Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Edelknabe » 16. November 2011, 20:32

Ist doch ganz einfach Zicke. Der braune Sumpf wabbert mit seinem Ideologienebel weil der Jugend die Vorbilder in dieser globalel Welt verloren gehen. Und da klammert sie sich an Rattenfänger und was sich da alles hinstellt und meint."Komm zu uns, hier gehts locker zu und wir hören dir sogar zu. Hier kannst du über deine Probleme reden und wir helfen dir...und soweiter und sofort."
Wer hört denn sonst zu in diesem Lande Deutschland, deren Eltern...Fehlanzeige, die haben mit sich selbst zu tun, deren Lehrer...Fehlanzeige, die haben auch wieder mit sich selbst zu tun, man könnte noch die Berufsschullehrer mit erwähnen und die Lehrausbilder...haben auch wieder mit sich selbst zu tun, die Politiker von CDU/CSU, SPD, Linke, FDP usw....haben ebenfalls mit sich selbst zu tun.
Was erwarten wir also? Na nichts, es geht weiter wie gehabt und die Jugend triftet weiterhin nach rechts ab. Ändere das System, das gesellschaftliche Modell und du könntest ...du könntest aber das braucht Zeit.

Rainer-Maria
Benutzeravatar
Edelknabe
Grenztruppen
Grenztruppen
 
Beiträge: 19910
Bilder: 57
Registriert: 2. Mai 2010, 09:07

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon LO-driver » 16. November 2011, 21:54

Meine Ahnung in diesem Fall hatt sich nicht täuschen lassen. Wie gerade im MDR-Magazin "exakt" gesehen,
sind Uwe B. und Beate Z. im Jahr 1998 in Dresden bei einem Neonatziaufmarsch zum 13. Februar auch schon
im Film festgehalten worden.

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/s ... st100.html

Wenn ich mir nun gegenüber stelle, welcher Aufwand mit den Gegendemonstranden die bis heute noch Nachwirken
betrieben wurden. [bloed] Was wird hier gespielt ? Da kommen mir schon ganz andere Gedanken in den Sinn.
Bin nur gespannt was beim nächsten 13. Februar mit dem Braunen Spuk passiert.
"Der Hintergrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten." (Albert Einstein)
LO-driver
Grenztruppen
Grenztruppen
 
Beiträge: 846
Bilder: 0
Registriert: 16. Mai 2010, 10:24

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Merkur » 16. November 2011, 22:50

Interessierter hat geschrieben: Beim Anschlag auf die Disco " La Belle " hätte die DDR die Toten und Verletzten verhindern können, aber man behielt sein Wissen über den bevorstehenden Anschlag schön für sich.
Wie war das noch mit den " Steinen " und dem " Glashaus " ?



Wenn Du @Interessierter hier eine solche Aussage triffst, kannst Du mir sicher zwei Fragen beantworten.
1. Wie sah das angeblich konkrete Wissen des MfS insbesondere zu Zeit und Ort des Anschlages denn aus ?
2. Welches konkrete Wissen behielt das MfS für sich, welches die Amerikaner nicht auch hatten ?

Danke.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4624
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Interessierter » 17. November 2011, 00:15

Du solltest nicht immer oberlehrerhaft Fragen stellen, deren Antwort Du eigentlich auch gleich einstellen könntest. Richtig ist es immer noch, wenn man etwas falsch findet, es zu widerlegen, aber die " alte Schule " kriegt man halt nicht raus.
Die Amerikaner habe ich in meinem Beitrag nicht erwähnt, ich bitte Dich das zur Kenntnis zu nehmen. Dazu etwas zu schreiben bleibt Dir unbenommen.
Wenn Du bestreiten möchtest, daß das MfS die Behörden in Berlin hätte warnen können, dann äußere Dich dazu. So wird " ein Schuh " daraus.
Nur das sagt mein Beitrag aus.

[hallo]
Interessierter
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Buscho » 17. November 2011, 03:09

Wie sollen wir diese Kranken heilen ?
Für eine lückenlose Überwachung benötig man ca. 30 Beamte für eine Zielperson , bei den hunderten Durchgeknallte nicht zu realisieren .
Man muß sie mit Auflagen belegen und mit elektonischen Fußfesseln versehen und wir müssen damit aufhören sie als Rechtsextremisten und Rechtsradikale zu bezeichnen , das sind in deren Augen Aufwertungen .
Es sind Gesinnungskranke , Psychos , Mörder .
Und wir müssen damit aufhören bei diesen Auswüchsen zwischen Linken und Rechten zur unterscheiden . Und wir müssen sie totschweigen , ihre Organisationen sollten bei keiner Wahlhochrechnung , bei keinem Wahlergebnis , bei keinem Wahlbericht , bei keiner Politrunde im Fernsehen gezeigt werden . Jede Berichterstattung gibt Zulauf .
Ein Verbot wäre wie blinde Kuh , man könnte sie nicht mehr sehen , das wäre wie das Licht ausschalten .

Buscho , der sich in solchen Fällen immer an seine Vereidigung erinnert .
Buscho
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Edelknabe » 17. November 2011, 05:40

Das klappt nicht Buscho, zumal dieses eine DDR auch so sinngemäß schon mal versucht hatte. Sie zog also Alle aus dem Verkehr, die Contra dem sozialistischen Aufbau waren, legte ihnen Fußfesseln in Form von IMs an und sperrte weg, was zu aufmüpfig partou das System in Frage stellte.Brachte somit alles zum Schweigen, was die Aufmümpfigen von sich gaben.
Was hats genützt...Nichts.
Interessant heute, keiner sperrt weg, keiner legt Fussfesseln an, jedes Arschloch(entschuldigt) gibt seine Sülze von sich
Was nützt es...Nichts. Wird das System in Frage gestellt...Nein, kratzt es das Kapital...Nein, stört es den Bürger..Jein, ist es nur eine Seite der derzeitigen Gesellschaft...Ja, war das schon früher in der Bundesrepublik so...Ja.
Also lassen wir es laufen bis es die Masse ergreift und dann "Die Reihen fest geschlossen und losmarschiert..." he, so könnte es kommen wenn da nicht uns balde was einfällt.
Aber ich glaube, das geht alles so weiter...wie immer seit 22 Jahren.

Rainer-Maria und einen guten Tag allen im Forum
Benutzeravatar
Edelknabe
Grenztruppen
Grenztruppen
 
Beiträge: 19910
Bilder: 57
Registriert: 2. Mai 2010, 09:07

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon SCORN » 17. November 2011, 07:07

Interessierter hat geschrieben:Die Amerikaner habe ich in meinem Beitrag nicht erwähnt, ich bitte Dich das zur Kenntnis zu nehmen.

[hallo]


ach ja? aber die opfer waren us amerikaner und deren dienste wussten um die gefahr selbst potentielles ziel zu sein? @interessierter, von deiner seite etwas von "oberlehrerhaft" zu schreiben hat schon was von unfreiwilliger komik! [laugh]

für mich, und die meisten user hier kommen die beiträge Merkur's keineswegs "oberlehrerhaft" daher, sondern ausnahmslos fakten und kentnissreich. also eine bereicherung für das forum. deine beiträge sprechen auch für sich und wurden schon von verschiedensten usern kommentiert, eine wertung kann ich mir daher ersparen!

herzlichst,
SCORN
SCORN
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Merkur » 17. November 2011, 07:09

Buscho hat geschrieben: Ein Verbot wäre wie blinde Kuh , man könnte sie nicht mehr sehen , das wäre wie das Licht ausschalten .


Ein Verbot und ein Totschweigen halte ich für kontraproduktiv. Wenn sich entsprechende Personenkreise nur noch in der Illegalität bewegen, sind sie noch schwerer kontrollierbar, wie sich ja gerade herausgestellt hat. Außerdem halte ich die große Masse der Deutschen Hirne für so ausgeprägt, dass sie auf die entsprechende Klientel und ihre Parolen nicht hereinfällt. Was sich verbessern muss, ist die rigorose operative Kontrolle mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und Methoden durch die verantwortlichen Organe. Und diese Organe müssen ganz klar wissen, wie weit sie bei der Informationsbeschaffung gehen dürfen und wo der Schlussstrich ist.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4624
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Merkur » 17. November 2011, 07:31

AZ & Co,

eine Frage interessiert mich in diesem Zusammenhang. Da Thema Zersetzungsmaßnahmen ist ja des öfteren diskutiert worden. Mich würde interessieren, wie Zersetzungsmaßnahmen gegen die braune Szene hier gesehen werden. Also, wie steht man zu Maßnahmen, die diese Gruppen in ihrem Zusammenhalt schwächen und im optimalen Fall auflösen, beispielsweise der zielgerichteten Verbreitung von Gerüchten über bestimmte Personen ?
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4624
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Interessierter » 17. November 2011, 09:27

Scorn, wer lesen kann ist im Vorteil. Lediglich hierum ging es:
Wenn Du bestreiten möchtest, daß das MfS die Behörden in Berlin hätte warnen können, dann äußere Dich dazu. So wird " ein Schuh " daraus.
Nur das sagt mein Beitrag aus.


Wenn Du kannst schreibe was zur Sache. Aber anscheinend kommt da nichts, nachdem man den Rauch der geworfenen Nebelkerzen entfernt hat.

[hallo]
Interessierter
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 17. November 2011, 10:16

Merkur hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben: Beim Anschlag auf die Disco " La Belle " hätte die DDR die Toten und Verletzten verhindern können, aber man behielt sein Wissen über den bevorstehenden Anschlag schön für sich.
Wie war das noch mit den " Steinen " und dem " Glashaus " ?



Wenn Du @Interessierter hier eine solche Aussage triffst, kannst Du mir sicher zwei Fragen beantworten.
1. Wie sah das angeblich konkrete Wissen des MfS insbesondere zu Zeit und Ort des Anschlages denn aus ?
2. Welches konkrete Wissen behielt das MfS für sich, welches die Amerikaner nicht auch hatten ?

Danke.


Merkur, wir hatten doch unlängst hier ein Video, wo MfS Oberst Frank Wiegand, der damalige Leiter in der Arbeitsgruppe Ausländer in der HA II, mitteilt, man habe "von dem Anschlag gewusst und hätte ihn verhindern können.
AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 101320
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 17. November 2011, 10:23

Merkur hat geschrieben:AZ & Co,

eine Frage interessiert mich in diesem Zusammenhang. Da Thema Zersetzungsmaßnahmen ist ja des öfteren diskutiert worden. Mich würde interessieren, wie Zersetzungsmaßnahmen gegen die braune Szene hier gesehen werden. Also, wie steht man zu Maßnahmen, die diese Gruppen in ihrem Zusammenhalt schwächen und im optimalen Fall auflösen, beispielsweise der zielgerichteten Verbreitung von Gerüchten über bestimmte Personen ?


Nun kenn ich Co zwar nicht, aber ich habe dazu eine Meinung. [wink]

Wenn man Erkenntnisse hat, dass diese Gruppen der braunen Szene mordend durch das Land ziehen, muss die Bevölkerung geschützt werden. Und das kann mit allen kontrollierbaren Maßnahmen erfolgen, die der Rechtsstaat bietet. Zersetzungsmaßnahmen gegen eine Opposition, die gewaltfrei agiert, halte ich für unzulässig.
AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 101320
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Sirius » 17. November 2011, 10:57

Das Thema wird von den Medien kurzzeitig hochgepusht, wie zu den RAF-Zeiten. In ein paar Wochen ist das Thema wieder vergessen und die nächste S*u wird durchs Dorf getrieben. Rechtsextremisten und Linksextremisten/Autonome sind genauso wenig eine Gefahr, dass sie den Staat übernehmen, wie seinerzeit die RAF. Zumal sich die Frage stellt, welchen Anteil der Verfassungsschutz an dieser Entwicklung hat? Wenn man an die RAF-Zeiten zurück denkt, hat heute niemand ein Problem damit, dass Personen aus dem damaligen Umfeld, aus dem Sympathisantenkreis heute hohe Posten in diesem Staat erreichen konnten. Das ist der eigentliche Skandal! Ein hohes Amt zu bekommen, obwohl seinerzeit mit dem eigenen Auto eine Waffe transportiert wurde, mit der ein Mord gegangen wurde, hat schon ein Geschmäckle. Es gibt große Probleme in diesem Land und wenn die nicht gelöst werden, dann wird es erst eine politische Radikalisierung größerer Bevölkerungsteile geben.
Sirius
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon S51 » 17. November 2011, 14:16

[quote="augenzeuge]..wo MfS Oberst Frank Wiegand, der damalige Leiter in der Arbeitsgruppe Ausländer in der HA II, mitteilt, man habe "von dem Anschlag gewusst und hätte ihn verhindern können.
AZ[/quote]

Alle Aktionen in Berlin-Friedrichsfelde bzw. Karlshorst begannen erst, als der Anschlag passiert war. Sicher gab es vorher Vermutungen, dass etwas passieren könnte, würde, aber eben da waren es nur Vermutungen.
Irgendwie vergisst man hierbei auch nur zu gerne die Vorgeschichte mit der Versenkung lybischer Kampfschiffe und die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Lybien und den USA zu dieser Zeit. Da konnte man nie wissen, wer da wen an wem rächen will, wo und wann. Das galt durchaus für beide Seiten. Man hat auch mit Anschlägen der USA gerechnet.
S51
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon S51 » 17. November 2011, 14:24

Sirius hat geschrieben:Das Thema wird von den Medien kurzzeitig hochgepusht, wie zu den RAF-Zeiten. In ein paar Wochen ist das Thema wieder vergessen und die nächste S*u wird durchs Dorf getrieben. Rechtsextremisten und Linksextremisten/Autonome sind genauso wenig eine Gefahr, dass sie den Staat übernehmen, wie seinerzeit die RAF. ...Es gibt große Probleme in diesem Land und wenn die nicht gelöst werden, dann wird es erst eine politische Radikalisierung größerer Bevölkerungsteile geben.


Ja, so wird es werden. Zumindest, was den ersten Teil betrifft. Natürlich schreien nun erst mal alle ganz laut auf. Praktisch jedoch werden diese Morde wie die davor (und danach) allenfalls Auswirkungen auf die Freiheiten der Bürger haben. Als Vorwand.
Für mehr fehlt doch jede Basis.
"Aufklärungsmäßig" wird es nun Untersuchungen geben, vielleicht "sogar" Untersuchungsausschüsse auf politischer Ebene so lange, bis es keinen mehr interessiert. Dann verläuft die Sache immer ruhiger im Sande.
Für eine politische Radikalisierung der Bevölkerung sehe ich keine Basis. Mensch, Leute, das war eine kleine Gruppe von Tätern und deren Helfern. Mehr nicht.
S51
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon S51 » 17. November 2011, 15:32

Merkur hat geschrieben:... Da Thema Zersetzungsmaßnahmen ist ja des öfteren diskutiert worden. Mich würde interessieren, wie Zersetzungsmaßnahmen gegen die braune Szene hier gesehen werden. Also, wie steht man zu Maßnahmen, die diese Gruppen in ihrem Zusammenhalt schwächen und im optimalen Fall auflösen, beispielsweise der zielgerichteten Verbreitung von Gerüchten über bestimmte Personen ?


Die Herangehensweise ist doch ganz anders.
Wie wohl in den linksextremen Kreisen auch werden Informationen gesammelt. Die werden dann je nach Quellenlage weiter gegeben oder oft wohl auch nicht. Daraus werden Lageeinschätzungen gefertigt, offizielle wie Weißbücher und interne. Das führt zu politischen Strategien wie sie sich in den letzten Jahren dann darin äßuern, wie den rechten Parteien und Gruppierungen nach und nach die ökonomischen Grundlagen genommen werden (sollen). Oder wie durch den Einsatz der Öffentlichkeit gegen rechte Veranstaltungen vorgegangen wird. Der VS "liefert" wer wann wo kommt. Was daraus wird aber geht ihn nichts an.
Aktive, verdeckte Maßnahmen jedoch sind heutzutage eher kein Thema. Zumindest nicht erkennbar. Wenn man mal von Fällen absieht, wo Leute doch sehr öffentlich enttarnt werden, die in den Rang- und Hackordnungen möglichst weit oben stehen.
Das dürfte einer der maßgeblichen Unterschiede zwischen VS und MfS sein. Während die Einen mehr zur Informationsbeschaffung dienen und dabei doch hauptsächlich auf die Methode der Korrumpierung zu setzen scheinen, waren die Anderen aktiv "kämpfend" (wobei der Kampf mitunter auch ganz ohne Gänsefüßchen zu verstehen war) tätig. Darin liegt bestimmt auch ein maßgeblicher Grund für die weitestgehende Funkstille zwischen Polizei und VS.
S51
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Sirius » 17. November 2011, 15:36

S51 hat geschrieben:Für eine politische Radikalisierung der Bevölkerung sehe ich keine Basis. Mensch, Leute, das war eine kleine Gruppe von Tätern und deren Helfern. Mehr nicht.


Da sind wir uns einig, dass im Moment diese kleinen Gruppen keine Baisis haben. Was ich meinte, ist die Möglichkeit, dass sich mittel- bis längerfristig eine politische Radikalisierung in Europa nicht ausschließen läßt, wenn sich das bisherige Ruhigstellen der Bevölkerung durch eine schuldenfinanzierte Sozialpolitik mangels williger Kreditgeber nicht weiter fortsetzen läßt. Ich würde nicht darauf wetten, dass die stabilen Verhältnisse der Vergangenheit für alle Zeiten einfach so fortgeschrieben werden können. Wie schnell Veränderungen kommen können, hat man in der Weimarer Republik, in der DDR 1989 oder auch jetzt in den arabischen Staaten gesehen.
Sirius
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Interessierter » 17. November 2011, 15:55

S51 hat geschrieben:[quote="augenzeuge]..wo MfS Oberst Frank Wiegand, der damalige Leiter in der Arbeitsgruppe Ausländer in der HA II, mitteilt, man habe "von dem Anschlag gewusst und hätte ihn verhindern können.
AZ[/quote]

Alle Aktionen in Berlin-Friedrichsfelde bzw. Karlshorst begannen erst, als der Anschlag passiert war. Sicher gab es vorher Vermutungen, dass etwas passieren könnte, würde, aber eben da waren es nur Vermutungen.
Irgendwie vergisst man hierbei auch nur zu gerne die Vorgeschichte mit der Versenkung lybischer Kampfschiffe und die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Lybien und den USA zu dieser Zeit. Da konnte man nie wissen, wer da wen an wem rächen will, wo und wann. Das galt durchaus für beide Seiten. Man hat auch mit Anschlägen der USA gerechnet.[/quote][/quote]


S51, da Du keine Quelle Deiner Aussage nennst, vermute ich, daß es lediglich Deine persönliche Einschätzung ist oder wieso behauptest Du entgegen der Aussagen von Wiegand und anderen Quellen, das MfS hätte nichts gewußt und nur Vermutungen gehabt ?

http://www.faz.net/aktuell/politik/ansc ... 77076.html

http://www.berliner-kurier.de/politik-- ... 44116.html
Interessierter
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon S51 » 17. November 2011, 16:11

Interessierter hat geschrieben:...S51, da Du keine Quelle Deiner Aussage nennst, vermute ich, daß es lediglich Deine persönliche Einschätzung ist oder wieso behauptest Du entgegen der Aussagen von Wiegand und anderen Quellen, das MfS hätte nichts gewußt und nur Vermutungen gehabt ?
...


Wenn ich keine Quelle nenne wird es wohl sein, weil ich es so erlebt habe. Zu dieser Zeit war ich Praktikant im Revier Hans-Loch-Str. Wir wurden eingesetzt um die Wohnungen und Treffpunkte der Botschaftsangehörigen abzusichern. Zusätzlich zu "allen" anderen. Vorher waren nur wir und die besetzten Ladas da. Dies an allen Objekten ohne Ausnahme. Danach wurden bestimmte Objekte nicht mehr besetzt während andere Besuch erhielten. Hätte man dies vorher gewußt, wäre es umgekehrt gelaufen.
S51
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon nightfire64 » 17. November 2011, 16:18

Interessierter hat geschrieben:Wenn Du kannst schreibe was zur Sache. Aber anscheinend kommt da nichts, nachdem man den Rauch der geworfenen Nebelkerzen entfernt hat.


@Interessierter du wandelnde Nebelkerze, wie wäre es, wenn du mal damit anfängst!! [wink]

Oder ist das hier der " La Belle " Thread??

Kerstin [denken]
nightfire64
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Interessierter » 17. November 2011, 18:18

Jaa Du hast ja Recht, auch wenns schwerfällt.

[flash] [blush]
Interessierter
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Merkur » 17. November 2011, 19:30

augenzeuge hat geschrieben:
Merkur hat geschrieben:AZ & Co,

eine Frage interessiert mich in diesem Zusammenhang. Da Thema Zersetzungsmaßnahmen ist ja des öfteren diskutiert worden. Mich würde interessieren, wie Zersetzungsmaßnahmen gegen die braune Szene hier gesehen werden. Also, wie steht man zu Maßnahmen, die diese Gruppen in ihrem Zusammenhalt schwächen und im optimalen Fall auflösen, beispielsweise der zielgerichteten Verbreitung von Gerüchten über bestimmte Personen ?


Nun kenn ich Co zwar nicht, aber ich habe dazu eine Meinung. [wink]

Wenn man Erkenntnisse hat, dass diese Gruppen der braunen Szene mordend durch das Land ziehen, muss die Bevölkerung geschützt werden. Und das kann mit allen kontrollierbaren Maßnahmen erfolgen, die der Rechtsstaat bietet. Zersetzungsmaßnahmen gegen eine Opposition, die gewaltfrei agiert, halte ich für unzulässig.
AZ


Aha, und wie sollen diese Maßnahmen kontrollierbar sein, wenn schon die demokratische und rechtsstaatliche Behörde, die ja angeblich parlamentarischer Kontrolle unterliegt, nicht kontrolliert werden kann ?
Da die Neonanzi-Szene ja eine "Opposition" ist, die nicht gewaltfrei agiert, sind Zersetzungsmaßnahmen zulässig ?
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4624
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Merkur » 17. November 2011, 19:40

augenzeuge hat geschrieben:Merkur, wir hatten doch unlängst hier ein Video, wo MfS Oberst Frank Wiegand, der damalige Leiter in der Arbeitsgruppe Ausländer in der HA II, mitteilt, man habe "von dem Anschlag gewusst und hätte ihn verhindern können.
AZ


Der Oberstleutnant (nicht Oberst) "Stromdreieck" hat von Anfang 1990 bis zu seinem Schicksalsschlag in Portugal sicher eine Menge erzählt. Ich denke, er hatte in dieser Frage weder einen Überblick, noch die Fäden in der Hand.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4624
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 17. November 2011, 19:56

Merkur hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Merkur hat geschrieben:AZ & Co,

eine Frage interessiert mich in diesem Zusammenhang. Da Thema Zersetzungsmaßnahmen ist ja des öfteren diskutiert worden. Mich würde interessieren, wie Zersetzungsmaßnahmen gegen die braune Szene hier gesehen werden. Also, wie steht man zu Maßnahmen, die diese Gruppen in ihrem Zusammenhalt schwächen und im optimalen Fall auflösen, beispielsweise der zielgerichteten Verbreitung von Gerüchten über bestimmte Personen ?


Nun kenn ich Co zwar nicht, aber ich habe dazu eine Meinung. [wink]

Wenn man Erkenntnisse hat, dass diese Gruppen der braunen Szene mordend durch das Land ziehen, muss die Bevölkerung geschützt werden. Und das kann mit allen kontrollierbaren Maßnahmen erfolgen, die der Rechtsstaat bietet. Zersetzungsmaßnahmen gegen eine Opposition, die gewaltfrei agiert, halte ich für unzulässig.
AZ


Aha, und wie sollen diese Maßnahmen kontrollierbar sein, wenn schon die demokratische und rechtsstaatliche Behörde, die ja angeblich parlamentarischer Kontrolle unterliegt, nicht kontrolliert werden kann ?
Da die Neonanzi-Szene ja eine "Opposition" ist, die nicht gewaltfrei agiert, sind Zersetzungsmaßnahmen zulässig ?


Ich würde sie Destabilisierungsmaßnahmen nennen. Gerade die letzten Vorfälle werden hoffentlich zu einer zukünftig stärkeren parlamentarischen Kontrolle führen. Von den nachgewiesenen Zersetzungsmaßnahmen der DDR werden diese sich jedoch gravierend unterscheiden. Eingriffe in die Ausbildung, Gesundheit oder den Beruf halte ich nach wie vor für unzulässig.
AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 101320
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 17. November 2011, 20:04

Merkur hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Merkur, wir hatten doch unlängst hier ein Video, wo MfS Oberst Frank Wiegand, der damalige Leiter in der Arbeitsgruppe Ausländer in der HA II, mitteilt, man habe "von dem Anschlag gewusst und hätte ihn verhindern können.
AZ


Der Oberstleutnant (nicht Oberst) "Stromdreieck" hat von Anfang 1990 bis zu seinem Schicksalsschlag in Portugal sicher eine Menge erzählt. Ich denke, er hatte in dieser Frage weder einen Überblick, noch die Fäden in der Hand.


Merkur, er hatte schon eine Stelle, wo er gewisse Einblicke haben konnte. Um zu Erkenntnissen zu gelangen, musste er nicht die Fäden in der Hand halten.
Fakt ist eins, das MfS wusste vom Sprengstoff. Und es wusste auch, dass er nicht für Ostberlin gedacht war. Man hat m.E. ganz klar gewusst, was in etwa passiert und hätte bei Grenzübertritten der Leute die Gegenseite warnen können. Das hat man nicht getan.
Wir müssen hier nicht spekulieren, es gab eine Gerichtsverhandlung, die auch ohne Hilfe des Herrn Oberst Wiegand erfolgreich verlaufen konnte.
AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 101320
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Merkur » 17. November 2011, 21:04

augenzeuge hat geschrieben: Merkur, er hatte schon eine Stelle, wo er gewisse Einblicke haben konnte. Um zu Erkenntnissen zu gelangen, musste er nicht die Fäden in der Hand halten. Fakt ist eins, das MfS wusste vom Sprengstoff. Und es wusste auch, dass er nicht für Ostberlin gedacht war. Man hat m.E. ganz klar gewusst, was in etwa passiert und hätte bei Grenzübertritten der Leute die Gegenseite warnen können. Das hat man nicht getan.
Wir müssen hier nicht spekulieren, es gab eine Gerichtsverhandlung, die auch ohne Hilfe des Herrn Oberst Wiegand erfolgreich verlaufen konnte.
AZ


AZ und Interessierter,

ein guter Ansatz. Ihr solltet das spekulieren sein lassen. Der Komplex ist in der Tat so umfassend, dass ihr ihn als Medienkonsumenten nicht überschauen könnt und auch ich werde ihn hier nicht darstellen.
Ich sage aber, dass der damalige Erkenntnisstand des MfS keine konkreten Schlüsse im Vorfeld (Zeitpunkt und Zielobjekt) zuließ.
Und kam man in der Gerichtsverhandlung zu dem Schluss, dass das MfS detailliert über Zeit und Zielobjekt informiert war ?
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4624
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon nightfire64 » 17. November 2011, 21:06

Was da wohl noch alles ans Licht kommt?

Welche Rolle spielt der Thüringer Verfassungsschutz?

In der fraglichen Zeit - nämlich von 1994 bis 2000 - ist Helmut Roewer Chef des Thüringer Verfassungsschutzes. Innenminister Jörg Greibert sagt heute: Er habe "Zweifel", ob damals einwandfrei gearbeitet wurde. Die Zweifel sind angebracht. Roewers Karriere als Verfassungsschutz-Präsident endet abrupt im Frühjahr 2000. Der damalige Innenminister versetzt ihn in den Ruhestand, als der landesweit bekannte Neonazi Thomas Dienel als bezahlter V-Mann aufflog. Kurz darauf wird bekannt, dass die Behörde auch NPD-Landesvize Tino Brandt für Informationen bezahlte - er sprach später von "weit mehr als 100.000 Mark" Honorar.
Brandt war eine Führungsfigur des "Thüringer Heimatschutzes", dem auch die drei Rechtsextremisten aus Jena angehörten.

http://www.tagesschau.de/inland/rechtst ... en100.html

Kerstin
nightfire64
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 17. November 2011, 22:25

Merkur hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben: Merkur, er hatte schon eine Stelle, wo er gewisse Einblicke haben konnte. Um zu Erkenntnissen zu gelangen, musste er nicht die Fäden in der Hand halten. Fakt ist eins, das MfS wusste vom Sprengstoff. Und es wusste auch, dass er nicht für Ostberlin gedacht war. Man hat m.E. ganz klar gewusst, was in etwa passiert und hätte bei Grenzübertritten der Leute die Gegenseite warnen können. Das hat man nicht getan.
Wir müssen hier nicht spekulieren, es gab eine Gerichtsverhandlung, die auch ohne Hilfe des Herrn Oberst Wiegand erfolgreich verlaufen konnte.
AZ


AZ und Interessierter,

ein guter Ansatz. Ihr solltet das spekulieren sein lassen. Der Komplex ist in der Tat so umfassend, dass ihr ihn als Medienkonsumenten nicht überschauen könnt und auch ich werde ihn hier nicht darstellen.
Ich sage aber, dass der damalige Erkenntnisstand des MfS keine konkreten Schlüsse im Vorfeld (Zeitpunkt und Zielobjekt) zuließ.
Und kam man in der Gerichtsverhandlung zu dem Schluss, dass das MfS detailliert über Zeit und Zielobjekt informiert war ?


Merkur, von konkret und detailliert war doch keine Rede. Es geht darum, ob man mehr hätte tun können, als man getan hat!

Findest du es eigentlich toll uns als spekulierende Medienkonsumenten hinzustellen, während du der große Wissende bist, der sich die Fragen beantworten läßt, deren Antworten er schon kennt, nur um herauszufinden, wie nah wir an die Wahrheit herankommen? Sorry, aber so sieht es hier aus.

Auch du könntest nach so vielen Jahren einfach zugeben, ja, wir hätten sicherlich mehr tun können, um den Anschlag zu verhindern, oder?
AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 101320
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Interessierter » 17. November 2011, 22:57

Zitat Merkur:

AZ und Interessierter,

ein guter Ansatz. Ihr solltet das spekulieren sein lassen. Der Komplex ist in der Tat so umfassend, dass ihr ihn als Medienkonsumenten nicht überschauen könnt und auch ich werde ihn hier nicht darstellen.



Erkenntnis aus den Akten des MfS und Aussagen eines Zeitzeugen sind keine Spekulation nur weil sie Dir nicht gefallen. Es ist schon erstaunlich, wie die Gruppe der " Altenpfleger des DDR Systems " ( wie Buscho tituliert hat oder war es jemand anderes? ) immer alles bestreitet. Meistens jedoch mit Gegenfragen und nicht mit Argumenten, die durch Quellen belegt sind.
Offen gesagt Merkur ob Du hier Zusammenhänge herstellst oder nicht, bisher hast Du fast für jedes DDR-Unrecht noch Zusammenhänge hervorgezaubert. Dadurch wird jedoch menschenverachtendes Handeln nicht menschlich und Deine nicht belegten Ausführung oder verweigerten Auskünfte nicht wahrer.
Es wird nur zugegeben was nicht mehr vermeidbar ist und auf Nachfrage zu gewissen Themen hat man dann die bekannten Gedächtnislücken.
Du hast anscheinend nichts gelernt wenn ich Dein Ansinnen lese, ob man bei dem braunen Sumpf nicht die menschenverachtenden Zersetzungsmethoden in Erwägung ziehen sollte.
Gewisse Abteilungen des MfS haben soviel Dreck am Stecken, so viel Zeit bleibt Dir gar nicht mehr um Alibi-Zusammenhänge herzustellen.
Interessierter
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Edelknabe » 18. November 2011, 05:56

Macht bitte einmal einen Extrafred über Isabelle...ach Quatsch...La Belle auf.Das nervt hier langsam wenn Alle auf Merkur einschlagen. Interessierter, also wenn ich immer deinen unruhigen zappligen Affen sehe könnt ich dem schon am frühen Morgen eine reinhauen. Hast du nicht mal was weniger "Affiges" als Avatar? So wie ich zum Beispiel, so als bescheidener ruhiger Edelknabe mit Schwert aus der Stahlschmiede der DDR, aus Eisenhüttenstadt.

Rainer-Maria...he Interessierter, kennst doch mittlerweile den Rainer...oder doch nich?
Benutzeravatar
Edelknabe
Grenztruppen
Grenztruppen
 
Beiträge: 19910
Bilder: 57
Registriert: 2. Mai 2010, 09:07

VorherigeNächste

Zurück zu Offtopic / Tagespolitik

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste