Die Lage in der Ukraine Teil 2

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 28. März 2022, 21:06

wenn wir aufhören dann bricht das weltweite Gesundheits und Versorgungssystem in Sachen Corona zusammen. 


Was soll da noch zusammen brechen? Welches System? [flash] Corona läuft vor sich hin und Bayern weiß nicht, was es tun soll. [grins]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Icke46 » 28. März 2022, 22:53

Vielleicht auch interessant: Ein Kommentar des unsäglichen Gunnar Schupelius in der Berliner BZ zu einer Ausstellung über 30 Jahre Politik von Angela Merkel:

Diese Ausstellung mag interessant sein und vielleicht in eine private Galerie passen. Im zentralen Staatsmuseum aber ist sie fehl am Platz. Hier wirkt die vollkommen unkritische Darstellung wie eine Huldigung, die man eher in einer Monarchie oder einem anderen autokratische Regime erwarten würde.

Noch unpassender ist diese Merkel-Hommage angesichts der ungeheuren Fehler ihrer Amtszeit, die mit dem Krieg gegen die Ukraine erkennbar werden und uns jetzt furchtbar auf die Füße fallen.

Frau Merkel ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass Deutschland beim Import von Erdgas und Steinkohle von Russland abhängig wurde. Sie persönlich schätzte Putin vollkommen falsch ein. Als er das Minsker Abkommen von 2015, das sie ausgehandelt hatte, mit Füßen trat und den Krieg in der Ostukraine fortsetzte, schickte sie ihm ab und zu eine Kiste Radeberger Bier.

Das erzählte der Kreml-Herrscher im Wahlkampf 2018 und sie bestätigte es anschließend auf einer Pressekonferenz.

Merkel sorgte dafür, dass die Pipeline Nordstream 2 gebaut wurde, gegen den erklärten Willen der EU und der NATO. Sie wollte tatsächlich eine noch größere Abhängigkeit von russischem Erdgas in Kauf nehmen.

Vor elf Jahren trieb sie die Entscheidung voran, Deutschlands Atomkraftwerke abzuschalten und wenig später berief sie eine „Kohlekommission“ ein, um auch die Kohlekraftwerke stillzulegen. Beide Entscheidungen führen jetzt in eine tiefe Krise.

► Lesen Sie alle Kolumnen von Gunnar Schupelius

Die Kanzlerin, die immer als rationale Naturwissenschaftlerin gefeiert wurde, die alles vom Ende her denken würde, hatte keinesfalls vom Ende her gedacht, sondern aus kurzfristigem politischem Kalkül.

Und vergessen wir die Bundeswehr nicht, die 16 Jahre lang ignoriert und kaputt gespart wurde. Im Rahmen der NATO stellte Deutschland einst die größte Panzerarmee Europas mit 12 Divisionen. Davon blieben zwei übrig, nur eine ist einsatzbereit. Unser Land kann sich nicht mehr verteidigen.

Auch am Bruch der Maastricht-Verträge war Merkel maßgeblich beteiligt, der in die Schulden-Union führt. Der wenig demokratische Grundsatz, ihre Entscheidungen seien „alternativlos“, bewirkte die Gründung der „Alternative für Deutschland“ (AfD).

Merkels Kanzlerschaft wird als besonders umstritten in die Geschichte eingehen, so viel steht jetzt schon fest. Die Lage, in die sie dieses Land geführt hat, ist zu ernst für ein paar schöne Bilder.

Zitier aus B.Z. Berlin
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Bahndamm 68 » 29. März 2022, 11:11

Ich lese auch des Öfteren die Kommentare vom Schupelius und habe eine geteilte Meinung über ihm.
Es ist typischer Journalismus, der auch sein Geld verdienen muss.
In den hier aufgezeigten Beispielen geht es um die Vergangenheit der deutschen Regentschaft.
Ach Gott, wie schlecht muss es doch Deutschland gehen. Alles Gestrige ist falsch. Europa und die Welt stellen Forderungen oder etwas milder dargestellt, haben Wünsche an oder von Deutschland.
Warum ist dies wohl?
Ich, mit 20 Jahren habe auch Fehler begangen in der Vorbereitung zu meiner Flucht. Glück gehabt dabei. Es geht mir heute gut.
Ich möchte jetzt nicht wieder als ein Bekenner von Frau Merkel hingestellt werden, aber mit 16 Jahren Regierungszeit und dies auf demokratischem Weg, kann doch wohl nicht so schlecht gewesen sein. Schließlich hat sie die Stimmen der Mehrheit des Volkes bekommen.
Die Entscheidungen zu damaliger Zeit, waren gut und richtig und sind von vielen Menschen in Deutschland, einschließlich Europa auch akzeptiert.
Haben wir die Energiekrisen 1973 und 1979/80 vergessen, mit den autofreien Sonntagen. Wie abhängig wir gewesen sind, von der Geldzockerei der Ölmultis?
Andere Einkaufmöglichkeiten mussten gesucht werden. Der Kalte Krieg schien vorbei, eine Annäherung zu Russland oder damalig Sowjetunion war eine Folgeerscheinung.
War dies nun gut oder schlecht?
Es gab Zeiten, da liebäugelten deutsche Politiker mit Amerika und dann kam Frau Merkel und liebäugelte mit den Russen. Auch eine Folgeerscheinung von der Ostpolitik Willy Brandt. Gab es einen Aufschrei in Deutschland?
Wohl kaum.
Kriegsgelüste in Europa, keine Spur. Deutschland und Europa profitierten von der Merkel Politik. Es ging uns immer besser. Haben wir oder Herr Schupelius dies vergessen?
In meinen Zeitzeugenvorträgen spreche ich auch immer von meinem zweiten Gesicht. Um Gottes Willen, ein Vergleich jetzt zu Putin herzustellen ist sauschlecht. Aber haben wir nicht alle ein zweites Gesicht. Das die Einschätzung über Putin falsch war oder ist, dass können wir heute sagen, aber nicht in der abgelaufenen Epoche. Da war die Welt für alle offen. Einen Aufschrei, eine Abwahl von Frau Merkel hat es, wegen der Russland Politik nicht gegeben.
Wie groß war zur damaligen Zeit Frau Merkel in der Welt mit ihrer Entscheidung vom Atomausstieg. Viele Menschen hatten dies begrüßt. Heute hingegen, mit der Fehleinschätzung von Putin, sehen wir es als Fehler an, nicht aber unsere Nachfolgegeneration.
Warum hat sich Frau Merkel nicht an die NATO-Vereinbarung gehalten, mit den 2 Prozent? Warum wollte es auch Scholz anfänglich nicht? Wo lag die Priorität, in der Aufrüstung oder in der erneuerbaren Energie?
Nur die Besserwisser können dies beantworten.

Die Zeitdauer vom 24. Februar bis zum heutigen Tag haben uns doch jetzt die Augen geöffnet, wie groß, stark und schlagkräftig (!) Russlands Armee ist. In zwei Jahren könnte man vielleicht sagen, dass es sinnvoll gewesen wäre, jetzt in dieser Zeit zum Gegenangriff.
Vielleicht sollten die Medienmacher eine Prognose abgeben.

Summasummarum, begangene Fehler der Vergangenheit dürfen nicht wiederholt werden. Jetzt gilt der Blick in die Zukunft, diesen brutalen Krieg in der Ukraine zu beenden.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
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und die Zukunft nicht gestalten.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Verratnix » 29. März 2022, 15:40

Erste Anzeichen, dass sich tatsächlich einige russische Truppen aus Richtung Kiew zurückziehen. Eine große Anzahl von BMDs mit russischen und VDV-Flaggen wurde heute auf ihrem Weg von der ukrainischen Grenze nach Recchiza und Gomel in Weißrussland gesichtet, wo sie auf Bahnsteige verladen wurden.


https://mobile.twitter.com/TadeuszGicza ... 6261420036

Das wäre sehr erfreulich...
Verratnix
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 29. März 2022, 16:26

Das sind so Dinge, die ich nicht begreifen kann.

Der russische Zeitsoldat Jewgenij, im Rang eines Oberfeldwebels, starb in den ersten Kriegstagen in der Nähe von Kiew. Der 26-Jährige hatte noch nie an Kampfhandlungen teilgenommen.

Seine Mutter Natalja (Name geändert) hat ihren Sohn verloren - dennoch rechtfertigt sie die russische Invasion in der Ukraine. Allerdings findet Natalja, dass es sich um einen richtigen Krieg und nicht um eine „Spezialoperation“ handelt.

Die DW (Deutsche Welle) hat sich entschieden, ein Interview mit ihr als Erfahrungsbericht einer Mutter zu veröffentlichen, die ihren Sohn in dem von Russland geführten Krieg gegen die Ukraine verloren hat.

Die Protagonistin des Interviews macht Aussagen über die Ursachen des Krieges, die dem gegenwärtigen Stand der Dinge widersprechen. Aber die DW hat sich entschieden, sie im Text zu belassen. Diese Aussagen beweisen deutlich die langjährige Arbeit der russischen staatlichen Propaganda.


DW: Natalja, wie fühlen Sie sich?

Natalja: Es ist sehr hart, es tut sehr weh. Aber ich kann nichts dafür, keiner wird mir meinen Sohn zurückgeben.

Wie wurde Jewgenij Zeitsoldat?

Unmittelbar nach den Prüfungen 2014 ging er zur Armee. Er kam zu einer Spezialeinheit des Militärnachrichtendienstes GRU. Schon damals bot man ihm einen Vertrag an. Irgendwie habe ich ihn davon abgebracht, schließlich bedeutete dies Einsätze in Krisenherden.

Dann bewarb er sich bei der Polizei und arbeitete währenddessen für einen Sicherheitsdienst. Doch der Job missfiel ihm und er versuchte es dann doch mit jenem Vertrag. Man nahm ihn sofort und uns blieb nur ein Abend zur Verabschiedung. Jewgenij diente in der Nationalgarde. Es gefiel ihm sehr und er wurde Gruppenleiter. Er löste in Moskau Demonstrationen auf.

2017 bekam er einen Sohn. Seine Frau kennt er noch aus der Zeit beim Sicherheitsdienst. Sie zog zu ihm nach Moskau, wo sie heirateten.

Wie begann die Geschichte mit der Ukraine?

Es war Ende Januar, um den 25. und 26. herum. Mein Sohn rief an und sagte, sie würden nach Smolensk geschickt (eine Stadt im Westen Russlands, rund 80 Kilometer von der Grenze mit Belarus - Anm. d. Red.) zu Manövern mit Belarus.

Ich sagte zu ihm: „Lügst du mich an? Was für Manöver?“ Ich recherchierte im Internet und tatsächlich gab es Manöver mit Belarus, die aber vorbei waren. Ich suchte weiter und wollte herausfinden, wo wir Krieg haben. An die Ukraine habe ich nicht einmal gedacht. Erst am nächsten Tag fiel mir ein, dass wir ja in der Ukraine Unruhen haben.

Das heißt, Ihnen war klar, dass Ihr Sohn nicht zu Manövern abkommandiert wird?

Ja. Ich habe Jewgenij gesagt, dass ich nicht dumm sei und nicht glaube, dass er nach Smolensk fahre. Ich recherchierte weiter und mir wurde klar, dass er in die Ukraine fährt.

Ich wollte ihn natürlich davon abbringen. Ich sagte, dass er vielleicht nicht mehr zurückkommen werde. Er antwortete: „Was spinnst Du da?“ Ihm war überhaupt nicht bewusst, wohin er geschickt wird.

Entweder hat man sie so sehr einer Gehirnwäsche unterzogen, dass sie glaubten, zu Manövern zu fahren, oder er wusste es und konnte sich aber nicht vorstellen, dass es dort so ein Blutbad geben würde. Wahrscheinlich hat das niemand gedacht, nicht einmal Putin selbst.

Hatten Sie danach noch Kontakt?

Er ist am 13. Februar abgefahren. Ich habe ihn noch scherzhaft gefragt, wie ihm Smolensk gefalle und was es zu Essen gebe. Er lachte und sagte, alles sei in Ordnung.

Das letzte Mal meldete er sich am Morgen des 24. Februar, als alles begann. Über WhatsApp eines Kameraden sagte er: „Mama, der Krieg hat begonnen.“ Ich sagte: „Mein Sohn, ich sehe das im Fernsehen.“ Er sagte: „Stell Dir vor, eine ganze Kompanie unserer Jungs ist an der Grenze getötet worden.“ Ich wollte wissen: „Wo bist du?“ - „Ich bin in Smolensk, Mama“, war die Antwort.

Ich denke, dass er auch dort irgendwo in der Nähe war, denn nur von der Grenze aus konnte er zu jenem Flugplatz (Hostomel bei Kiew - Anm. d. Red.) geflogen sein. Ich sagte: „Mein Sohn, halte durch.“ Die Antwort war: „Also, tschüss, Mama. Ich habe keine Zeit mehr. Sag meiner Frau, dass alles in Ordnung ist.“ Ab dann hörten wir bis zum 8. März nichts mehr.

Wie haben Sie diese zwei Wochen ohne Kontakt zu ihm verbracht?

Ich hatte ständig mein Telefon dabei. Tagelang habe ich ferngesehen und im Internet gesucht. Ich dachte, vielleicht werde ich irgendwo sein Gesicht entdecken. Jeden Tag ging ich zur Kirche, zündete eine Kerze für ihn an und bat um Gebete für ihn. Aber er war schon vorher gefallen.

Bereits am 24. Februar war Jewgenij in Hostomel. Er war nicht am 27. Februar umgekommen, wie in der Sterbeurkunde steht, sondern viel früher, vermutlich am Abend oder in der Nacht vom 24. auf den 25. Februar.

Warum denken Sie das?

Im Internet habe ich gelesen, dass unsere Soldaten am 24. Februar Hostomel eingenommen hatten, woraufhin alle unsere Jungs dorthin geschickt wurden. Dann wurden sie von Kiew aus beschossen. Unsere Jungs wurden umzingelt und niemand kam ihnen zu Hilfe. Sie wurden einen ganzen Tag lang beschossen und bombardiert. Man muss sich das mal vorstellen, ein Flugplatz ist ein offenes Feld.

Schon am 25. Februar nahmen unsere Soldaten Hostomel erneut ein, und am 26. Februar wurde Jewgenij gefunden. Aber informiert wurde ich erst am 8. März. Gegen 13.30 Uhr riefen sie von seiner Einheit an und sagten, mein Sohn sei in einer Schlacht in der Nähe von Rostow (Rostow am Don, eine Stadt im Süden Russlands rund 60 Kilometer von der ukrainischen Grenze - Anm. d. Red.) umgekommen. Da habe ich fast den Verstand verloren.

In der Nähe von Rostow am Don?

Ich weiß nicht, warum das in dieser Form gemeldet wurde. Vielleicht, weil er im Leichenhaus in Rostow lag und man dort keine verifizierten Informationen hatte.

Haben Sie in den vergangenen Jahren mit Jewgenij über das Thema Ukraine gesprochen?

Um ehrlich zu sein, nein.

Verstehen Sie, warum dieser Krieg begonnen wurde?

Ich denke, wenn nicht wir bombardiert hätten, hätten die Ukrainer uns bombardiert. Es blieb keine andere Wahl. Aber irgendetwas ist schiefgelaufen, womit niemand gerechnet hatte. Jetzt, wo schon so viele Soldaten gefallen sind, kann man nicht mehr aufhören. Man muss weitermachen, bis zum Sieg.

Verstehen Sie, was Russland in der Ukraine macht? Wofür hat Jewgenij gekämpft?

Mein Sohn hat für uns, für Russland und die Russen gekämpft. Damit wir jetzt telefonieren, trinken und essen können. Er ist dort nicht vergeblich gefallen, sondern für uns, damit wir lang und glücklich leben, damit bei uns kein Krieg herrscht, damit auf uns keine Bomben fallen.


In Russland ist es verboten, diesen Konflikt als Krieg zu bezeichnen. Empfinden Sie ihn selbst als Krieg oder als „Spezialoperation“?

Nein, ich sehe das nicht als „Spezialoperation“. Das ist ein richtiger Krieg. Mir ist klar, dass man ihn als solchen nicht anerkennen darf, aber es ist ein Krieg. Es ist ein Blutbad.

Das Gespräch führte Oxana Ivanova.


AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 29. März 2022, 17:29

augenzeuge hat geschrieben:
wenn wir aufhören dann bricht das weltweite Gesundheits und Versorgungssystem in Sachen Corona zusammen. 


Was soll da noch zusammen brechen? Welches System? [flash] Corona läuft vor sich hin und Bayern weiß nicht, was es tun soll. [grins]

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Wir produzieren - unter anderem - sterile pharmazeutische Primärverpackungen aus Polymer, also Sterile vorfüllbare Spritzen und haben damit letztes Jahr
zwei drittel aller Spritzen weltweit hergestellt. Alleine unser Werk in St. Gallen ( Schweiz) lief Volllast rund um die Uhr 365 Tage, insgesamt haben wir an allen
Standorten des Konzerns Milliarden von Polymerspritzen produziert. Und die Pharmaindustrie rennt uns schon wieder die Türen ein. Das Geschäft wird dieses
Jahr noch heftiger als letztes Jahr und daher werden wir weiter produzieren. Komme was da wolle.

[hallo] Sparta


Ich bin stolz darauf, kein Smartdingsbums zu besitzen.
Nicht Deutschland schafft sich ab, sondern Deutschland schaltet sich ab.
Habeck und Baerbock in die Produktion. Die Grünen sind eine fortschrittsfeindliche Sekte.



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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 29. März 2022, 17:36

Erhellend finde ich die Analysen von Anne Applebaum - Von Stalin zu Putin – Anne Applebaum über die Ukraine | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur
https://www.youtube.com/watch?v=9oDo10H5Vpg
Die Sendung stammt aus dem Jahr 2019, sie war inzwischen auch bei Anne Will, hatte dort aber leider nicht so viel Redezeit.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 29. März 2022, 17:54

Verfolgt man über die letzten Wochen die Verlustlisten auf oryxspioenkop, sieht man, dass die russische Invasionsarmee durchschnittlich alle 3-4 Tage militärische Ausrüstung im Umfang einer kompletten taktischen Bataillonsgruppe verliert. Und da dort ja nur die Verluste gelistet werden, die mittels Bildmaterial nachgeprüft wurden, dürften die realen Verluste sogar noch höher sein.
Alle 3-4 Tage die Kampfkraft im Umfang von mindestens / vorsichtig kalkuliert, einer ganzen BTG zu verlieren, ist schon sehr heftig und beweist u.a. , dass die Ukrainer den "Kleinen Krieg" beherrschen. Es waren gerade mal 30 Spezialisten ,welche den 60km Konvoi im Nordwesten Kiews effektiv zum Stehen brachten. Wenn das so weitergeht, wird es der russischen Seite in einigen Wochen schlicht nicht mehr möglich sein, den derzeitigen Mehrfrontenkampf offensiv fortzuführen. Eine Konzentration auf weniger Ziele wird dann zwangsläufig erfolgen müssen und erklärt die Rückzüge um Kiew. Von daher würde ich nicht von deeskalativen Verhalten schreiben wollen ,sondern eher davon ,dass die Russen ihr Kräfte neu gruppieren.

Die ukrainischen Grenzbehörden haben bekanntgegeben, dass seit Kriegsbeginn inzwischen über 500.000 Menschen in ihre Heimat Ukraine zurückgekehrt sind. Die polnischen Grenzbehörden haben mitgeteilt, dass über 350.000 Ukrainer über polnisch-ukrainische Grenzübergänge in die Ukraine eingereist sind. Von den Ukraine-Rückkehrern sind ca. 80% Männer. Bei stichprobenartigen Befragungen nach den Gründen für ihre Rückkehr wurde als fast ausschließlicher Grund genannt, die Ukraine verteidigen zu wollen. Entweder als Soldat, oder hinter den Linien in den Bereichen Logistik, Instandsetzung, IT, Feuerwehr, Zivilschutz, Sanitätswesen etc...

Vor einigen Tagen sagte ein ukrainischer Soldat im Interview, dass sein Zug nicht nur Waffen aus den Ländern zur Verfügung hätte, die offiziell an die Ukraine geliefert haben oder liefern, sondern auch aus Ländern, die offiziell gar nicht liefern würden. Die Unterstützung ‚hinter den Kulissen‘ scheint wohl größer zu sein, als offiziell verlautbart (was aus unterschiedlichen Gründen nachvollziehbar ist).
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 29. März 2022, 19:10

Putin hätte sich halt nicht immer nur die alten deutschen Wochenschauen vom Anschluß Österreichs ansehen sollen . . .
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 29. März 2022, 19:50

Kumpel hat geschrieben:Müsste mal geklärt werden ob das reguläre Truppen waren oder diese Freiwilligeneinheiten.
Ich denke je mehr von den Freiwilligen ohne solide militärische Ausbildung in die Ukraine strömen um so mehr werden wir solche Dinge sehen.


Es gibt immer mehr Indizien dass dieses Video ein Fake ist.

...

Die Ukrainer sieben hart aus. Ohne solide militärische Ausbildung und entsprechende Erfahrung lassen die Ukrainer niemanden zu diesen Einheiten.

Die haben keinen Bock , von Greenhorns auf Adrenalin in Gefahr gebracht zu werden.

Ältere Veteranen werden gern genommen um Freiwillige zur Hinterlandverteidigung auszubilden.

btw: falls jemand spendet oder Sachen kauft: Bitte, bitte keine Torniquets von alibaba und Co.! Es gab bereits mehrere Todefälle weil diese Billigdinger gerissen sind und versagt haben.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 30. März 2022, 08:24

Gerade in einem anderem Forum gefunden.
Zur Lage in der Ukraine
Stellungnahme des Vorstandes und des Ältestenrates
Strausberg, 25. März 2022

Am Abend des 23. Februar 2022 hat Präsident Putin die Entsendung von Kontingenten der russischen Streitkräfte als Friedenstruppen zur Sicherung der territorialen Integrität der beiden Volksrepubliken angewiesen.
Seit dem Morgen des 24. Februar 2022 gibt es nun Kampfhandlungen.

https://www.vtnvagt.de/index.php/1416-z ... tenrates-2

Jetzt wissen wir es! Es ist eine Friedensmission....Ich habe den Text gelesen und weiß jetzt nicht ob man da lachen oder weinen soll?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Beethoven » 30. März 2022, 08:25

Ich finde das Interview mit der russischen Mutter, deren Sohn in den ersten Tagen gefallen ist, sehr interessant.
Sie hält Putin immer noch die Stange, weil sie es nicht anders weiß. Und so geht es leider vielen Russen.

Es müssen leider noch viel mehr Söhne ihr Leben lassen, bis die Mütter Russlands aufstehen und Putin echte, schlaflose Nächte bereiten. Mütter können eine Macht sein.

Im Übrigen, so denke ich, brauchen wir uns keiner Hoffnung hinzugeben, dass die Russen die Truppen, die sie nun um Kiew herum abziehen wollen, in die Heimatgarnisonen schicken werden.
Sie werden diese Truppen und ihre Technik, via Russland in den Osten der Ukraine verlegen und dort konzentrieren um wenigstens dort erfolgreich sein zu können.

Konsequent für die Ukrainer ist natürlich, es den Russen gleich zu tun. Auch sie werden umgruppieren mit dem Nachteil, dass große Teile der Infrastruktur die eine schnelle Umgruppierung ermöglichen, zerstört worden sind und die Russen die Luftüberlegenheit haben und somit die Umgruppierung massiv stören können, wenn die ukrainische Luftabwehr, dem nicht gewachsen sein sollte.

Eine solche Umgruppierung von ukrainischen Kräften hat auch zur Folge, dass die Abwehrmöglichkeiten im Norden der Ukraine geschwächt werden, was die Gefahr birgt, dass erneut russische Truppen aus Russland von Norden in Richtung Süden der Ukraine angreifen könnten. Gut abgestimmt mit einem Angriff aus Süden (Asowsches Meer) in Richtung Norden, könnte die Ukraine in zwei Teile spalten.
Das wäre ganz schlimm für die Ukraine. Aber ich habe den Eindruck, dass die Ukrainischen Militärs diese mögliche Lage ebenfalls erkennen und alle Maßnahmen ergreifen werden, damit es dazu nicht kommen wird.

Freundlichst
Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat. J. W. v. Goethe

Das Gesetz ändert sich, die Gesinnung nicht.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Olaf Sch. » 30. März 2022, 09:41

pentium hat geschrieben:Gerade in einem anderem Forum gefunden.
Zur Lage in der Ukraine
Stellungnahme des Vorstandes und des Ältestenrates
Strausberg, 25. März 2022

Am Abend des 23. Februar 2022 hat Präsident Putin die Entsendung von Kontingenten der russischen Streitkräfte als Friedenstruppen zur Sicherung der territorialen Integrität der beiden Volksrepubliken angewiesen.
Seit dem Morgen des 24. Februar 2022 gibt es nun Kampfhandlungen.

https://www.vtnvagt.de/index.php/1416-z ... tenrates-2

Jetzt wissen wir es! Es ist eine Friedensmission....Ich habe den Text gelesen und weiß jetzt nicht ob man da lachen oder weinen soll?


Ich habe denen eine Protestnote zukommen lassen.
Olaf Sch.
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 30. März 2022, 09:42

pentium hat geschrieben:Jetzt wissen wir es! Es ist eine Friedensmission....Ich habe den Text gelesen und weiß jetzt nicht ob man da lachen oder weinen soll?


Anzeigen. Das ist Irreführung. Wissen die nicht, was Putin mit Lügnern macht?

Aber es gibt auch Leute, die den Holocaust leugnen. [muede]

AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 30. März 2022, 10:15

AkkuGK1 hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Gerade in einem anderem Forum gefunden.
Zur Lage in der Ukraine
Stellungnahme des Vorstandes und des Ältestenrates
Strausberg, 25. März 2022

Am Abend des 23. Februar 2022 hat Präsident Putin die Entsendung von Kontingenten der russischen Streitkräfte als Friedenstruppen zur Sicherung der territorialen Integrität der beiden Volksrepubliken angewiesen.
Seit dem Morgen des 24. Februar 2022 gibt es nun Kampfhandlungen.

https://www.vtnvagt.de/index.php/1416-z ... tenrates-2

Jetzt wissen wir es! Es ist eine Friedensmission....Ich habe den Text gelesen und weiß jetzt nicht ob man da lachen oder weinen soll?


Ich habe denen eine Protestnote zukommen lassen.


Naja was erwartet man von der Politischen Hauptverwaltung der NVA...ob die in Dessau wissen, was die sich im Mai für ein Ei ins Nest legen?
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 30. März 2022, 10:17

augenzeuge hat geschrieben:
Aber es gibt auch Leute, die den Holocaust leugnen. [muede]

AZ


Ja stimmt und die schwenken auch gerne mal auf Corona Demos Russlandfahnen und schimpfen auf die Impfdiktatur.
Kumpel
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon steffen52 » 30. März 2022, 10:28

Kumpel hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Aber es gibt auch Leute, die den Holocaust leugnen. [muede]

AZ


Ja stimmt und die schwenken auch gerne mal auf Corona Demos Russlandfahnen und schimpfen auf die Impfdiktatur.

Echt jetzt? Scheinst Dich ja in diesem Bereich gut auszukennen. Läufst da wohl auch mit, bei diesem Wissen könnte man es glauben.... [sick]
Gruß steffen52
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 30. März 2022, 10:38

Nö , habe ich in der Zeit gelesen.
Bei dir um die Ecke muss es ne Menge von diesen Spinnern geben.
Also eins muss man den Russen ja lassen , ihre Propaganda wirkt.
Im Gegenzug haben sie ihren Laden gegen Feindsender dicht gemacht.
Kumpel
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Verratnix » 30. März 2022, 10:50

Ist das Kraus- Maffei die den Flak Panzer Gepard gebaut hat?

Ich las irgendwo das die Ukrainer angefragt hätten, davon wären 50 Stück sofort lieferbar. Anfrage zur Ausfuhr soll seit 4 Wochen beim Bund vorliegen. Es hieß, man prüft.

Mit 50 Stück könnte man wohl einiges bewegen. Zumindest bei den Hubis und den Kampfjets. Die 35 mm Kanonen sind ja selbst bei Bodenzielen nicht ohne. Die Tiger wie auch die Lkw sollten die knacken können?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 30. März 2022, 11:03

Zumindestens scheinen die Handwaffen angekommen zu sein.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 30. März 2022, 11:07

Verratnix hat geschrieben:
Mit 50 Stück könnte man wohl einiges bewegen. Zumindest bei den Hubis und den Kampfjets. Die 35 mm Kanonen sind ja selbst bei Bodenzielen nicht ohne. Die Tiger wie auch die Lkw sollten die knacken können?


Die Bedienungen müssen erstmal ausgebildet werden. Das kostet viel Zeit.

Zeiteffizienter geht das eigentlich nur mit Manpads. Die Briten liefern ja nun auch ihre starstreaks. um die 7000 Raketen
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 30. März 2022, 15:25

Er soll einer der besten Scharfschützen sein - und kämpft als Freiwilliger im Ukraine-Krieg gegen die russischen Truppen: der Kanadier "Wali".

Der 40-Jährige berichtet von seinen Erlebnissen an der Front in Kiew und den tödlichen Taktiken der russischen Armee.
So muss es gewesen sein im Zweiten Weltkrieg, mit so viel Feuerkraft auf beiden Seiten. Es ist ein Sturm an Feuerkraft: Explosionen, Granaten, Gewehrfeuer! Die Russen versuchen, in jedem Bezirk, den sie erobern wollen, alles auszulöschen. Die feuern den ganzen Tag mit Artillerie, aus Panzern. Und sie schießen mit großkalibriger Munition, die Hauswände durchschlägt als wären sie Butter. Oft verfehlte uns diese Munition nur ein paar Meter", beschreibt "Wali" die Kämpfe um Kiew.

Doch auch die ukrainischen Streitkräfte wissen sich zu wehren. "Wali" erklärt, dass die Ukrainer das Feuer erwidern, sobald die russischen Truppen vorrücken. Nachdem die russischen Streitkräfte sich zurückgezogen haben, greifen sie dann wieder erneut an - doch diesmal versuchen sie, die Ukrainer mit "totalem Beschuss" zu töten.

"Da brennen die Gebäude. Dann gehen die Ukrainer in die Gegenoffensive, mit ihrer eigenen Artillerie, töten ein paar Russen – und die sind wieder im Rückzug. Die lassen alles zurück, ihre Toten, die Fahrzeuge und sogar ihre Essensrationen. Alles an der Front ist vernichtet, wie Stalingrad. Am schlimmsten ist die Zerstörungskraft der Raketen. Und die Russen zielen nicht, sie schießen völlig willkürlich. Auf alles," fasst der kanadische Scharfschütze zusammen.


https://www.focus.de/politik/ausland/uk ... 07605.html

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Werner Thal » 30. März 2022, 16:21

Ministerpräsidentin von MV Schwesig: Putin ist ein Kriegsverbrecher"

Aus gesundheitlichen Gründen hat die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern die Amtsgeschäfte
sechs Wochen ruhen lassen. Nun ist Manuela Schwesig zurück - und nimmt Stellung zum Krieg in der Ukraine.


https://www.faz.net/aktuell/politik/inl ... 21640.html

W. T.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 30. März 2022, 18:34

Beethoven hat geschrieben:
Im Übrigen, so denke ich, brauchen wir uns keiner Hoffnung hinzugeben, dass die Russen die Truppen, die sie nun um Kiew herum abziehen wollen, in die Heimatgarnisonen schicken werden.
Sie werden diese Truppen und ihre Technik, via Russland in den Osten der Ukraine verlegen und dort konzentrieren um wenigstens dort erfolgreich sein zu können.

Konsequent für die Ukrainer ist natürlich, es den Russen gleich zu tun. Auch sie werden umgruppieren mit dem Nachteil, dass große Teile der Infrastruktur die eine schnelle Umgruppierung ermöglichen, zerstört worden sind und die Russen die Luftüberlegenheit haben und somit die Umgruppierung massiv stören können, wenn die ukrainische Luftabwehr, dem nicht gewachsen sein sollte.

Eine solche Umgruppierung von ukrainischen Kräften hat auch zur Folge, dass die Abwehrmöglichkeiten im Norden der Ukraine geschwächt werden, was die Gefahr birgt, dass erneut russische Truppen aus Russland von Norden in Richtung Süden der Ukraine angreifen könnten. Gut abgestimmt mit einem Angriff aus Süden (Asowsches Meer) in Richtung Norden, könnte die Ukraine in zwei Teile spalten.
Das wäre ganz schlimm für die Ukraine. Aber ich habe den Eindruck, dass die Ukrainischen Militärs diese mögliche Lage ebenfalls erkennen und alle Maßnahmen ergreifen werden, damit es dazu nicht kommen wird.

Freundlichst


Treffende Analyse Herr Major, der ich mich anschließe.

Wird wohl so kommen, dass eine Teil - Ukraine in die EU darf und sich auch noch für neutral erklären muss, NATO ist natürlich gar nicht. Den Rest kassiert Russland.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 30. März 2022, 18:38

Spartacus hat geschrieben:
Beethoven hat geschrieben:
Im Übrigen, so denke ich, brauchen wir uns keiner Hoffnung hinzugeben, dass die Russen die Truppen, die sie nun um Kiew herum abziehen wollen, in die Heimatgarnisonen schicken werden.
Sie werden diese Truppen und ihre Technik, via Russland in den Osten der Ukraine verlegen und dort konzentrieren um wenigstens dort erfolgreich sein zu können.

Konsequent für die Ukrainer ist natürlich, es den Russen gleich zu tun. Auch sie werden umgruppieren mit dem Nachteil, dass große Teile der Infrastruktur die eine schnelle Umgruppierung ermöglichen, zerstört worden sind und die Russen die Luftüberlegenheit haben und somit die Umgruppierung massiv stören können, wenn die ukrainische Luftabwehr, dem nicht gewachsen sein sollte.

Eine solche Umgruppierung von ukrainischen Kräften hat auch zur Folge, dass die Abwehrmöglichkeiten im Norden der Ukraine geschwächt werden, was die Gefahr birgt, dass erneut russische Truppen aus Russland von Norden in Richtung Süden der Ukraine angreifen könnten. Gut abgestimmt mit einem Angriff aus Süden (Asowsches Meer) in Richtung Norden, könnte die Ukraine in zwei Teile spalten.
Das wäre ganz schlimm für die Ukraine. Aber ich habe den Eindruck, dass die Ukrainischen Militärs diese mögliche Lage ebenfalls erkennen und alle Maßnahmen ergreifen werden, damit es dazu nicht kommen wird.

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Klar und den Rest holt sich Putin dann in ein oder zwei Jahren...Er muss sich erst noch die deutsche Wochenschau vom März 1939 anschauen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 30. März 2022, 18:47

Nun ja Pentium, in welche Richtung laufen denn die Verhandlungen? Genau in diese Richtung, oder?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 30. März 2022, 19:18

Spartacus hat geschrieben:Nun ja Pentium, in welche Richtung laufen denn die Verhandlungen? Genau in diese Richtung, oder?

Sparta


Verhandeln kann man ja. Nur wer soll dem Putin vertrauen, ihm glauben?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Icke46 » 30. März 2022, 19:51

pentium hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Nun ja Pentium, in welche Richtung laufen denn die Verhandlungen? Genau in diese Richtung, oder?

Sparta


Verhandeln kann man ja. Nur wer soll dem Putin vertrauen, ihm glauben?


Das widerspricht sich aber, warum soll man verhandeln, wenn man sowieso vorher weiß, dass nichts dabei rauskommt? Allerdings ist sowas natürlich schwierig, weshalb ja zumindest zeitweise von Garantiestaaten in den Verhandlungen die Rede war. Das scheint aber mittlerweile auch schon wieder Makulatur zu sein.

Ein Kriegsgewinner ist neben anderen auch Erdogan, dem fließen nun die Gelder nur so zu, nachdem er bisher sein Land in die Pleite geführt hat. Und die gekillten Journalisten, Kurden usw sind nun auch nur noch Petitessen….
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Verratnix » 31. März 2022, 05:27

Wurde hier schon behandelt, es dütfte Rasputzia evtl auch eine Rolle spielen? Um Kiew jetzt vielleicht voll da, im Osten liegt noch Schnee, in 14 Tagen dann genau anders herum, um Kiew neue Angriffe weil es dort abgetrocknet ist?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Verratnix » 31. März 2022, 08:07

Mal 'ne Frage an die Spezialisten: Ist das normal das bei fast allen ausgeschalteten Panzern der Turm einige Meter dabeben liegt? Wird der von der Munition im Panzer abgesprengt? Oder was passiert da?
Verratnix
 

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