
Edelknabe hat geschrieben:Die ein Dutzend Ukrainer,die dort noch die paar Tage ausgehalten hatten und dabei den Heldentod gestorben sind, die waren bestimmt wichtig, für den "Trotzkopf" Selensky.
Rainer Maria
Laut der dritten Angriffsbrigade der Ukraine, sind sie in der Nähe von Bachmut weiter vorgerückt. Auf Facebook schreiben sie, dass sie weitere 700 Meter im von Russland besetzten Gebiet gut gemacht hätten. Dem Bericht zufolge töteten ukrainische Streitkräfte während dieser Operation 23 russische Soldaten und verletzten mehr als 40. Zudem wollen sie Panzer und andere militärische Ausrüstung zerstört haben. Zuvor hatte Oleksandr Syrskyi, Kommandeur der ukrainischen Landstreitkräfte, angegeben, dass die Truppen weiter an den Flanken vorrücken und sich einer "taktischen Einkreisung" von Bachmut annährten.

karnak hat geschrieben:Na sage mal, vor ein paar Tagen war der Sieg in Bachmut das A und O ,unendlich wichtig im Rahmen der Frühjahrsoffensive, die eigentlich, wie immer ganz heimlich, wahrscheinlich schon begonnen hat, und jetzt ist und war es völlig unwichtig wer dort gewinnt?

Spartacus hat geschrieben:karnak hat geschrieben:Na sage mal, vor ein paar Tagen war der Sieg in Bachmut das A und O ,unendlich wichtig im Rahmen der Frühjahrsoffensive, die eigentlich, wie immer ganz heimlich, wahrscheinlich schon begonnen hat, und jetzt ist und war es völlig unwichtig wer dort gewinnt?
Welcher Militärexperte hat jemals geschrieben, dass Bachmut für die Ukraine militärisch wichtig wäre? Keiner, da verwechselst du wohl was.![]()
Sparta
karnak hat geschrieben:Die Russen könnten jedenfalls sowas ankurbeln, wir nicht, einer der Nachteile demokratischer Gesellschaften mit ewiger Diskussion zu so einem Vorhaben.
Allen Anschein nach aber nur solange wie die Russen kurz davor standen in einem Kessel zu landen, wenn sich das dann ändert ist auf einmal alles anders. Diese Militärexperten, ob nun welche die Ahnung haben oder nicht machen sich doch vor einem interessierten Laien wie mir einfach nur lächerlich. Das hat doch wiedermal das Niveau von Goebbels Durchhalteparolen. Ansonsten habe ich leichte Zweifel ob ein Schütze Arsch im letzen Glied mehr von den Dingen versteht nur weil er mal an einer Front seinen Arsch für seinen Feldherren hingehalten hat. Im Gegensatz zu jemanden der sich wissenschaftlich mit solchen Konflikten befasst. Das hat schon bei unserem größten Führer aller Zeiten und Gefreiten nicht so richtig geklappt. ![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
Die ukrainische Armee hat ihren anhaltenden Kampf um die Stadt Bachmut bekräftigt und damit russische Angaben dementiert, die Stadt sei vollständig gefallen. Trotz der Versuche russischer Kräfte "die Kontrolle über die ganze Stadt zu erlangen" verteidigten ukrainische Einheiten weiterhin "mehrere Gebäude und eine Reihe von Befestigungen im südwestlichen Teil Bachmuts", sagte der Sprecher des Ostkommandos der ukrainischen Armee, Serhij Tscherewatyj, am Abend im ukrainischen Fernsehen. Dem ukrainischen Generalstab zufolge sind Bachmut und die nahe Donezk gelegene Kleinstadt Marjinka weiterhin das "Epizentrum der Kämpfe". Die "Schlacht um Bachmut" gehe weiter, hieß es in der Erklärung des Generalstabs.Vize-Verteidigungsministerin Hanna Maljar erklärte, ukrainische Kräfte hätten Bachmut "teilweise eingekreist", nachdem sie zuvor die durch Russland gehaltenen Flanken durchbrochen hätten. Für Russland sei die Situation in Bachmut "sehr schwierig". Die ukrainischen Kräfte hielten in der Stadt weiterhin "bestimmte Industrieanlagen und Infrastruktureinrichtungen".
karnak hat geschrieben:Ich könnte Dir auch noch mit Einschätzungen von irgendwelchen Bundeswehr, und anderen Obersten kommen. Jedenfalls wurde mir über Wochen erklärt wie wichtig das mit diesem Bachmut ist,

Danny_1000 hat geschrieben: Die Argumente wie wichtige Strassen, Eisenbahnlinien und andere größere Städte, die die Russen dann erreichen könnten, erwähne ich mal nur am Rande.
Die Schlacht um Bachmut gilt als längste und blutigste des Krieges in der Ukraine. Nun behauptet die russische Seite, die weitgehend zerstörte Stadt erobert zu haben. Kremlchef Wladimir Putin sprach den Wagner-Truppen und der russischen Armee Glückwünsche aus. Die russischen Streitkräfte hätten Wagner den nötigen Schutz an den Flanken garantiert, sagte Putin nach Angaben seines Pressedienstes. „Alle herausragenden Kämpfer werden mit staatlichen Auszeichnungen geehrt.“
Der Sprecher der ukrainischen Armeegruppe Ost, Serhij Tscherewatyj, dementierte im Radio in Kiew, dass Bachmut erobert sei. Vielmehr seien Prigoschins Truppen am Ende und wollten aufgeben: Sie müssten befürchten, eingekesselt zu werden von den ukrainischen Verteidigern, sagte Tscherewatyj.
Nach dem mutmaßlichen Beschuss der russischen Grenzregion Belgorod dauern die Kämpfe in mehreren Ortschaften laut Behördenangaben an. Die Flugabwehr habe Drohnen entdeckt und diese abgeschossen, teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Auch die dortigen Maßnahmen zur "Terrorismusabwehr" liefen weiter. Zwar gebe es bisherigen Erkenntnissen zufolge unter den Zivilisten keine Todesopfer, doch für die Rückkehr der Einwohner sei es zu früh, schrieb Gladkow im Messengerdienst Telegram.
Der russische Gouverneur machte eine "Sabotagegruppe" des ukrainischen Militärs für die mutmaßlichen Angriffe verantwortlich. Kiew selbst bestritt eine Verwicklung. Die aus russischen Staatsbürgern bestehenden Einheiten "Russisches Freiwilligenkorps" und "Legion Freiheit Russlands" behaupteten bei Telegram, ihre Kämpfer seien für die Vorfälle verantwortlich. Im Krieg gegen die Ukraine kämpfen beide Einheiten auf der Seite Kiews.Die "Legion Freiheit Russlands" teilte im ukrainischen Fernsehen mit, sie wolle eine "entmilitarisierte Zone entlang der Grenze" schaffen. So solle verhindert werden, dass russisches Militär die Ukraine beschieße. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Die Einheiten riefen die Bevölkerung auf, keinen Widerstand zu leisten. "Wir sind nicht ihre Feinde." Die Freiheit sei nahe, hieß es bei Telegram. Die Regierung in Kiew dementiert ihre Beteiligung an der Aktion.
Nachdem russische Einheiten Bachmut praktisch vollständig erobert haben, hat der Kampf um die Deutungshoheit begonnen. Der Chef der russischen Wagner-Söldner Jewgeni Prigoschin prahlte in russischen Telegram-Kanälen mit dem Sieg seiner Kämpfer über die völlig zerstörte Stadt. „Der Bachmut-Fleischwolf ist zu einer der heftigsten und blutigsten Schlachten seit dem Großen Vaterländischen Krieg geworden“, verkündete Prigoschin. Man habe erfolgreich die ukrainischen Streitkräfte zermürben können. Seit Februar 2022 seien 55.000 ukrainische Soldaten dort gestorben. „Unsere Aufgabe ist es, die ukrainische Armee zu vernichten und ihr nicht die Möglichkeit zu geben, eine Gegenoffensive zu starten.“ Die Zahlen können nicht überprüft werden, Experten schätzen sie aber als viel zu überhöht ein. Auch die ukrainische Regierung rechtfertigt den Kampf um Bachmut immer wieder damit, dort eine große Zahl russischer Kräfte zu töten oder kampfunfähig zu machen. Sie dementierte, dass die Stadt vollständig eingenommen wurde.
![Mund zu [mundzu]](./images/smilies/mundzu.gif)
Hellersdorfer hat geschrieben:Wenn bspw. die Amis den "Wagners" jetzt mehr zahlen würden als die Russen? Würden die dann gegen die Russen antreten, oder ist da noch sowas wie Patriotismus im Spiel?
Nur so eine Idee bzw. Theorie!
Am Endes des Tages, wenn der Krieg vorbei ist, werden wir es bestimmt erfahren.
Im Vergleich zu etwa Hodges und Keupp, zeichnet Oberst Reisner, einmal mehr, ein sehr viel differenzierteres Bild der Situation. Seine nüchtern und faktenbasierten Ausführungen sind wirklich eine Wohltat im Vergleich zu jenen vieler Experten, die versuchen ihre eigene, angeblich unfehlbare, aber meistens doch einseitige, Bewertung mit möglichst viel Show als die einzig richtige zu platzieren. Chapeau und Grüße nach Wien !

Beethoven hat geschrieben:Hier mal ein Link, zur Sicht von der russischen Seite.
https://ria.ru/20230522/diversiya-1873517615.html
Die Diskussion dazu am Ende des Beitrages, ist auch interessant.
Freundlichst


Man beachte die von ihm verwendeten Worte „quasi-staatliche Entwicklungen“: Er spricht nicht nur über die Ukraine, sondern auch über die baltischen Länder, vielleicht Finnland, Zentralasien und andere Nationen und Gebiete, die ganz oder teilweise vom Russischen Reich annektiert wurden. Für diesen Mann sollte keiner dieser Staaten existieren, sie sollten beseitigt und wieder an Russland angegliedert werden."
https://twitter.com/wartranslated/statu ... 4194278432
![Gluecklich [grins]](./images/smilies/grins.gif)

"Wir brauchen eine direkte Bedrohung gegen das Territorium der USA. Wir können Alaska mit allem Erdenklichen angreifen, da wir unser taktisches Nuklearpotenzial erhöht haben. Von Alaska wird nichts mehr übrig bleiben."
Russland meldet einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Kriegsschiff im Schwarzen Meer. Die unbemannten Schnellboote hätten die "Iwan Churs" unweit des Bosporus attackiert, gibt das Verteidigungsministerium auf Telegram bekannt. Alle feindlichen Schiffe seien zerstört worden.
Bei den Kämpfen in der Ukraine sind nach Angaben des Söldner-Chefs Jewgeni Prigoschin etwa 10.000 von 50.000 als Kämpfer rekrutierte Strafgefangene getötet worden. "Ich habe 50.000 Häftlinge ausgesucht, von denen etwa 20 Prozent getötet wurden", sagte der Chef der Söldnergruppe Wagner in einem am Dienstagabend von einem regierungstreuen Blogger veröffentlichten Interview. Unter den professionellen Wagner-Söldnern sei die Todesrate ähnlich hoch. Zahlen dazu nannte Prigoschin nicht.
Spartacus hat geschrieben:Russland meldet einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Kriegsschiff im Schwarzen Meer. Die unbemannten Schnellboote hätten die "Iwan Churs" unweit des Bosporus attackiert, gibt das Verteidigungsministerium auf Telegram bekannt. Alle feindlichen Schiffe seien zerstört worden.
Sparta
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