Die Lage in der Ukraine Teil 2

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 25. September 2022, 12:49

karnak hat geschrieben:Natürlich wäre es so einfach, und man könnte da empfindliche Schläge führen. Wenigstens einen Aufklärungssateliten werden die Russen doch wohl haben um solche Ziele auszumachen. Oder können das nur die Ukrainer als Beutewesteuropäer wenn sie russische Ziele ausspähen und hochgehen lassen? Es muß also einen anderen Grund geben warum sich die Russen damit nicht massiv befassen...........


Woher willst du eigentlich wissen , dass sich die Russen nicht massiv mit der Zerstörung der westlichen Waffen bereits bei der Lieferung befassen? Wieder einmal eine vollkommen unbewiesene Behauptung.
Diese HIMARS sind so groß wie ein normaler LKW , leicht zu verstecken bzw. zu tarnen und dazu noch schnell zu bewegen und dein Spähtrupp mit den Dynamitstangen bewegt sich unaufhörlich auf einem Gebiet auf dem ihm die Bevölkerung äußerst feindselig gegenüber steht. Alles nicht sonderlich förderlich für einfache Erfolge.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 25. September 2022, 12:52

karnak hat geschrieben:
Kumpel hat geschrieben:
Auch wenn dir die Einsicht sehr sehr schwer fallen mag. Die Russen sind einfach nicht in der Lage diese Waffenlieferung in nennenswertem Umfang zu unterbinden.

Dafür bräuchten sie lediglich ein paar Sabotagetrupps mit ein paar Stangen Dynamit, noch nichtmal groß was an Technik. Und jetzt erzähle mir nicht die Ukrainer sind auch nur etwa in der Lage solch ein Einsickern in den Westen ihres Landes flächendeckend zu unterbinden. Letztlich gibt es für mich nur eine Erklärung, dass die Russen das nicht tun, sie scheuen eine Eskalation mit dem Westen, im Gegensatz zum Westen, der die Schraube der Eskalation, wenn im Wesentlichen auch nur verbal und propagandistisch, stetig anzieht. Man kann sich wirklich nicht des Eindrucks erwehren ein paar Wahnsinnige dort scheinen sich und ihrer Völker auf eine solche herbeigesehnte Möglichkeit eines Eintritts als Kriegsteilnehmer vorzubereiten.


Was für ein Geschwurbel. Mach Dir mal den Spaß und fahr mit dem Auto durch die Ukraine.

Da wird nicht nur einmal Deine Karre gefilzt. Und zwar gründlich.wenn Du Pech hast, und Du kommst zu sehr speziellen Blockposten Richtung Kampfgebiet, wo Du eh nur rein kommst wenn Du das richtige tagesaktuelle Passwort hast, gucken sie mit Endoskopen in Deine Tanks, inklusive adbluetank im Kofferraum. Die Ukrainer schwimmen nicht auf der Wurstsuppe daher.,

und: solche Blockposten gibt es überland, an jeder Kreuzung, an jeder Ausfallstraße, in jedem Ort ,an jedem Ortsein- und Ausgang.

Die hatten immerhin 8 Jahre zum Üben, das scheinen einige hier vergessen zu haben!

Luftweg: ausgeschlossen. Bahn: Gelächter. Vllt kann Kolja es mal mit Tunnelgraben versuchen... [flash]

Ich glaube, Du hast keinen blassen Schimmer wie die Ukrainer ihr Hinterland überwachen.

Was die Performance der Russen in Sachen Truppenaufklärung betrifft hat man kürzlich eindrucksvoll demonstriert bekommen. Die haben nichts mitbekommen als die Ukrainer ihre Truppen im Raum Charkiw verlegt haben.

Aber das haben die sicherlich mit Absicht gemacht weil sie deeskalieren wollen... [laugh]

Und, ich habs Dir schon ein paarmal geschrieben: verabschiede dich von dem was man Dir einst zum Thema Logistik beigebracht hat. Die Ukrainer sind nichts so doof und organisieren ihren Nachschub ausschließlich über die Schiene wie die Russen. Und schon gar nicht zentral.

Die Russen ziehen sich übrigens bereits aus Lyman zurück um dem Kessel zu entkommen.

Putin hat seinen Truppen befohlen , Cherson zu halten. Das wird interessant. Über den Fluss kommt nix mehr an Nachschub , da sämtliche Brücken zerstört wurden und Reparaturversuche mittels Artillerie unterbunden werden .
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 25. September 2022, 12:56

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Zumindest stand auf NTV, das in den besetzten Gebieten die Leute mit Russischem Pass auch Einberufungsbefehle bekommen haben. Was insofern ja auch logisch ist. Makaber aber logisch.

Eine der Merkwürdigkeiten aus Zeiten der ukrainischen Staatsgründung, man konnte sich da für den russischen oder ukrainischen Pass entscheiden. Wie hoch da die Zahl derer war die sich für den Russischen entschieden haben, keine Ahnung. Allerdings vermittelt heute der Westen gerne den Eindruck alle die in der Ukraine einen russischen Pass besitzen wurden dazu durch die Besatzer wenigstens genötigt, dem ist aber bei Weitem nicht so.


Vor dem Krieg haben wahrscheinlich zig wenn nicht hundert tausende Russen mit russischem Pass in der Ukraine gelebt und gearbeitet, waren mit Ukrainern verheiratet usw. und so fort.
Das hat nichts mit deiner Gründungsthese der ''Merkwürdigkeiten'' zu tun.
In den 2014 besetzten Gebieten stellt sich die Lage völlig anders dar.
Aber irgendwie versuchst du hier immer wieder einen ethnischen Popanz aufzubauen. [grin]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 25. September 2022, 13:36

HPA hat geschrieben:
Was für ein Geschwurbel. Mach Dir mal den Spaß und fahr mit dem Auto durch die Ukraine.

Da wird nicht nur einmal Deine Karre gefilzt. Und zwar gründlich.wenn Du Pech hast, und Du kommst zu sehr speziellen Blockposten Richtung Kampfgebiet, wo Du eh nur rein kommst wenn Du das richtige tagesaktuelle Passwort hast, gucken sie mit Endoskopen in Deine Tanks, inklusive adbluetank im Kofferraum. Die Ukrainer schwimmen nicht auf der Wurstsuppe daher.,

und: solche Blockposten gibt es überland, an jeder Kreuzung, an jeder Ausfallstraße, in jedem Ort ,an jedem Ortsein- und Ausgang.

Die hatten immerhin 8 Jahre zum Üben, das scheinen einige hier vergessen zu haben!

Luftweg: ausgeschlossen. Bahn: Gelächter. Vllt kann Kolja es mal mit Tunnelgraben versuchen... [flash]

Ich glaube, Du hast keinen blassen Schimmer wie die Ukrainer ihr Hinterland überwachen.

Was die Performance der Russen in Sachen Truppenaufklärung betrifft hat man kürzlich eindrucksvoll demonstriert bekommen. Die haben nichts mitbekommen als die Ukrainer ihre Truppen im Raum Charkiw verlegt haben.

Aber das haben die sicherlich mit Absicht gemacht weil sie deeskalieren wollen... [laugh]

Und, ich habs Dir schon ein paarmal geschrieben: verabschiede dich von dem was man Dir einst zum Thema Logistik beigebracht hat. Die Ukrainer sind nichts so doof und organisieren ihren Nachschub ausschließlich über die Schiene wie die Russen. Und schon gar nicht zentral.

Die Russen ziehen sich übrigens bereits aus Lyman zurück um dem Kessel zu entkommen.

Putin hat seinen Truppen befohlen , Cherson zu halten. Das wird interessant. Über den Fluss kommt nix mehr an Nachschub , da sämtliche Brücken zerstört wurden und Reparaturversuche mittels Artillerie unterbunden werden .

Das mag ja alles sein, auch das die Ukrainer nicht so doof sind wie die Russen, sind ja schließlich keine Asiaten sondern Europäer. [flash] Aber erzähle mir doch nicht,dass die Ukrainer in der Lage wären solche Angriffe aus dem Hinterhalt, ausgeführt durch entsprechende " Fachkräfte" zu verhindern, dass wäre ein Ding der Unmöglichkeit. Und erzähle mir nicht, dass die Russen nicht in der Lage wären solche Transportwege aufzuklären. Erzähle mir nicht, dass ein Selenskyj die Gelegenheit auslassen würde solche, wenn auch nur versuchte, Angriffe nicht fett in die Medien zu bringen . Allen Anschein nach betreiben die Russen sowas nicht.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon marder » 25. September 2022, 15:26

Ich denke eher, dass er in dem verhältnismäßig großem Land gar nicht in der Lage ist punktuell geleiferte Waffen auszuschalten. Wenn er logistisch dazu in der Lage wäre könnte er sie auch mit entsprechenden Luftschlägen, Atillerie oder auch mit "Partisanen" dies durchdühren.
Augenscheinlich fehlt es ihm dafür aber an Technik und Aufklärung.
Eine oder zwei Panzerhaubitzen z.B. in dem riesigem Gebiet zu identifizieren ist nicht ganz so einfach. Ganze Truppenbewegungen sind da schon leichter aufzuklären und wie man bei der Gegenoffensive sieht ist es ihm auch da nicht wirklich gelungen.
Eines schließe ich bei dem Herren allerdings aus, dass er es aus Gutmütigkeit vermeidet so etwas zu tuen.
Ich bin auf der Westseite der Grenze in ca. 3 km Entfernung gross geworden.
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1976 1. Pz.Div. Pz.Brig2 Pz.GrenBtl21
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 25. September 2022, 15:59

Nun naht Putins Ende oder die totale Diktatur

Was man bisher ahnte, ist nun sicher: Wladimir Putin ist dem Größenwahn verfallen. Seine Niedertracht, Menschenverachtung und propagandistischen Lügen haben ein Ausmaß erreicht, das an Hitler erinnert. Um seinen Zynismus zu erfassen, muss man sich die vorgeblichen Gründe vor Augen führen, warum er die Ukraine überfallen ließ, und wie seine Ziele jetzt lauten. Putin wähnte sich von der NATO eingekreist und wollte - auch das ein Hirngespinst - angebliche "Neonazis" und "Drogenabhängige" in der Kiewer Regierung entfernen. Von seinen Intensionen ist nichts übrig geblieben, er ist zum Glück gescheitert, die Ukraine zu unterwerfen und auszulöschen.

Deshalb hat der Kriegstreiber einen neuen perfiden Plan ausgeheckt. Er lässt Ukrainer im Donbass in Pseudoreferenden abstimmen, ob sie heim ins russische Reich "wollen", wartet das Ergebnis aber nicht ab, weil das "Ja" schon feststeht. Wenn die ukrainische Armee die annektierten Areale samt Krim zurückerobern will - möge es ihr mit schweren Waffen auch aus Deutschland gelingen -, dann wird der Tyrann im Kreml verkünden, es handele sich um einen Angriff auf russisches Staatsgebiet, sein Land müsse sich verteidigen und deshalb Männer hunderttausendfach zu den Waffen rufen. Der Aggressor erklärt sich zum Angegriffenen - das ist Wahnsinn.

Putin hat ein zutiefst korruptes Land geschaffen, wo sich selbst jeder der nächste ist und es vielleicht auch sein muss, um durchzukommen. Die Flucht junger und jüngerer Männer aus Russland, der Run auf Flugtickets, ist kein lupenreines Zeichen von Pazifismus und Widerstand gegen den Staat. Es ist das eine, den Krieg - schon aus opportunen Gründen - in Umfragen zu unterstützen, aber das andere, an der Front einem hochmotivierten Gegner zu begegnen und sein Leben für den imperialen Traum eines Größenwahnsinnigen zu opfern.

Putin hat aus Russland eine Kleptokratie gemacht, einen mafiösen Staat, ein zutiefst korruptes System mit einer scheinbar unantastbaren Elite aus Egomanen. Das zeigte sich etwa im Verhalten des Sohns von Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, der offenbar auf einen Fake-Anruf hereinfiel, bei dem sich jemand als Mitarbeiter eines Rekrutierungsbüros ausgab. "Sie müssen verstehen, dass mein Name Peskow ist", weshalb er "natürlich nicht" an die Front gehen werde. Dabei ist Vater Peskow derjenige, der Tag für Tag Putins Stuss von der Notwendigkeit des Krieges hinausblökt. Aber verrecken dafür sollen andere. Putin hat es trotz Hunderter Millionen Dollar Ausgaben in die Propaganda und der Gleichschaltung der Medien nie geschafft, seinem imperialen Ansinnen einen ideologischen Überbau zu verpassen, für den es sich lohnen würde zu sterben oder zum Krüppel zu werden.

Putin allein kann keine Atomwaffen irgendwohin schicken. Eine einzelne Atombombe, auch eine mit begrenzter Wirkung, brächte militärisch nicht viel. Würden die Russen mehrere zünden, würden sie ihre Soldaten mit verheizen. Abgesehen davon: China und Indien würden nach dem Abwurf einer taktischen Atombombe nicht mehr an der Seite Russlands stehen (können).

Putin hat sich verrannt. Sein Ende naht, es kommt zu viel zusammen, dass er sich innenpolitisch halten könnte. Es sei denn - und das ist alles, was ihm noch bleibt - er errichtet eine Diktatur nach dem Vorbild Nordkoreas. Dann bliebe er Kreml-Chef, aber ruiniert sein Land noch mehr als sowieso. Ein Terrorregime zu unterhalten, Krieg zu führen sowie Brot und Spiele zu finanzieren, kostet Milliarden Dollar und führt letztendlich zum Ruin und politischer Instabilität. Früher oder später erlebt Russland hoffentlich seine Stunde null, so wie Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg von vorn beginnen musste und konnte. Das wäre die große Chance, dass das Land endlich im 21. Jahrhundert ankommt.


Zitiert aus:
https://www.n-tv.de/politik/politik_kom ... 07855.html

Ich finds plausibel beschrieben!
AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 25. September 2022, 16:05

marder hat geschrieben:Eines schließe ich bei dem Herren allerdings aus, dass er es aus Gutmütigkeit vermeidet so etwas zu tuen.

Er scheut die Eskalation mit dem Westen habe ich geschrieben, dass ist etwas anderes als Gutmütigkeit.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Olaf Sch. » 25. September 2022, 16:08

Na siehste AZ, geht doch! [bravo]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 25. September 2022, 16:13

Putler und seine Fans werden enttäuscht sein: Deutschland erhält Flüssiggas aus den Emiraten
https://www.tagesschau.de/ausland/asien ... s-101.html

Der Winter ist mit der Lieferung im Dezember gesichert und außerdem gibt es 250.000 Tonnen Diesel pro Monat ...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon steffen52 » 25. September 2022, 16:29

pentium hat geschrieben:Putler und seine Fans werden enttäuscht sein: Deutschland erhält Flüssiggas aus den Emiraten
https://www.tagesschau.de/ausland/asien ... s-101.html

Der Winter ist mit der Lieferung im Dezember gesichert und außerdem gibt es 250.000 Tonnen Diesel pro Monat ...

Das ist ja erfreulich, aber sind die Scheichs nicht auch Halsabschneider welche diese Regierung vor geraumer Zeit verdammt hat. Da lässt man einen Verbrecher fallen und nimmt die Nächsten. [frown]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Olaf Sch. » 25. September 2022, 16:30

Aus Saudi Arabien bis zur EU ist es aber ziemlich weit.
Olaf Sch.
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon steffen52 » 25. September 2022, 16:35

Olaf Sch. hat geschrieben:Aus Saudi Arabien bis zur EU ist es aber ziemlich weit.

Hat was mit Moral zutun oder besser sie sollen da oben den Mund nicht zu voll nehmen und erst denken bevor sie sich äußern. Aber mit dem Denken haben sie es sowieso nicht, sie Habeck und Co. [sick]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon marder » 25. September 2022, 16:35

karnak hat geschrieben:
marder hat geschrieben:Eines schließe ich bei dem Herren allerdings aus, dass er es aus Gutmütigkeit vermeidet so etwas zu tuen.

Er scheut die Eskalation mit dem Westen habe ich geschrieben, dass ist etwas anderes als Gutmütigkeit.


Wie soll ich das deuten.
Sollte es ihm lieber sein diese Lieferungen mit totbringender Wirkung in das Kampfgebiet zu lassen und dann auch nicht in der Lage zu sein diese Waffen vor Ort zerstören zu können?
Was sollte den Westen daran stören die Waffen schon auf dem Transport zu zerstören?? Sobald das Gerät auf ukrainischem Boden ist besteht das Risiko den Vernichtens.
Das Risiko für den "Westen", dass die Waffen zerstört werden ist genau gleich ob im direktem Kampf oder auf dem Transport. Da gibt es keinen Unterschied. Ganz im Gegenteil könnte diese Lieferungen schon sinnlos erscheinen, wenn diese vor ihrem Einsatz unschädlich gemacht werden können.

Ich glaube man überschätzt die Fähigkeiten dieses Hasardeurs im schwarzen Anzug gewaltig.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 25. September 2022, 17:21

marder hat geschrieben:Was sollte den Westen daran stören die Waffen schon auf dem Transport zu zerstören?? .

Na ja, wenn ich Putin wäre, ich würde mir schon Gedanken darüber machen was passieren, zu was sich der Westen genötigt sehen würde, wenn ein Großteil, oder wenigstens relevanter Teil der westlichen Lieferungen hochgeht, es wäre natürlich ein gewaltiges Anziehen der Eskalationsschraube. Er möchte schließlich seinen Krieg im Osten der Ukraine in Ruhe führen können, wenn man sich auch mittlerweile fragt was eigentlich das Ziel sein soll. Und ich gehe mal davon aus,dass auch der Westen ganz zufrieden ist, dass diese Eskalation nicht stattfindet, nicht wegen der Waffen die dadurch verloren gehen, die kann man ersetzen, es geht viel mehr um die Vermeidung von eigenen Reaktionen die dann auf die Tagesordnung kämen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Ari@D187 » 25. September 2022, 17:37

Jetzt werden große Teile des Südens der Ukraine erstmal russisches Staatsgebiet auf welchem unverzüglich die russische Atom-Doktrin gelten soll. Damit werden die Karten sowieso neu gemischt.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Hellersdorfer » 25. September 2022, 17:39

Vielleicht widerspricht das auch Putins Ehrenkodex, Waffen schon im Vorfeld zu vernichten? Könnte ja so aussehen, als wenn man Angst hat sich diesen Waffen auf dem "Schlachtfeld" zu stellen.
Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 25. September 2022, 17:40

[quote="karnak"Er möchte schließlich seinen Krieg im Osten der Ukraine in Ruhe führen können, ...........[/quote]

Bisschen verquere Logik was?
Wie soll Putin seinen Krieg im Osten in Ruhe führen können wenn er mit der Westtechnik die Hucke voll bekommt? [grin]
Zuletzt geändert von Kumpel am 25. September 2022, 17:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 25. September 2022, 17:42

Ari@D187 hat geschrieben:Jetzt werden große Teile des Südens der Ukraine erstmal russisches Staatsgebiet auf welchem unverzüglich die russische Atom-Doktrin gelten soll. Damit werden die Karten sowieso neu gemischt.

Ari


Da wird gar nichts neu gemischt. Zumindest nicht bei den ukrainischen Streitkräften.
Davon darf man getrost ausgehen. Die Ukrainer lassen sich von den Russen nicht so einfach verscheißern wie die Deutschen.
Ich frage mich bei den atomaren Drohungen der Russen so wieso wo die ihre A Bombe den hin werfen wollen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Edelknabe » 25. September 2022, 17:45

Nochmal hin zu dem von heute:

"Jörg wollte doch die Diskussion. Über den Friedensbeitrag von gestern. Worunter unser strammer Rentner- Kämpfer Sparta dann Schwachsinn schrieb. Also ich bin dafür. Nicht eine Waffe sollte mehr in diese Ukraine geliefert werden. Ergo bleibt denen zwingend nur ein Waffenstillstand. Auf den der Russe meiner Ansicht Hundert-pro nach eingehen wird. Denn das käme Putin entgegen, ohne das Gesicht zu verlieren. Dann müsste eine Art "Entmilitarisierte Zone" festgelegt werden. Mehrere Hundert Kilometer tief, breit. Überwacht von der UN bzw. irgendeiner Friedenstruppe. Die Polen wären da genau dafür geeignet. So das nicht Einer wie Russe oder Ukrainer auf die Idee käme von A nach B zu ballern. Dann wäre erst einmal Ruhe vom Blutvergießen und das wäre richtig gut so.

Rainer Maria und Textauszug ende

Diese Gesichtswahrung so uns pentium etwas einseitig auf Putin betrachtet, beträfe aber auch die Ukraine. Denn dauert der Kampf an sind diese irgendwann und absehbar wirtschaftlich am Ende...... weil, der Russe wird denen mit Langstreckenraketen alles zerlegen, wo irgendetwas für deren Bruttoinlandsprodukt herauskommt. Und immer nur neue Kredite um da etwas zu erhalten, also irgendwann wird da von Seiten des Westen, der EU die Schmerzgrenze zu hoch werden um überhaupt noch etwas wieder zu bekommen, es wieder zu sehen, eben von den Kredit-Milliarden.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 25. September 2022, 17:46

Hier noch ein schönes Editorial zum Wochenende (von Giery Cavelti, Sonntagsblick):
https://www.blick.ch/meinung/kommentare ... 06772.html

Putins Herrschaft stützte sich bislang auf drei Pfeiler. Da ist der halluzinatorische Nationalismus mit einem gigantischen Propaganda-Apparat. Da sind Angst und Repression.
Und da war ein unausgesprochener Gesellschaftsvertrag: Die Russinnen und Russen mischen sich nicht in die Politik ein, sie schweigen zu Wahlbetrug und Korruption und Menschenrechtsverletzungen, sie schweigen zum Krieg. Im Gegenzug lässt sie das Regime in Ruhe.

Am Mittwoch hat Putin diese Vereinbarung aufgekündigt.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 25. September 2022, 17:48

karnak hat geschrieben:
marder hat geschrieben:Was sollte den Westen daran stören die Waffen schon auf dem Transport zu zerstören?? .

Na ja, wenn ich Putin wäre, ich würde mir schon Gedanken darüber machen was passieren, zu was sich der Westen genötigt sehen würde, wenn ein Großteil, oder wenigstens relevanter Teil der westlichen Lieferungen hochgeht, es wäre natürlich ein gewaltiges Anziehen der Eskalationsschraube. Er möchte schließlich seinen Krieg im Osten der Ukraine in Ruhe führen können, wenn man sich auch mittlerweile fragt was eigentlich das Ziel sein soll. Und ich gehe mal davon aus,dass auch der Westen ganz zufrieden ist, dass diese Eskalation nicht stattfindet, nicht wegen der Waffen die dadurch verloren gehen, die kann man ersetzen, es geht viel mehr um die Vermeidung von eigenen Reaktionen die dann auf die Tagesordnung kämen.


Da bin ich ganz bei Marder. Diese Lieferungen schon bei Ankunft in der Ukraine zu zerstören, müsste höchste Priorität für die Russen haben. Da dies ganz offensichtlich nicht geschieht, liegt es daran, dass die Russen es einfach
nicht können. Und wie kommst du nur darauf, dass Putin hier irgendwelche Rücksichten nehmen würde? Das wäre ja komplett gaga, denn mit diesen Waffen werden jeden Tag viele Russen getötet und Gelände zurück erobert.

Manchmal denkst du schon ein bisschen verquer. [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 25. September 2022, 17:49

Ich verstehe den Karnak schon , der versucht aus jedem Fuck Up der Russen noch etwas Gutes heraus zu arbeiten.
Wenn das nicht mehr funzt kommt der Untermensch und der Kampf um Moskau. [grin]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon steffen52 » 25. September 2022, 17:58

Kumpel hat geschrieben:Ich verstehe den Karnak schon , der versucht aus jedem Fuck Up der Russen noch etwas Gutes heraus zu arbeiten.
Wenn das nicht mehr funzt kommt der Untermensch und der Kampf um Moskau. [grin]

Bei Dir ist es nicht anders, nur das Du das von der Ukraine schreibst. Man könnte denken Du bist die rechte Hand von Selenskyj, bei Deinem Wissen was Du hier verbreitest. Aber das bist Du nicht und erzählst nur
das was jeder User aus der Presse entnehmen kann, Du tust aber so als ob Du in der vordersten Frontlinie mit dabei bist. Sobald ein User nicht Deiner Meinung ist kommt eine Art von Dir welche schon recht seltsam
ist. Aber klar, Du kannst nicht über Deinen Schatten springen, dafür bist Du bekannt...... [frown]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 25. September 2022, 17:59

"Women in Dagestan explain a policemen that Russia attacked Ukraine and start to chant "No to War!"."

https://twitter.com/nexta_tv/status/157 ... LPL-A&s=09

Nach mehreren Stunden ist inzwischen die Nationalgarde eingetroffen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Edelknabe » 25. September 2022, 18:01

Wars nicht 1943...oder war es 1942. Da war der Sowjetsoldat auch nur auf dem Rückzug, xtausende irgendwo im Kessel und die wurden dann zur Vernichtung ins Reich verfrachtet. Hatte das Stalin in dem Maße so gekratzt....deren Menschenleben? Siehe "der Einzelne hatte wohl noch nie so gezählt", in der Diktatoren denke. Deswegen stehe ich da bei Karnak, in der Denke. Weil, das weitere Ziel ist interessant, nicht das kurzfristige, das eben über drei vier Züge um einmal das Schachspiel zu bemühen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 25. September 2022, 18:12

Edelknabe hat geschrieben:Wars nicht 1943...oder war es 1942. Da war der Sowjetsoldat auch nur auf dem Rückzug, xtausende irgendwo im Kessel und die wurden dann zur Vernichtung ins Reich verfrachtet. Hatte das Stalin in dem Maße so gekratzt....deren Menschenleben? Siehe "der Einzelne hatte wohl noch nie so gezählt", in der Diktatoren denke. Deswegen stehe ich da bei Karnak, in der Denke. Weil, das weitere Ziel ist interessant, nicht das kurzfristige, das eben über drei vier Züge um einmal das Schachspiel zu bemühen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 25. September 2022, 18:14

Der erste Oblast (Rostow) macht die Grenzen für Männer im wehrfähigen Alter zu.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 25. September 2022, 18:15

Spartacus hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Wars nicht 1943...oder war es 1942. Da war der Sowjetsoldat auch nur auf dem Rückzug, xtausende irgendwo im Kessel und die wurden dann zur Vernichtung ins Reich verfrachtet. Hatte das Stalin in dem Maße so gekratzt....deren Menschenleben? Siehe "der Einzelne hatte wohl noch nie so gezählt", in der Diktatoren denke. Deswegen stehe ich da bei Karnak, in der Denke. Weil, das weitere Ziel ist interessant, nicht das kurzfristige, das eben über drei vier Züge um einmal das Schachspiel zu bemühen.

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Sehr zu Edelknabes Leidwesen. So Zucht und Ordnung wie unter Stalin hat es dem Edelknaben schon irgendwie angetan. [grin]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 25. September 2022, 18:32

Kumpel hat geschrieben:Der erste Oblast (Rostow) macht die Grenzen für Männer im wehrfähigen Alter zu.


Das wird sich rum sprechen und noch mehr Öl ins Feuer gießen. Irgendwann muss diese Bombe doch mal hochgehen, sich der Volkszorn regen.

Also hoffe ich jedenfalls noch immer. [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 25. September 2022, 18:36

Kumpel hat geschrieben:Die Ukrainer lassen sich von den Russen nicht so einfach verscheißern wie die Deutschen.


Wunderbare pauschale Aussage! Du bist doch Deutscher, oder? [angst]
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