Spartacus hat geschrieben:
Wenn du auf einen Vergleich hinaus willst, worin soll der den bestehen? Sind doch zwei völlig verschiedene Fälle, vom zeitlich / historischen Unterschied wollen wir da gar nicht erst
anfangen.
Sparta
Was für einen historischen Unterschied und was für völlig verschiedene Fälle? Fünf Wochen lang, vom 24. Februar bis zum 31. März, hatten russische Truppen Tschernobyl besetzt. Zwar hatten die ukrainischen Behörden sofort nach dem Abzug der russischen Truppen von Diebstahl und Zerstörung wichtiger Ausrüstung berichtet. Doch das ganze Ausmaß der Schäden wird erst jetzt deutlich.
698 Computer, 344 Fahrzeuge, 1.500 Strahlungsdosimeter, wichtige Software und fast die gesamte Feuerwehrausrüstung, so die Washington Post vom Donnerstag, seien von den russischen Truppen in diesen fünf Wochen entwendet oder zerstört worden. Besonders schwer getroffen davon seien die Labors von Tschernobyl. Da einige der fehlenden Geräte mit GPS – Trackern ausgestattet seien, sei erkennbar, dass sich ein Teil dieser Ausrüstung derzeit in Belarus befinde, so Yevhen Kramarenko, Chef der Tschernobyl-Sperrzone.
https://taz.de/Russische-Besetzung-Tsch ... /!5858941/Fünf Tage war das AKW Tschernobyl im März vom Stromnetz abgeschnitten. Ohne Strom können aber weder die Abklingbecken für die dort lagernden 20 Tausend abgebrannten Brennstäbe noch die Ventilatoren, die die ArbeiterInnen vor Radioaktivität schützen, arbeiten. Wäre das Wasser in den Abklingbecken verdampft, hätte dieser radioaktive Dampf große Territorien verstrahlt.
Nun erkläre mal die Logik?