Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon augenzeuge » 22. Juli 2021, 15:27

Wäre es nicht machbar, wenn Bautrupps aus Japan Korea, Niederlande etc. an der Errichtung der Infrastruktur beteiligt werden? Wenn man gesehen hat, wie schnell die sind, sollte man die herholen. Was derzeit dort abläuft, ist unbefriedigend.

D hat keine ausreichenden Kapazitäten dafür.

AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 96795
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon Zicke » 22. Juli 2021, 15:50

Mehr als 700 Helfer warten in Hochwasser-Gebiet seit Tagen auf ihren Einsatz

- Das hatten sich die rund 700 Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein anders vorgestellt. Vor drei Tagen hatten sie sich auf den Weg in das Katastrophengebiet nach Rheinland-Pfalz gemacht. Dort angekommen, warten sie aber immer noch auf ihren Einsatz.
In das Einsatzzentrum an den Nürburgring haben es die Helfer von Feuerwehr, DLRG, Rotem Kreuz, Johanniter, Malteser und Technischem Hilfswerk erst gar nicht geschafft. Sie wurden stattdessen in Windhagen im Norden des Bundeslandes stationiert.

Dort heißt es nun seit zwei Tagen: Däumchen drehen und warten!

"Das sind die Umstände, die wir vorher nicht besprechen oder planen konnten", sagte Mira Soeth vom DRK Neumünster im Mittagsmagazin von ARD und ZDF und schob gelassen nach. "Das nehmen wir so hin. Ich glaube, die Schleswig-Holsteiner sind da auch einfach cool mit der Situation."

Dennoch bleibt die Frage: Wie kann es sein, dass eine solch hohe Anzahl an Kräften in einem derartigen Katastrophenfall offenbar nicht gebraucht wird? Auf Bildern aus den entsprechenden Gebieten ist deutlich zu sehen, wie viel Arbeit noch nötig sein wird, um dort mit den Wiederaufbauarbeiten beginnen zu können.

tag24
Zicke
 

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon pentium » 22. Juli 2021, 16:28

RTL beurlaubt Susanna Ohlen: Weil sie DAS während der Flutkatastrophe tat...
https://www.youtube.com/watch?v=ZyPLnm8aWVU

Auf dem Video, das aus einer erhöhten Position heraus gefilmt wurde, sieht man Susanna Ohlen an einem Schlammloch stehen. Die Moderatorin bückt sich, greift mit den Händen in den Dreck und schmiert ihn sich ins Gesicht.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 55015
Bilder: 160
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon pentium » 22. Juli 2021, 16:38

https://www.mannheimer-morgen.de/politi ... 26480.html
Also erklärte Kunz Mayschoß zur autonomen Gemeinde, berief einen Krisenstab und ließ einen Waldweg teeren, um das Dorf aus der Isolation zu führen. Formalitäten scheren ihn nicht: „Bis die Bundesstraße repariert ist, wird es viele Monate dauern. So viel Zeit haben wir nicht. Die Grünen werden mich vierteilen, wenn das vorbei ist. Aber das ist mir egal“, dröhnt er.

Der Mann mit dem weißen Vollbart hat größere Sorgen. Als die Flut kam, flüchtete er sich mit seiner Familie aufs Dach und harrte dort in Todesangst aus. Nun ist das Haus unbewohnbar. Kunz ist auf einem Obsthof untergekommen und denkt Tag und Nacht an die Gemeinschaft. Er glaubt an die Schwarmintelligenz: „Unter 1000 Menschen finden Sie alle Kompetenzen, die es in der Not braucht.“ Im Krisenstab arbeiten Feuerwehrleute, Handwerker, ein ehemaliger Polizist mit Afghanistan-Erfahrung.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 55015
Bilder: 160
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon pentium » 22. Juli 2021, 17:04

augenzeuge hat geschrieben:Wäre es nicht machbar, wenn Bautrupps aus Japan Korea, Niederlande etc. an der Errichtung der Infrastruktur beteiligt werden? Wenn man gesehen hat, wie schnell die sind, sollte man die herholen. Was derzeit dort abläuft, ist unbefriedigend.

D hat keine ausreichenden Kapazitäten dafür.

AZ


Mit den Deutschen Bauvorschriften gibts kein schnell bauen. Kleiner Scherz. Da helfen dir auch keine Bautrupps aus Japan oder Korea. Hier mal ein kleines Beispiel...http://www.poeppelmannbruecke.de/chroni ... rimma.html
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 55015
Bilder: 160
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon augenzeuge » 22. Juli 2021, 18:08

pentium hat geschrieben:RTL beurlaubt Susanna Ohlen: Weil sie DAS während der Flutkatastrophe tat...
https://www.youtube.com/watch?v=ZyPLnm8aWVU

Auf dem Video, das aus einer erhöhten Position heraus gefilmt wurde, sieht man Susanna Ohlen an einem Schlammloch stehen. Die Moderatorin bückt sich, greift mit den Händen in den Dreck und schmiert ihn sich ins Gesicht.


Die Dame ist zwar schön, aber ziemlich dämlich. [grins]

https://m.focus.de/kultur/kino_tv/schmi ... 22201.html

AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 96795
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon augenzeuge » 22. Juli 2021, 18:10

Mit den Deutschen Bauvorschriften gibts kein schnell bauen


Bin ich mir nicht sicher. Ausländer bauen überall auf der Welt, nur hier nicht?
AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 96795
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon pentium » 22. Juli 2021, 18:22

augenzeuge hat geschrieben:
Mit den Deutschen Bauvorschriften gibts kein schnell bauen


Bin ich mir nicht sicher. Ausländer bauen überall auf der Welt, nur hier nicht?
AZ


Du wolltest ja schneller bauen...und da solltest du dich mal mit den diversen Bauvorschriften beschäftigen, egal wer da baut. Mal davon abgesehen, hier wird gerade am Klinikum ein neues Haus angebaut. Ich würde mal behaupten, der einzige mit einem deutschen Pass ist der Bauleiter.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 55015
Bilder: 160
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon augenzeuge » 22. Juli 2021, 18:30

Mir ist das klar, ich kenne auch ne Baustelle. Und ich bin unbürokratisch.

Da muß man Prioritäten setzen. Für die Leute. Mir soll niemand erzählen, dass man die A61 und A1 nicht schnell reparieren kann. Muss man nur mal bei Youtube schauen, was Japaner da tun.

Wenn ich höre, es fehlt sogar an Gummistiefeln, vielleicht gab es nur welche ohne CE Kennzeichen, dann würde ich ebenso handeln wie der Bürgermeister eines Eifeldorfes. Der asphaltiert einfach mal einen Waldweg, weil sonst keiner rein kommt....

AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 96795
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon Gerd Böhmer » 22. Juli 2021, 19:09

augenzeuge hat geschrieben:Wäre es nicht machbar, wenn Bautrupps aus Japan Korea, Niederlande etc. an der Errichtung der Infrastruktur beteiligt werden? Wenn man gesehen hat, wie schnell die sind, sollte man die herholen. Was derzeit dort abläuft, ist unbefriedigend.

D hat keine ausreichenden Kapazitäten dafür.

AZ


Nabend,

Wo willst Du das Personal herholen ? Andererseits liegt es ja nicht nur am Personal, was ist denn mit dem benötigten Material aller Art, das ja laut Medienberichten auch mehr als knapp ist ?
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
Benutzeravatar
Gerd Böhmer
 
Beiträge: 4845
Registriert: 30. August 2018, 19:43

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon Volker Zottmann » 22. Juli 2021, 21:23

Materialknappheit?
Holz zum Beispiel ist in nur 3 Jahren nach den Windbruch und 2 Jahren unter Borkenkäferfraß in Massen angefallen. Es hätte der Marktlogik folgend billiger werden müssen, wegen Überangebot.
Doch wird des lieben Geldes wegen alles an China und die USA verscherbelt. Hier steigen die Holzpreise um mindestens 300%. Der Meter Dachlatte war für 70 Cent zu bekommen. Heute fast 4 Euro.
Ich kaufte kürzlich 3 m lange gefräste Lärchenholzbretter für je 11 Euro. Das Einzelteil kostet inzwischen, wenn mal erhältlich, 36.-Euro. Preisaufschläge bei Einzelposten von heute auf morgen bis 400%!

Was macht da eigentlich unser Bauministerium? Warum werden keine Gesetze erlassen, dass mindestens der deutshe Inlandsbedarf hier bleiben muss?
Wir, also Deutschland, sind inzwischen in allen Bereichen Entwicklungsland. Es kann einen bangen.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon augenzeuge » 22. Juli 2021, 21:30

Gerd Böhmer hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Wäre es nicht machbar, wenn Bautrupps aus Japan Korea, Niederlande etc. an der Errichtung der Infrastruktur beteiligt werden? Wenn man gesehen hat, wie schnell die sind, sollte man die herholen. Was derzeit dort abläuft, ist unbefriedigend.

D hat keine ausreichenden Kapazitäten dafür.

AZ


Nabend,

Wo willst Du das Personal herholen ? Andererseits liegt es ja nicht nur am Personal, was ist denn mit dem benötigten Material aller Art, das ja laut Medienberichten auch mehr als knapp ist ?


Ich glaube, du hast mich nicht verstanden. Es gibt genug Personal, auch Material, vor allem dann, wenn man Geld hat. Und das ist da. Man muss es nur holen! Nach D!
Schau dir an, was D mit den Rheinbrücken zwischen Koblenz und Duisburg schafft. Nichts! Lass noch in Köln die Rodenkirchener Brücke kaputt gehen, dann ist Schluß.

Das können andere besser als wir. Und die müssen hierher! Mit ihrem Equipment. Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich das tun.
Sieh, das meine ich:
https://www.welt.de/vermischtes/article ... auamt.html

AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 96795
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon Verratnix » 23. Juli 2021, 07:14

Eins Sendung des WDR von gestern 20.15 Uhr:

https://www.ardmediathek.de/video/ihre- ... DZmM2VjYw/
Benutzeravatar
Verratnix
 
Beiträge: 1985
Bilder: 20
Registriert: 4. November 2018, 17:52

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon Gerd Böhmer » 23. Juli 2021, 09:18

augenzeuge hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Wäre es nicht machbar, wenn Bautrupps aus Japan Korea, Niederlande etc. an der Errichtung der Infrastruktur beteiligt werden? Wenn man gesehen hat, wie schnell die sind, sollte man die herholen. Was derzeit dort abläuft, ist unbefriedigend.

D hat keine ausreichenden Kapazitäten dafür.

AZ


Nabend,

Wo willst Du das Personal herholen ? Andererseits liegt es ja nicht nur am Personal, was ist denn mit dem benötigten Material aller Art, das ja laut Medienberichten auch mehr als knapp ist ?


Ich glaube, du hast mich nicht verstanden. Es gibt genug Personal, auch Material, vor allem dann, wenn man Geld hat. Und das ist da. Man muss es nur holen! Nach D!
Schau dir an, was D mit den Rheinbrücken zwischen Koblenz und Duisburg schafft. Nichts! Lass noch in Köln die Rodenkirchener Brücke kaputt gehen, dann ist Schluß.

Das können andere besser als wir. Und die müssen hierher! Mit ihrem Equipment. Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich das tun.
Sieh, das meine ich:
https://www.welt.de/vermischtes/article ... auamt.html

AZ


Schon in Ordnung, ich hatte Dich schon verstanden, bitte verstehe Du meine Einlassung an der Stelle nicht falsch, ich wollte es als Hinweis bzw. Ergänzung verstanden wissen. Nur geht es eben seit einigen Tagen, sprich dem Beginn der Katastrophe durch die Medien, das Baumaterial aller Art knapp wird und es schon deswegen zu erheblichen Preissteigerungen von bis zu 50 % gekommen ist (oder ist das eine Medienlüge ?). Frage Personal, schon in Ordnung, nur kann das Personal nicht überall zugleich sein. Mal abgesehen davon, das da auch die räumlichen Verhältnisse eine Rolle spielen, sprich zuviel Personal an an einem Ort kann sich sogar negativ auswirken. Da ist Dein verlinkter Artikel aus der Welt auch etwas daneben und geht an den Realitäten vorbei. Immerhin wurde ja auch die Wirtschaft schwer getroffen.
Letzter Satz dazu, da folge ich dann doch mehr den Medienberichten, nach Denen der Wiederaufbau bis zu zehn Jahren dauern kann. Sah es doch an einigen betroffenen Orten aus wie am Ende des letzten Weltkrieges.
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
Benutzeravatar
Gerd Böhmer
 
Beiträge: 4845
Registriert: 30. August 2018, 19:43

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon augenzeuge » 23. Juli 2021, 10:43

Weißt du, die Materialknappheit ist natürlich ein Problem, eines von vielen. Aber lösbar, wenn man global agiert.

Mit dem Artikel der Welt wollte ich dir doch nur zeigen, was ich meine, was theoretisch gehen könnte.

Wenn ich Politiker wäre, würde ich es nicht akzeptieren, wenn man mir erzählt, wie lange die unterspülten Autobahnen kaputt bleiben. Dann muss man sich eben über gewisse Dinge hinwegsetzen.

Stell dir doch nur mal vor, man beauftragt die Firmen aus dem Welt Artikel für klar benannte Tätigkeiten in einem kleinen Dorf. Weltweit müssen da Firmen angefragt werden. Erinnere dich, das Merkur Hotel in Leipzig konnte die DDR auch nicht bauen!

Vielleicht bin ich es auch nur einfach leid, wenn ich sehe, wie lange die Brücken übern Rhein kaputt bleiben. Es kann schneller gehen, das weiß ich.

AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 96795
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon karnak » 23. Juli 2021, 10:46

Das größte Problem wird wohl das Formular für Hilfszahlungen werden, dass auf dem Ehrenwort des Antragstellers fußt.
Laie, Experte,Dilettant
(alle Fachrichtungen)
Benutzeravatar
karnak
 
Beiträge: 29507
Bilder: 0
Registriert: 5. Februar 2012, 13:18

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon augenzeuge » 23. Juli 2021, 10:47

karnak hat geschrieben:Das größte Problem wird wohl das Formular für Hilfszahlungen werden, dass auf dem Ehrenwort des Antragstellers fußt.


Nur mit Barschel unterschreiben, dann klappts. [grin]
AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 96795
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon Gerd Böhmer » 23. Juli 2021, 11:05

augenzeuge hat geschrieben:Weißt du, die Materialknappheit ist natürlich ein Problem, eines von vielen. Aber lösbar, wenn man global agiert.

Mit dem Artikel der Welt wollte ich dir doch nur zeigen, was ich meine, was theoretisch gehen könnte.

Wenn ich Politiker wäre, würde ich es nicht akzeptieren, wenn man mir erzählt, wie lange die unterspülten Autobahnen kaputt bleiben. Dann muss man sich eben über gewisse Dinge hinwegsetzen.

Stell dir doch nur mal vor, man beauftragt die Firmen aus dem Welt Artikel für klar benannte Tätigkeiten in einem kleinen Dorf. Weltweit müssen da Firmen angefragt werden. Erinnere dich, das Merkur Hotel in Leipzig konnte die DDR auch nicht bauen!

Vielleicht bin ich es auch nur einfach leid, wenn ich sehe, wie lange die Brücken übern Rhein kaputt bleiben. Es kann schneller gehen, das weiß ich.

AZ


Schon in Ordnung, nur geht eben wie von mir erwähnt, der Artikel in der Welt doch etwas an den aktuellen Problemen vorbei und hilft auch in der gegenwärtigen Situation nicht. Kam es doch gerade auch in der Berichterstattung auf n-tv, das eben viele Helfer schon abgewiesen werden mussten und es auch daran scheitert, das eben durch die zerstörte Verkehrsinfrastruktur benötigte schwere Technik nicht heran geführt werden kann.

Anderseits habe ich aber für Deine im o-Ton geäusserte Ungeduld durchaus Verständnis. Aber auch nach den von mir erwähnten Zerstörungen des letzten Weltkrieges hat der Wiederaufbau Jahre gedauert. Auf Grund meiner nunmehr beendeten beruflichen Tätigkeit habe ich es nicht vergessen, welche logistischen Probleme in den betroffenen Gebieten anstehen. Da müssen nun einmal auch Prioritäten gesetzt werden. Alleine bei der Eisenbahn sind, weil ich es gerade nebenbei wieder sehe 600 km Bahnstrecken mit der dazugehörigen Infrastruktur zerstört. Alleine mit Personal kannst Du den Wiederaufbau nicht stemmen, da gehört eben auch die notwendige Technik und das Material dazu.
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
Benutzeravatar
Gerd Böhmer
 
Beiträge: 4845
Registriert: 30. August 2018, 19:43

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon Zicke » 23. Juli 2021, 11:12

Die logistische Unterbringung aller am Aufbau Beteiligten nicht zu vergessen.
Zicke
 

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon Ari@D187 » 23. Juli 2021, 11:23

pentium hat geschrieben:Mit den Deutschen Bauvorschriften gibts kein schnell bauen. Kleiner Scherz. [...]

Wieso Scherz? Ich kann das durch eigene Erfahrung bestätigen. Zumindest für den Otto-Normal-Bürger. Je nachdem, wie bekannt und einflussreich man in der Kommune ist, geht auch mehr, schneller und unkomplizierter. Zumindest ist das hier ganz offensichtlich so.

Ari
Si vis pacem, para bellum.
Alles wird gut!
Benutzeravatar
Ari@D187
Deutsche Marine
Deutsche Marine
 
Beiträge: 14898
Registriert: 26. April 2010, 19:58

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon Ari@D187 » 23. Juli 2021, 11:58

augenzeuge hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Wäre es nicht machbar, wenn Bautrupps aus Japan Korea, Niederlande etc. an der Errichtung der Infrastruktur beteiligt werden? Wenn man gesehen hat, wie schnell die sind, sollte man die herholen. Was derzeit dort abläuft, ist unbefriedigend.

D hat keine ausreichenden Kapazitäten dafür.

AZ


Nabend,

Wo willst Du das Personal herholen ? Andererseits liegt es ja nicht nur am Personal, was ist denn mit dem benötigten Material aller Art, das ja laut Medienberichten auch mehr als knapp ist ?


Ich glaube, du hast mich nicht verstanden. Es gibt genug Personal, auch Material, vor allem dann, wenn man Geld hat. Und das ist da. Man muss es nur holen! Nach D!
Schau dir an, was D mit den Rheinbrücken zwischen Koblenz und Duisburg schafft. Nichts! Lass noch in Köln die Rodenkirchener Brücke kaputt gehen, dann ist Schluß.

Das können andere besser als wir. Und die müssen hierher! Mit ihrem Equipment. Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich das tun.
Sieh, das meine ich:
https://www.welt.de/vermischtes/article ... auamt.html

AZ

Das war allerdings auch ein akuter Notfall. Umliegende hohe Gebäude drohten einzustürzen.

So ähnlich ist das jetzt auch bei der Salzbachtalbrücke. Diese sollte Schritt für Schritt und langatmig erneuert/saniert werden. Von Anfang an nervte es mich, dass nicht "einfach" für einen überschaubaren Zeitraum die darunterliegende Eisenbahnstrecke zum HBF, sowie die Straße komplett gesperrt werden, die Brücke abgerissen und neu gebaut wird. Alles in aller Ruhe vorbereitet (Schienersatzverkehr, etc.) und dann geht es los. Stattdessen lief es anders.

So begannen dann die Arbeiten Ende 2017.

- Anfang 2019 wurde bekannt, dass Spannseile der Brücke, beim Versuch die Brücke zu stabilisieren, angebohrt wurden. Daraufhin wurde das neue Ende der Bauarbeiten für Ende 2025 festgelegt. Völlig irre, man steht dort jeden Morgen und jeden Abend im Stau.

- Vor wenigen Wochen nun meldeten Fußgänger (!) heruntergefallene Betonstücke. Ein Lager war komplett in sich zusammengebrochen, die Brücke um 50 cm abgesackt und der tragende Pfeiler hatte Schieflage. Man ist hier mit viel Glück um ein zweites Genua herumgekommen. Wie in Genua steht/stand bis zuletzt auch immer noch ein LKW auf der daraufhin gesperrten Brücke.

- Nun ist tatsächlich die Sprengung der Brücke geplant und die Fertigstellung sollte, entsprechend schnell erfolgen. Zunächst war geplant, den LKW mit zu sprengen, nun sieht es so aus als ob dieser gettet werden kann.

Nur ein paar hundert Meter weiter spielt(e) sich ein ähnliches Schauspiel bei der Schiersteiner Brücke ab. Eine Brücke zu erneuern, scheint in Deutschland mittlerweile eine Riesenherausforderung zu sein. Ggf. schlägt hier tatsächlich der Ingenieur- und Facharbeitermangel stark durch.

Ari
Si vis pacem, para bellum.
Alles wird gut!
Benutzeravatar
Ari@D187
Deutsche Marine
Deutsche Marine
 
Beiträge: 14898
Registriert: 26. April 2010, 19:58

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon Zicke » 23. Juli 2021, 12:03

Deutsche Bahn:
Wiederaufbau an Ahr und in der Eifel wird Jahre dauern

Bahn schätzt Hochwasser-Schäden auf 1,3 Milliarden Euro

Der Wiederaufbau der völlig zerstörten Bahnstrecken an der Ahr und in der Nordeifel wird mehrere Jahre dauern. Das hat die Deutsche Bahn am Donnerstag bei einer ersten Zwischenbilanz nach den schweren Unwettern in NRW und Rheinland-Pfalz mitgeteilt. Das betrifft Ahrtalbahn, die Eifelstrecke von Trier über Kall Richtung Köln, die Erfttal-Strecke zwischen Bad Münstereifel und Euskirchen und die Voreifelbahn von Euskirchen Richtung Bonn.
„Hier gehen wir von mehreren Jahren Bauzeit aus“, sagte Bernd Klöppel, Leiter der Infrastrukturprojekte der DB Netz AG in Nordrhein-Westfalen. „Genaueres können wir noch nicht sagen, weil die ingenieurtechnischen Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind.“

Die Infrastruktur der Bahn sei „in dieser Dimension noch nie auf einen Schlag zerstört worden. Wir stehen vor einem gewaltigen Kraftakt“, sagte Volker Hentschel, Vorstand für Anlagen und Instandhaltungsmanagement der DB. Man habe im Vorstand eine Task Force eingerichtet, „Das ist absolute Chefsache bei der DB. Hang- und Dammrutsche, unterspülte oder überspülte Gleise hätten zu massiven Zerstörungen geführt. Besonders gravierend seien die Schäden an mehr als 50 Brücken.
https://www.ksta.de/politik/wiederaufba ... 7037993075
Zicke
 

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon augenzeuge » 23. Juli 2021, 13:20

Zicke hat geschrieben:Die logistische Unterbringung aller am Aufbau Beteiligten nicht zu vergessen.


Kein Thema. Ferienparks stehen zur Verfügung. [grins]

AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 96795
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon Volker Zottmann » 23. Juli 2021, 15:18

Es ist traurig, wie eine Region gebeutelt wird.
Weit über 300 Tote. Denn bisher sind 175 gezählt und mindestens weitere mindestens 150 Menschen verschollen. Da besteht in den wenigsten Fällen noch Hoffnung.
Und morgen sind genau dort neue Starkregen bis 40 Liter und Sturm und Hagel angekündigt....
Mögen alle verschont bleiben.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon pentium » 23. Juli 2021, 15:42

Es sind auch sehr viele Winzer betroffen. Jetzt sollen sie auch von ihren KollegInnen vom Kaiserstuhl (Südbaden) unterstützt werden.

Kaiserstühler Winzer helfen Weingütern an der Ahr


Wo einst ein ansehnliches Weingut stand, ist nur noch Schutt übrig: Viele Winzer im Ahrtal sind vom Hochwasser betroffen. Ihre Kollegen am Kaiserstuhl rufen jetzt zu Sach- und Geldspenden auf.
Die extremen Regenfälle haben auch den Winzern im Ahrtal heftig zugesetzt. Zahlreiche Keller wurden überflutet, Fässer und unzählige Flaschen sowie Maschinen und Geräte für Weinberg und Weinkeller zerstört. Die meisten der 65 Haupterwerbswinzer leiden große Not und wissen derzeit nicht, wie es weitergehen soll.

Wo vorher noch ein ansehnliches Weingut stand, ist nur noch ein großer Haufen Schutt übrig. Auch viele der rund 1000 Nebenerwerbswinzer sind betroffen.

Teilweise sind nicht nur alle Weinvorräte aus den vergangenen beiden Jahren von den Fluten fortgespült worden, sondern auch Maschinen, die nötig sind, um wenigstens den Jahrgang 2021 im Weinberg zu retten.

Zwei junge Winzerinnen, die in einer Halle ihres Betriebes nach dem Rechten sehen wollten, mussten um ihr Leben schwimmen und konnten sich glücklicherweise noch an einem Baum festhalten. Auf dem Baum harrten sie anschließend sieben Stunden bis zu ihrer Rettung aus.

Teilweise wurden auch Weinberge unterspült, sodass ganze Rebterrassen abrutschten. Wie hoch der Schaden ist, lässt sich noch nicht genau beziffern, er dürfte aber immens sein.

https://www.badische-zeitung.de/kaisers ... 2#cxrecs_s
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
https://www.schloesserland-sachsen.de/de/startseite/
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 55015
Bilder: 160
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon augenzeuge » 25. Juli 2021, 11:09

Man glaubt es kaum. Die EU-Kommission bietet D humanitäre Hilfe nach der Flutkatastrophe an. Unterstützung sei bei Aufräumarbeiten, beim Wiederaufbau aber auch bei Präventivmaßnahmen möglich. Und was macht D? Nichts! Dagegen waren in Belgien 150 Mitarbeiter von Rettungsdiensten aus Frankreich, Italien und Österreich aktiv.


Neues Unwetter in Belgien
In Belgien sind bei erneuten Unwettern zahlreiche Autos weggeschwemmt und Menschen in Sicherheit gebracht worden. In der Stadt Dinant blockierten die vom Wasser mitgerissenen Fahrzeuge einen Bahnübergang, wie die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf das Bahnunternehmen Infrabel berichtet. Der Bahnverkehr sei wegen des Hochwassers Mitte Juli aber bereits eingestellt gewesen. In der Stadt Namur in der gleichnamigen Provinz seien wegen des Wetters Häuser evakuiert worden. Die Stadt liegt rund 100 Kilometer westlich von Aachen.


THW: Falsche Informationen werden im Hochwassergebiet verbreitet
Nach den Worten von Vizepräsidentin Sabine Lackner habe sie erlebt, dass "einige Menschen mit Sprinter vorgefahren sind und auch Falschinformationen in der Bevölkerung vor Ort streuen", sagte sie der Onlineausgabe der "Zeit" über die Einsätze.
Über die schon bekannten Fälle, in denen THW-Helferinnen und Helfer in den Überschwemmungsgebieten angegriffen und beleidigt wurden, sagt Lackner der "Zeit Online": "Das sind Vorfälle, die ich in meiner Zeit beim Technischen Hilfswerk in 20 Jahren noch nicht erlebt habe."


AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 96795
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon Olaf Sch. » 25. Juli 2021, 11:47

DIE PERSONEN, die die Hilfskräfte beleidigen oder gar angreifen - ab in Arbeitskleidung und ab in den Schlamm mit denen. Taserhalsband zur pädagogischen Unterstützung.
Olaf Sch.
 

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon Zicke » 25. Juli 2021, 11:56

augenzeuge hat geschrieben:Nach den Worten von Vizepräsidentin Sabine Lackner habe sie erlebt, dass "einige Menschen mit Sprinter vorgefahren sind und auch Falschinformationen in der Bevölkerung vor Ort streuen", sagte sie der Onlineausgabe der "Zeit" über die Einsätze.
Über die schon bekannten Fälle, in denen THW-Helferinnen und Helfer in den Überschwemmungsgebieten angegriffen und beleidigt wurden, sagt Lackner der "Zeit Online": "Das sind Vorfälle, die ich in meiner Zeit beim Technischen Hilfswerk in 20 Jahren noch nicht erlebt habe."


Derzeit könne die Polizei in Koblenz die Schilderungen aber "in keiner Weise" bestätigen. "Wir selbst haben erst aus den Medien von diesem angeblichen Vorfall erfahren und dies sofort beim THW und unseren Polizeikräften überprüft", so die Polizei.

Auch der Polizei in Nordrhein-Westfalen sei kein Vorfall in diese Richtung bekannt, sagte ein Sprecher der Landesleitstelle am Samstag. "Uns liegen dazu keine Informationen vor.
Zicke
 

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon Verratnix » 25. Juli 2021, 12:29

Der Sprinter ist auch in anderen Foren Thema. Soll angeblich zur Querdenkerszene gehören.

Dieser Sprinter ist in Polizeioptik beklebt. Steht irgendwas von Friedensfahrzeug dran. Der Wipperfürth hat den min 1 x auf dem Video.

Da ist die Organisation "Land schaft Verbindung" sehr aktiv. Das sind die Landwirte die 2019 mit den Treckern nach Berlin waren.

Die räumen dort auf, mit Baggern, Traktoren und Radladern. Die wollen ein politisches Ziel erreichen. Ich bezweifle das sie es mit dieser Aktion erreichen, Frau Klöckner hat sich in keinster Weise geäußert.

Klar, für die Menschen dort eine klasse Aktion. Für die Politik vor Ort ist der Landwirt ein Depp der umsonst ohne einen Cent seine Maschinen abnutzt.

Hätten die anders anfassen müssen. Angebote an den Landkreis, meinetwegen noch an das Land Rheinland-Pfalz. Hilfe aktiv nur für die Berufskollegen. Schluss.

Dann wäre die Politik mit "Bundeswehr und THW" sehr sehr schnell an ihre Grenzen gekommen.

DAS wäre medienwirksam gewesen, Angebot an die Länder vor die Camera und "die wollten uns ja nicht".

Der Wipperfürth hatte da einen Bauunternehmer der abrücken wollte. Der war wohl der Auffassung er hat der Straßenbau begonnen und jetzt nach 2 Tagen bekomme ich pro Std X Euro oder ich rücke ab. Ich würde das Nötigung nennen.
Benutzeravatar
Verratnix
 
Beiträge: 1985
Bilder: 20
Registriert: 4. November 2018, 17:52

Re: Hochwasserkatastrophe mit mehreren Toten & Verletzten in Westdeutschland

Beitragvon Ari@D187 » 25. Juli 2021, 13:59

Zicke hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Nach den Worten von Vizepräsidentin Sabine Lackner habe sie erlebt, dass "einige Menschen mit Sprinter vorgefahren sind und auch Falschinformationen in der Bevölkerung vor Ort streuen", sagte sie der Onlineausgabe der "Zeit" über die Einsätze.
Über die schon bekannten Fälle, in denen THW-Helferinnen und Helfer in den Überschwemmungsgebieten angegriffen und beleidigt wurden, sagt Lackner der "Zeit Online": "Das sind Vorfälle, die ich in meiner Zeit beim Technischen Hilfswerk in 20 Jahren noch nicht erlebt habe."


Derzeit könne die Polizei in Koblenz die Schilderungen aber "in keiner Weise" bestätigen. "Wir selbst haben erst aus den Medien von diesem angeblichen Vorfall erfahren und dies sofort beim THW und unseren Polizeikräften überprüft", so die Polizei.

Auch der Polizei in Nordrhein-Westfalen sei kein Vorfall in diese Richtung bekannt, sagte ein Sprecher der Landesleitstelle am Samstag. "Uns liegen dazu keine Informationen vor.

Hört sich heute auch schon zurückhaltender an:


ARD: Wissen Sie etwas über die Hintergründe dieser Übergriffe? Sie sollen ja zum Teil aus der sogenannten Querdenken-Szene kommen.

Lackner: Wir haben dazu Erkenntnisse, nur ich möchte mich dazu nicht weiter äußern. Denn ich möchte nicht weiter Möglichkeit geben, sich zu positionieren oder Rückschlüsse für weitere Handlungen zu schließen.

-> Link

Ari
Si vis pacem, para bellum.
Alles wird gut!
Benutzeravatar
Ari@D187
Deutsche Marine
Deutsche Marine
 
Beiträge: 14898
Registriert: 26. April 2010, 19:58

VorherigeNächste

Zurück zu Aktuelle Ereignisse

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste