

"Ein guter Hahn wird selten fett." Textauszug ente

Humor ein:" Erstmal Haltung Männers und jetzt schaut an euch hinunter und denkt euch etwas hinzu, eben das aus jungen Jahren. Ihr seht nix, nicht so viel. Ist aber auch logisch weil der eigene Ranzen eure Sicht behindert. Jetzt die ehrliche Frage an sich selber. Durch was entsteht dieser eigentlich unmögliche Vorbau? Wieder logisch. Durch das gute Leben. Einfache Frage, einfache Antwort." und Humor wieder.....

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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon karnak » 13. März 2024, 17:37

[flash] Kann natürlich alles sein, dass ist mir aber auch egal. Entscheidend für mich, es schmeckt wie es geschmeckt hat als noch nicht alles sonstwo produziert wurde und nicht dort wo man es auf der Packung behauptet. [hallo]
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon Nostalgiker » 13. März 2024, 17:39

Für Augenzeuge nochmal langsam geschrieben zum mitlesen:

Wo steht in der Marxschen Definition vom Proletarier (welche es als solche übrigens nicht gibt) geschrieben das sich der Proletarier wie du meinst durch seinen kärglichen Lohn definiert?
Marx meint das der Lohnarbeiter, und da war er nicht der Erste der das meinte, nur seine Arbeitskraft hat welche er verkaufen, verdingen, anbieten muß um einen Lohn zu erhalten der sein überleben sichert und garantiert. Er hat kein geerbtes oder sonst wie erlangtes Vermögen um seinen Lebensunterhalt zu sichern.
Auch die 8000€ des VW Mitarbeiter sind Lohn/Gehalt oder wie du es nennen willst die erhält er nur indem er sich dem Eigner des VW Konzernes verkauft und es ist kein Anteil am Profit/Gewinn wie dir wahrscheinlich deucht.
Anders gesagt, egal wieviel der Arbeiter/Angestellte(Proletarier verdient, die Summe generiert sich einzig aus Lohnarbeit da genannte Schicht/Klasse besitzlos ist an Produktionsmitteln. Die stellt nämlich der Besitzende zur "Verfügung" und er eignet sich den Entstehenden Mehrwert an, nach Abzug der Kosten für die Arbeitskraft, Kosten für Maschinen und Material.
Ganz einfach gesagt.


Und die Diktatur des Proletariates ist dabei noch ein etwas anderes Thema
K. Marx und F. Engels sprachen im Manifest zunächst lediglich von der „Eroberung der politischen Macht durch das Proletariat“ und stützten offenbar ihre Thesen vom Proletariat/DdP auf Äußerungen von Heinrich Wilhelm Bensen und Lorenz von Stein welche Definitonsvorschläge zum Proletariat und einer Diktatur des Proletariats in der Zeit zwischen 1840 und 1847 machten.
Der Einfluß beider auf das Theoriegebäude von Marx/Engels ist nicht explizit nachweisbar aber es ist bekannt das sie die diesbezüglichen Schriften beider kannten.

Was dann der Möchtegernrevolutionär und Machtbesessene Uljanow und später der Despot Dschugaschwili aus diesen Begriffen machten steht auf einem anderen, unrühmlichen, Blatt.
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon augenzeuge » 13. März 2024, 17:56

pentium hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Auf deinem Foto " sächsischer Leberkäse" ? Nicht dein Ernst oder.

Sparta

Eine erlesene Köstlichkeit, wird in Chemnitz zusammengekuttert und schmeckt original wie der von der HO [flash]


Klar, sächsischer Leberkäse nach original Naumburger (Sachsen-Anhalt) Rezept oder wie ? Und dann noch in Chemnitz in der Mauersberger Straße hergestellt...garantiert eine Köstlichkeit.

[laugh] [super]
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon augenzeuge » 13. März 2024, 18:00

Nostalgiker hat geschrieben:Für Augenzeuge nochmal langsam geschrieben zum mitlesen:

[b]Wo steht in der Marxschen Definition vom Proletarier (welche es als solche übrigens nicht gibt) geschrieben das sich der Proletarier wie du meinst durch seinen kärglichen Lohn definiert?
Marx meint das der Lohnarbeiter, und da war er nicht der Erste der das meinte, nur seine Arbeitskraft hat welche er verkaufen, verdingen, anbieten muß um einen Lohn zu erhalten der sein überleben sichert und garantiert.


Kann man unterschiedlich interpretieren. Überleben kann man auch ohne Arbeit, das müsste Marx erstmal verstehen. [grins]
Für mich ist es jedoch ein Fakt, dass ein MfS Angestellter nicht zum Proletariat mit seinem Einkommen gehören kann. Er ist diesem übergeordnet, sowohl im Verdienst, als auch gesellschaftlich.

AZ
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon Icke46 » 13. März 2024, 19:01

pentium hat geschrieben:
(….)

Klar, sächsischer Leberkäse nach original Naumburger (Sachsen-Anhalt) Rezept oder wie ? Und dann noch in Chemnitz in der Mauersberger Straße hergestellt...garantiert eine Köstlichkeit.


Ist das nun schlimm, dass der aus der Mauersberger Straße in Chemnitz kommt? Ist da eine Giftmülldeponie oder so was [angst] ?
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon Nostalgiker » 13. März 2024, 19:05

augenzeuge hat geschrieben:

Kann man unterschiedlich interpretieren. Überleben kann man auch ohne Arbeit, das müsste Marx erstmal verstehen. [grins]
Für mich ist es jedoch ein Fakt, dass ein MfS Angestellter nicht zum Proletariat mit seinem Einkommen gehören kann. Er ist diesem übergeordnet, sowohl im Verdienst, als auch gesellschaftlich.

AZ


Da bringst du aber sehr viel durcheinander.
Was verstehst du unter überleben ohne Arbeit? Harz IV bzw. Bürgergeld? Damit stellt man heutzutage die Aussortierten halbwegs ruhig. Für Marx waren diese dem sogenannten Lumpenproletariat zugehörig.
Mit deiner Äußerung "dass ein Angestellter nicht zum Proletariat mit seinem Einkommen gehören kann zeigst mal wieder das du es einfach nicht verstehen möchtest. Zugehörigkeit zu einer Klasse definiert sich nicht über die Höhe ihres Einkommens.
Und wieso ist ein Angestellter des MfS dem Proletariat "gesellschaftlich" übergeordnet?
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon pentium » 13. März 2024, 19:13

Icke46 hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
(….)

Klar, sächsischer Leberkäse nach original Naumburger (Sachsen-Anhalt) Rezept oder wie ? Und dann noch in Chemnitz in der Mauersberger Straße hergestellt...garantiert eine Köstlichkeit.


Ist das nun schlimm, dass der aus der Mauersberger Straße in Chemnitz kommt? Ist da eine Giftmülldeponie oder so was [angst] ?


Insiderwissen über die Firmengeschichte....Das ist ein Gewerbegebiet, wenn dir Heckert ein Begriff ist, die sind eine Querstraße weiter....also das was übrig ist vom Kombinat.
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Re: Übergewichtig in Ost und West

Beitragvon karnak » 13. März 2024, 19:23

Hauptsache es schmeckt wie von der HO. [flash]
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