Die Lage in der Ukraine Teil 2

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 3. März 2022, 15:38

HPA hat geschrieben:
Hattet ihr keinen völkerrechtlichen Unterricht? Kriegsvölkerrecht, Haager Landkriegsordung, Genfer Zusatzprotokolle?

wenn man wahllos so wie Charkiw geschehen mit Clustermunition ein Wohngebiet beschiesse , wo sich keinerlei strategische Infrastruktur geschweige denn militärische befindet, ist das wahrscheinlich ein Kriegsverbrechen.

https://news.sky.com/video/ukraine-cris ... v-12554043

Heißt also Bagdad, Hiroshima, Nagasaki, Dresden, Leipzig, Berlin wurde durch amerikanische und britische Verantwortliche befohlen die als Kriegsverbrecher zu definieren sind, oder war das nur " wahrscheinlich ein Kriegsverbrechen"? Militär darf also einen Bodenkrieg nur führen wenn es Städte die zu 90 % mit Zivilbevölkerung besiedelt ist außen vorlässt, auch wenn sich dort 10 % Militär befinden und Teile der Zivilbevölkerung sich zu einem Partisanenkampf entschließen? Die These vom " Gerechten" und " Ungerechten " Krieg mal beiseite gelassen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Ari@D187 » 3. März 2022, 15:43

Verratnix hat geschrieben:Ich bin am WE zur PL- UA Grenze unterwegs. 2. Golf Kombi fährt mit. Hinweg mit Hilfsgütern, Rückweg mit Leuten die nach B oder HH wollen. Habe für 4 Leute Quartier in Cuxhaven.

1 Spende 200 € zur Auszahlung oder Kraftstoff bekommen, wird ausgezahlt. Kraftstoff geht auf eigene Rechnung.

Geniale Aktion, die vollsten Respekt verdient!

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Edelknabe » 3. März 2022, 15:49

Uns HPA mit dem hier:

"Schön ,wie unverhohlen Du Deine Sympathien für einen Verbrecher kund tust.

Kan man wohl unter Stockholm-Syndrom verbuchen." Textauszug ende

Du Schwachkopf würdest wahrscheinlich auch noch in den Jagdflieger steigen, wenn der nur noch alleine auf dem Rollfeld steht und dann Kamikaze spielen. Ich lege mich lieber hin wenn der Bär kommt....soll überleben helfen, habe ich mal irgendwo gelesen. Entschuldige aber du bist ja noch d.... wie Kumpel, der mit seinem Drange zum Molotowcocktail.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Ari@D187 » 3. März 2022, 15:49

Kiew und Moskau verhandeln am Donnerstagnachmittag in Belarus
[...]
Russland rechnet mit dem Beginn weiterer Gespräche mit der Ukraine am Nachmittag. „Ich denke, dass die Verhandlungen um 15 Uhr (13 Uhr MEZ) beginnen“, sagt der Leiter der russischen Delegation, Wladimir Medinski, der Agentur Interfax zufolge. Zuvor hatten Russland und die Ukraine neuen Verhandlungen mit Russland zugestimmt.

-> Link

Vielleicht kommt ja wenigstens ein Minimalkompromiss zustande.

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon HPA » 3. März 2022, 15:58

Knäblein , schön wie Du Deine Buchsen herunter lässt ! [grin]

Schau mal in den Spiegel, dann siehst Du wer ein Schwachkopf ist! Und nun kriech wieder unter Deinen Stein!
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Olaf Sch. » 3. März 2022, 16:03

@Bahndamm, der will nicht die Diktatur des Proletariats. Er sieht sich als Imperator, als Zar Vlad der Erste.
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Edelknabe » 3. März 2022, 16:07

Geht das schon wieder los, das mit dem "Knäblein?" Wenn ein Admin bitte einmal diesen Falschschreiber HPA drauf hinweisen könnte, das wir hier ordentliche Userbezeichnungen verwenden. Danke.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 3. März 2022, 16:08

karnak hat geschrieben:Ich denke mal Du hast eher Sorge um meine Argumentationen. Was Dich nämlich treibt ist eine seit wenigstens 2 Jahren " in Mode gekomme" Form von Untertanentum mit verordneter Meinung die man vom "Reichspropagandaministerium " vorgegeben bekommt,die man WENIGSTENS nicht zu kritisieren hat wenn man nicht WENIGSTENS als Querdenker im negativen Sinne definiert werden will.


Na das habe ich an euch Genossen immer schon am meisten ''geliebt''. Diese Überheeeeblichkeit. [flash]

Aber mal im Ernst. Was ist denn die NATO ohne die USA und wie sähe es dann in Europa mit der Wehrfähigkeit aus.
Denen da oben ist klar geworden , dass die USA ganz schnell zu einem unsicheren Kantonisten werden könnten und wenn dann noch Wladimir Wladimirowitsch meint die Zeit zurück drehen zu müssen , wie weit sagt er mal nicht gleich . Dann wird's eng.
Kumpel
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Beethoven » 3. März 2022, 16:09

karnak hat geschrieben:Ich stecke da schon in einem persönlichen Dilemma. Einerseits sollten wir den Ukrainern natürlich helfen, was die Russen in dieser Konsequenz machen ist natürlich nur abzulehnen. Andererseits, bei aller Kriegsrethorik, für mich können die Ukrainer diesen militärischen Konflikt einfach nicht gewinnen. Ergo, das Blutvergießen wird verlängert bis zum unvermeidlichen Ende,auch durch unsere Waffen und am Ende wird definitiv das passieren was der Putin auf dem Schirm hat. In Falle eines ewigen Partisanenkrieges ein Schrecken ohne Ende. Ich weiß nicht was man den Ukrainern wirklich wünschen soll. Am Ende wird es wohl wie immer laufen, es gibt nur Verlierer. Und unsere Sprüche von unserem sicheren Hafen aus Nerven einfach nur wie das Tuba spielen vom Balkon bei anderen Gelegenheiten.
Und dann verstehe ich nicht wieso man uns erklärt jetzt sind weitere Wahnsinnssummen für uns nötig obwohl es jetzt schon keine militärische Macht auf diesen Planeten gibt die sich ernsthaft mit unserem NATO Verbund anlegen könnte. Für was also bitte schön brauchen wir eine weitere Ausrüstung gegen wen?


Karnak, ich weiß nicht wie Du reagieren würdest, wenn Du Ukrainer wärst oder wir Deutschen vor so einem Fall stehen würden?

Aufgeben und auf den Knien weiter leben?
Wie viele Völker in der Geschichte der Menschheit haben lieber den aufrecht stehenden Tod im Kampf gewählt, als in Knechtschaft zu leben?

Dieser Mut, von einfachen Menschen, fordert mir aller höchsten Respekt ab und ich stehe, wenn auch nicht physisch möglich, an ihrer Seite. Selbst ein nicht mehr so junger Mann wie ich, würde in einem solchen Fall zur Waffe greifen und kämpfen und ich denke, das würden viele Menschen tun, so wie wir es jetzt in der Ukraine erleben. Absolute Hochachtung.

Trennung

Der Stellvertreter (ich vermute mal der Stabschef) des Kommandeurs des Panzerregimentes hat sich ergeben.
Leider weiß man nicht warum er das getan hat. Ist seinen Panzern der Sprit ausgegangen oder will er und seine Kameraden nicht an einem solch schändlichen Verbrechen beteiligt sein. Wenn dies der Fall wäre, so hat auch dieser Mann und seine Kameraden Mut bewiesen, denn er weiß nicht, was mit seiner Familie geschieht und was mit ihm und seinen Kameraden geschieht, so die Russen diesen Krieg gewinnen sollten. Toll wäre, wenn er nun auf der Seite der Ukrainer kämpfen würde.
Übrigens ist die Tamaner Gardedivision (die nahe bei Moskau stationiert ist), die Division, deren Truppenteile zu den Ehrenparaden über den roten Platz kullern. Natürlich rollen da auch noch Truppenteile und Einheiten über den Platz, die es in dieser Division nicht gibt, wie Luftlandtruppen, strategische Raketen usw.

Trennung

Ich bin keine Waffenoffizier. Aber die Frage die der Dr. hier gestellt hat, ist mir auch sofort durch den Kopf gegangen.
Ich gehe aber davon aus, dass diese Fliegerabwehrraketen ordentlich gelagert und turnusmäßig auch gewartet wurden. Dann sehe ich keinen Grund, warum dieses System nicht im Kampf bestehen könnten.

Freundlichst
Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat. J. W. v. Goethe

Das Gesetz ändert sich, die Gesinnung nicht.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Werner Thal » 3. März 2022, 16:10

Sanktionen wegen Ukrainekrieg

Frankreich meldet Beschlagnahmung von Jacht des Rosneft-Chefs


Als die "Amore Vero" überstürzt aufbrechen wollte, schlugen die Zöllner zu: In Frankreich haben die Behörden
eine Jacht beschlagnahmt, die Rosneft-Chef Igor Setschin gehören soll.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 4bcc2bf4c0

W. T.
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon pentium » 3. März 2022, 16:11

Freunde der Sonne. Es gibt drei ähnliche Threads zum Thema Ukraine-Russland-Putin. Sollte man nicht ein Thema daraus machen?
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon HPA » 3. März 2022, 16:12

Knäblein, zieh Dir erstmal selber die Forenregeln rein Du D...kopf bevor Du nach dem Admin winselst!
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Ari@D187 » 3. März 2022, 16:16

Beethoven hat geschrieben:Karnak, ich weiß nicht wie Du reagieren würdest, wenn Du Ukrainer wärst oder wir Deutschen vor so einem Fall stehen würden?

Aufgeben und auf den Knien weiter leben?
[...]

So zu handeln, wie es die Ukrainer gerade tun, traue ich der Masse des verwöhnten und verträumten deutschen Volkes nicht ansatzweise zu.

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Ari@D187 » 3. März 2022, 16:21

pentium hat geschrieben:Freunde der Sonne. Es gibt drei ähnliche Threads zum Thema Ukraine-Russland-Putin. Sollte man nicht ein Thema daraus machen?

Muss das nicht Freunde der Volksmusik heißen? Die ursprünglichen zwei Freds unterscheiden sich thematisch schon sehr.

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Nostalgiker » 3. März 2022, 16:26

Bahndamm 68 hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:Entschuldige Bahndamm aber inzwischen habe ich den Eindruck das du mit dem politischen Denken am Tag deiner Flucht stehengeblieben bist.
Was soll die Phrase; ... Verurteilung von Putin, den großen roten Bruder ...
Das ist plumpe, an der gegenwärtigen Realität völlig vorbeigehende, Rhetorik aus der Hochzeit des Kalten Krieges und sowas wurde gerne von denen geäußert die alle Roten am liebsten am nächsten Baum haben baumeln sehen .......
Putin mag alles mögliche sein aber garantiert kein "roter" Bruder.
Denk mal drüber nach.

So, nun habe ich nachgedacht.
Ich ziehe meine Äußerung wieder zurück, dass Putin ein roter Bruder ist - Entschuldigung.
Putin ist ein Mann, der die Diktatur des Proletariats erhalten oder wieder zurück haben möchte.
Müssen wir uns jetzt unterhalten, welche Bedeutung das Proletariat hat und was ein Prolet ist?
Dies würde den Rahmen hier sprengen.
Du unterstellst mir, dass ich deine Worte:“……die alle Roten am liebsten am nächsten Baum haben baumeln sehen .......“. Das Gegenteil ist richtig, ich bin für die Erhaltung des Menschenlebens. Ich kann mich heute mit den politisch agierten „Roten, Grünen, Schwarzen und auch Braunen“ Menschen unterhalten.
Politisch „Rot-“ gesinnte User haben mir vor Jahren in einem anderen Forum eine Grafik in der Darstellung eines Galgenstrickes zugesandt. Da hatten wir die Ausläufer des Kalten Krieges.
Mir geht es viel mehr über das unmenschliche Verhalten eines einzelnen Mannes, der heute selbst in der UNO als Diktator bezeichnet wird.
Putin hat richtigerweise keine rote Haut. Ich gebe dir recht.
Putin bekommt aber eine rote Haut, wenn man sich seinen Befehlen widersetzt. Dies entspricht vielfach menschlichen Gepflogenheiten.
Putin lässt die Opposition in seiner Denkungsweise des alten Zarenreiches, nicht zu. Ja, er beseitigt sie so gar in diesem Jahrhundert.
Nun werde ich aber „ROT“. Dies hätte ich auch gerne noch in Rot gekennzeichnet, ich soll es aber unterlassen, die Farbe des Stieres.

Weltweit haben Menschen gut zwei Jahre fast Unmenschliches geleistet in den Krankenhäusern, um Menschenleben zu retten bzw. am Leben zu erhalten.
Dieser Mann hat am 24. Februar den Kalten Krieg beendet. Jetzt zeigt er seine Muskeln.
Ist dies alles gut und richtig? Menschenleben zu vernichten!

Kann die Möglichkeit bestehen, dass du in deiner Denkungsweise des Kalten Krieges noch steckst und nicht mehr davon gedanklich dich distanzieren kannst?
In demokratisch gelenkten Staaten werden in Zeitabständen immer wieder die Regierungschefs ausgewechselt. Nun gut, Frau Merkel war auch 16 Jahre an der Macht, auch für mich etwas zu lang. Jetzt vergleiche bitte Frau Merkel und Diktator Putin.
Schau dir von ihm den Weg an, wie er an die Macht gekommen ist, wie er sie ausgebaut hat. Und jetzt, mit den Kriegshandlungen, missbraucht er aber seine Machtstellung.
Wo ist die Formulierung von „Friedliche Koexistenz“.
Könnten wir beide in Russland so miteinander kommunizieren? Hätten wir beide zu DDR-Zeiten so offen schreiben können? Ich glaube nicht. Ich war kein Anhänger von Parteigenossen. Ich habe vielfach mein zweites Gesicht aufgelegt und konnte somit auch unter oder mit den Parteigenossen leben.
So is dat Leben.
Spar dir bitte eine Antwort über diesen zwischen uns beiden geführten Dialog. Du kannst mir auch eine PN senden. Hier geht es um den Russland-Feldzug in der Ukraine. Gegebenenfalls werde ich nicht weiter darauf eingehen. Solltest du jedoch noch einen zweiten User-Namen haben, den ich nicht kenne, dann werde ich Probleme bekommen.


Viele Worte, wenig Inhalt
Der letzte Satz ist einfach eine Frechheit deinerseits.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Ari@D187 » 3. März 2022, 16:31

Estonian-owned cargo ship sinking off Odesa after Russian action

-> Link

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 3. März 2022, 16:42

Beethoven hat geschrieben:
Karnak, ich weiß nicht wie Du reagieren würdest, wenn Du Ukrainer wärst oder wir Deutschen vor so einem Fall stehen würden?

Aufgeben und auf den Knien weiter leben?
Wie viele Völker in der Geschichte der Menschheit haben lieber den aufrecht stehenden Tod im Kampf gewählt, als in Knechtschaft zu leben?

Dieser Mut, von einfachen Menschen, fordert mir aller höchsten Respekt ab und ich stehe, wenn auch nicht physisch möglich, an ihrer Seite. Selbst ein nicht mehr so junger Mann wie ich, würde in einem solchen Fall zur Waffe greifen und kämpfen und ich denke, das würden viele Menschen tun, so wie wir es jetzt in der Ukraine erleben. Absolute Hochachtung.


Solche Sätze sind nun mal nicht meine Sache, ist mir einfach zu Dicke aufgetragen. [flash] Ansonsten habe ich auch hier nur eine Meinung, solange man das darf. [hallo]
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon steffen52 » 3. März 2022, 17:00

Edelknabe hat geschrieben:Geht das schon wieder los, das mit dem "Knäblein?" Wenn ein Admin bitte einmal diesen Falschschreiber HPA drauf hinweisen könnte, das wir hier ordentliche Userbezeichnungen verwenden. Danke.

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Hast Du das noch nicht mit bekommen, sobald ein User nicht ihre Meinung teilt, werden die drei Spezialisten( was sie natürlich nur von sich glauben, mehr nicht) pampig. Das ist doch ein Zeichen und sagt alles
über sie aus. [sick] Über diese von sich eingenommenen ( Spezis) kann man nur lächeln und gut. Lasse Dich doch nicht verrückt machen, das wollen sie doch bloß.....
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Grenzgänger » 3. März 2022, 17:07

Eigentlich ist es völlig egal, mit welcher politischen Richtung Putin mehr oder weniger sympathisiert. Wie es auch momentan eher unwichtig ist, welche politische Richtung stärker mit ihm sympathisiert.
Viel wichtiger ist, dass der Wahnsinn in der Ukraine endlich aufhört! Und dass sich die Kämpfe nicht am Ende doch noch auf das Territorium der NATO ausweiten.
Die (echten) Experten warnen nicht umsonst vor den Folgen eines Gesichtsverlustes Putins. Eine Niederlage in der Ukraine wäre das endgültige Ende seiner politischen Karriere. Von Diktatoren ist bekannt, dass sie nicht freiwillig abtreten. Oder, wenn es denn schon sein muss, möglichst viele Menschen mit in den Abgrund reißen. Daher halte ich den Streit, ob Putin nun ein verkappter Kommunist ist oder auch nicht, für absolut unsinnig. Ich habe am Wochenende bei einem Besuch bei Freunden in Polen erlebt, wie sich Menschen Videos von ihren Haustieren gezeigt haben. Nur weil sie nicht ständig die Meldungen aus der Ukraine im Sinn zu haben. Ich hätte nie gedacht, so etwas einmal erleben zu müssen!

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 3. März 2022, 17:13

Beethoven hat geschrieben:
Ich bin keine Waffenoffizier. Aber die Frage die der Dr. hier gestellt hat, ist mir auch sofort durch den Kopf gegangen.
Ich gehe aber davon aus, dass diese Fliegerabwehrraketen ordentlich gelagert und turnusmäßig auch gewartet wurden. Dann sehe ich keinen Grund, warum dieses System nicht im Kampf bestehen könnten.

Freundlichst

Ich höre nur ,dass man die Dinger wegen eventueller Haarisse in den Treibladungen lieber in Ruhe hat liegen lassen. Das auch noch öffentlich zu sagen und sie dann den Ukrainern zu überlassen ist für mich eine ebensolche Geschmacklosigkeit wie das für sich selbst gegeiselte Astra an die " Neger" zu verschenken. [flash]
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon augenzeuge » 3. März 2022, 17:14

Nostalgiker hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Behauptung: "Die moderne Ukraine ist von Russland erschaffen worden"

"Die moderne Ukraine wurde vollständig von Russland geschaffen, genauer gesagt vom bolschewistischen, kommunistischen Russland", so der russische Präsident. Dieser Prozess habe unmittelbar nach der Revolution von 1917 begonnen, Lenin und seine Mitstreiter hätten das abgetrennt, was "geschichtlich gesehen russisches Land ist. Niemand fragte die Millionen von Menschen, die dort lebten, was sie davon hielten."



Putins Behauptung ist natürlich auch noch falsch. [flash]

AZ


Inwiefern?


Da ich dir zunächst geantwortet habe, würde ich mich über ein Danke freuen.
Und hier die Antwort auf die 2. Frage:

Die moderne Ukraine ist allerdings insofern nicht von Russland "erschaffen" worden, als dass bereits vor der Einnahme durch die Rote Armee 1920 für circa zwei Jahre ein eigenständiger ukrainischer Nationalstaat existierte, die Ukrainische Volksrepublik. Diese war Frucht ukrainischer Unabhängigkeitsbestrebungen im Russischen Kaiserreich, in das die Gebiete der heutigen Ukraine zum großen Teil bis zu dessen Zerfall 1917 eingegliedert waren. Auch die Gebiete, die bis 1918 zur Österreichisch-Ungarischen Monarchie gehört hatten, wurden unabhängig und vereinigten sich 1919 mit der Ukrainischen Volksrepublik.


Der Osteuropa-Experte Guido Hausmann erklärt, auch wenn nicht von Dauer, sei es "zentral, dass es am Ende des Ersten Weltkriegs diese Staatsbildung gegeben hat und diese nicht sozusagen von Russlands Gnaden gewesen ist".

Auch der Historiker Joachim von Puttkamer bescheinigt Putin ein völliges Verkennen der ukrainischen Unabhängigkeitsbestrebungen - bereits zu Zeiten des Kaiserreichs, aber auch später in der Sowjetunion. "Dass die Ukraine ein Kunstprodukt der Bolschewiki, also aus sowjetischer Zeit sei, ist mit Blick auf die lange ukrainische Nationalbewegung absurd", so Puttkamer, der den Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena innehat. Lenin habe auf eine ukrainische Nationalbewegung und Nationalsstaatsbildung reagiert - und sie nicht erst erschaffen.[/quote]

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon steffen52 » 3. März 2022, 17:23

Grenzgänger hat geschrieben:Eigentlich ist es völlig egal, mit welcher politischen Richtung Putin mehr oder weniger sympathisiert. Wie es auch momentan eher unwichtig ist, welche politische Richtung stärker mit ihm sympathisiert.
Viel wichtiger ist, dass der Wahnsinn in der Ukraine endlich aufhört! Und dass sich die Kämpfe nicht am Ende doch noch auf das Territorium der NATO ausweiten.
Die (echten) Experten warnen nicht umsonst vor den Folgen eines Gesichtsverlustes Putins. Eine Niederlage in der Ukraine wäre das endgültige Ende seiner politischen Karriere. Von Diktatoren ist bekannt, dass sie nicht freiwillig abtreten. Oder, wenn es denn schon sein muss, möglichst viele Menschen mit in den Abgrund reißen. Daher halte ich den Streit, ob Putin nun ein verkappter Kommunist ist oder auch nicht, für absolut unsinnig. Ich habe am Wochenende bei einem Besuch bei Freunden in Polen erlebt, wie sich Menschen Videos von ihren Haustieren gezeigt haben. Nur weil sie nicht ständig die Meldungen aus der Ukraine im Sinn zu haben. Ich hätte nie gedacht, so etwas einmal erleben zu müssen!

Gruß an alle
Uwe

Da bin ich voll Deiner Meinung, Uwe. Man kann nur hoffen das dieser Spuk so schnell wie möglich beendet wird. Aber was ich bei jeder unterschiedlicher Meinung nicht leiden kann, das man da immer gleich sich der
unterste Schublade bedient. Kann nur schreiben das so was mehr als primitiv ist..... [frown]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 3. März 2022, 17:24

Beethoven hat geschrieben:Ich habe heute auch einen vierstelligen Betrag an RTL überwiesen. Ich muss ehrlich sagen, so leicht ist mir eine solche Spende selten gefallen.
Ich hoffe, dass dies vielen Bürgern so geht, die etwas erübrigen können oder anders helfen können.

Freundlichst


Ich danke dir. Das ist wichtiger als darüber zu streiten, wer Vor-oder Nachteile hat. [wink]

Nur das muss ich noch korrigieren:
Die meisten Toten gibt es in einem modernen Krieg bekanntlich unter den Zivilisten.

Aktuell gibts 2870 tote ukrainische Soldaten, mindestens doppelt so viele russische Soldaten und ca. 2000 tote Zivilisten.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Werner Thal » 3. März 2022, 17:32

Zwischenfall im Schwarzen Meer - Estnisches Schiff sinkt nach Explosion vor Odessa

Odessa im schwarzen Mee gilt als mögliches Ziel einer russischen Landungsoperation. Nun ist unweit
der Stadt ein Frachtschiff gesunken. Die Ursache ist unklar, doch der Schiffsversicherer hat eine Vermutung.

https://www.spiegel.de/ausland/ukraine- ... f3b373194d

W. T.
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon HPA » 3. März 2022, 17:37

steffen52 hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Geht das schon wieder los, das mit dem "Knäblein?" Wenn ein Admin bitte einmal diesen Falschschreiber HPA drauf hinweisen könnte, das wir hier ordentliche Userbezeichnungen verwenden. Danke.

Rainer Maria

Hast Du das noch nicht mit bekommen, sobald ein User nicht ihre Meinung teilt, werden die drei Spezialisten( was sie natürlich nur von sich glauben, mehr nicht) pampig. Das ist doch ein Zeichen und sagt alles
über sie aus. [sick] Über diese von sich eingenommenen ( Spezis) kann man nur lächeln und gut. Lasse Dich doch nicht verrückt machen, das wollen sie doch bloß.....
Gruß steffen52


Na verwechseln wir mal wieder actio und reactio? [ich auch]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 3. März 2022, 17:38

Ich empfehle sehr, sich diese Hinweise mal anzusehen. Danach hat man einen guten Überblick über die aktuellen militär. Aktionen.
Natürlich gibts auch Video-Beweise, wie russ. Panzer auf Wohngebäude feuern.

https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Ari@D187 » 3. März 2022, 17:40

augenzeuge hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Behauptung: "Die moderne Ukraine ist von Russland erschaffen worden"

"Die moderne Ukraine wurde vollständig von Russland geschaffen, genauer gesagt vom bolschewistischen, kommunistischen Russland", so der russische Präsident. Dieser Prozess habe unmittelbar nach der Revolution von 1917 begonnen, Lenin und seine Mitstreiter hätten das abgetrennt, was "geschichtlich gesehen russisches Land ist. Niemand fragte die Millionen von Menschen, die dort lebten, was sie davon hielten."



Putins Behauptung ist natürlich auch noch falsch. [flash]

AZ


Inwiefern?


Da ich dir zunächst geantwortet habe, würde ich mich über ein Danke freuen.
Und hier die Antwort auf die 2. Frage:

Die moderne Ukraine ist allerdings insofern nicht von Russland "erschaffen" worden, als dass bereits vor der Einnahme durch die Rote Armee 1920 für circa zwei Jahre ein eigenständiger ukrainischer Nationalstaat existierte, die Ukrainische Volksrepublik. Diese war Frucht ukrainischer Unabhängigkeitsbestrebungen im Russischen Kaiserreich, in das die Gebiete der heutigen Ukraine zum großen Teil bis zu dessen Zerfall 1917 eingegliedert waren. Auch die Gebiete, die bis 1918 zur Österreichisch-Ungarischen Monarchie gehört hatten, wurden unabhängig und vereinigten sich 1919 mit der Ukrainischen Volksrepublik.


Der Osteuropa-Experte Guido Hausmann erklärt, auch wenn nicht von Dauer, sei es "zentral, dass es am Ende des Ersten Weltkriegs diese Staatsbildung gegeben hat und diese nicht sozusagen von Russlands Gnaden gewesen ist".

Auch der Historiker Joachim von Puttkamer bescheinigt Putin ein völliges Verkennen der ukrainischen Unabhängigkeitsbestrebungen - bereits zu Zeiten des Kaiserreichs, aber auch später in der Sowjetunion. "Dass die Ukraine ein Kunstprodukt der Bolschewiki, also aus sowjetischer Zeit sei, ist mit Blick auf die lange ukrainische Nationalbewegung absurd", so Puttkamer, der den Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena innehat. Lenin habe auf eine ukrainische Nationalbewegung und Nationalsstaatsbildung reagiert - und sie nicht erst erschaffen.


AZ

Hier mal eine etwas differenziertere Betrachtung:
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Die beiden Staaten werden wohl keine Freunde mehr.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 3. März 2022, 17:41

Dieses Desaster ist wohl kein Zufall.

Wie ukrainische Freunde schreiben hat Putin und seine Propaganda wohl bezüglich des Zustands der russischen Armee die ganze Zeit der Öffentlichkeit Sand in die Augen gestreut.

https://www.stern.de/politik/ausland/ex ... 8HMfxNGtDE
HPA
 

Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon augenzeuge » 3. März 2022, 17:44

Die Geschichte Russlands und der (Groß-)Russen ließ er erst später im nordöstlichen Fürstentum Wladimir-Susdal beginnen


Ich erinnere mich. In diesen Orten war ich im Februar 1983. Sehr spannend, sehr kalt. -30 Grad. [wink]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Ari@D187 » 3. März 2022, 17:50

Also eine der beiden Verhandlungsparteien hat sich wohl nicht an den Dress-Code gehalten:
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