Offensichtlich ist dieses Manifest von Schwarzer und Wagenknecht ein Stich ins „kriegstreiberische Wespennest“ . Anders ist dieses Trommelfeuer aus allen Rohren der wichtigsten Medienhäuser Deutschlands gegen das Papier nicht zu erklären.
Der sogenannte Ostblocker aus Kiew im von Pentium eingestellten Link unterschlägt ganz einfach: Minsk war nie dazu gedacht, den Konflikt in der Ukraine zu befrieden. Es diente – und das sagte nun unsere Angie, gefolgt von Poroschenko und Hollande – nur dazu, Zeit für die militärische Aufrüstung der Ukraine zu gewinnen.
Den beiden Petitionsdamen vorzuwerfen, keinen ausgearbeiteten Friedensplan zu haben, ist einfach nur absurd. Das weiß der Blogger natürlich oder vielleicht doch nicht ?
Zu schwadronieren, ob man gegen eine Atommacht einen Krieg gewinnen kann, wissen wir erst hinterher. Dann ist diese Erkenntnis aber nutzlos. Und ob Trubetskoy (der Blogger) die Unterschiedlichkeit in den Fallkonstruktionen Amis gegen Vietnam und atomares Russland gegen den atomaren Westen intellektuell wirklich erfasst hat, bezweifle ich.
Was mich allerdings am meisten an der Argumentation von Trubetskoy stört: Er schreibt gebetsmühlenartig von den Ukrainern, als sei er deren Sprecher. Welche Ukrainer meint er eigentlich oder noch konkreter: Wie hoch ist der Anteil der ukrainischen Bevölkerung, welche eine unendliche Weiterführung des Krieges und damit des Tötens und Zerstörens also des ganzen Leidens dort befürworten ?
Noch eine kleine Petitesse am Rande:
Sucht man auf
https://www.change.org/ – also der Petitionsplattform - über die Suchfunktion nach „Wagenknecht“, findet man ihre Petition nicht.
Gibt man hingegen „Kiesewetter“ in die Suchmaske ein, kommt als erste Headline:
Die Ukraine jetzt aufgeben? Nicht in unserem Namen! - also die Petition der „Strak-Zimmermänner“.
Ein Schelm, wer böses dabei denkt.