Die Lage in der Ukraine Teil 2

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 27. Januar 2022, 11:21

Beethoven,

du ergehst dich ständig nur in deinen geopolitischen Strategiespielchen und Kriegsrhetorik.
Dass der NATO Mitgliedschaft eines Beitrittskandidaten weitreichende innenpolitische Entscheidungen und Entwicklungen voraus gehen die zu konkret definierten Standards führen müssen bevor überhaupt von Seiten der NATO zu Beitrittsverhandlungen eingeladen wird scheinst du nicht zu wissen.
Ich erinnere da nur mal an den Namensstreit zwischen Griechenland und Nord Mazedonien der den Beitritt wegen einem griechischen Veto Nord Mazedoniens verzögerte.
Ich wiederhohle mich auch hier zum x ten mal . Die Ukraine ist von einer Beitrittsfähigkeit zur NATO weit entfernt, aber das russische Agieren treibt die Ukraine regelrecht in die Arme der NATO.
Das Aufstellen von Raketen in den östlichen NATO Staaten kann man ja durchaus hinterfragen und im Zweifel kritisieren , nur , der NATO daraus zu unterstellen sie wäre in Gänze ein aggressiver Verbund gegen Russland ist Quatsch und dient dem Kreml lediglich dazu sich funktionierende Demokratien die einen Einfluss auf innerrussische Entwicklungen nehmen könnten vom Hals zu halten.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Olaf Sch. » 27. Januar 2022, 13:33

Die Militärausgaben NATO mit Russland zu vergleichen passt schon deshalb nicht, weil 135.000.000 Einwohner zu? Und deine Kriegsindustrieumstellung passt nicht in die Neuzeit. Weil Russland ist vor allem für seine Mikroelektronik berühmt. [laugh]
Olaf Sch.
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 27. Januar 2022, 14:08

Militärausgaben / Rüstungsausgaben / Kriegsgefahr 2022: Deutschland, NATO, Russland, China - Ein Vergleich

https://www.mitwelt.org/militaerausgabe ... -vergleich

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Beethoven » 27. Januar 2022, 16:55

Kumpel hat geschrieben:Beethoven,

du ergehst dich ständig nur in deinen geopolitischen Strategiespielchen und Kriegsrhetorik.
Dass der NATO Mitgliedschaft eines Beitrittskandidaten weitreichende innenpolitische Entscheidungen und Entwicklungen voraus gehen die zu konkret definierten Standards führen müssen bevor überhaupt von Seiten der NATO zu Beitrittsverhandlungen eingeladen wird scheinst du nicht zu wissen.
Ich erinnere da nur mal an den Namensstreit zwischen Griechenland und Nord Mazedonien der den Beitritt wegen einem griechischen Veto Nord Mazedoniens verzögerte.
Ich wiederhohle mich auch hier zum x ten mal . Die Ukraine ist von einer Beitrittsfähigkeit zur NATO weit entfernt, aber das russische Agieren treibt die Ukraine regelrecht in die Arme der NATO.
Das Aufstellen von Raketen in den östlichen NATO Staaten kann man ja durchaus hinterfragen und im Zweifel kritisieren , nur , der NATO daraus zu unterstellen sie wäre in Gänze ein aggressiver Verbund gegen Russland ist Quatsch und dient dem Kreml lediglich dazu sich funktionierende Demokratien die einen Einfluss auf innerrussische Entwicklungen nehmen könnten vom Hals zu halten.


Oh je, Du trägst Eulen nach Athen, lieber Kumpel. Das weiß ich (wir) doch alles.

Haben die NATO-Staaten es nötig, z.B. Albanien in die NATO zu integrieren?

Jedes dieser, ich nenne sie mal "Schwellenländer", ist rein ökonomisch eine Belastung für die Staaten der NATO. Nicht umsonst zahlt die EU (die natürlich nicht identisch mit der NATO ist) Unsummen
damit diese Staaten auch nur annähernd an das Niveau Westeuropas heran geführt werden können. Von Korruption und Menschenrechten möchte ich gar nicht sprechen. Sie sind eigentlich eher ein Klotz am Bein der NATO, wenn diese nicht ein bestimmtes Ziel hätte. Ich glaube das Ziel zu kennen.

Welches Ziel siehst Du darin, dass die NATO solche Staaten unter ihre Fittiche nimmt.

Erzähl mir aber bitte nicht, dass die Staaten der NATO wollen, dass es allen Menschen dieser "Schwellenstaaten" gut geht. Die NATO ist nämlich kein Ponnyhof.
Und natürlich ist, so sehe ich das, die Geostrategie, der entscheidende Faktor.

Also bitte, "Butter bei de Fische". Aus welchem Grunde werden diese Staaten, die gute "Sprungbretter" gegen Russland sein können, durch die NATO-Staaten aufgenommen?

Freundlichst
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 28. Januar 2022, 12:29

Die größte Wahrscheinlichkeit besteht IMHO darin, dass Putin mit der abtrünnigen Donbass-Region das gleiche macht wie mit der Krim ...
i.e. dort eine "Volksabstimmung" durchführen lässt, ob die Region sich Russland anschliessen soll und die Region dann (bei dem zu erwartenden positiven Ergebnis) einfach annektiert.

Dann hat er wohl alles was er will ... nicht nur den Schwarzmeerhafen, sondern auch die Industrieregion/Waffenschmiede der Ukraine

OK, fast alles was er will ... die Landbrücke zur Krim hätte er weiterhin nicht ... da wäre dann wohl nur die Brücke die er am Ostende der Krim bauen lässt (oder vielleicht schon fertiggestellt hat?)
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Danny_1000 » 28. Januar 2022, 13:48

pentium hat geschrieben:Die größte Wahrscheinlichkeit besteht IMHO darin, dass Putin mit der abtrünnigen Donbass-Region das gleiche macht wie mit der Krim ...
...

…könnte ich mir vorstellen, wenn die ukrainische Armee versucht, das Gebiet militärisch zurück zu erobern und auf Minsk „scheißt“. Und das wäre dann wirklich Krieg. Alles bisherige ist nur Kriegsgeschrei.

pentium hat geschrieben:OK, fast alles was er will ... die Landbrücke zur Krim hätte er weiterhin nicht ... da wäre dann wohl nur die Brücke die er am Ostende der Krim bauen lässt (oder vielleicht schon fertiggestellt hat?)

..gibt es doch schon !
https://de.wikipedia.org/wiki/Krim-Br%C3%BCcke
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 28. Januar 2022, 13:58

Ich denke, was er auch noch will, ist eine Landverbindung nach Moldau (die Namensähnlichkeit mit Moskau ist nicht zufällig).

Das ließe sich am einfachsten über einen Korridor erreichen, der durch die nördliche Schwarzmeerküste gebildet wird. Damit wäre nebenbei das Problem der Landbrücke zur Krim gelöst, und Moldau erhielte Zugang zum Schwarzmeer. Den erhielte dann auch die Republik Donbass durch die Hafenstadt Mariupol.

[Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich befürworte das nicht.]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Werner Thal » 29. Januar 2022, 09:30

R.jpg


Aus: Funke-Medien-Gruppe v. Sa, 29. Januar 2022

W. T.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Werner Thal
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 29. Januar 2022, 11:36

Das Bild ist nah an der Realität. Wir haben einen Kanzler, aber das Gefühl, wir haben keinen. [shocked]

Das wird noch lustig:

Boris Johnson plant Reise in die Krisen-Region
Angesichts der angespannten Lage zwischen Russland und der Ukraine will der britische Premier Boris Johnson Regierungskreisen zufolge in den kommenden Tagen in die Region reisen. Johnson soll von Außenministerin Liz Truss begleitet werden, hieß es am Freitagabend. Ein genaues Reiseziel wurde nicht genannt.

Außerdem will Johnson mit Präsident Putin telefonieren. Der Premier sei entschlossen, die diplomatischen Bemühungen zu beschleunigen und auf Abschreckung zu setzen, "um ein Blutvergießen in Europa zu vermeiden", sagte eine Downing-Street-Sprecherin.

Johnson werde Russland dazu drängen, sich zurückzuziehen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Außerdem soll es Regierungskreisen zufolge von britischer Seite weitere Sanktionen gegen Russland geben.


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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 7. Februar 2022, 11:09

Interessant ,was der Vorsitzende der Allrussischen Offiziersversammlung , Generaloberst a.D,. Leonid Ivashov zu diesem Konlikt zu sagen hat



http://ooc.su/news/obrashhenie_obshhero ... 2-01-31-79

Übersetzung:



„Appell der Allrussischen Offiziersversammlung an den Präsidenten und die Bürger der Russischen Föderation"

Heute lebt die Menschheit in Erwartung eines Krieges. Ein Krieg bedeutet unweigerlich den Verlust von Menschenleben, Zerstörung, Leiden der großen Masse der Menschen, Zerstörung ihrer Lebensweise und Störung der Lebensgrundlagen von Nationen und Völkern. Ein großer Krieg ist eine große Tragödie, ein schweres Verbrechen. Zufälligerweise befindet sich Russland im Zentrum dieser drohenden Katastrophe. Und das vielleicht zum ersten Mal in seiner Geschichte.
Zuvor hatte Russland (die Sowjetunion) einen erzwungenen (gerechten) Krieg geführt, und zwar in der Regel dann, wenn es keinen anderen Ausweg gab, wenn die vitalen Interessen des Staates und der Gesellschaft bedroht waren.
Und was bedroht heute die Existenz Russlands selbst, und gibt es solche Bedrohungen? Man kann argumentieren, dass die Bedrohungen tatsächlich vorhanden sind – das Land steht kurz davor, seine Geschichte zu beenden. In allen lebenswichtigen Bereichen, auch in der Demografie, ist ein stetiger Rückgang zu verzeichnen, und der Bevölkerungsschwund bricht alle Rekorde. Und die Verschlechterung ist systemischer Natur, und in jedem komplexen System kann der Zusammenbruch eines Elements zum Zusammenbruch des gesamten Systems führen.
Und dies ist unserer Meinung nach die größte Bedrohung für die Russische Föderation. Es handelt sich jedoch um eine innere Bedrohung, die vom Staatsmodell, der Qualität der Macht und dem Zustand der Gesellschaft ausgeht. Und die Gründe für ihre Entstehung sind intern: das unbrauchbare Staatsmodell, die völlige Inkompetenz und Unprofessionalität des Macht- und Verwaltungssystems, die Passivität und Desorganisation der Gesellschaft. In einem solchen Zustand wird ein Land nicht lange überleben.
Was die Bedrohungen von außen angeht, so sind sie durchaus vorhanden. Nach unserer Experteneinschätzung sind sie jedoch derzeit nicht kritisch und gefährden nicht unmittelbar die Existenz der russischen Staatlichkeit und ihrer vitalen Interessen. Im Großen und Ganzen ist die strategische Stabilität gewahrt, die Kernwaffen sind unter zuverlässiger Kontrolle, die NATO-Streitkräfte werden nicht aufgestockt, und es gibt keine bedrohlichen Aktivitäten.
Daher ist die Situation um die Ukraine in erster Linie künstlich und dient einigen internen Kräften, einschließlich der Russischen Föderation, zum eigenen Vorteil. Infolge des Zusammenbruchs der UdSSR, an dem Russland (Jelzin) maßgeblich beteiligt war, wurde die Ukraine ein unabhängiger Staat, Mitglied der UNO und hat gemäß Artikel 51 der UN-Charta das Recht auf individuelle und kollektive Verteidigung.
Die russische Führung hat die Ergebnisse des Referendums über die Unabhängigkeit der DNR und der LNR noch immer nicht anerkannt, während sie auf offizieller Ebene, auch während des Minsker Verhandlungsprozesses, immer wieder betont hat, dass deren Gebiete und Bevölkerung zur Ukraine gehören.
Es gab auch wiederholt Erklärungen auf hoher Ebene über den Wunsch, normale Beziehungen zu Kiew aufrechtzuerhalten, ohne die DVR und die LPR als besondere Beziehungen herauszustellen.
Die Frage des Völkermords seitens Kiews in den südöstlichen Regionen wurde weder bei der UN noch bei der OSZE angesprochen. Damit die Ukraine ein freundlicher Nachbar Russlands bleibt, hätte ihr natürlich die Attraktivität des russischen Staatsmodells und Regierungssystems vor Augen geführt werden müssen.
Die Russische Föderation hat dies jedoch nicht getan, ihr Entwicklungsmodell und ihr außenpolitischer Mechanismus der internationalen Zusammenarbeit haben fast alle ihre Nachbarn verprellt, und nicht nur das.
Die Übernahme der Krim und Sewastopols durch Russland und die Tatsache, dass die internationale Gemeinschaft diese Gebiete nicht als russisch anerkennt (und daher die große Mehrheit der Staaten der Welt sie immer noch als zur Ukraine gehörig betrachtet), zeigt deutlich das Scheitern der russischen Außenpolitik und die Unattraktivität der russischen Innenpolitik.
Der Versuch, die Menschen durch Ultimaten und Gewaltandrohungen dazu zu bringen, die Russische Föderation und ihre Führung zu „lieben“, ist sinnlos und äußerst gefährlich.
Die Anwendung militärischer Gewalt gegen die Ukraine würde erstens die Existenz Russlands selbst als Staat in Frage stellen und zweitens Russen und Ukrainer für immer zu Todfeinden machen. Drittens werden auf der einen wie auf der anderen Seite Tausende (Zehntausende) junger, gesunder Menschen getötet, was sich mit Sicherheit auf die künftige demographische Situation in unseren aussterbenden Ländern auswirken wird. Wenn dies geschieht, werden die russischen Truppen auf dem Schlachtfeld nicht nur ukrainischen Soldaten gegenüberstehen, unter denen sich viele russische Nachkommen befinden, sondern auch Soldaten und Ausrüstung vieler NATO-Länder, und die Mitgliedsstaaten der Allianz werden gezwungen sein, Russland den Krieg zu erklären.
Der türkische Staatspräsident Erdogan hat deutlich gemacht, auf welcher Seite die Türkei kämpfen wird. Und wir können davon ausgehen, dass die beiden türkischen Teilstreitkräfte und die Marine den Befehl erhalten werden, die Krim und Sewastopol zu „befreien“ und möglicherweise in den Kaukasus einzumarschieren.
Darüber hinaus würde Russland eindeutig als Bedrohung für den Frieden und die internationale Sicherheit eingestuft, mit schwersten Sanktionen belegt, aus der internationalen Gemeinschaft ausgestoßen und wahrscheinlich seines Status als unabhängiger Staat beraubt werden.
Der Präsident, die Regierung und das Verteidigungsministerium können solche Konsequenzen nicht übersehen, sie sind nicht so dumm.
Es stellt sich die Frage: Was ist der eigentliche Zweck der Provokation von Spannungen am Rande eines Krieges und der möglichen Entfesselung von Feindseligkeiten großen Ausmaßes? Dass es dazu kommen wird, zeigt die Zahl und Zusammensetzung der von den Parteien aufgestellten Streitkräfte – mindestens hunderttausend Soldaten auf jeder Seite. Unter Entblößung seiner östlichen Grenzen verlegt Russland seine Truppen an die Grenzen der Ukraine.
Wir sind der Meinung, dass die Führung des Landes, die erkannt hat, dass sie nicht in der Lage ist, das Land aus der Systemkrise zu führen, und dass dies zu einem Volksaufstand und einem Machtwechsel im Land führen könnte, mit Unterstützung der Oligarchie, der korrupten Beamtenschaft, der gefeierten Medien und der Sicherheitsdienste beschlossen hat, eine politische Richtung für die endgültige Zerstörung der russischen Staatlichkeit und die Vernichtung der einheimischen Bevölkerung des Landes einzuschlagen.
Und der Krieg ist das Mittel zur Lösung dieses Problems, um ihre anti-nationale Macht noch eine Weile aufrechtzuerhalten und den dem Volk geraubten Reichtum zu bewahren. Wir können keine andere Erklärung annehmen.
Wir fordern den Präsidenten der Russischen Föderation, wir Offiziere Russlands, auf, seine verbrecherische Politik der Provokation eines Krieges, in dem die Russische Föderation allein gegen die vereinigten Kräfte des Westens stehen würde, aufzugeben, die Voraussetzungen für die praktische Umsetzung von Artikel 3 der Verfassung der Russischen Föderation zu schaffen und zurückzutreten.
Wir wenden uns an alle Reservisten und pensionierten Militärangehörigen, an alle Bürger Russlands mit der Empfehlung, wachsam zu sein, sich zu organisieren, die Forderungen des Rates der Allrussischen Offiziersversammlung zu unterstützen, sich aktiv der Propaganda und der Entfesselung des Krieges zu widersetzen, den internen zivilen Konflikt nicht mit dem Einsatz von militärischer Gewalt zuzulassen.

Vorsitzender der Allrussischen Offiziersversammlung Generaloberst Iwashow L.G.“
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Olaf Sch. » 7. Februar 2022, 11:52

Dem kann ich mich nur umfänglich anschließen und der Mann spricht mir aus der Seele. Wenn ich den Scheiß von Russophobie oder Russenhass höre oder lese, das ist Zersetzung. Es ist Putin und seine Schergen die die Kriegstreiber sind.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Ari@D187 » 7. Februar 2022, 21:23

[shocked]
Baerbock in Kiew
„Wir sind bereit, für die Sicherheit der Ukraine einen hohen wirtschaftlichen Preis zu zahlen“

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Gerd Böhmer » 7. Februar 2022, 21:29

AkkuGK1 hat geschrieben:Dem kann ich mich nur umfänglich anschließen und der Mann spricht mir aus der Seele. Wenn ich den Scheiß von Russophobie oder Russenhass höre oder lese, das ist Zersetzung. Es ist Putin und seine Schergen die die Kriegstreiber sind.


Nabend,

Nimms mir nicht übel, aber die USA und die NATO sind da keinen Deut besser (!) Auch ich bin nicht gerade ein Fan von Putin ...

... wenn selbst US-GI die Rolle der USA und der NATO in der Welt kritisch sehen, nunja.
MfG Gerd Böhmer,
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Danny_1000 » 8. Februar 2022, 05:51

Ari@D187 hat geschrieben:[shocked]
Baerbock in Kiew
„Wir sind bereit, für die Sicherheit der Ukraine einen hohen wirtschaftlichen Preis zu zahlen“

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Ari


Hoffentlich sind sich die politischen Akteure der vollen Tragweite ihrer Worte und ihres Tuns bewusst.
Um mal Marietta Slomka zu zitieren: "Für Kiew frieren ?", wenn der Stratege im Kreml uns den Gashahn abdreht ? Da hört vermutlich unsere Freundschaft auf.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 8. Februar 2022, 07:30

Na dann haben sich die Investitionen der Russen in deutsche Gasspeicher doch mal richtig gelohnt.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon ratata » 8. Februar 2022, 08:12

Um mal Marietta Slomka zu zitieren: "Für Kiew frieren ?", wenn der Stratege im Kreml uns den Gashahn abdreht ? Da hört vermutlich unsere Freundschaft auf.

Die Frau hat Recht. Ein Glück für die Grünen, bisher hatten wir keinen richtigen Winter .Die Gasspeicher fast leer und die anderen Energieförderten Betrieb sind aus . Bis jetzt funktioniert es noch einigermaßen . Wenn die Grünen so weiter machen , dann wird es auch hier in Deutschland noch andere Demos geben.
Der Wirtschaftsminister braucht Geld um die Ziele der Grünen durchzusetzen . Die Außenministerin kommt nicht klar , sie soll sich man nicht zu weit mit der Ukraine aus dem Fester legen .
Scholz der ist diese Situation momentan mit Russland nicht gewachsen . Innenpolitisch wie außenpolitisch hängt Deutschland ganz schön durch .
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 8. Februar 2022, 08:46

Ischinger: „Allerdings hatte ich in der mehr als 20-jährigen Amtszeit von Putin nie den Eindruck, dass er unbeherrschbare Risiken eingeht.“ Er halte den Kremlchef nicht für einen „Hasardeur“, so der frühere Spitzendiplomat. „Ich kann mir deshalb einen groß angelegten Panzerangriff quer durch die Ukraine nur sehr schwer vorstellen. Es ist aber denkbar, dass Russland ein militärisches Zeichen setzen könnte mit der Botschaft: Moskau meint es ernst mit dem Begehren, dass die Ukraine niemals in die NATO aufgenommen wird.“

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Ari@D187 » 8. Februar 2022, 12:13

Selenskyj soll Baerbock demonstrativ ausgeladen haben

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Danny_1000 » 8. Februar 2022, 12:58

Die etwas andere Analyse des derzeitigen Konfliktes in Europa: Ansehenswert auch deshalb, weil ab Minute 7:50 Hans Dietrich Genscher ein interessantes Statement abgibt.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Olaf Sch. » 8. Februar 2022, 13:10

Schnitz in hübsch.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 8. Februar 2022, 13:29

Danny_1000 hat geschrieben:Die etwas andere Analyse des derzeitigen Konfliktes in Europa: Ansehenswert auch deshalb, weil ab Minute 7:50 Hans Dietrich Genscher ein interessantes Statement abgibt.



Nahezu 1 : 1 Kremlsprech. Enttäuschend.
So intelligent wird auch eine Frau Wagenknecht sein um erkennen zu können warum dieser ganze Stress. Die Ukraine darf keine funktionierende Demokratie werden . That's all.
Wohin es die osteuropäischen Länder nach 1990 zog , nämlich weg von der Sowjetunion bzw. Russland , hin zu EU und NATO und das mit Karacho interessiert weder Frau Wagenknecht noch Leute wie Krone Schmalz etc.
Der alte Kommunisten General hat es doch eindrücklich erklärt. Russland sollte sich einfach anständig seinen Nachbarn gegenüber verhalten und Genschman war 1990 schwerlich in der Lage zu entscheiden welches Land zukünftig der NATO beitreten darf und welches nicht.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 8. Februar 2022, 13:47

Der größte Fehler war die Ablehnung des Natobeitritts Russlands. Damit hätte alles vermieden werden können. Und was für Geld hätte man sinnvoll einsetzen können.

Nun, Genscher und Baker hatten das ehrliche Interesse damals, es wirklich so zu tun, so wie Gorbi das ehrliche Interesse hatte, nie der Ukraine die Krim wegzunehmen.
Ein Putin ist nicht unschuldig an der Entwicklung. Auch ein Genscher oder Baker würden heute angesichts der Krimannexion, angesichts von 130.000 Soldaten anders reden.

Und natürlich nutzen die USA diesen Konflikt, um ihre Wirtschaftsinteressen durchzusetzen. So wie dies Putin mit der Ukraine macht. Das ist alles sehr festgefahren.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 8. Februar 2022, 13:57

augenzeuge hat geschrieben:Der größte Fehler war die Ablehnung des Natobeitritts Russlands.


Putin wird froh sein, sonst hätte er kein Feindbild für sein Volk mehr. [grin]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 8. Februar 2022, 14:29

augenzeuge hat geschrieben:Und natürlich nutzen die USA diesen Konflikt, um ihre Wirtschaftsinteressen durchzusetzen.


Welche Interessen wären denn das deiner Ansicht nach konkret?
Kumpel
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 8. Februar 2022, 14:39

Kumpel hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Und natürlich nutzen die USA diesen Konflikt, um ihre Wirtschaftsinteressen durchzusetzen.


Welche Interessen wären denn das deiner Ansicht nach konkret?


Gasversorgung von D/Europa mit umweltbelasteten Flüssiggas/ Frackinggas für die Einstellung von Nord Stream 2.
Biden nach Gespräch mit Scholz: „Wenn Russland einmarschiert, wird es kein Nord Stream 2 mehr geben“

Ja, die hohen Gaspreise sind für die USA sehr nützlich.....

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 8. Februar 2022, 14:45

Nach deiner Logik müssten die Amis ja frohlocken wenn die Russen in der Ukraine einmarschieren. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon karnak » 8. Februar 2022, 14:51

NEIN NATÜRLICH NICHT, denen ging es schon immer nur um das Glück anderer Völker. Es wäre doch ein Trauerspiel für die Amis wenn Nord Stream 2 entgültig beerdigt würde. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 8. Februar 2022, 14:54

Kumpel hat geschrieben:Nach deiner Logik müssten die Amis ja frohlocken wenn die Russen in der Ukraine einmarschieren. [flash]


Ich weiß nicht, was daran lustig oder falsch ist. Was glaubst du denn....

Lösung der Energiekrise: Habeck will Fracking-Gas aus den USA
https://www.focus.de/finanzen/verbrauch ... 36608.html
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Danny_1000 » 8. Februar 2022, 15:02

Kumpel hat geschrieben:Nach deiner Logik müssten die Amis ja frohlocken wenn die Russen in der Ukraine einmarschieren. [flash]

So falsch liegst Du da nicht ! Vollkommen richtig erkannt. Ob sie nun frohlocken, weiß ich nicht. Aber nach einem Krieg mit unzähligen Zerstörungen und tausende Kilometer von ihrer Heimat entfernt… Da gibt es sehr viel wieder aufzubauen. Also gutes Business würde der Ami sagen. Denn als Friedensengel haben sich die Amis in den letzten 25 Jahren nun wahrlich nicht betätigt.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 8. Februar 2022, 15:44

augenzeuge hat geschrieben:
Lösung der Energiekrise: Habeck will Fracking-Gas aus den USA
https://www.focus.de/finanzen/verbrauch ... 36608.html
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Und das soll jetzt die amerikanischen Interessen an der Ukraine belegen?
Verwechselst gerade Ursache und Wirkung. Alle von Gazprom kontrollierten Gasspeicher in Deutschland sind fast leer.
Das wurde in den zurück liegenden Jahren völlig anders gehandhabt. Da waren die um diese Zeit fast voll. Welch ein Zufall.
Kumpel
 

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