Die Lage in der Ukraine Teil 2

Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 12. März 2022, 18:49

HPA hat geschrieben:Die ukrainische Armee ist seit 8 Jahren im Krieg , sie lässt ihre Truppen in der Ostukraine regelmässig rotieren.

Der erste, ein höherer Offizier ,ist schon zur Hölle gefahren, kaum angekommen.


da können die noch so kampferprobte Kämpfer aus Syrien einfliegen, es fehlt an Ortskenntnis, jeder Bürger kann ein Kombattant sein, man spricht die Sprache nicht, das Klima ist völlig anders. Kein Erbarmen bei Gefangennahme, nicht mal die russischen Soldaten werden die mögen. Unter umständen kommt da sogar friendly fire.
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon karnak » 12. März 2022, 18:53

Was alles nichts daran ändert,dass die Ukraine erstmal den Krieg einfach nicht gewinnen kann, dass ist vom Kräfteverhältnis her unmöglich. Bei allen Siegesmeldungen hinsichtlich der Ukrainer und Häme zu den Russen, es ist unübersehbar, dass es Richtung Niederlage für die Ukrainer geht.
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon Edelknabe » 12. März 2022, 18:55

Nimmst du dir jetzt schon die Antworten vorneweg Akku? Also da brauchst du eigentlich erst gar nicht zu fragen, besser formuliert zu spekulieren.

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon Spartacus » 12. März 2022, 18:58

Und die westliche Welt? Würden wir wieder zur Tagesordnung übergehen und wieder brav Öl und Gas kaufen? Sicher nicht.


Wenn du dich da mal nicht täuschst mein lieber Akku. Immer noch regiert Geld die Welt und dieses Geld verlangt nach immer mehr Geld und duldet keinen Stillstand.
Stichwort Globalisierung. Und dann sind da noch die Menschen weltweit die den Mist ausbaden müssen und sei es an der Tankstelle. Auch von dieser Seite wird also
Druck kommen und ich kann gerade nicht sehen, wie sie entlastet werden sollen?

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon Edelknabe » 12. März 2022, 19:01

Dies fand ich in der FAZ vom Mittwoch,9.März 2022 unter "Briefe an die Herausgeber"

"Ein neuer Gorbatschow!

Zu: „Steck wenigstens ein paar Sonnenblumenkerne ein“ von Kyrylo Tkatschenko in der F.A.Z. vom 5. März: Die Erörterung der folgenden, sehr aktuellen Frage wäre denkbar für eine anspruchsvolle Klausur im Ethikunterricht der Oberstufe: „Ein kleiner Staat wird von einem mächtigen Nachbarn überfallen. Er hat nicht die allergeringste Chance, sich auf die Dauer erfolgreich zu verteidigen. Über kurz oder lang wird er dem Stärkeren als sichere Beute zufallen. Wie soll sich die Staatsführung des kleinen Staates entscheiden? Sofortige Kapitulation oder heldenhafte Verteidigung bis zum Letzten?“ Mein Erwartungshorizont wäre dieser: „Eine heldenhafte Verteidigung, die schließlich unweigerlich mit einer Niederlage endet, führt zur Zerstörung des ganzen Landes (riesige Schäden an Wohnhäusern, öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern, Straßen, Bahnlinien, Kraftwerken, Wasser- und Stromleitungen), Flucht von Millionen Menschen mit all dem damit verbundenen Elend, Tausende Tote und Verwundete unter den Zivilisten, humanitäre Katastrophen unvorstellbaren Ausmaßes in belagerten Städten, Abertausende Tote und Verwundete unter den kriegführenden Männern, unsagbares Leid von Frauen und Kindern, schließlich sogar Gefahr eines Weltkrieges, wenn starke Nachbarn dem angegriffenen Land auf dessen Bitte zu Hilfe kommen.
Folge der Kapitulation: All das wird vermieden, allerdings um einen hohen Preis: Der Staat wird einverleibt in den Machtbereich eines autoritär regierten Imperiums. Wägt man die jeweiligen Folgen gegeneinander ab, ist das Ergebnis klar: Die Entscheidung zur Kapitulation ist klüger und moralisch sogar geboten; denn die Zerstörung eines ganzen Landes verbunden mit dem Leid von Millionen und dem Tod von Abertausenden ist ohne Zweifel ein weit größeres Übel als das Leben unter fremder Herrschaft. Außerdem besteht die Hoffnung, dass die siegreiche Großmacht eines Tages zerfällt oder dass liberale Kräfte (in Russland zum Beispiel ein neuer Gorbatschow!) dort die Oberhand gewinnen.
Bezöge ich die allgemein formulierte ethische Grundfrage auf Russland und die Ukraine, würde Kyrylo Tkatschenko widersprechen, denn aus einem mir unverständlichen Grund glaubt er beziehungsweise will er an den Sieg der Ukraine glauben. Wenn er recht hätte (aber er hat nicht recht), dann wäre ein entschlossener Verteidigungskrieg, der seinen Erfolg einer „absoluten Kampfbereitschaft“ verdanken würde, natürlich selbstverständliche Pflicht.
Zurück zu meinem Erwartungshorizont: Es gibt nur ein einziges Argument, das man seinem Ergebnis entgegenhalten kann: Die Kapitulation macht es dem Angreifer zu einfach. Mühelos gewinnt er ein neues Gebiet, und er fühlt sich eingeladen, weitere kleine Länder zu überfallen mit der nicht unbegründeten Hoffnung, dass auch sie sofort oder nach kurzer Zeit kapitulieren. Im Fall Russland/Ukraine lässt sich der Einwand leicht widerlegen: Putin wird sich hüten, ein europäisches Land zu überfallen, das zur NATO oder zur EU gehört. Die Gründe liegen auf der Hand. Wirksame Abschreckung ist möglich. Wolfgang Illauer, Neusäss-Westheim

Unverantwortlich

Krieg ist nicht alternativlos. Besonders dann nicht, wenn der Kampf so eindeutig aussichtslos ist wie beim Einmarsch Russlands in die Ukraine. Natürlich ist das völkerrechtswidrig und einfach ein großes Unrecht, aber man kann sich auch in sein Schicksal ergeben und kampflos aufgeben. Ist das feige oder naiv? Nein, weder noch! Es ist vernünftig und verantwortungsbewusst. Unverantwortlich und unvernünftig hingegen ist das Verhalten Europas, die Ukraine in diesem aussichtslosen Kampf verbal zu bestärken und auch noch mit Waffen zu unterstützen. Waf­fen, die den Krieg nur verlängern, aber keinesfalls entscheiden können. Wo­hin soll das führen, als nur zu noch mehr Tod und Vernichtung? Hans-Dieter Klingberg, Darmstadt

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon augenzeuge » 12. März 2022, 19:08

karnak hat geschrieben:Was alles nichts daran ändert,dass die Ukraine erstmal den Krieg einfach nicht gewinnen kann, dass ist vom Kräfteverhältnis her unmöglich.


Taktisch sicherlich. Aber politisch und wirtschaftlich kann Russland nicht gewinnen.
Und was das Kräfteverhältnis betrifft, wieso konnte damals die UdSSR in Afghanistan nicht gewinnen?

Egal, wie das ausgeht, lohnen kann es sich für Putin nicht mehr.

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 12. März 2022, 19:18

augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Was alles nichts daran ändert,dass die Ukraine erstmal den Krieg einfach nicht gewinnen kann, dass ist vom Kräfteverhältnis her unmöglich.


Taktisch sicherlich. Aber politisch und wirtschaftlich kann Russland nicht gewinnen.
Und was das Kräfteverhältnis betrifft, wieso konnte damals die UdSSR in Afghanistan nicht gewinnen?
[...]

Die Geographie Afghanistans und der Ukraine könnten unterschiedlicher kaum sein.

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon augenzeuge » 12. März 2022, 19:22

Ja, ich weiß. Aber nicht nur die Geografie ist unterschiedlich. Und einiges spricht für die Ukraine.

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon karnak » 12. März 2022, 19:37

augenzeuge hat geschrieben:
Egal, wie das ausgeht, lohnen kann es sich für Putin nicht mehr.

AZ

So wird es kommen,und diese Entscheidung ist deswegen schwer nachzuvollziehen wenn man davon ausgeht, dass er nicht verrückt geworden ist.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Werner Thal » 12. März 2022, 20:08

Lit-Ukr.jpg


W. T.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 12. März 2022, 22:36

Ich denke mal diesen Plan hatte er schon länger, er wartete wohl nur auf einen Regierungswechsel in Deutschland und den USA. Dann viel er wohl auch noch auf seine eigene Propaganda rein.

Von der russischen Botschaft kam auch noch keine Antwort.
Olaf Sch.
 

Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 12. März 2022, 22:41

augenzeuge hat geschrieben:Ja, ich weiß. Aber nicht nur die Geografie ist unterschiedlich. Und einiges spricht für die Ukraine.

AZ

Wie würde sich denn der militärische Sieg der Ukraine darstellen?

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon steffen52 » 12. März 2022, 22:57

Wie es aussieht bereitet Russland einen Sanktionsgegenschlag vor, so was wie einen Energiekrieg. Wenn es so wäre, dann kann man gespannt sein wer dabei den kürzeren zieht..... [denken]
Gruß steffen52
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon augenzeuge » 13. März 2022, 08:41

Trump: Biden soll Putin endlich mit Atomwaffen drohen. "Wir haben viel mehr." [angst]

Und : Er hat die Ukraine erst militärisch unterstützt.
Das er dies mit einer Erpressung verbunden hatte, sagt er natürlich nicht.


Sollte er 2024 Biden ablösen, wissen wir, was uns blüht.
https://www.n-tv.de/politik/Trump-Biden ... 91873.html

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon augenzeuge » 13. März 2022, 08:45

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ja, ich weiß. Aber nicht nur die Geografie ist unterschiedlich. Und einiges spricht für die Ukraine.

AZ

Wie würde sich denn der militärische Sieg der Ukraine darstellen?

Ari


Eine neutrale Ukraine mit Akzeptanz der Volksrepubliken.
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon Beethoven » 13. März 2022, 09:59

Um Gottes und Marx willen. Trump darf Biden als Präsident nicht ablösen.
Dann könnten wir einen Haken unter Europa machen.

Zwei Idioten (Trump und Putin) an der Macht. Schlimmer kann es nicht kommen.

Trennung

Natürlich ist Russland der Ukraine militärisch überlegen.
Jedoch beim Kampf in Ortschaften und Städten (sprich Häuserkampf) verliert eine massive technische Überlegenheit sehr an Wert. Sie geht nicht ganz verloren, weil der Panzer, das Geschütz, aus der Entfernung eben Widerstandsnester ausschalten kann (Zerstörungsschießen) aber der Kämpfer mit einer Handfeuerwaffe, der Handgranate, der Brandflasche, der versteckten Ladung kann dem Gegner schon so einige Verluste zu fügen, die den Angriffsschwung erlahmen lassen.

Insofern kann ich mir schon vorstellen, dass die Ukrainer als Sieger aus den Kämpfen hervor gehen. Oder besser gesagt, ich wünsche es mir. Diese Klatsche wäre für Putin tödlich. Und weil er das auch weiß, wird es dazu leider wohl nicht kommen, es sei denn, seine Soldaten streiken ganz einfach (was ich aber nicht erwarte).

"Glaubst Du die Russen wollen Krieg?" war oder ist ein Lied aus den 70-er / 80-er Jahren. Ich würde mal sagen "NEIN".
In Russland herrschen gegenwärtig augenscheinlich Verhältnisse, wie Ende der 30-er Jahre in Deutschland.

Alle Medien sind gleich geschaltet, das Volk ist indoktriniert und glaubt an die Gerechtigkeit der Handlungen der russischen Armee und erfährt nichts, was dazu beitragen könnte, diese Meinung umzustimmen. So wie einst in Deutschland. Der Krieg wird von großen Teilen der Bevölkerung bejubelt, weil sie es nicht anders wissen und auch die Wahrheit nicht erfahren können. Das ist ein großes Dilemma. Wüsste das russische Volk um die Wahrheit, wäre der Krieg wahrscheinlich schnell vorbei und Putin gestürzt.

Aber wie will man in der gegenwärtigen Situation dem russischen Volk die Wahrheit nahe bringen? Ich weiß es nicht und so bleibt mir (uns) nur übrig, zu hoffen und zu bangen. Aufgeben wird das ukrainische Volk (so hoffe ich) nicht. Und das eigentliche Dilemma beginnt ja erst nach der vollkommenen Besetzung der Ukraine durch die Russen.
Die Schlange der Zinksärge in Richtung Russland wird nicht enden, vermute ich.

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon karnak » 13. März 2022, 10:03

steffen52 hat geschrieben:Wie es aussieht bereitet Russland einen Sanktionsgegenschlag vor, so was wie einen Energiekrieg. Wenn es so wäre, dann kann man gespannt sein wer dabei den kürzeren zieht..... [denken]
Gruß steffen52

Wenn er das auch nur 2 oder 3 Jahre durchhalten kann und sich Richtung China und seinen Energiehunger orientiert natürlich wir, dann sind wir aber sowas von am Arsch.
Aber eigentlich habe ich mich schon damit abgefunden, nach den Corona Spinnern gibt uns jetzt der Wahnsinn von Putin den Rest. Das schöne Leben mit all den Möglichkeiten im freien Westen geht seinem Ende entgegen. Für mich leider ein paar Jahre zu früh. Die neuen Spinner mit dem " Frieren für die Freiheit " treten jetzt mit ihrer Wagenburgideen nach vorne.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon pentium » 13. März 2022, 10:25

Ein (ostdeutscher) Autor fragt sich, warum ausgerechnet im Osten so viele Putin die Treue halte:

Der Tenor: Ist ja schlimm, was der unberechenbare Putin da macht.

Aber hat nicht der Westen, voran die US-Amerikaner, das arme, kuschelbedürftige und gen Westen lächelnde Russland seit 30 Jahren so in die Enge getrieben, dass sein Zar jetzt gar nicht anders konnte?

https://taz.de/Putin-Fans-in-Ostdeutschland/!5836638/
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 13. März 2022, 10:50

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ja, ich weiß. Aber nicht nur die Geografie ist unterschiedlich. Und einiges spricht für die Ukraine.

AZ

Wie würde sich denn der militärische Sieg der Ukraine darstellen?

Ari


Eine neutrale Ukraine mit Akzeptanz der Volksrepubliken.
AZ

Das wäre kein Sieg, schon gar kein militärischer, für die Ukraine, sondern die Erfüllung von zentralen Forderungen und Kriegszielen Putins. Das hätte man dann auch vor vier Wochen, ganz ohne Krieg, haben können.

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon karnak » 13. März 2022, 10:58

Da gebe ich Dir recht, dass hätte aber wohl dem Narzissmus vom Putin nicht genüge getan. Ob er damit der Erhalter des Großmachtsbedürfnises bei relevanten Teilen seines Volkes wird ist für mich noch offen.
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon Edelknabe » 13. März 2022, 11:28

Irgend wie muss da noch was anderes sein? Aber na gut, lasst mich das mal näher erläutern. Ich sehe also Russland, so gehen wir mal von der Zeit vor dem ganzen Sanktionen aus. Das Land vollgepackt mit Kapitalismus pur, mit verlängerten Werkbänken der Konzerne ohne Ende, mit Läden voll ähnlich unserem Konsumentenkram, der Handel brummt hin und her in EU und retour, nicht ein Bürger braucht zu hungern, die sinngemäßen Fleischtöpfe laut Karnak voll gefüllt, diese übervoll. Deren Rohstoffe werden von der EU mit offenen Armen...."also immer her damit, wir sind in der Lage das zu bezahlen." Der Russe selber so sein Geldbeutel es hergibt reist in alle Welt, macht da Urlaub, es geht ihm gut.

Na gut, Einer so ein Putin im Kreml mit Gefolge, der will unbedingt das Sagen haben. Einer Mehrheit der Russen ist das sinngemäß egal, denn diese Navalnys gibt es auf der ganzen Welt, auch in demokratischen Systemen. Man lässt einen Putin somit machen.

Die Ukraine ähnlich dem ganzen Kapital-und Konzernekram, der Ukrainer wohl dazu noch in der Lage in der EU zu arbeiten(muss das wohl beantragen?) Deren Führung bestimmt demokratisch gewählt. Sonst unterscheidet deren Bürger nichts vom russischen Bürger. Religionen lassen wir mal weg.

Jetzt marschiert aus der Bewegung(dem Manöver) heraus der Russe in diese Ukraine ein. Schiebt Gründe dafür vor. Sofort entsteht Fluchtbewegung gen Westen. Ukrainischer Widerstand formiert sich, wird von der EU unterstützt(Waffenlieferungen) und der Russe(Putin mit Gefolge) schaltet logischerweise auf stur und ballert los, zu Wasser, zu Lande, in der Luft. Dadurch und wieder logisch wird deren Fluchtbewegung noch enorm verstärkt. Die der überwiegend jungen Menschen(potenziellen Arbeitskräften) nach Europa.

Ist das gar gewollt, schon von Anfang dieses Konfliktes an ? Eben der Arbeitskräfte wegen die diese EU doch so händeringend benötigt?

Und klar, die Kiste ist jetzt voll verfahren, das Kind sinngemäß in den Brunnen gefallen und wie da wieder heraus gefunden werden kann, das steht sinngemäß in den Sternen. Oder nee, ich hätte da schon eine Idee. Mein Vater, im Südabschnitt der Ostfront damals im II. Weltkrieg kämpfend, dem wurde wohl in Kriegsgefangenschaft(August 1944 bis September 1949) sinngemäß gesagt" Ihr Fritzen bleibt solange hier, bis das Alles wieder aufgebaut ist, was ihr zerstört habt".

Das wäre zum Bsp. ein erster Schritt vom Russen her gesehen, in der Ukraine Widergutmachung zu leisten.

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon pentium » 13. März 2022, 11:29

Tja, soweit ist es schon. Genau wie in Transnistrien, dem Donbas und der Krim. Gebiete sind annektiert, Punkt! Somit sind Putins Vorhaben immer klarer und wenig subtil umgesetzt worden. Die ganze Ukraine wird er wohl nicht schaffen, aber wie weit wird er gehen? Braucht er wirklich nur einen Landkorridor zur Krim oder wird er den Nordosten und den ganzen Süden in die Russische Föderation "integrieren"?

09:14 Uhr Russland setzt Statthalterin in Melitopol ein Russland hat in Melitopol die prorussische Abgeordnete Halyna Daniltschenko als Staathalterin eingesetzt. Es ist das erste Mal, dass in einem eroberten Gebiet eine solche Position von Russland besetzt wird. Angaben der Ukraine zufolge war der Bürgermeister von Melitopol, Iwan Fedorow, zuvor von russischen Truppen entführt worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyi hatte seine sofortige Freilassung gefordert und auch den Westen gebeten, sich für Fedorow einzusetzen. In einer Videobotschaft rief Daniltschenko die Bewohnerinnen und Bewohner Melitopols dazu auf, sich "an die neue Realität» anzupassen. Zugleich verlangte sie, die Bevölkerung solle nicht mehr gegen die russischen Besatzungstruppen demonstrieren. Sie wolle ein "Komitee der Volksdeputierten" schaffen, das die Stadt leiten soll.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Werner Thal » 13. März 2022, 13:08

Ukrainekrieg in Bildern - Keine Verbindung mehr

Menschen am Grenzkontrollpunkt in Polen. Geflüchtete, die in Kellern ausharren. Proteste in Taiwan
gegen die russische Invasion. Katzen und Hunde, die auf den Zug in den Westen warten. Die Bilder des Krieges.

https://www.spiegel.de/ausland/ukraine- ... 59061be1ea

W. T.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Verratnix » 13. März 2022, 13:37

Die Webcam's an den Grenzübergängen laufen auch nicht mehr.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 13. März 2022, 15:35

Im Osten des Landes sollen von den Russen Phosphorbomben eingesetzt worden sein.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon augenzeuge » 13. März 2022, 15:52

Ari@D187 hat geschrieben:Im Osten des Landes sollen von den Russen Phosphorbomben eingesetzt worden sein.

Ari


Das ist alles nicht mehr hinzunehmen. Vielleicht sollte man den Ukrainern mal die richtigen Waffen geben.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Werner Thal » 13. März 2022, 16:45

Russland-Ukraine-Krieg: Erstmals Angriff im Grenzgebiet zu Polen

Russische Truppen haben erstmals ein Gebiet in der Westukraine nahe der polnischen Grenze mit Raketen
beschossen. Auf einem Militärstützpunkt bei Lwiw soll es mindestens 35 Tote geben.

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Rus ... se100.html

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon Dr. 213 » 13. März 2022, 16:49

Danke Beethoven für deinen nun schon zweiten sehr guten Beitrag zum Thema.
Sehr realistische Einschätzung und ich glaube inzwischen auch, dass man von der Bevölkerung in Russland nichts erwarten darf.
Das Parlament hat diesen Krieg abgesegnet und und somit bestätigen sich sämtliche Warnungen vor dem Russischen Bär.

Von den nächsten potentiellen Ländern, die sich der Russe gerne krallen würde, davon kennt man bereits die Namen.
Ich empfehle dieses mal die klare Ansage, dass man diese Länder auch bei einem Überfall sofort in die Nato aufnehmen wird.
Mit einer Option der jederzeit aktivierbaren Blitz- Aufnahme in die Nato für den Fall......

Das hat man leider bei der Ukraine versäumt. Es heisst ja so schön, Länder die sich in einem Krieg befinden, können nicht aufgenommen werden.
An sich völlig richtig. Wir sind ja nicht beim ADAC wo man immer noch schnell nach einer Panne Mitglied werden kann.

Die Regel ist auch nicht so fest in Stein gemeisselt, als das man nicht darüber reden kann.
Im Fall vom Balkankrieg oder Kuwait hat die Weltgemeinschaft auch nicht endlos zugeschaut, wie sich Diktatoren frei bedient haben.

Der Westen hat sich in diesem Krieg mit Ansagen und Drohungen zurück gehalten. Das wurde aber nicht honoriert.

Ich warte immmer noch auf das Brutkasten- Moment. Schon klar, das wird was Neues sein. Lügen funktionieren ja nur begrenzt oft.
Der Beschuss der Kernkraftwerke und der schändliche Angriff auf das Kinderkrankenhaus ist es auch noch nicht gewesen.

Hoffen wie mal, es findet sich doch noch ein russischer Graf v.S.
Oder ein Ärztekommision erscheint mal mit so einer ulkigen Weste in den Privatgemächern des durchgedrehten Irren.
Es ist ja eigentlich schon Rufschädigung, wie sich der KGB- Kollege da in der Welt blamiert. Und alles ohne irgendeinen Nutzen für RU.

Herzlichst
Dr. 213
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon pentium » 13. März 2022, 16:50

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:Im Osten des Landes sollen von den Russen Phosphorbomben eingesetzt worden sein.

Ari


Das ist alles nicht mehr hinzunehmen. Vielleicht sollte man den Ukrainern mal die richtigen Waffen geben.

AZ


Scholz' 100 Milliarden für warme Unterhosen und stapelbares Feld-Essgeschirr werden wohl auf Dauer nicht reichen, wenn der Nuklearerpresser vor der Tür steht.
https://www.derstandard.de/story/200013 ... eutschland
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Neuer Beitragvon Edelknabe » 13. März 2022, 17:45

Der Dr.213 mit dem hier:

"Von den nächsten potentiellen Ländern, die sich der Russe gerne krallen würde, davon kennt man bereits die Namen." Textauszug ende

Und wer soll das sein Dok.? Mach es doch bitte nicht so spannend.

Rainer Maria
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Edelknabe
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