Beethoven hat geschrieben:Feindliche Panzer werden gut eingegraben sein und Wechselstellungen (mindestens zwei weitere) haben, die sie gedeckt erreichen können. Soll heißen, der russische Panzer feuert und verlässt danach die Stellung um von einer anderen Stellung aus, erneut das Feuer zu eröffnen.
Freundlichst
Spartacus hat geschrieben:...Die Offensive wird
meiner Meinung nach beginnen, wenn die Ukrainer die Brücke über die Straße von Kertsch angreifen bzw. zerstören. Denn die muss weg, um den Nachschub der Russen zu stoppen.
Sparta

Danny_1000 hat geschrieben:Spartacus hat geschrieben:...Die Offensive wird
meiner Meinung nach beginnen, wenn die Ukrainer die Brücke über die Straße von Kertsch angreifen bzw. zerstören. Denn die muss weg, um den Nachschub der Russen zu stoppen.
Sparta
Und was dann ? Werden die Russen sich dann in der Erkenntnis, keine Chance mehr zum Halten der Krim zu haben, zurückziehen und verkünden, dass sie sich geirrt haben ?
Zur Erinnerung: Die Antwort der Russen auf den ersten Anschlag auf die Brücke war ein massives Zerstören der ukrainischen Infrastruktur und damit einhergehend unsägliches Leid für die Zivilbevölkerung.
pentium hat geschrieben:Russland wirft Ukraine Anschlag auf Kreml vor
Über dem Kreml sind zwei Drohnen abgeschossen worden - das bestätigt das russische Präsidialamt und beschuldigt die Ukraine, einen Anschlag auf Präsident Putin geplant zu haben. Kiew dementiert, an dem Angriff beteiligt gewesen zu sein.
https://www.tagesschau.de/ausland/europ ... f-100.html

Spartacus hat geschrieben:Die Zerstörung dieser Brücke ist eine militärische Notwendigkeit, Danny. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Sparta

Edelknabe hat geschrieben: denen es sinngemäß scheißegal ist ob da irgendwelche Zivilisten leiden. Hauptsache "das militärische Ziel" wird erfüllt.
Rainer Maria
Edelknabe hat geschrieben:
Militärisch notwendig? Hatte das nicht auch das amerikanische Militär damals am 6.8 1945 gemeint, als es um die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki ging. Also weg mit deren Infrastruktur...
Rainer Maria
![Oops [blush]](./images/smilies/blush.gif)


Edelknabe hat geschrieben:Kampf um die Krim? Es wäre vielleicht sinnvoll die da auf der Krim selber entscheiden zu lassen, zu wem sie denn nun gehören möchten? Zu die Russen oder Ukrainer eben. Ehe noch mehr Zivilisten leiden. Ist das jetzt Feindpropaganda weil irgendwo gelesen, das die Ukrainer ihre Luftabwehr mitten in den Städten parken(statt vor den Städten) um nicht zu riskieren, das diese platt gemacht wird. Das Risiko das dann abgelenkte russische Rakete statt ins Kraftwerk mitten im Wohngebiet niedergeht, das nimmt man wohl billigend in Kauf?
Rainer Maria
Edelknabe hat geschrieben:Kampf um die Krim? Es wäre vielleicht sinnvoll die da auf der Krim selber entscheiden zu lassen, zu wem sie denn nun gehören möchten? Zu die Russen oder Ukrainer eben. Ehe noch mehr Zivilisten leiden. Ist das jetzt Feindpropaganda weil irgendwo gelesen, das die Ukrainer ihre Luftabwehr mitten in den Städten parken(statt vor den Städten) um nicht zu riskieren, das diese platt gemacht wird. Das Risiko das dann abgelenkte russische Rakete statt ins Kraftwerk mitten im Wohngebiet niedergeht, das nimmt man wohl billigend in Kauf?
Rainer Maria
Medienberichten zufolge ist eine Raffinerie nahe des südrussischen Schwarzmeerhafens Noworossijsk erneut Ziel eines Drohnenangriffs geworden. In der betroffenen Ölraffinerie Ilski sei dabei wieder ein Brand ausgebrochen, meldete die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf die Rettungsdienste. Der Nachrichtenagentur RIA Novosti zufolge wurde niemand verletzt.
Hodges erklärt die wahrscheinlichen ukrainischen Ziele genauer. In den Angriffen auf die russische Ölinfrastruktur an der ukrainischen Peripherie sieht er die Vorbereitungen auf die Aktion. "Das ist eine klassische Strategie, die feindliche Logistik zu unterbrechen, bevor man selbst eine Offensive beginnt", sagt er. Von Nadelstichen der ukrainischen Armee möchte er dabei nicht sprechen. Er sagt: "Genauso besiegt man Masse mit Präzision. Wenn man lohnenswerte Ziele trifft, kann man den einzigen Vorteil der russischen Armee neutralisieren, und das ist die Masse."
Das aktuelle Kriegsziel der Ukraine sei, die Krim zu isolieren, sagt Hodges. Die ukrainische Armee werde versuchen, die russischen Verteidigungslinien bis zum Asowschen Meer zurückzudrängen und danach mehr Präzisionswaffen an den Start zu bringen. So könne sich die ukrainische Armee gegen die russischen Streitkräfte wehren. "So könnte die Ukraine möglicherweise sogar bis zum Sommer die Krim befreien." Das würde den gesamten Kriegsverlauf verändern. Sollte die Krim wirklich befreit werden, würde es sich laut Hodges für den Kreml nicht lohnen, die ärmeren Gebiete Donezk und Luhansk zu halten. Unter diesen Umständen könnten Verhandlungen über ein Ende des Krieges tatsächlich im Herbst geführt werden.
pentium hat geschrieben:
Wieder mit grünes Männchen im Wahllokal...oder wie stellst du dir diese Abstimmung auf der Krim vor? Eine ethnische Legitimation für die rechte an der Krim kann letztlich keine der beiden Seiten sauber herleiten, dazu hat es in den letzten Jahrhunderten zu oft Umvölkungen (klingt blöd) auf der Krim gegeben, zuletzt unter Stalin und nun vermutlich unter Putin.
Bleibt der strategische Wert der Krim als Riegel für das dahinter liegende asowsche meer und als Ausdruck für das gesamte schwarze Meer.
Einer der Einigungspunkte muss also sein, dass das asowsche Meer für beide Seiten zugänglich und nutzbar bleiben muss. Möglicherweise muss Russland auch einen marinehafen auf der krim pachten.
Ein strategischer zankapfel wird die krim in der Tendenz trotzdem wohl bleiben.
Im Osten muss es für die Ukraine darum gehen, einerseits eine renitente minderheit loszuwerden, andererseits die grenze mit Russland drastisch zu verkürzen. Beide Ziele erreicht die Ukraine am elegantesten durch den Verzicht auf den Oblast luhansk.
...
Spartacus hat geschrieben:....Hodges erklärt die wahrscheinlichen ukrainischen Ziele genauer. In den Angriffen auf die russische Ölinfrastruktur an der ukrainischen Peripherie sieht er die Vorbereitungen auf die Aktion. "Das ist eine klassische Strategie, die feindliche Logistik zu unterbrechen, bevor man selbst eine Offensive beginnt", sagt er. Von Nadelstichen der ukrainischen Armee möchte er dabei nicht sprechen. Er sagt: "Genauso besiegt man Masse mit Präzision. Wenn man lohnenswerte Ziele trifft, kann man den einzigen Vorteil der russischen Armee neutralisieren, und das ist die Masse."
Das aktuelle Kriegsziel der Ukraine sei, die Krim zu isolieren, sagt Hodges. Die ukrainische Armee werde versuchen, die russischen Verteidigungslinien bis zum Asowschen Meer zurückzudrängen und danach mehr Präzisionswaffen an den Start zu bringen. So könne sich die ukrainische Armee gegen die russischen Streitkräfte wehren. "So könnte die Ukraine möglicherweise sogar bis zum Sommer die Krim befreien." Das würde den gesamten Kriegsverlauf verändern. Sollte die Krim wirklich befreit werden, würde es sich laut Hodges für den Kreml nicht lohnen, die ärmeren Gebiete Donezk und Luhansk zu halten. Unter diesen Umständen könnten Verhandlungen über ein Ende des Krieges tatsächlich im Herbst geführt werden.
Kann man bei der Illner nochmal anschauen.....Sparta

Also ich habe festgestellt die" hochgeschätzte Katrin Eigendorf" ist in ihrer Meinung ganz schön umgeschwenkt. Bin ein bisschen beunruhigt, dass sie bei mir abgekupfert hat. ![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
karnak hat geschrieben:[flash] Also ich habe festgestellt die" hochgeschätzte Katrin Eigendorf" ist in ihrer Meinung ganz schön umgeschwenkt. Bin ein bisschen beunruhigt, dass sie bei mir abgekupfert hat.

Der Chef der Wagner-Truppe hat angekündigt, seine Kämpfer aus Bachmut zurückzuziehen - obwohl die ukrainische Stadt laut Prigoschin fast vollständig erobert sei. Doch aus Russland komme nicht die dringend benötigte Munition nach.
Dieser Krim- Rückeroberungsfeldzug - so er denn stattfindet - wird einen sehr hohen Blutzoll fordern.
Na ja, so eine Wahl könnte man schon hammerhart durch internationale Wahlbeobachter begleiten.
Spartacus hat geschrieben:Na ja, so eine Wahl könnte man schon hammerhart durch internationale Wahlbeobachter begleiten.
Nicht dein Ernst, oder?
Sparta
Das Elend an der Sache, der Westen will so eine Abstimmung noch viel weniger als der größenwahnsinnige Putin, der Westen will den Konflikt.karnak hat geschrieben:Spartacus hat geschrieben:Na ja, so eine Wahl könnte man schon hammerhart durch internationale Wahlbeobachter begleiten.
Nicht dein Ernst, oder?
Sparta
Warum denn nicht, wenn es die Russen zulassen und alle internationalen Bedingungen dafür erfüllen, was könnte man dann dagegen sagen?
Wenn ich Putin oder irgendein anderer Potentat wäre und mir relativ sicher wäre, dass die Bevölkerung positiv für Russland abstimmt, was ich bei der Krim und noch viel mehr für den Donbass ganz schwer vermute, würde ich das machen und meinen vermeintlichen Feind, den freien Westen dumm dastehen lassen.Das Elend an der Sache, der Westen will so eine Abstimmung noch viel weniger als der größenwahnsinnige Putin, der Westen will den Konflikt.
pentium hat geschrieben:
Klar, der böse Westen. Herrlich diese alten Feindbilder....Davon abgesehen, was soll bei so einer Abstimmung rauskommen?
karnak hat geschrieben:pentium hat geschrieben:
Klar, der böse Westen. Herrlich diese alten Feindbilder....Davon abgesehen, was soll bei so einer Abstimmung rauskommen?
Erstmal nur den, für alle dann unbestreitbaren Volkswillen. Es sollte es leichter machen die Dinge nicht auschließlich mit Leopard 2 Panzer klären zu wollen.
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
karnak hat geschrieben:Das mit den "grünen Männchen" ,die es natürlich gab, ist doch nur ein Vorwand um solch eine Befragung nicht durchführen zu müssen.
Woher weiß ich eigentlich, dass es bei bundesdeutschen Wahlen keine " grüne Männchen " gibt wenn das nicht zu kontrollieren und sicherzustellen ist, nur weil wir die Guten sind?
Zurück zu Spezial - Ukraine Konflikt
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste