Die Lage in der Ukraine Teil 2

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 29. September 2022, 21:38

Wenn das so war, trotz des Zwangs russisch zu sprechen, ich weiß das nicht.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 29. September 2022, 21:38

Die UdSSR war ein mehrsprachiger Staat, in dem über 120 einheimische Sprachen gesprochen wurden. Ostslawische Sprachen (Russisch, Belarussisch und Ukrainisch) dominierten im europäischen Teil der Sowjetunion, während die baltischen Sprachen (Litauisch und Lettisch) und die ostseefinnische Sprache Estnisch in den baltischen Gebieten genutzt wurden. Im Kaukasus wurden Armenisch, Aserbaidschanisch und Georgisch gesprochen. Im Norden Russlands wurden von Minderheiten verschiedene uralische Sprachen gesprochen.

Nach der Verfassung der UdSSR war es verboten, Personen wegen ihrer Sprache zu diskriminieren. Der De-facto-Status der Sprachen war jedoch unterschiedlich.

Die UdSSR hatte die meiste Zeit offiziell keine Amtssprache.[1] Russisch war als die Sprache zur Kommunikation zwischen den Völkern (russisch язык межнационального общения) definiert und erfüllte de facto die Rolle einer Amtssprache.[2]

Den Autonomen Sozialistischen Sowjetrepubliken und anderen Gebieten der UdSSR fehlte die offizielle Autonomie, und ihre Sprachen waren augenscheinlich nicht präsent auf nationaler Ebene (und oft nicht einmal in den städtischen Gebieten der Republiken selbst). Sie waren unterschiedlich präsent in der Ausbildung.

Verschiedene Sprachen anderer Nationen, wie Deutsch, Koreanisch oder Polnisch, wurden in größeren Gemeinschaften in der UdSSR gesprochen und waren in manchen Fällen präsent in der Ausbildung und in Veröffentlichungen, obwohl sie nicht als Sowjetsprache betrachtet wurden. Auf der anderen Seite war Finnisch, das nicht als Sprache der UdSSR betrachtet wird, eine Amtssprache in Karelien. Auch Jiddisch und Romani waren anerkannte Sowjetsprachen.


Nun klar?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 29. September 2022, 21:46

augenzeuge hat geschrieben:
Du tust so, als ob die mit Zwang umgesetzt wurde, es war umgekehrt, russisch war der Zwang.
AZ

Dann stimmt das aber nicht.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 30. September 2022, 08:10

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Übrigens Karnak, Ukrainer verstehen alle russisch, aber die Russen kaum ukrainisch.

AZ

Logisch,wenn diese Ukraine 70 Jahre zu einer Sowjetunion gehört hat. Und deswegen ist es mir auch schwer erklärbar,dass sich auf diesem Gebiet in 20 Jahren ein tiefverwurzeltes ukrainisches Staatsbewustsein entwickelt haben soll. Noch schwerer für mich die Vorstellung,dass dort flächendeckend die ukrainische Sprache überhaupt als Landessprache im täglichen Leben überhaupt gesprochen wird.


Es ist mühselig.
Vor 2014 , also bevor die Russen im Donbass ihre Lunte gelegt haben spielte es auf regionaler Ebene kein Rolle ob jemand russisch oder ukrainisch gesprochen hat. Das war seit Jahrhunderten so.
Man wechselte von einer Sprache in die andere je nach Situation.
Die Akzeptanz der eher zu Russland tendierenden Bevölkerung für Kiew mag vielleicht nicht besonders ausgeprägt gewesen sein , befeuert durch die Propaganda des russischen TV , ihre Ablehnung war allerdings nicht so groß , dass man gewillt war gegen seinen ukrainischen Nachbarn los zu gehen und sich von der Ukraine abzuspalten.
Diese gewaltsame Eskalation haben die Russen fabriziert und ihre eigenen Führer installiert.


Der Emeritus für osteuropäische Geschichte an der Universität Wien Historiker Andreas Kappeler zeigt: Russen
und Ukrainer sind eher Cousins als Brüder. Die meiste Zeit der letzten tausend Jahre
verlief ihre Geschichte getrennt, nicht gemeinsam.



Man muss sich das bewusst machen, denn, wie Kappeler schreibt, „die Ukraine und
ihre Bewohner waren ein weißer Fleck auf der kognitiven Landkarte der meisten
Europäer“, und das sind sie im Grunde noch immer. „Das westliche Ausland“, so
Kappeler weiter, übernehme bis heute „die Vorstellung des großen und des kleinen
Bruders“; „weitgehend vergessen“ sei dagegen, „dass die Ukraine in der Frühen
Neuzeit in Europa als eigenständiges Land wahrgenommen“ worden sei.
Dass sie gleichwohl nicht zur eigenständigen Staatsnation wurde, bedeutet eben
nicht, dass die Ukraine eine bloße Affiliation Russlands sei. Und Kappeler geht sogar
noch weiter: nicht nur die Ukrainer, auch die Russen seien eine „verspätete Nation“.

Denn Russland als dauerhafter eigenständiger Staat wurde, ebenso wie die Ukraine,
erst 1991 gegründet. Das Großfürstentum Moskau, das Russische Kaiserreich und
die Sowjetunion waren allesamt Vielvölkerstaaten, in denen die russische Ethnie
zwar dominierte, aber nur eine unter vielen war. In diesem Kontext betont Kappeler
den Unterschied zwischen den Begriffen „russisch“ und „russländisch“: „russisch“
meint das konkrete Volk der Russ*innen, „russländisch“ dagegen die Einwohner der
Russländischen – im Deutschen oft fälschlich als „Russische“ übersetzten –
Föderation, die eben nicht alle Russen sind.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 30. September 2022, 09:44

karnak hat geschrieben:Was passiert eigentlich wenn der Putin morgen seine komischen Volksrepubliken eingemeindet hat und es damit gut sein lässt, seine Truppen nur noch die "Staatsgrenze "verteidigen lässt?


Zu mehr sind dann auch nicht mehr fähig. Das wird die Ukrainer allerdings auch nicht jucken, denn sie werden weiter angreifen und versuchen ihre Gebiete zurück zu holen.

Passieren wird da gar nix, denn die Ukrainer haben ja nun schon ein paarmal das "russische Staatsgebiet" der Krim massiv angegriffen. Ohne Gegenreaktion der russischen Truppen. [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 30. September 2022, 09:48

karnak hat geschrieben: Und deswegen ist es mir auch schwer erklärbar,dass sich auf diesem Gebiet in 20 Jahren ein tiefverwurzeltes ukrainisches Staatsbewustsein entwickelt haben soll.


Was ist da so schwer erklärbar? Wie immer reicht ein Blick zurück in die Geschichte. Bedenke mal wie schnell und in welch kurzer Zeit die Völker des ehemaligen Jugoslawien wieder ein Staatsbewußtsein entwickelt haben und
die Ukrainer hatten immerhin 20 Jahre Zeit dafür.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 30. September 2022, 10:07

Spartacus hat geschrieben:
Zu mehr sind dann auch nicht mehr fähig. Das wird die Ukrainer allerdings auch nicht jucken, denn sie werden weiter angreifen und versuchen ihre Gebiete zurück zu holen.

Passieren wird da gar nix, denn die Ukrainer haben ja nun schon ein paarmal das "russische Staatsgebiet" der Krim massiv angegriffen. Ohne Gegenreaktion der russischen Truppen. [hallo]

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Zu was die Russen fähig sind, dazu wäre ich immer noch vorsichtig. Ich würde mich als Russland an der neuen Grenze eingraben und mein "Staatsgebiet " verteidigen " ,die Ukrainer einfach nur noch anrennen lassen. Ohne ständige personelle Verluste wird das auch für die Ukrainer nicht gehen. Wenn die Russen in ihren Separatisten Gebieten eine Mehrheit an Pro Russen haben sollten wird das auf Dauer schon rein psychologisch richtig schwierig. Von dem Rest der Welt, der Bevölkerung dort die den ganzen Mist über Jahre finanzieren sollen gar nicht gesprochen, dort formiert sich nämlich jetzt schon eine Mehrheit der Fleischtopffreunde die sagen, und längst klammheimlich denken," was geht uns dieses Theater an was diese Russen mit diesen Halbrussen auszumachen haben". Demokratien werden auf solche Stimmungslagen reagieren müssen, Diktaturen müssen das nicht, die lassen bis zum Führerbunker kämpfen. Trotz unseres Doppelwummses wird die Freude der westlichen Bevölkerung an der Verteidigung unserer Werte stetig nachlassen.Wenn Die ukrainische Bevölkerung Glück hat einigt man sich so bald als möglich ohne Waffeneinsatz, für diese Selenskjy Typen und Strack- Zimmermann Kriegstreiber wird das dann ein Diktatfrieden, für den großen Rest erstmal " haben wir erstmal Ruhe reingebracht", beide werden darauf setzen, dass dieses Unrecht,was es ohne Frage ist, wie der antifaschistische Schutzwall irgendwann überwunden werden kann. Was jemand wie Du wohl in den Genen hast, Konflikte mittels einer Prügelei zu lösen [flash] , dass ist bei der Spezies Homo Sapiens nicht mehrheitsfähig, darauf haben die Leute keine Lust. [hallo]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 30. September 2022, 10:21

karnak hat geschrieben:Zu was die Russen fähig sind, dazu wäre ich immer noch vorsichtig. Ich würde mich als Russland an der neuen Grenze eingraben und mein "Staatsgebiet " verteidigen " ,die Ukrainer einfach nur noch anrennen lassen.


Wenn die Ukrainer die Panzer und SPW bekommen, die sie haben wollen ( und ich denke das geschieht demnächst) werden sie nicht anrennen, sondern durchrennen und erst an ihrer Grenze wieder halt machen. [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 30. September 2022, 10:22

Da weiß man manchmal nicht mehr , ist das noch Defätismus oder schon Kollaboration. [flash]

Bloß gut , haben unsere osteuropäischen Freunde dazu eine gefestigte Meinung. Rein aus ihren geschichtlichen Erfahrungen heraus.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 30. September 2022, 10:28

Im Kampf um die strategisch wichtige Kleinstadt Lyman im Gebiet Donezk haben ukrainische Truppen nach russischen Angaben mehrere Orte östlich der Stadt eingenommen. "Gegen Mitternacht ist es ukrainischen Truppen gelungen, Lyman faktisch einzukesseln", teilte der nationalistische Militärblog "Rybar" mit. Die Ortschaft Stawky im Norden Lymans sei gefallen, östlich von Lyman, in Saritschne, gebe es Straßenkämpfe. Die ukrainische Eroberung von Stawky bestätigte auch der russische Militärblogger Semjon Pegow.

Die Straße nach Torske war nach dem Vorstoß der ukrainischen Kräfte westlich und nördlich von Lyman die einzige Nachschub-Verbindung der russischen Garnison in der Stadt. Jetzt sei sie unter ständigem Feuer ukrainischer Kräfte. Zudem berichtet der Blog von einem ukrainischen Sturm auf die Stadt Jampil südöstlich von Lyman.Sollte der Ukraine die Eroberung von Lyman gelingen, öffnet sich für das ukrainische Militär der Weg tief in das Gebiet Luhansk hinein, das Moskau seit dem Sommer weitgehend unter eigene Kontrolle gebracht hatte.


Das sieht doch gut aus. Mal sehen ob die Russen es noch schaffen sich einzugraben, Karnak. [flash]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 30. September 2022, 10:32

Sieht aus als versauen die Ukrainer gerade nachhaltig Putins Annexionsparty.
Werden die Russen wohl bald wieder ein paar ihrer Kaliber Raketen in Richtung Westen der Ukraine abfeuern.
Zuletzt geändert von Kumpel am 30. September 2022, 10:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 30. September 2022, 10:32

Spartacus hat geschrieben:
Wenn die Ukrainer die Panzer und SPW bekommen, die sie haben wollen ( und ich denke das geschieht demnächst) werden sie nicht anrennen, sondern durchrennen und erst an ihrer Grenze wieder halt machen. [hallo]

Sparta

Wenn das so kommt will ich damit zufrieden sein. Ich habe jedenfalls nicht die geringste Lust wegen deren Scheiße dort für Jahre meine Euros in Deine SPW und Panzer zu stecken um dann so eine Plamage wie in Afghanistan im Fernsehen präsentiert zu bekommen. Da kann man mich als Defätist bezeichnen so lange wie man will, soll sich da mal keiner einbilden ich gehöre da einer Minderheit an.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 30. September 2022, 10:42

Kumpel hat geschrieben:Da weiß man manchmal nicht mehr , ist das noch Defätismus oder schon Kollaboration. [flash]

Bloß gut , haben unsere osteuropäischen Freunde dazu eine gefestigte Meinung. Rein aus ihren geschichtlichen Erfahrungen heraus.

Dann überweise doch Dein halbes Einkommen an Kraus Maffey so wie Du gerne weiter Maske tragen darfst, Dir das Gesäß zutackern, Abstandsregeln und Ausgangssperren einhalten darfst wegen dem nächsten Killervirus, aber gehe mir doch damit nicht auf den Sack solange der Russe nicht am Kurfürstendamm steht,bzw an unseren Grenzen. [hallo]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Edelknabe » 30. September 2022, 10:44

Stellt euch nur vor die Sorben in dieser Lausitz kämen auf einmal auf die verrückte Idee nur noch sorbisch reden zu wollen???????Also das versteht kein normaler Mensch. Wie diese Ukrainer auf einmal nur noch ukrainisch. Ist das nicht Diskriminierung so wenn diese Ukrainer jetzt das Russisch sinngemäß abschaffen wollen? Bestimmt, das ist Diskriminierung Pur. Und köstlich Männers wenn ich die eure Texte so verfolge, hier die Pro Ukrainer wie Kumpel, Sparta und olle Olaf nebst diesem HPA mit der Schrottallergie, da die "Vorsichtig bzw. Was wäre wenn " Formulierer so uns Karnak und so ließe sich das fortsetzen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 30. September 2022, 10:44

Kannst dich mal darauf einstellen , dass zukünftig ne Menge ''deiner Euros'' in die Rüstung gepumpt werden wird, auch in eine Ukraine nach diesem Krieg.
Wenn es dir nichts ausmacht , dass Putin die EU zerlegen möchte um sich jeden Staat einzeln vor zu knöpfen ist das deine Sache , ich brauche das nicht.
Dazu braucht er auch keine Panzer am Kurfürstendamm.
Zuletzt geändert von Kumpel am 30. September 2022, 10:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 30. September 2022, 10:45

Gegen das Letzte habe ich nichts.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 30. September 2022, 11:05

Kumpel hat geschrieben:Wenn es dir nichts ausmacht , dass Putin die EU zerlegen möchte um sich jeden Staat einzeln vor zu knöpfen ist das deine Sache , ich brauche das nicht.

Verschone mich doch mit diesem Mist, mir hat solcher Käse bei der größten Katastrophe nach dem 2. Weltkrieg schon gereicht.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 30. September 2022, 11:19

Die Friedensdividende ist verfrühstückt , die Badekur zu ende. Gewöhn dich einfach dran. [grin]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 30. September 2022, 11:26

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Du tust so, als ob die mit Zwang umgesetzt wurde, es war umgekehrt, russisch war der Zwang.
AZ

Dann stimmt das aber nicht.


Naja, nur teilweise. Es gab die Pseudoamtssprache russisch, aber auch die Akzeptanz der nationalen Sprache. Nun weiß man, warum ukrainisch nie weg war. [grins]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 30. September 2022, 11:33

Ist das nicht Diskriminierung so wenn diese Ukrainer jetzt das Russisch sinngemäß abschaffen wollen?


Wieso, die Bevölkerung hat doch immer ukrainisch gesprochen. Russisch war nur Notbehelf. Unnormal wäre es, wenn sie heute russisch sprechen würden....

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 30. September 2022, 11:36

Kumpel hat geschrieben:Die Friedensdividende ist verfrühstückt , die Badekur zu ende. Gewöhn dich einfach dran. [grin]

Ich mache mir da keine Sorgen, dieser Zug," Der Krieg ist mir bekommen wie eine Badekur" und die große Masse der ganzen kleinen Idioten auch noch dafür zu begeistern, ist abgefahren. Sonst gäbe es jetzt nicht das Bedürfnis nach einem Doppelwumms, aus Angst vor dem eigenen Volk, man würde am "Gold für Eisen" was man in Gürtel enger schnallen und Kampf um unsere Werte umbenennen wollte, festhalten. Wird dieser Krieg nicht zügig beendet wird es einer der vielen vergessenen Kriege, verlasse Dich drauf. [hallo]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 30. September 2022, 11:41

Ach her je , immer diese ideologischen Reflexe.
Die ''Badekur'' bezog sich einzig auf dich und dein von dir beschriebenes Dasein im Kapitalismus mit stetigem Zuwachs an Bequemlichkeiten. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 30. September 2022, 11:42

augenzeuge hat geschrieben: Russisch war nur Notbehelf.

AZ

Glaubste doch selber nicht, wenn in einer Diktaur 70 Jahre lang in Kindergarten, Schule, Berufsleben und jeder Öffentlichkeit russisch forciert und gesprochen wurde, wegen mir in den Anfängen der Diktatur zwangsweise.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 30. September 2022, 11:43

Kumpel hat geschrieben:
Die ''Badekur'' bezog sich einzig auf dich und dein von dir beschriebenes Dasein im Kapitalismus mit stetigem Zuwachs an Bequemlichkeiten. [flash]

Und Du bildest Dir jetzt ein, dass auch nur 10% eines Volkes andere Bedürfnisse haben. Ich würde davon ausgehen, dass von unseren ukrainischen Flüchlingen keine 10% jemals einen russischen Panzer in ihrer Straße gesehen haben. 90% der Leute nutzen einfach die " Chance" dieses Krieges um ohne große Probleme aus einem der ärmsten Länder Europas verschwinden zu können und in Westeuropa ihr Glück zu suchen und zu finden. Wie will man ihnen das auch übel nehmen, ich tue es jedenfalls nicht.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 30. September 2022, 11:44

Euere Sprachen Konversation müsste man mal ein paar Ukrainern zum lesen geben. [flash]

Ukrainisch war zu SU Zeiten Amtssprache. Russisch Verkehrssprache.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 30. September 2022, 11:55

karnak hat geschrieben:Ich würde davon ausgehen, dass von unseren ukrainischen Flüchlingen keine 10% jemals einen russischen Panzer in ihrer Straße gesehen haben. 90% der Leute nutzen einfach die " Chance" dieses Krieges um ohne große Probleme aus einem der ärmsten Länder Europas verschwinden zu können und in Westeuropa ihr Glück zu suchen und zu finden. Wie will man ihnen das auch übel nehmen, ich tue es jedenfalls nicht.


Wenn du das nur halbwegs belegen könntest , könnte man sich darüber unterhalten.
Ansonsten ist es lediglich üble Hetze in AfD Manier, selbst wenn du in deiner Großzügigkeit das nicht übel nimmst.
Zumal viele Ukrainer nach einigen Wochen trotz Warnungen zurück in die Ukraine gegangen sind.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 30. September 2022, 12:02

Kumpel hat geschrieben:
Wenn du das nur halbwegs belegen könntest , könnte man sich darüber unterhalten.
Ansonsten ist es lediglich üble Hetze in AfD Manier, selbst wenn du in deiner Großzügigkeit das nicht übel nimmst.
Zumal viele Ukrainer nach einigen Wochen trotz Warnungen zurück in die Ukraine gegangen sind.

Das ergibt sich schon aus der Tatsache in welchen wenigen Gebieten dieses Landes die Russen überhaupt militärisch aktiv waren.
Am Ende ist es wie mit den DDR Flüchtlingen, 90 % von denen hatten nie einen Konflikt mit der Diktatur, waren nie in einem Knast oder haben einen Stasi Ausweis vor die Nase gehalten bekommen, sie hatten nur das Bedürfnis nach einem besseren Platz an einem Fleischtopf, und auch denen kann ich das nicht übel nehmen, nur die Heuchelei nervt halt. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Ari@D187 » 30. September 2022, 12:08

Edelknabe hat geschrieben:[…] Und köstlich Männers wenn ich die eure Texte so verfolge, hier die Pro Ukrainer wie Kumpel, Sparta und olle Olaf nebst diesem HPA mit der Schrottallergie, da die "Vorsichtig bzw. Was wäre wenn " Formulierer so uns Karnak und so ließe sich das fortsetzen.

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Rainer Maria, Putin hat nach wie vor viel mehr und ganz andere Optionen als Selenskyj. Ich traue ihm zu, diese auch einzusetzen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 30. September 2022, 12:12

Dann rechne mal du Experte , die Gesamteinwohnerzahl der Ukraine auf die insgesamt Geflüchteten ( knapp 8 Millionen) und die ca. 20 Prozent der von den Russen besetzten Gebiete der Ukraine herunter.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 30. September 2022, 14:17

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben: Russisch war nur Notbehelf.

AZ

Glaubste doch selber nicht, wenn in einer Diktaur 70 Jahre lang in Kindergarten, Schule, Berufsleben und jeder Öffentlichkeit russisch forciert und gesprochen wurde, wegen mir in den Anfängen der Diktatur zwangsweise.


Ich weiß nicht, wer dir das erzählt hat. In den Kitas der Ukraine wurde auch damals ukrainisch gesprochen. So wie auch zu Hause. Die Masse der Ukraine hat nie mehrheitlich russisch gesprochen. [flash]

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