Die Lage in der Ukraine Teil 3

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Spartacus » 29. April 2023, 17:29

Beethoven hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen, dass die "Offensive" der Ukrainer am 09.05. beginnt. Das ist in Russland, der "Tag des Sieges" über den Hitlerfaschismus. Wir kennen ja die jährliche Parade.
Da bin ich gespannt, was da dieses Jahr über den "Roten Platz kullert.

Für die Offensive kann ich mir einige Szenarien vorstellen.
Leider, ich schrieb es bereits, haben wir keine Ahnung von der tatsächlichen Stärke und den Möglichkeiten der ukrainischen Kräfte.



Ja das wäre ein guter Tag, Beethoven. [hallo]

Wie es aussieht haben die Ukrainer immerhin 9 Panzerbrigaden und das ganze nötige Drum Herum zusammen. Das ist schon eine kleine Streitmacht, die den Russen große Probleme bereiten
kann.

Beim Gepard der den Drohnen Angriff gut weggesteckt hat, ist anzumerken, was der eigentlich auf dem freien Feld zu suchen hat? Stillstand bzw. null Deckung ist des Panzers Tod. Müssten
die Ukrainer eigentlich langsam gelernt haben.

@Karnak, nur weil der Regen mal kurz aufhört, wird der Boden nicht schlagartig trocken. Ein Leopard 2 wiegt 62 Tonnen.

----------- Trennung -----------

Auf der von Russland annektierten Krim hat es einen Großbrand in einem Treibstoffdepot gegeben. Die russischen Besatzungsbehörden sprechen von einem ukrainischen Drohnenangriff, Kiew von der "Strafe Gottes". Auf der Halbinsel Krim im Schwarzen Meer hat sich in der Nacht eine Explosion in einem Treibstofflager ereignet, die einen Großbrand auslöste. Nach russischen Angaben wurde das Feuer der höchsten Gefahrenstufe zugeordnet. Zeitweise stieg ein riesiger Rauchpilz über der Hafenstadt Sewastopol auf. Am Nachmittag sollen demnach die letzten Flammen gelöscht worden sein. Dutzende Löschfahrzeuge, ein Eisenbahn-Löschzug und Ressourcen der Schwarzmeerflotte waren nach Angaben des von Russland eingesetzten Gouverneurs, Michail Raswoschajew, vor Ort. Seiner Darstellung zufolge wurde das Feuer durch eine mit Sprengstoff bestückte Drohne ausgelöst. Eine zweite Drohne sei beim Anflug abgeschossen worden. Die russische Armee vermeldete am Nachmittag den Abschuss zweier weiterer Drohnen.


Zeigt wieder einmal, was die Ukrainer können und ich denke, sie halten sich in der Beziehung noch zurück.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon pentium » 29. April 2023, 17:30

karnak hat geschrieben:[flash] Bin ich jetzt etwa der mit dem Zirkus?


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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Ari@D187 » 29. April 2023, 17:49

karnak hat geschrieben:[flash] Bin ich jetzt etwa der mit dem Zirkus?

Wie kommst Du drauf? [laugh] [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon augenzeuge » 29. April 2023, 17:51

Ari@D187 hat geschrieben:So mancher Neubundesbürger ist schon schräg drauf...der eine arbeitet im Zirkus, der nächste läuft die Straße rauf und runder, etc. Gemein haben alle, dass sie fest überzeugt sind, die Weisheit mit Löffeln gefr.... zu haben.

Ari


[laugh] Tja, die Schwarmintelligenz hat 1989 einen riesigen Sprung gemacht. [grins]

Was ich mich frage, jene, die heute stets an der Politik Kritik äußern, wo war deren Kritik vor dem November '89? [denken]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon karnak » 29. April 2023, 17:56

Spartacus hat geschrieben:[

@Karnak, nur weil der Regen mal kurz aufhört, wird der Boden nicht schlagartig trocken. Ein Leopard 2 wiegt 62 Tonnen.



Sparta

Wenn das denn so ist, und Du meinst jetzt nicht, dass sich die Russen auch dazu ihre Gedanken machen,und sich darauf vorbereiten? Besonders nach einer, wenigstens seit einem halben Jahr großspurigen Ankündigung zu dieser Frühjahrsoffensive.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Edelknabe » 29. April 2023, 18:21

War das heute....irgendwo gelesen? Die Ukraine verschärft Maßnahmen gegen Abweichler so Kriegsdienstverweigerern? Na das will doch was heißen. Erinnert mich irgend wie an Fotos von Soldaten an Laternen hängend, damals im Weltkrieg II.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon steffen52 » 29. April 2023, 18:30

Ari@D187 hat geschrieben:
So mancher Neubundesbürger ist schon schräg drauf...der eine arbeitet im Zirkus, der nächste läuft die Straße rauf und runder, etc. Gemein haben alle, dass sie fest überzeugt sind, die Weisheit mit Löffeln gefr.... zu haben.

Ari

Da Du mich Nasenbär nennst, dann schreibe ich halt, na Herr aus den Verbrauchten Ländern....
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Spartacus » 29. April 2023, 18:41

karnak hat geschrieben:Wenn das denn so ist, und Du meinst jetzt nicht, dass sich die Russen auch dazu ihre Gedanken machen,und sich darauf vorbereiten? Besonders nach einer, wenigstens seit einem halben Jahr großspurigen Ankündigung zu dieser Frühjahrsoffensive.


Natürlich bereiten sie sich darauf vor. Wurde ja hier auch schon geschrieben, dass sie eine tief gestaffelte Verteidigung geschaffen haben. Nur, ob die ihnen was nutzt, wird sich erst noch zeigen. Klassische Panzersperren halten
einen Leopard 2 jedenfalls nicht auf, das war einmal. Das scheinen die Russen aber nicht zu wissen, so das sie unverdrossen die uralten Dinger aufgestellt haben.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon karnak » 29. April 2023, 18:50

Spartacus hat geschrieben: Klassische Panzersperren halten
einen Leopard 2 jedenfalls nicht auf, das war einmal.

Sparta

Aha, dafür der nasse Boden. Und nochmal die Frage, in wieviel Panzerschlachten war dieser Leopard 2 eigentlich schon im Einsatz als das man von dessen überragenden Fähigkeiten so überzeugt ist?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon steffen52 » 29. April 2023, 18:57

karnak hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben: Klassische Panzersperren halten
einen Leopard 2 jedenfalls nicht auf, das war einmal.

Sparta

Aha, dafür der nasse Boden. Und nochmal die Frage, in wieviel Panzerschlachten war dieser Leopard 2 eigentlich schon im Einsatz als das man von dessen überragenden Fähigkeiten so überzeugt ist?

Dazu kommt ja auch noch das er viel schneller zur Inspektion muss als andere Panzer. Ja die viele Elektronik machts nötig....
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Spartacus » 29. April 2023, 18:59

Seit August 2007 nutzte Kanada 20 Leopard 2A6M-CAN beim ISAF-Einsatz in Afghanistan. Bei einem Anschlag mit einer großen Sprengfalle auf einen kanadischen Leopard am 2. November 2007 überlebte die gesamte Besatzung: „Meine Crew stieß auf ein IED und ging in die Geschichte als erste Besatzung ein, die das M-Paket getestet hat. Es funktionierte so, wie es sollte“, schrieb ein kanadischer Offizier an das deutsche Verteidigungsministerium und sagte, dass es in einem anderen Fahrzeug wohl keine Überlebenden gegeben hätte. Lediglich der Fahrer des Panzers erlitt einen Bruch der Hüfte, die restliche Besatzung kam mit Prellungen davon.

Der Chef des kanadischen Generalstabes, General Rick Hillier, reagierte auf Presseberichte und dementierte, dass der durch die Explosion beschädigte Leopard 2 zerstört sei. Stattdessen sei der Panzer repariert worden und inzwischen wieder im Einsatz. „Die Taliban haben in mehreren Hinterhalten die neuen Leopard-2-Panzer angegriffen“, und als Ergebnis hätten die Taliban „einige sehr harte Lektionen gelernt“ und „den Kampf sehr schnell und sehr gewaltsam verloren“.

Auch Dänemark hatte einen Zug Leopard 2A5DK nach Afghanistan verlegt und dort in der Provinz Helmand im Einsatz. Am 5. Januar 2008 bewährten sich die Panzer in einem ersten Feuergefecht bei der Unterstützung britischer Truppen gegen Talibankämpfer. Am 26. Februar 2008 wurde ein dänischer Leopard 2 von einer Sprengladung getroffen. Eine Kette des Fahrzeugs wurde beschädigt, die Besatzung blieb unverletzt. Der Panzer konnte trotz der beschädigten Kette aus eigener Kraft ins Lager zurückkehren und dort repariert werden. Am 25. Juli 2008 wurde ein weiterer dänischer Leopard in Afghanistan von einer Sprengladung getroffen und der Fahrer kam dabei ums Leben. Der 2A5DK verfügte zu der Zeit nicht über eine zusätzliche Minenschutzausstattung.


Noch Fragen?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon karnak » 29. April 2023, 19:22

Natürlich [grin] , hast die Verluste an Leopard 2 durch die Türken in Syrien weggelassen. Angeblich wesentlich durch die russische (ausgerechnet) Panzerabwehrwaffe Kornet. Natürlich werden sich die Russen damit auseinandergesetzt haben und nicht nur veraltete Panzersperren hochziehen. Das ist doch genau solcher Propagandamist wie diese Fotos von zerlumpten russischen Soldaten mit alten Karabinern. Wir regen uns über die albernen Propagandashows der Russen auf, verbreiten aber selbst solchen Unsinn. Gerne etwas geschickter, ohne diese ganzen Krawallbrüder der Russen, die man uns allerdings auch nur in Schnipseln als Ausschließlichkeit des Russenfernsehens zeigt.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Ari@D187 » 29. April 2023, 19:34

steffen52 hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
So mancher Neubundesbürger ist schon schräg drauf...der eine arbeitet im Zirkus, der nächste läuft die Straße rauf und runder, etc. Gemein haben alle, dass sie fest überzeugt sind, die Weisheit mit Löffeln gefr.... zu haben.

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Da Du mich Nasenbär nennst, dann schreibe ich halt, na Herr aus den Verbrauchten Ländern....
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Ari@D187 » 29. April 2023, 19:39

karnak hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben: Klassische Panzersperren halten
einen Leopard 2 jedenfalls nicht auf, das war einmal.

Sparta

Aha, dafür der nasse Boden. Und nochmal die Frage, in wieviel Panzerschlachten war dieser Leopard 2 eigentlich schon im Einsatz als das man von dessen überragenden Fähigkeiten so überzeugt ist?

Der Haupttrick bei dem Teil ist die Möglichkeit den unerfahrenen Feind quasi zu hypnotisieren, indem man mit einer Mass Bier vorne auf dem Rohr mit 70 Sachen auf ihn zufährt und freundlich das Bier übergibt. Das Ganze soll jetzt zum ersten Mal im realen Kampfeinsatz getestet werden. Aber dazu muss erstmal die Rasputiza beendet sein.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon marder » 29. April 2023, 21:33

Natürlich ist ein Leo nicht unverwundbar. das habe ich huier schon ein paar mal geschrieben.
Allerdings hat diese eingesetzte Technik eben insbesondere bei den neuen Typen erhebliche kampfwertgesteigerte Fähigkeiten, die nicht so einfach zu beurteilen sind.
Es isnd eben nicht einfach Stahlfahrzeuge, die dort in den Einsatz ziehen sondern High Tec Geräte, die sowhl im Angriff als auch in der Verteidigung erstmal ihren Meister suchen müssen.
In der Tpürkei hat man entscheidende Fehler in der Kampfführung mit Panzern gemacht. Diese Geräte taugen nicht als moblie Atillerie sondern nur in der Kampfführung mit schnellen Bewegungen und das kann der LEO genau wie natürlich auch andere Panzer. Allerdings ist seine Stabilisierung der Hauptwaffe dabei schon gewaltig um aus hoher Geschwindigkeit im Gelände eine Ersttrefferwahrscheinlichkeit von fast 100% zu erreichen. Ich möchte nicht sein erkanntes Ziel auf 3000m sein.
Wenn der Kommandant gut ist kann er mehrere Bekämpfungsziele gleichzeitig dem Feuerleitrechner übergeben und der Richtschütze führt die Bekämpfung durch während der Kommant neue Ziele aufklärt und erfasst.
Dies geschieht am Besten aus der Bewegung heraus. Stillstand bedeutet Verwundbarkeit.
Übrigens waren in Syrien 2A4 Im Einsatz. Das sind Geräte die auf dem Entwicklungsstand der 80er Jahre sind.
Ich bin auf der Westseite der Grenze in ca. 3 km Entfernung gross geworden.
Ab 1976 als Offiziersanwärter bei den Panzergrenadieren.
1976 1. Pz.Div. Pz.Brig2 Pz.GrenBtl21
1989 11.Pz.GrenDiv. Pz.Brig33 Pz.GrenBtl332
1994 1.Pz.Div. Pz.Gren.Brig1 usw.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Beethoven » 30. April 2023, 06:29

Warum lieber Sparta, sollen die Panzersperren gegen moderne Panzer unwirksam sein?

Ein Panzergraben ist ein Panzergraben.
Und selbst wenn man Ein- und Ausfahrten schafft, so wird sich der Gegner darauf einstellen und darauf sein Feuer konzentrieren.
Gleiches gilt bei Höcker- oder Stahligelsperren. Man muss diese erstmal beseitigen lassen durch Pionierkräfte oder am Panzer angebaute Schilde oder was eben auch immer.

Panzerminensperren zerstören wenigstens die Ketten. Das macht den Panzer erstmal unbeweglich und somit zum leichten Ziel. Selbst das NATO Gegenstück zum KMT 5 oder -6 kann nicht alle Minen entfernen / beseitigen / offen legen.

Ich wünsche dem Leo Erfolg auf dem Gefechtsfeld jedoch denke ich, werden wir so manchen westlichen Panzer auf dem Gefechtsfeld liegen sehen.

Freundlichst
Zuletzt geändert von Beethoven am 30. April 2023, 06:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Beethoven » 30. April 2023, 06:52

Na, hier ein Video dazu.

https://www.msn.com/de-de/video/nachric ... 641d&ei=65

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon augenzeuge » 30. April 2023, 08:30

Der Krieg ist auf der Krim angekommen

Auf der Krim formiert sich Widerstand gegen die Besatzermacht Russland. Die Guerilla-Gruppe "Atesch" verübt eigenen Angaben zufolge zahlreiche Anschläge auf russische Soldaten und Politiker in den besetzten Gebieten der Ukraine. Die Bewegung wächst - und freut sich schon auf die nächste Mobilmachung in Russland.

https://www.n-tv.de/politik/Krim-Partis ... 84027.html

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Edelknabe » 30. April 2023, 16:41

Oh oh Partisanen. Das erinnert mich an den Weltkrieg II. Partisan bombte und Wehrmacht sammelte schonmal Zivilisten, im Verhältnis war es nicht 1:10? Und dann berief man sich später ....nach dem Krieg auf den Befehl. Das reichte vollkommen, fast Keiner wurde im Nachhinein verurteilt. Hatten die Ukrainer nicht Erfahrung, was den Partisanenkram betraf, später dann, nach 1945?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Edelknabe » 30. April 2023, 17:34

Frage noch, da es ja laut russischer Sichtweise kein Krieg ist. Ukrainischer Partisan wird bei einer Aktion aufgegriffen, vom Russen. Was passiert, könnte in dem Fall passieren? Etwa standrechtliche Erschießung, was? Wer kann da beitragen?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon marder » 30. April 2023, 19:58

Nimmst du Tabletten?
Entweder sind die falsch oder die Dosierung stimmt nicht.
Wie soll dir hier jemand beantworten wie die beiden Gegner mit ihren Gefangenen umgehen???
Das kannst du nur die beteiligten Parteien fragen.
Nach Völkerrecht und Den Haager Landkriegsordnung sind Krieggefangene unter Schutz gestellt.
Hat aber in den letzten Kriegen auch nur mittelmäßig funktioniert.
Wagner Chef hat ja schon von " Keine Gefangene" geschwafelt.
Den Rest kannst du dir wenn möglich denken.
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1994 1.Pz.Div. Pz.Gren.Brig1 usw.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Ari@D187 » 30. April 2023, 20:40

Edelknabe hat geschrieben:Oh oh Partisanen. Das erinnert mich an den Weltkrieg II. Partisan bombte und Wehrmacht sammelte schonmal Zivilisten, im Verhältnis war es nicht 1:10? Und dann berief man sich später ....nach dem Krieg auf den Befehl. Das reichte vollkommen, fast Keiner wurde im Nachhinein verurteilt. Hatten die Ukrainer nicht Erfahrung, was den Partisanenkram betraf, später dann, nach 1945?

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Also während des 2. Weltkrieges gab es recht starke Aktivitäten von Partisanen in der Ukraine, wenn ich den Schilderungen in "Weg und Schicksal der 183. Infanterie-Division" glauben schenke.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Beethoven » 1. Mai 2023, 07:36

Irgendwo in diesem Forum hatten wir schon mal, vor Jahren, das Thema Partisanen / Freischärler.

In einem Krieg sind nur unter Schutz gestellt: das rote Kreuz (roter Halbmond), erkennbare Zivilisten ohne Waffen und Kombattanten, der offen sichtbar Abzeichen trägt, die ihn als zu einer der Kriegspartei zugehörigen Angehörigen kennzeichnen.

Alle Anderen können je nach Gesetzen oder Befehlen, der anderen Kriegspartei, behandelt werden.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Spartacus » 1. Mai 2023, 09:48

Die erwartete Gegenoffensive der Ukraine könnte nach den Worten des Chefs der Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, für Russland zur "Tragödie" werden. Prigoschin sagte in einem veröffentlichten Interview mit dem russischen Militärblogger Semjon Pegow, er rechne Mitte Mai mit dem Beginn der ukrainischen Gegenoffensive. "Diese Gegenoffensive könnte zu einer Tragödie für unser Land werden", fügte er hinzu. Prigoschin beklagte sich erneut über eine unzureichende Versorgung seiner Kämpfer in der Ukraine mit Munition. "Wir haben nur zehn bis 15 Prozent der Granaten, die wir brauchen", sagte der Wagner-Chef. Die Schuld gab er erneut der russischen Armeeführung. Prigoschin ist ein Verbündeter von Kreml-Chef Wladimir Putin, liefert sich aber einen Machtkampf mit dem russischen Verteidigungsministerium und der Armeespitze.


Na schaun wir mal.

Partisanen sind keine Kombattanten und sind somit außen vor, was die Behandlung nach dem Völkerrecht angeht. Söldner übrigens auch nicht. Zu den Leopard 2 A4 in der Türkei hat Marder schon entsprechend geantwortet.
Die wurden als "stehende " Geschütze missbraucht und daher kann der Kampfwert nicht beurteilt werden. Wurde aber hier im Forum auch schon lang und breit abgeklärt. @Beethoven, in wieweit eine klassische tiefe Verteidigung
heute noch Sinn macht werden wir sehen, denn die Verteidigungslinie muss ja auch verteidigt werden. Bindet also Kräfte. Ob das so klug ist weiß ich nicht.

Und nun warten wir auf die Offensive. [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Beethoven » 1. Mai 2023, 14:54

Na, wenn die Söldner, wie z.B. die Männer der Legion "Etrangere" Hoheitsabzeichen einer der Kriegsparteien tragen, was sie ja tun, seit sie offziziell zur Französischen Armee gehören, sind sie ja keine Söldner mehr. Oder sehe ich das falsch?
Denn eigentlich sind doch Legionäre Söldner, weil sie "nur" für Geld in den Kampf ziehen.
Das die Legionäre der französischen Legion einen klaren Kodex haben, gut ausgebildet sind und durch den französischen Staat ausgerüstet werden, gibt ihnen unter den Legionen der Welt einen gewissen Sonderstatus, den die ehemaligen spanischen Legionäre eigentlich auch haben müssten.

https://www.bing.com/videos/search?q=Sp ... M%3DVRIBQP

https://www.bing.com/videos/search?q=Sp ... M%3DVRIBQP

Na, ich kenn mich da nicht so aus.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Spartacus » 2. Mai 2023, 09:32

Beethoven hat geschrieben:Na, wenn die Söldner, wie z.B. die Männer der Legion "Etrangere" Hoheitsabzeichen einer der Kriegsparteien tragen, was sie ja tun, seit sie offziziell zur Französischen Armee gehören, sind sie ja keine Söldner mehr. Oder sehe ich das falsch?

Freundlichst


Nein, siehst du richtig und die Legion ( auch die spanische Legion) ist ein Sonderfall, wobei die spanische Legion ja nicht mehr existiert, so viel ich weiß. Die Wagner Söldner treten in Einsätzen ohne Hoheitsabzeichen auf.
So ja auch bei ihren Einsätzen im Donbass und auf der Krim, so dass sie keinen Kombattanten Status haben. Wenn die Ukrainer sie lebend erwischen, könnten sie die Brüder rein theoretisch an die nächste Wand stellen und
kurzen Prozess machen. Könnte keiner was sagen, auch die Russen nicht.

Mehr zum Thema Kombattanten gibt es hier.

http://www.humanitaeres-voelkerrecht.de ... enstatus,2).

Die Rechtsstellung eines Kombattanten (Kombattantenstatus) sieht das Humanitäre Völkerrecht nur für den internationalen bewaffneten Konflikt vor. Kombattant ist, wer berechtigt ist, unmittelbar an Feindseligkeiten teilzunehmen (ZP I, Art. 43 Abs. 2). Im Rahmen des Humanitären Völkerrechts dürfen nur Kombattanten Schädigungs­handlungen vornehmen. Hält sich ihr Verhalten in diesem Rahmen, so ist es von allen Konfliktparteien als rechtmäßig zu behandeln. Kombattanten dürfen für ihre bloße Teilnahme an rechtmäßigen Kampfhandlungen nicht bestraft werden.


----- Trennung -----

Wie es aussieht sind die Vorbereitungen für die ukrainische Offensive im vollem Gange, wie die ständigen Anschläge der Ukrainer zeigen. Die Russen versuchen dagegen zu halten und vor allem die Bevölkerung zu terrorisieren.
Angriffe mit Kalibr Raketen auf Wohnhäuser sind Terror und zeigen gleichzeitig, dass die Russen wohl nicht mehr in der Lage sind, durch die ukrainische Luftabwehr gut geschützte militärische Objekte anzugreifen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon steffen52 » 2. Mai 2023, 15:06

https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html
Also so unverwundbar sind die Leopard Panzer wohl doch nicht, wie man lesen kann haben die Russen doch Möglichkeiten diese unschädlich
zu machen. Also ist es doch nicht ganz so wie die Militärexperten es uns erzählen...... [denken]
Gruß steffen52
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon pentium » 2. Mai 2023, 17:06

steffen52 hat geschrieben:https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/3-gefaerliche-methoden-so-wollen-die-russen-unsere-leopard-panzer-knacken-83756120.bild.html
Also so unverwundbar sind die Leopard Panzer wohl doch nicht, wie man lesen kann haben die Russen doch Möglichkeiten diese unschädlich
zu machen. Also ist es doch nicht ganz so wie die Militärexperten es uns erzählen...... [denken]
Gruß steffen52


Ja die BILD...Ach und was erzählen uns den so die Experten....
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon Spartacus » 2. Mai 2023, 17:28

steffen52 hat geschrieben:Also so unverwundbar sind die Leopard Panzer wohl doch nicht, wie man lesen kann haben die Russen doch Möglichkeiten diese unschädlich
zu machen. Also ist es doch nicht ganz so wie die Militärexperten es uns erzählen...... [denken]
Gruß steffen52


Niemand hat behauptet, dass die Leos nicht vernichtet werden können. Aber es wird schwer werden, vor allem mit dem Leopard 2 A6. Die Bild hat mal ausnahmsweise korrekt berichtet.

Die meisten der modernen russischen ATGMs sind drahtgelenkt: Nach dem Abschuss spult der Lenkflugkörper eine Drahtrolle ab, der Schütze behält das Ziel über eine Zieloptik im Visier, die Rakete folgt diesem automatisch.


Die großen Schwachstellen sind der Draht, der erstens sehr leicht reißen kann und zweitens sich in jedem Strauch verheddert und drittens der Schütze selbst, der, wenn er unter Feuer kommt, natürlich nichts mehr trifft.
Leopard in Deckung im Wald und schon funktionieren diese Waffen nicht mehr, da der Draht nicht unbeschädigt durch die Stämme kommt.

Panzerminen? Die überlebt der A6 auch, Dank des neuen Anti Minen Schutzes. Panzer gegen Panzer? Der A6 kann mehrere Zeile gleichzeitig bekämpfen, noch dazu in voller Fahrt, was kein russischer Panzer kann. Man nennt das dass
Killing Hunter System. Die Russen müssten einen Leopard 2 A6 also mit mehren T 72 B3 angreifen und dann wäre es immer noch fraglich, ob die den Leopard überhaupt treffen, da das Feuerleitsystem nicht so gut ist, wie hier von
der Bild fälschlicherweise behauptet. Der Leopard 2 A6 trifft in voller Fahrt aber mit jedem Schuss, wenn die Besatzung weiß was sie macht.

Sechs T 72 B3 oder T - 80 oder T - 90 hätte nur ein paar Minuten Zeit den Leopard 2 A6 anzugreifen. Danach wäre es für sie zu spät, der Leopard würde sie in kurzer Zeit alle erledigen. [super]

Der französische AMX 10 RC hat auch ein ähnliches Killing Hunter System, dass nicht so gut ist, wie das eines Leopard, aber immerhin kann der Panzerkommandant - während der Panzerschütze ein Ziel bekämpft - bereits das
nächste Ziel anvisieren, markieren und seinen Schützen nach Bekämpfung des ersten Zieles per Knopfdruck auf das von ihm erfasste Ziel lenken.

Übrigens haben die Ukrainer einen der Super BMP Terminator am 09.02.2023 zu Schrott verarbeitet. Ist halt kein Panzer "unsterblich".

BMP terminator.jpg


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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 3

Beitragvon marder » 2. Mai 2023, 19:57

Ich habe nie behauptet, dass ein Leo wie jeder andere Panzer auch nicht bekämpfbar ist.
Je besser die Besatzung um so unwahrscheinlicher ist es entscheidend getroffen zu werden.
Man wird aber trotzdem den ein oder anderen beschädigten oder vernichteten Leo sehen weil man eben nicht unverwundbar ist!!!
Ich bin auf der Westseite der Grenze in ca. 3 km Entfernung gross geworden.
Ab 1976 als Offiziersanwärter bei den Panzergrenadieren.
1976 1. Pz.Div. Pz.Brig2 Pz.GrenBtl21
1989 11.Pz.GrenDiv. Pz.Brig33 Pz.GrenBtl332
1994 1.Pz.Div. Pz.Gren.Brig1 usw.
Seit 2019 Außer Dienst
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