Die Lage in der Ukraine Teil 2

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Icke46 » 27. Februar 2022, 17:18

Das Problem ist, dass beide Seiten sich von einer Eskalationsstufe zur nächsten hangeln. Je höher die Eskalation geht, um so schwieriger wird es, den Krieg zu beenden.

Und da zur einer Beendigung des Krieges die berühmte „Gesichtswahrung“ gehört, ist die mit ziemlicher Sicherheit nur ohne Putin möglich. Daür braucht man dann, wenn der Name schon ins Spiel kommt,gerade keinen Stauffenberg, der eine Bombe platziert und sich dann absetzt, um eine wichtige Rolle in der (dann nicht zustande gekommenen) neuen Regierung zu übernehmen. Aber der Austausch Putins kann nur von innen heraus erfolgen, dazu braucht man nicht unbedingt eine Bombe. Er könnte auch krankheitsbedingt in eine Pflegeeinrichtung kommen, der gute EH hat das ja mit Ulbricht perfekt inszeniert, samt Morgenmantel und Pantoffeln.
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon pentium » 27. Februar 2022, 17:19

Mal weiter gedacht, Atombomben sind ja nicht alle gleich stark, was wäre wenn Putin eine Bombe, in etwa so wie die von Hiroshima/Nagasaki auf Kiew schmeißen würde? Die Stadt wäre platt und ich denke spätestens dann würde die Ukraine aufgeben. Wie würde dann der Westen reagieren? Mit Atombomben auf Moskau antworten?
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon augenzeuge » 27. Februar 2022, 17:22

pentium hat geschrieben:Mal weiter gedacht, Atombomben sind ja nicht alle gleich stark, was wäre wenn Putin eine Bombe, in etwa so wie die von Hiroshima/Nagasaki auf Kiew schmeißen würde?


Halte ich für undenkbar.

AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 27. Februar 2022, 17:23

Am Himmel wenig los....

AZ
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Dr. 213 » 27. Februar 2022, 17:25

Auch wenn Putin kurzfristig und überraschend abgesägt wird, wer soll das alles wieder einfangen was er losgetreten hat.
Russland wird auf Jahrzehnte in der Welt verhasst sein, die Idee das war nur Putin alleine, das glaube ich so nicht.
Dr. 213
 

Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon karnak » 27. Februar 2022, 17:25

Bahndamm 68 hat geschrieben:Eine vage Überschrift.
Was hat die Menschheit aus den vergangenen beiden Weltkriegen gelernt?
Aus meiner Sicht nicht viel!
Gleichen sich nicht die Bilder oder Biografien von Hitler und Putin?
Hitler nutzte die Unentschlossenheit und Zerstrittenheit der Weimarer Republik, verbunden mit einer großen Arbeitslosigkeit, mächtig aus.
Putin, aus der Macht seiner, noch vorhandenen jetzigen Stärke, sprich Finanzen.
Vergleichbar sind dabei nur die Zielvorgaben der beiden Despoten und dies ist die Vergrößerung und Verstärkung des Machtbereiches.

Schneller, höher, weiter, ein Begriff aus der Welt des Sports. Dies ist auch zutreffend für die Politik.

Einen Weltkrieg zu initiieren, das kann nicht nur eine Person ausführen.
Nein, dazu benötigt man „treue, sich ergebene Freunde“, im Straßenjargon „Schuhputzer“.

Und diese Schuhputzer hatte oder haben diese beiden Personen. Aus einem nach außen dargestelltem Friedensprozess wird ein, von langer und geheimer Hand, Krieg vorbereitet.
Haben verantwortliche Politiker etwas gelernt in den letzten vier Tagen?
Ja, es hat ein gewaltiges politisches Umdenken gegeben. Aus Angriffswaffen, wurde innerhalb kurzer Zeit Verteidigungswaffen.

Welch ein Irrsinn!

Ein Land (Ukraine), welches von einem anderen Land (Russland) angegriffen wird und Waffen benötigt, das muss und kann man doch nur als Verteidigungswaffen bezeichnen. Der Welt und insbesondere Deutschland müssen erst getötete Menschen in den Medien vor Augen gehalten werden. Damit all dies noch mächtig untermauert wird, gehören selbstverständlich auch weinende Kinderaugen dazu.

Das ist die Realität unserer Zeit.

Jetzt zur Überschrift.
Auch Hitler hatte Anfangserfolge. Auch hier musste der Welt die Augen geöffnet werden.
Die Alliierten hatten anfangs große Verluste zu verzeichnen. Sie haben nur ein Ziel vor Augen gehabt, dieses Regime des DEUTSCHEN REICHES zu stürzen und zu vernichten. Sie, die Alliierten, haben unzähligen Menschen großes Leid und Opfer abverlangt, auf beiden Seiten.
Sie haben aber auch unzähligen Menschen das Leben gerettet. Zu diesen unzähligen Menschen zähle ich mich mit hinzu.

Die Geschichte, sprich Hitler hat doch eins gelehrt, dass Despoten nur mit gleicher Härte bekämpft werden kann.
Den Krieg hat Putin begonnen, jetzt ist die Freie Welt aufgefordert, mit einem Überraschungseffekt auf Putin zu antworten.

Der westlichen Welt, sind die Abschussrampen bekannt, der westlichen Welt sind die Produktionsstätten bekannt, es sind auch damit die Fahrwege bestens bekannt.
Das bedeutet aber auch, dass diese kriegerischen Auseinandersetzungen sich nicht nur auf Russland beziehen, nein auch Europa, Asien und auch Amerika wären betroffen.
Einzig und allein wäre der Sieger, die Demokratie und die Freie Welt.

Eindrucksvoll die heutige Bundestagsdebatte und was macht Putin?

Er aktiviert seine Atomstreitkräfte.
Wie lang möchte die Freie Welt noch warten?

VÖLKER HÖRT UND SEHT DIE SIGNALE.

Unser bereits verstorbener und angesehener User Jago hatte in seiner Signatur stehen:
Lieber Tod als Rot“, auf die Farbe habe ich bewusst verzichtet. Dies ist für mich auch zutreffend.

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Bahndamm 68 » 27. Februar 2022, 17:27

augenzeuge hat geschrieben:
Was hat die Menschheit aus den vergangenen beiden Weltkriegen gelernt?

Der Menschheit ist das alles sehr bewusst, wie man unschwer erkennt. Real betrachtet ist es nur eine Handvoll alter Männer, die krank sind.
AZ

Die Menschen, die sich um die Siegessäule (Das Monument soll an die Siege Deutschlands gegen Dänemark, Österreich und Frankreich zwischen 1864 und 1871 erinnern.) versammelt haben, ich finde es gut, können einen Anstoß der Politik geben.
Die Politik kann nur von recht wenige Personen ändert werden und die haben ein recht langsames Köpfchen.
Heute war es ein Protest gegen Putin, was ihm aber nicht weiter beeindruckt haben kann. Er lebt in einer anderen Welt.
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Olaf Sch. » 27. Februar 2022, 17:30

Sobald Putin Massevernichtungswaffen einsetzt, war es das. Das ist die letzte rote Linie. Dann wird er wie Hitler allein im Bunker sterben.
Olaf Sch.
 

Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon augenzeuge » 27. Februar 2022, 17:31

AkkuGK1 hat geschrieben:Sobald Putin Massevernichtungswaffen einsetzt, war es das. Das ist die letzte rote Linie. Dann wird er wie Hitler allein im Bunker sterben.


Bleibt noch auf den zu hoffen, der den Befehl nicht ausführt.

AZ
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Bahndamm 68 » 27. Februar 2022, 17:32

karnak hat geschrieben:
Bahndamm 68 hat geschrieben:
VÖLKER HÖRT UND SEHT DIE SIGNALE.
Bahndamm 68


Furchtbar Dein klassenkämpferischer Nazimist.

Mir ist nicht bekannt, dass der Spruch Völker…. von den Nazis stammt.
Oder bist du eventuell auch ein Schuhputzer gewesen?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Icke46 » 27. Februar 2022, 17:32

Dr. 213 hat geschrieben:

(….)

die Idee das war nur Putin alleine, das glaube ich so nicht.


Das ist aber, wenn man die Historie betrachtet, eine allgemeine Erscheinung in der Geschichtsschreibung: Am III. Reich und dem 2. Weltkrieg war Adolf schuld, nun gut, der Joseph, der Hermann und der Heinrich haben geholfen, alle anderen waren schuldlos. In der Sowjetunion waren es dann Stalin, gerade noch unterstützt von Berija und sechs bis sieben anderen, die das ganze Volk unterdrückt haben.

Ich staune immer wieder, was für Übermenschen in der Führung der Staaten sind.
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon pentium » 27. Februar 2022, 17:39

Bahndamm 68 hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:
Bahndamm 68 hat geschrieben:
VÖLKER HÖRT UND SEHT DIE SIGNALE.
Bahndamm 68


Furchtbar Dein klassenkämpferischer Nazimist.

Mir ist nicht bekannt, dass der Spruch Völker…. von den Nazis stammt.
Oder bist du eventuell auch ein Schuhputzer gewesen?


Ich vermute mal der @Karnak meint mehr:
„Lieber tot als rot“ (im Englischen „Better dead than red“) war ein antikommunistisches Schlagwort in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges sowie in den USA und anderen Ländern während des Kalten Krieges. Im Radio Werwolf, wo Adolf Hitlers Propagandaminister Joseph Goebbels mehrere Durchhalteparolen verbreiten ließ, soll das Schlagwort erstmals öffentlich verwendet worden sein.[1] Damit sollten die deutschen Soldaten und Zivilisten motiviert werden, die Rote Armee bis zum eigenen Tode zu bekämpfen.

Der Spruch geht ursprünglich auf ein Wort im apokryphen Buch Jesus Sirach (Sir 10,10 EU) zurück, wo es „Heute König, morgen tot“ heißt.[2] In spätmittelalterlichen Leichenpredigten, wenn der Tote plötzlich und früh verschieden war, wurde daraus „Heute rot, morgen tot“, wobei „rot“ als Farbe des blühenden Lebens (rote Wangen) verstanden wurde.[3] Noch Wilhelm Hauff bezieht sich darauf in seinem 1824 entstandenen „Reiters Morgenlied“ mit dem Vers „Morgenrot, leuchtest mir frühen Tod“. Nachdem im 19. Jahrhundert Rot zur Symbolfarbe der sozialistischen Arbeiterbewegung geworden war, wurde die ursprüngliche theologische Bedeutung im Sinne eines „Memento mori“ zu einer politischen Kampfparole umgedeutet und umformuliert.

Im Zuge der Wiederaufrüstungsdebatten in Deutschland wurde die Parole in den Slogan „Lieber rot als tot“ umgewandelt.[4][5]
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon Ari@D187 » 27. Februar 2022, 17:44

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Mal weiter gedacht, Atombomben sind ja nicht alle gleich stark, was wäre wenn Putin eine Bombe, in etwa so wie die von Hiroshima/Nagasaki auf Kiew schmeißen würde?


Halte ich für undenkbar.

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Ging mir vor einer Woche auch noch so. Mittlerweile glaube ich, dass der Mann im Kreml nicht mehr ganz bei Sinnen ist. Man wird sehen, ob es sich auszahlt, ihn nun immer weiter in die Enge zu drängen.

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon augenzeuge » 27. Februar 2022, 17:45

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Mal weiter gedacht, Atombomben sind ja nicht alle gleich stark, was wäre wenn Putin eine Bombe, in etwa so wie die von Hiroshima/Nagasaki auf Kiew schmeißen würde?


Halte ich für undenkbar.

AZ

Ging mir vor einer Woche auch noch so. Mittlerweile glaube ich, dass der Mann im Kreml nicht mehr ganz bei Sinnen ist. Man wird sehen, ob es sich auszahlt, ihn nun immer weiter in die Enge zu drängen.

Ari


Eben gelesen:
Militär-Experten des Friedensforschungsinstituts Sipri in Stockholm halten es immerhin für denkbar, dass Putin zum Beispiel eine kleinere, taktische Atombombe über dem Meer zünden könnte, die zwar größere Gebiete verseucht, aber keine Menschen tötet.

Das Ziel: Panik und Schrecken im Westen auszulösen.
Ex-Verteidigungsstaatssekretär Thomas Silberhorn (53, CSU) sieht darin vor allem ein Zeichen, dass es für den Kreml-Chef eng wird.

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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon karnak » 27. Februar 2022, 17:46

Bahndamm 68 hat geschrieben:Mir ist nicht bekannt, dass der Spruch Völker…. von den Nazis stammt.
Oder bist du eventuell auch ein Schuhputzer gewesen?

[grin] Zumindest kannte ich Deinen " angesehenen User Jago"
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon augenzeuge » 27. Februar 2022, 17:50

karnak hat geschrieben:
Bahndamm 68 hat geschrieben:Mir ist nicht bekannt, dass der Spruch Völker…. von den Nazis stammt.
Oder bist du eventuell auch ein Schuhputzer gewesen?

[grin] Zumindest kannte ich Deinen " angesehenen User Jago"


Der im Bierglas saß?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 27. Februar 2022, 17:53

Ich befürchte jetzt hilft nur noch ein Putsch in Moskau, der Putin ist verrückt geworden.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 27. Februar 2022, 17:56

In der russischen Geschichte sind Herrscher häufiger mal durch ihre direkt Umgebung zu Fall gekommen.

Peter III.
Paul I.
Malenkow (er durfte immerhin Kraftwerksdirektor bleiben)
Chruschtschow
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Re: Ukraine-Krieg – der Beginn des 3. Weltkrieges?

Beitragvon steffen52 » 27. Februar 2022, 18:06

Ari@D187 hat geschrieben:Ging mir vor einer Woche auch noch so. Mittlerweile glaube ich, dass der Mann im Kreml nicht mehr ganz bei Sinnen ist. Man wird sehen, ob es sich auszahlt, ihn nun immer weiter in die Enge zu drängen.

Ari

Ari, das schlimme an der ganzen Sache ist treibt man Leute die nicht ganz bei Sinnen sind in die Enge, kann man nicht vor raussehen wie sie handeln. Man kann nur hoffen das ein Wandel bei seinen Offizieren und Soldaten
eintritt. Den dieser Irre spielt mit Massen von Menschenleben.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 27. Februar 2022, 18:30

Eigentlich braucht nur einer seine Leitungen nach außen abklemmen, die Tür zu seinem Bunker abschließen in dem der seit 2 Jahren sitzt und den dazugehörigen Schlüssel in den nächstbesten Gully schmeissen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 27. Februar 2022, 18:34

karnak hat geschrieben:Ich befürchte jetzt hilft nur noch ein Putsch in Moskau, der Putin ist verrückt geworden.


Vor 35 Jahren hättest du aber noch ganz anders geredet, Herr Hauptmann. [mundzu]

So nun mal zum Thema und ich werde mir jetzt nicht den ganzen Thread antun, sondern einfach mal meine Meinung schreiben.

Das Putin der Zustand in der Ukraine schon lange ein Dorn im Auge war, ist bekannt und muss nicht weiter erörtert werden. Was ihn
nun dazu gebracht hat plötzlich Nägel mit Köpfen zu machen entzieht sich auch meiner Kenntnis, aber es muss irgendetwas gravierendes
passiert sein, von dem wir nichts wissen. Also davon gehe ich mal aus, denn sonst hätte der Karnak recht und Putin wäre verrückt geworden.
Für verrückt halte ich ihn aber nach wie vor nicht, also wie schon geschrieben, rätsle ich noch, was da im Hintergrund in Russland gelaufen ist?

Wie wird dieser Krieg ausgehen?

Nun ich ich halte es da mit einer Meinung die ich heute gehört habe. Russland ist wirtschaftlich ein Zwerg, aber militärisch ein Gigant. Die alten
Sowjetzeiten mit halb verhungerten Muschiks in Unform sind längst vorbei, die Armee gut ausgerüstet und hoch motiviert. Sie werden also die
Ukraine in die Knie zwingen. Die Frage ist nur wann? Denn die Ukrainer kämpfen für ihre Heimat und haben zumindest teilweise sehr gute westliche
Waffensysteme, die denn Russen sehr zu schaffen machen werden. Auf die momentanen Meldung über so und so viele Tote auf beiden Seiten, gebe
ich keinen Pfifferling, das kann man erst danach wirklich sagen.

Wird der Russe Polen und das Baltikum angreifen?

Ich bin der festen Überzeugung, dass dies nicht geschehen wird, es sei denn der Hauptmann hat recht. Nur so verrückt ist Putin nun auch wieder nicht,
denn die gesamte Nato ist nun mal immer noch stärker als alle russischen Divisionen zusammen und das weiß Putin ganz genau.

Gruß in die Runde

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 27. Februar 2022, 18:47

Lt. NTV Interview mit Dr. Weber sind die USA weiterhin auf DEFCON 5. Und die Russen, abgsehen von der Aktion in der Ukraine wohl auch. Wollen wir es mal hoffen...
DEFCON ist der Verteidigungszustand der USA: 5.. alles tiefenentspannt, die Tauben sitzen auf den Waffen und turteln. Bei Zustand 1 nicht mehr.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 27. Februar 2022, 18:48

Die alten Sowjetzeiten mit halb verhungerten Muschiks in Unform sind längst vorbei, die Armee gut ausgerüstet und hoch motiviert. Sie werden also die
Ukraine in die Knie zwingen. Die Frage ist nur wann? Denn die Ukrainer kämpfen für ihre Heimat und haben zumindest teilweise sehr gute westliche


Die vorliegenden Tatsachen (abgesehen vom letzterem) sprechen eine ganz andere Sprache.

Die Russen haben nicht ein einziges Kriegsziel erreicht. Die Motivation ist im Keller.

Schon allein, dass man da plötzlich ohne Bedingungendas Gespräch sucht, sollte einem zu denken geben.

Vor ein paar Tagen nur wenn die Ukraine bedingungslos kapituliert.

Damit ist nun Essig.

Die Javelins und ihre Bediener haben ganze Arbeit geleistet
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 27. Februar 2022, 18:49

35 Jahre ist nun mal eine lange Zeit. [hallo] Und ich habe keine Ahnung ob die Russen für den Atomknopf eine Regelung wie die Amis für ihren Oberkommandierenden haben wenn er nicht mehr richtig tickt. Jedenfalls haben die Generalitäten bei seiner Befehlsausgabe schon etwas komisch geguckt schien es mir.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 27. Februar 2022, 18:52

HPA hat geschrieben:
Die alten Sowjetzeiten mit halb verhungerten Muschiks in Unform sind längst vorbei, die Armee gut ausgerüstet und hoch motiviert. Sie werden also die
Ukraine in die Knie zwingen. Die Frage ist nur wann? Denn die Ukrainer kämpfen für ihre Heimat und haben zumindest teilweise sehr gute westliche


Die vorliegenden Tatsachen (abgesehen vom letzterem) sprechen eine ganz andere Sprache.

Die Russen haben nicht ein einziges Kriegsziel erreicht. Die Motivation ist im Keller.

Schon allein, dass man da plötzlich ohne Bedingungendas Gespräch sucht, sollte einem zu denken geben.

Vor ein paar Tagen nur wenn die Ukraine bedingungslos kapituliert.

Damit ist nun Essig.

Die Javelins und ihre Bediener haben ganze Arbeit geleistet


Ich glaube das dieses Gesprächsangebot wieder nur eine Finte von Putin ist, HPA. Du kennst doch die Russen, ne?

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 27. Februar 2022, 18:54

karnak hat geschrieben:35 Jahre ist nun mal eine lange Zeit. [hallo] Und ich habe keine Ahnung ob die Russen für den Atomknopf eine Regelung wie die Amis für ihren Oberkommandierenden haben wenn er nicht mehr richtig tickt. Jedenfalls haben die Generalitäten bei seiner Befehlsausgabe schon etwas komisch geguckt schien es mir.


Den roten Knopf wird Putin nicht drücken, oder nicht drücken können, denn auch bei den Russen gibt es "weiße Ritter" in hohen Positionen, die so was verhindern würden. Da bin ich mir ziemlich sicher. [hallo]

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 27. Februar 2022, 18:57

Wenn es wirklich stimmt dass die Russen in der Ukraine nicht so richtig vorankommen sollte das eher nicht an der Stärke der ukrainischen Armee liegen, eher an einem Anzeichen, dass ihm das Militär die Gefolgschaft verwehrt. Nicht mal so sehr der einfache Soldat, eher die Offiziere und dann wird es schnell eng für ihn.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 27. Februar 2022, 19:00

Die Ukraine hat offenbar Friedensverhandlungen mit Russland zugestimmt.

Eine russische und eine ukrainische Delegation würden sich an der ukrainisch-belarussischen Grenze treffen, teilte das Büro des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Sonntag mit. Es gebe keine Bedingungen.

Später sagte Selenskyj, dass er nicht an einen positiven Ausgang der Gespräche glaube. „Aber sie sollen es versuchen, damit kein Bürger der Ukraine daran zweifelt, dass ich als Präsident versucht habe, den Krieg zu beenden, als es noch eine Chance gab – auch wenn sie noch so klein war“, sagte er in einer Videoansprache.


Wenn nur eine Kapitulation von den Russen akzeptiert wird, dann ist es sinnlos.


Viele Militärs im Westen sind eigentlich überrascht. Einige hatten mit dem Fall von Kiew am 2. Tag gerechnet. Die Ukrainer wurden ebenfalls klar unterschätzt.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 27. Februar 2022, 19:01

Ich glaube das dieses Gesprächsangebot wieder nur eine Finte von Putin ist, HPA. Du kennst doch die Russen, ne?



ich glaube da an keine Finte.

Der Blitzkrieg ist abgeblasen. Putin und seine Militärs haben die Motivation der ukrainischen Armee und des ukrainischen Volkes katastrophal unterschätzt.
Weitere Hilfe ist bereits unterwegs.

Und wenn der westen wie angekündigt Russland den Zugriff auf seine Dollarreserven sperrt hat er ein massives Problem.

Er will ja jetzt auch alle westlichen Inevstitionen im Land "verstaatlichen" [flash]
Zuletzt geändert von HPA am 27. Februar 2022, 19:11, insgesamt 1-mal geändert.
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 27. Februar 2022, 19:07

karnak hat geschrieben:Wenn es wirklich stimmt dass die Russen in der Ukraine nicht so richtig vorankommen sollte das eher nicht an der Stärke der ukrainischen Armee liegen, eher an einem Anzeichen, dass ihm das Militär die Gefolgschaft verwehrt. Nicht mal so sehr der einfache Soldat, eher die Offiziere und dann wird es schnell eng für ihn.


Kann schon sein Karnak, andererseits ist die Ukraine ja nun schon nicht gerade klein, also ich will sagen flächenmäßig musst du das erst mal "hinbekommen". Hinzu kommt der Widerstand eben in der Fläche, und wie HPA schon erwähnt hat,
kann es durchaus sein, dass die Russen nach den ersten Bekanntschaften mit den Javelin nun sehr vorsichtig zu Werke gehen, was natürlich alles ausbremst und verlangsamt.

Zurück zu den Offizieren. Wenn ich richtig informiert bin, hat das aktuelle Offizierskorps der russischen Truppen im Schnitt 60 % Kampferfahrung, bei der Luftwaffe wohl sogar 90 %. Ob die meutern? ich weiß es nicht.

Sparta


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