Hier ein, wie ich finde, interessanter Artikel auf CNN, zu der aktuellen Änderung der Strategie des Westens im Ukraine Krieg:
Russland soll auf dem Schlachtfeld so entscheidend besiegt werden, dass es davon abgehalten wird, jemals wieder einen solchen Angriff zu starten.
https://edition.cnn.com/2022/04/25/poli ... index.htmlWenn die Russen mit vergleichbarer Truppenstärke an unserer Ostgrenze aufgetaucht wären, hätte sie wohl in erster Linie der schlechte Zustand unserer Autobahnbrücken am Vormarsch behindert.
Zum Thema "atomare Bedrohung" muss ich sagen, das ich wirklich einen ruhigeren Lebensabend gewünscht hätte. Allerdings lebe ich schon seit 60 Jahren damit. Es begann mit der Kuba-Krise 1962, wenngleich ich mir mit 5 Jahren sicherlich der Lage nicht direkt bewusst war. Seitdem stand jedenfalls dauernd irgendein Russe vor der Tür.
Man kann damit auf zwei Arten umgehen. Entweder man verkriecht sich zitternd unter einem Tisch (Aktentasche über dem Kopf halten nicht vergessen) oder man lebt einfach weiter. Ich würde letzteres empfehlen.
Den Gedanken, man könne mit Appeasement-Politik etwas verbessern, halte ich für irrig, denn er setzt rationales Verhalten bei den Russen voraus. Würden die Russen (ich mag das nicht mehr allein auf Putin reduzieren) aber rational denken, dann hätten sie die Ukraine gar nicht erst überfallen. Nein, Appeasement ist schrittweiser Selbstmord aus Angst vor dem Tod.