
Also erklärte Kunz Mayschoß zur autonomen Gemeinde, berief einen Krisenstab und ließ einen Waldweg teeren, um das Dorf aus der Isolation zu führen. Formalitäten scheren ihn nicht: „Bis die Bundesstraße repariert ist, wird es viele Monate dauern. So viel Zeit haben wir nicht. Die Grünen werden mich vierteilen, wenn das vorbei ist. Aber das ist mir egal“, dröhnt er.
Der Mann mit dem weißen Vollbart hat größere Sorgen. Als die Flut kam, flüchtete er sich mit seiner Familie aufs Dach und harrte dort in Todesangst aus. Nun ist das Haus unbewohnbar. Kunz ist auf einem Obsthof untergekommen und denkt Tag und Nacht an die Gemeinschaft. Er glaubt an die Schwarmintelligenz: „Unter 1000 Menschen finden Sie alle Kompetenzen, die es in der Not braucht.“ Im Krisenstab arbeiten Feuerwehrleute, Handwerker, ein ehemaliger Polizist mit Afghanistan-Erfahrung.
augenzeuge hat geschrieben:Wäre es nicht machbar, wenn Bautrupps aus Japan Korea, Niederlande etc. an der Errichtung der Infrastruktur beteiligt werden? Wenn man gesehen hat, wie schnell die sind, sollte man die herholen. Was derzeit dort abläuft, ist unbefriedigend.
D hat keine ausreichenden Kapazitäten dafür.
AZ
pentium hat geschrieben:RTL beurlaubt Susanna Ohlen: Weil sie DAS während der Flutkatastrophe tat...
https://www.youtube.com/watch?v=ZyPLnm8aWVU
Auf dem Video, das aus einer erhöhten Position heraus gefilmt wurde, sieht man Susanna Ohlen an einem Schlammloch stehen. Die Moderatorin bückt sich, greift mit den Händen in den Dreck und schmiert ihn sich ins Gesicht.
![Gluecklich [grins]](./images/smilies/grins.gif)

Mit den Deutschen Bauvorschriften gibts kein schnell bauen

augenzeuge hat geschrieben:Mit den Deutschen Bauvorschriften gibts kein schnell bauen
Bin ich mir nicht sicher. Ausländer bauen überall auf der Welt, nur hier nicht?
AZ

augenzeuge hat geschrieben:Wäre es nicht machbar, wenn Bautrupps aus Japan Korea, Niederlande etc. an der Errichtung der Infrastruktur beteiligt werden? Wenn man gesehen hat, wie schnell die sind, sollte man die herholen. Was derzeit dort abläuft, ist unbefriedigend.
D hat keine ausreichenden Kapazitäten dafür.
AZ
Gerd Böhmer hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Wäre es nicht machbar, wenn Bautrupps aus Japan Korea, Niederlande etc. an der Errichtung der Infrastruktur beteiligt werden? Wenn man gesehen hat, wie schnell die sind, sollte man die herholen. Was derzeit dort abläuft, ist unbefriedigend.
D hat keine ausreichenden Kapazitäten dafür.
AZ
Nabend,
Wo willst Du das Personal herholen ? Andererseits liegt es ja nicht nur am Personal, was ist denn mit dem benötigten Material aller Art, das ja laut Medienberichten auch mehr als knapp ist ?

augenzeuge hat geschrieben:Gerd Böhmer hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Wäre es nicht machbar, wenn Bautrupps aus Japan Korea, Niederlande etc. an der Errichtung der Infrastruktur beteiligt werden? Wenn man gesehen hat, wie schnell die sind, sollte man die herholen. Was derzeit dort abläuft, ist unbefriedigend.
D hat keine ausreichenden Kapazitäten dafür.
AZ
Nabend,
Wo willst Du das Personal herholen ? Andererseits liegt es ja nicht nur am Personal, was ist denn mit dem benötigten Material aller Art, das ja laut Medienberichten auch mehr als knapp ist ?
Ich glaube, du hast mich nicht verstanden. Es gibt genug Personal, auch Material, vor allem dann, wenn man Geld hat. Und das ist da. Man muss es nur holen! Nach D!
Schau dir an, was D mit den Rheinbrücken zwischen Koblenz und Duisburg schafft. Nichts! Lass noch in Köln die Rodenkirchener Brücke kaputt gehen, dann ist Schluß.
Das können andere besser als wir. Und die müssen hierher! Mit ihrem Equipment. Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich das tun.
Sieh, das meine ich:
https://www.welt.de/vermischtes/article ... auamt.html
AZ

karnak hat geschrieben:Das größte Problem wird wohl das Formular für Hilfszahlungen werden, dass auf dem Ehrenwort des Antragstellers fußt.

augenzeuge hat geschrieben:Weißt du, die Materialknappheit ist natürlich ein Problem, eines von vielen. Aber lösbar, wenn man global agiert.
Mit dem Artikel der Welt wollte ich dir doch nur zeigen, was ich meine, was theoretisch gehen könnte.
Wenn ich Politiker wäre, würde ich es nicht akzeptieren, wenn man mir erzählt, wie lange die unterspülten Autobahnen kaputt bleiben. Dann muss man sich eben über gewisse Dinge hinwegsetzen.
Stell dir doch nur mal vor, man beauftragt die Firmen aus dem Welt Artikel für klar benannte Tätigkeiten in einem kleinen Dorf. Weltweit müssen da Firmen angefragt werden. Erinnere dich, das Merkur Hotel in Leipzig konnte die DDR auch nicht bauen!
Vielleicht bin ich es auch nur einfach leid, wenn ich sehe, wie lange die Brücken übern Rhein kaputt bleiben. Es kann schneller gehen, das weiß ich.
AZ
pentium hat geschrieben:Mit den Deutschen Bauvorschriften gibts kein schnell bauen. Kleiner Scherz. [...]

augenzeuge hat geschrieben:Gerd Böhmer hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Wäre es nicht machbar, wenn Bautrupps aus Japan Korea, Niederlande etc. an der Errichtung der Infrastruktur beteiligt werden? Wenn man gesehen hat, wie schnell die sind, sollte man die herholen. Was derzeit dort abläuft, ist unbefriedigend.
D hat keine ausreichenden Kapazitäten dafür.
AZ
Nabend,
Wo willst Du das Personal herholen ? Andererseits liegt es ja nicht nur am Personal, was ist denn mit dem benötigten Material aller Art, das ja laut Medienberichten auch mehr als knapp ist ?
Ich glaube, du hast mich nicht verstanden. Es gibt genug Personal, auch Material, vor allem dann, wenn man Geld hat. Und das ist da. Man muss es nur holen! Nach D!
Schau dir an, was D mit den Rheinbrücken zwischen Koblenz und Duisburg schafft. Nichts! Lass noch in Köln die Rodenkirchener Brücke kaputt gehen, dann ist Schluß.
Das können andere besser als wir. Und die müssen hierher! Mit ihrem Equipment. Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich das tun.
Sieh, das meine ich:
https://www.welt.de/vermischtes/article ... auamt.html
AZ

Zicke hat geschrieben:Die logistische Unterbringung aller am Aufbau Beteiligten nicht zu vergessen.

Kaiserstühler Winzer helfen Weingütern an der Ahr
Wo einst ein ansehnliches Weingut stand, ist nur noch Schutt übrig: Viele Winzer im Ahrtal sind vom Hochwasser betroffen. Ihre Kollegen am Kaiserstuhl rufen jetzt zu Sach- und Geldspenden auf.
Die extremen Regenfälle haben auch den Winzern im Ahrtal heftig zugesetzt. Zahlreiche Keller wurden überflutet, Fässer und unzählige Flaschen sowie Maschinen und Geräte für Weinberg und Weinkeller zerstört. Die meisten der 65 Haupterwerbswinzer leiden große Not und wissen derzeit nicht, wie es weitergehen soll.
Wo vorher noch ein ansehnliches Weingut stand, ist nur noch ein großer Haufen Schutt übrig. Auch viele der rund 1000 Nebenerwerbswinzer sind betroffen.
Teilweise sind nicht nur alle Weinvorräte aus den vergangenen beiden Jahren von den Fluten fortgespült worden, sondern auch Maschinen, die nötig sind, um wenigstens den Jahrgang 2021 im Weinberg zu retten.
Zwei junge Winzerinnen, die in einer Halle ihres Betriebes nach dem Rechten sehen wollten, mussten um ihr Leben schwimmen und konnten sich glücklicherweise noch an einem Baum festhalten. Auf dem Baum harrten sie anschließend sieben Stunden bis zu ihrer Rettung aus.
Teilweise wurden auch Weinberge unterspült, sodass ganze Rebterrassen abrutschten. Wie hoch der Schaden ist, lässt sich noch nicht genau beziffern, er dürfte aber immens sein.

augenzeuge hat geschrieben:Nach den Worten von Vizepräsidentin Sabine Lackner habe sie erlebt, dass "einige Menschen mit Sprinter vorgefahren sind und auch Falschinformationen in der Bevölkerung vor Ort streuen", sagte sie der Onlineausgabe der "Zeit" über die Einsätze.
Über die schon bekannten Fälle, in denen THW-Helferinnen und Helfer in den Überschwemmungsgebieten angegriffen und beleidigt wurden, sagt Lackner der "Zeit Online": "Das sind Vorfälle, die ich in meiner Zeit beim Technischen Hilfswerk in 20 Jahren noch nicht erlebt habe."
Derzeit könne die Polizei in Koblenz die Schilderungen aber "in keiner Weise" bestätigen. "Wir selbst haben erst aus den Medien von diesem angeblichen Vorfall erfahren und dies sofort beim THW und unseren Polizeikräften überprüft", so die Polizei.
Auch der Polizei in Nordrhein-Westfalen sei kein Vorfall in diese Richtung bekannt, sagte ein Sprecher der Landesleitstelle am Samstag. "Uns liegen dazu keine Informationen vor.
Zicke hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Nach den Worten von Vizepräsidentin Sabine Lackner habe sie erlebt, dass "einige Menschen mit Sprinter vorgefahren sind und auch Falschinformationen in der Bevölkerung vor Ort streuen", sagte sie der Onlineausgabe der "Zeit" über die Einsätze.
Über die schon bekannten Fälle, in denen THW-Helferinnen und Helfer in den Überschwemmungsgebieten angegriffen und beleidigt wurden, sagt Lackner der "Zeit Online": "Das sind Vorfälle, die ich in meiner Zeit beim Technischen Hilfswerk in 20 Jahren noch nicht erlebt habe."Derzeit könne die Polizei in Koblenz die Schilderungen aber "in keiner Weise" bestätigen. "Wir selbst haben erst aus den Medien von diesem angeblichen Vorfall erfahren und dies sofort beim THW und unseren Polizeikräften überprüft", so die Polizei.
Auch der Polizei in Nordrhein-Westfalen sei kein Vorfall in diese Richtung bekannt, sagte ein Sprecher der Landesleitstelle am Samstag. "Uns liegen dazu keine Informationen vor.
ARD: Wissen Sie etwas über die Hintergründe dieser Übergriffe? Sie sollen ja zum Teil aus der sogenannten Querdenken-Szene kommen.
Lackner: Wir haben dazu Erkenntnisse, nur ich möchte mich dazu nicht weiter äußern. Denn ich möchte nicht weiter Möglichkeit geben, sich zu positionieren oder Rückschlüsse für weitere Handlungen zu schließen.

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