Kiew – Ukrainischen Streitkräften ist nach eigener Aussage gelungen, im Krieg mit Russland weiter an Boden gutzumachen. Die schwer bewaffnete 47. mechanisierte Infanteriebrigade der Ukraine habe es geschafft, Teilerfolge gegen russische Einheiten an der hart umkämpften Front rund um Saporischschja zu erzielen. Man habe russische Verteidigungsanlagen einnehmen können und sei „tief“ in die Linien des Gegners vorgedrungen. Das teilte Brigadefeldwebel Valery Markus in seinem Telegram-Kanal mit. Zuerst darüber berichtet hatte das Nachrichtenportal Kyiv Post.
Laut dem Feldwebel habe man Russland schwere Verluste zugefügt und befinde sich weiter auf dem Vormarsch. Die Gegenoffensive der Ukraine würde sich aber in den kommenden Tagen wohl verlangsamen. „Es sieht so aus, als würde es nicht schnell gehen. Die Verteidigungsanlagen hier sind sehr dicht. Sie sind sehr gut gebaut“, so Markus.
Die 47. mechanisierte Infanteriebrigade verfügt sowohl über deutsche Leopard-Panzer als auch über britische Bradley-Schützenpanzer. Es ist die selbe Brigade die im Juni in einem russischen Minenfeld etliche Bradleys und einen Leopard 2
verloren hatte. Wie es aussieht lernen sie nun dazu, denn es gibt aktuell keine weiteren Verluste von westlichen Material zu vermelden. So sollen sie nun vermehrt mit abgesessener Infanterie gegen die Russen vorgehen und so ihre Erfolge
erzielen.
Ich bin auch gespannt, wie der Wagner Putsch auf die Moral der Russen auswirkt, hat er doch auf seinem Telegram Kanal mal einfach die Wahrheit gesagt.
Der Chef der russischen Söldnertruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat erneut heftig gegen die Militärführung in Moskau gewettert - und deren offizielle Kriegsgründe infrage gestellt. Entgegen der russischen Propaganda-Behauptung sagte Prigoschin in einem am Freitag von seinem Pressedienst auf Telegram veröffentlichten Video, Russland sei vor Kriegsbeginn im Februar 2022 überhaupt nicht durch die Ukraine gefährdet gewesen.
Die angeblich „wahnsinnige Aggression“ vonseiten Kyjiws und der Nato habe es so, wie die russischen Behörden regelmäßig behaupten, nie gegeben. Hingegen behauptet Prigoschin, dass Selenskyj, als er Präsident wurde, zu Verhandlungen mit Russland bereit gewesen sein soll. „Alles, was hätte getan werden müssen, war, vom Olymp abzusteigen und mit ihm zu verhandeln“, sagte Prigoschin.
Sowas bekommen die Russen mit, auch die russischen Soldaten.
An Prigoschins Stelle würde ich nun keinen Tee mehr trinken, an keinen Abendessen mehr teilnehmen und offene Fenster bzw. höhere Stockwerke meiden.
Sparta