Artikel 5
Die Parteien vereinbaren, daß ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen werden wird; sie vereinbaren daher, daß im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Maßnahmen, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten.
Vor jedem bewaffneten Angriff und allen daraufhin getroffenen Gegenmaßnahmen ist unverzüglich dem Sicherheitsrat Mitteilung zu machen. Die Maßnahmen sind einzustellen, sobald der Sicherheitsrat diejenigen Schritte unternommen hat, die notwendig sind, um den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit wiederherzustellen und zu erhalten.
Beethoven hat geschrieben:Man wird sehen, dass sich der ukrainische Botschafter schon bald für diese Äußerung entschuldigen wird / muss.
....
Freundlichst

Danny_1000 hat geschrieben:Beethoven hat geschrieben:Man wird sehen, dass sich der ukrainische Botschafter schon bald für diese Äußerung entschuldigen wird / muss.
....
Freundlichst
Er ist eben der unerträgliche Botschafter und hat schon viel dummes Zeug ins Mikrofon geplappert. [...]

Spartacus hat geschrieben:
Warum nicht? Was soll Putin denn tun? Als zweiter sterben?
So blöd wird er nun auch nicht sein und da sind ja Gottseidank noch ein paar Stellen zwischengeschalten, wenn das rote Knöpfchen gedrückt wird. Die wollen sicherlich auch nicht
sterben und haben hoffentlich so etwas wie ein Gewissen und gesunden Menschenverstand.
Ich würde es riskieren.
Sparta
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
Wie viele Tote NATO Soldaten würdeste denn für die Aktion so einplanen
Verratnix hat geschrieben:Nato geht ja nicht. Beistand durch? USA? D fällt schon mal aus mit den paar People...
Die baltischen Staaten? Polen? Die würden es wohl machen. Haben aber, nehme ich zumindest an, nicht genug Material.
Ideal wären m.E. nach die USA und/ oder GB. Die werden dann zwar zur Kriegspartei aber ich glaube nicht das Putin da nicht Nuklear antwortet. Ich hoffe es zumindest.
Spartacus hat geschrieben:Wie viele Tote NATO Soldaten würdeste denn für die Aktion so einplanen
Gar keinen. Musst du richtig lesen, was ich schreibe. Die einzelnen Staaten als souveräne Nationen sollen der Ukraine beistehen und dann greift auch
kein Art. 5 der NATO, denn die NATO spielt in diesem Szenario gar keine Rolle.
Sparta
Verratnix hat geschrieben:Richtig. Sind alles Nato Staaten. Die können also nur als souveräne Staaten Beistand leisten.
Spartacus hat geschrieben:
Gar keinen. Musst du richtig lesen, was ich schreibe. Die einzelnen Staaten als souveräne Nationen sollen der Ukraine beistehen und dann greift auch
kein Art. 5 der NATO, denn die NATO spielt in diesem Szenario gar keine Rolle.
Sparta

In der Ukraine kämpfen nach Angaben aus Kiew inzwischen Freiwillige aus rund 55 Staaten - darunter aus Deutschland - gegen die russischen Truppen. „Wir können bestätigen, dass wir deutsche Legionäre haben, können aber keine Zahlen kommentieren“, teilte ein Sprecher der Internationalen Legion am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Anfang Juni hatte die als staatliche Stelle eingerichtete Legion erstmals auch den Tod eines Deutschen bestätigt, der bei den Gefechten im Zuge des russischen Einmarsches in die Ukraine gestorben war.
Zuvor hatte die Legion mitgeteilt, dass vor allem US-Amerikaner und britische Freiwillige im Einsatz seien, gefolgt von Polen und Kanadiern. Es gebe auch Kämpfer aus Brasilien, Australien, Südkorea und den baltischen EU-Staaten sowie aus den nordeuropäischen Ländern, darunter vor allem aus Finnland.

karnak hat geschrieben:Brauchen sie auch nicht, dass ist etwas ganz anderes, dass ist kein offizielles Militär dieser Staaten, das sind Privatpersonen.

pentium hat geschrieben:Verratnix hat geschrieben:Richtig. Sind alles Nato Staaten. Die können also nur als souveräne Staaten Beistand leisten.
Im ZDF wurde das schön erklärt:
Das Problem der NATO
Das Versprechen der NATO-Länder sich gegenseitig zu helfen, hört sich erst mal gut an, ist im Fall der Ukraine aber ein Problem. Denn würde eines der NATO-Länder zum Beispiel Soldaten zur Hilfe in die Ukraine schicken, dann könnte folgendes passieren: Russland greift auch dieses Land an.
pentium hat geschrieben:Und dann müssten alle anderen Länder in der NATO diesem Land helfen und würden zusammen Russland angreifen. So würde aus einem Krieg, der bisher nur in der Ukraine stattfindet, ein Krieg in vielen Ländern. Das könnte dann auch Deutschland betreffen. Aus diesem Grund schickt Deutschland keine Soldaten in die Ukraine.
Also müssten es Staaten sein, welche nicht zur NATO gehören....

augenzeuge hat geschrieben:
Ok, dann potenzieren wir diese Privatpersonen mit weiteren Militärs im Tarnanzug, so wie Putin seine Leute im Donbass oder bei der Invasion der Krim eingesetzt hat, was dann?
AZ

Ari@D187 hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Und dann müssten alle anderen Länder in der NATO diesem Land helfen und würden zusammen Russland angreifen. So würde aus einem Krieg, der bisher nur in der Ukraine stattfindet, ein Krieg in vielen Ländern. Das könnte dann auch Deutschland betreffen. Aus diesem Grund schickt Deutschland keine Soldaten in die Ukraine. [/i]
Also müssten es Staaten sein, welche nicht zur NATO gehören....
Aus Angst, dass der Krieg zu einem selbst kommen könnte, greift man nicht ein? Das ging 1939/1940 auch schon einmal gewaltig schief.
Ari
Ari@D187 hat geschrieben:Aus Angst, dass der Krieg zu einem selbst kommen könnte, greift man nicht ein? Das ging 1939/1940 auch schon einmal gewaltig schief.
Ari
augenzeuge hat geschrieben:Ok, dann muss sich die Welt eben von dem Irren an der Nase rumführen lassen. Wir ziehen immer den Schwanz ein, je nachdem, wie er es möchte.![]()
AZ
karnak hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Ok, dann muss sich die Welt eben von dem Irren an der Nase rumführen lassen. Wir ziehen immer den Schwanz ein, je nachdem, wie er es möchte.![]()
AZ
Wir müssen eher ihn "an der Nase herumführen " indem wir ihn eine Lösung anbieten von der er überzeugt ist, dass sie für ihn akzeptabel gesichtswahrend ist, bei der Russland nicht " für immer" außen vor ist, für eine Zeit wahrscheinlich auch mit Putin. Verlieren wird am Ende natürlich am Ende das System Putin, dass steht aber nun mal im Augenblick realistisch betrachtet einfach nicht auf der Tagesordnung
karnak hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Ok, dann muss sich die Welt eben von dem Irren an der Nase rumführen lassen. Wir ziehen immer den Schwanz ein, je nachdem, wie er es möchte.![]()
AZ
Wir müssen eher ihn "an der Nase herumführen " indem wir ihn eine Lösung anbieten von der er überzeugt ist, dass sie für ihn akzeptabel gesichtswahrend ist, bei der Russland nicht " für immer" außen vor ist, für eine Zeit wahrscheinlich auch mit Putin. [...]

karnak hat geschrieben:Ari@D187 hat geschrieben:Aus Angst, dass der Krieg zu einem selbst kommen könnte, greift man nicht ein? Das ging 1939/1940 auch schon einmal gewaltig schief.
Ari
Das ist eine der Hinterhältigkeiten des Westens eine Stimmung und These zu verbreiten es handelt sich bei der aktuellen Situation um die Gleiche wie 39/40, was natürlich nicht so ist. Letztlich will man damit die eigene Bevölkerung in eine Stimmung bringen,dass es das Gürtel enger schnallen und frieren für die Freiheit zumindest hinnimmt ohne groß zu murren, nur darum geht es.
pentium hat geschrieben:
Sicher hast du einen Vorschlag für diese "Lösung" und du hast sicher diese "Lösung" mit den Ukrainern abgesprochen, muss ja für die Ukrainer auch irgendwie akzeptabel sein...nicht nur für Putin den Großen.
karnak hat geschrieben:Das heißt dann, die Krim ist für die Ukraine definitiv weg, der Donbass vielleicht sowas wie eine Sonderzone, mehr wird wohl nicht zu machen sein. Bis zu etwas was sich dann wiedermal Wiedervereinigung nennt nachdem das Regime Putin gestürzt ist.
wie die USA Alaska, dass hatte ja ursächlich auch mehr strategische als ökonomische Gründe. Es kommt ja noch dazu, dass der Chruschtschow die Krim der ukrainischen Sowjetrepublik mal" geschenkt" hat, aus was für abenteuerlichen Gründen auch immer. Wohl wissend, dass diese " Schenkung" keinerlei Einfluss auf die Situation des Landes Sowjetunion hat. Das hat sich dann aber grundlegend geändert, natürlich musste das Konfliktpotential auslösen.Kumpel hat geschrieben:
Sollte dieses Szenario eintreten wird es keinen Sturz Putins geben und ein Nachfolger wird einen Scheiß tun ''etwas was sich dann wiedermal Wiedervereinigung nennt'' in Erwägung zu ziehen.
Zurück zu Spezial - Ukraine Konflikt
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast