

Ari@D187 hat geschrieben:Auf jeden Fall weiß er die Medien und die Bundesregierung vor seinen Karren zu spannen.Verhaftung Nawalnys: Merkel fordert „unverzügliche Freilassung“
-> Link
Sowohl Nawalny als auch Frau Merkel leiden offenbar unter mehr oder weniger Größenwahn.
Ari
Edelknabe hat geschrieben:Na gut Volker, hatte mich wohl etwas unklar ausgedrückt....also hier nur für dich Direktorinnensöhnchen.Kontrahenden dahingehend siehe Putin contra Navalny und umgekehrt.
Rainer Maria

Edelknabe hat geschrieben:Was Volker, Muttern war nur Reinemachefrau in der POS? Und nee,Scherz beiseite, ich werde das nochmal lesen, nachlesen was deine Mutter beruflich war? Kontr....was, also ich schau mal in den Duden, besser so.
Rainer Maria
meldest Dich dann, wenn Du neue populärwissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen hast!
AkkuGK1 hat geschrieben:Weil eine Bürgerliche sich ungefragt an Zar Vlad I. gewandt hat...

![Lachen [laugh]](./images/smilies/laugh.gif)
Ein armes Mütterchen und ein Oligarch sitzen an einem Tisch. Auf dem Tisch sind 8 Stück Kuchen. Der Oligarch nimmt sich sieben davon. Ein Ausländer tritt an den Tisch. Da ruft der Oligarch: "Pass auf Mütterchen, der Ausländer will dir deinen Kuchen wegnehmen!"
Seit 15 Jahren weise ich Menschen darauf hin, dass das, was sich in Russland ereignet, der größte Raubzug der Geschichte sei. Sie bezichtigten mich der Übertreibung. Putin war für sie derjenige, der doch die Oligarchen vertrieben habe. Dass die Zahl der Oligarchen (diesmal von Putins Gnaden) steil anstieg, fiel ihnen nicht weiter auf.
Nie haben so wenige sich so viel in so kurzer Zeit unter den Nagel gerissen. Das alles geschah nicht im Verborgenen, sondern vor aller Augen. Putins Palast mag als Symbol dafür dienen.
Im Jahr der Unabhängigkeit lag das BIP Russlands mit dem Chinas gleichauf. Heute ist das chinesische mehr als achtmal so groß. Während China zur Werkbank der Welt wurde, lässt das russische Wirtschaftswunder auf sich warten. Während in China investiert wurde, wurden in Russland die Gewinne aus dem Verkauf der Bodenschätze des Landes ins Ausland transferiert. Man taxiert die Auslandsguthaben wohlhabender Russen irgendwo zwischen 800 und 2.000 Milliarden Euro ein.
Die Stagnation in Russland kommt also nicht von ungefähr. Man lebt von der Substanz. Der Investitionsstau wird immer größer und der einfache Mann erlebt mittlerweile einen steten, realen Einkommensverlust.
Denn Russland ist keine Marktwirtschaft, sondern eine Raubwirtschaft. Ein Heer von Wegelagerern und Räubern, die nichts zum Wohlstand beitragen lebt davon, dass man denen, die ihr Bestes geben, einen Großteil dessen abnimmt was sie erwirtschaften.
Einer dieser Raubzüge ist übrigens Nord Stream 2. Durch schamlos überhöhte Baukosten verdienten die mit dem deren Bau beauftragten Unternehmer Milliarden front up, zu Lasten der Rentabilität des Vorhabens. Die Unternehmer sind - Wunder was - enge Freunde Putins. Die Gazprom muss nun liefern, auch wenn sie die sich mit dieser Pipeline entstandenen Kosten niemals mehr reinverdienen kann.
Nawalny hat gestern einen neuen Beitrag veröffentlicht, der uns den märchenhaften Reichtum des Räuberhauptmanns, Putin, besonders plastisch vor Augen führt.
![Grinsen [grin]](./images/smilies/evilgrins.gif)
HPA hat geschrieben:Währenddessen:
Kreml reagiert zunehmend nervös auf Nawalny-Video
Moskau sieht hinter den Enthüllungen über Putins Luxusanwesen den Versuch der "Abzocke". Trotz des routinierten Dementis drohen nun Proteste und Sanktionen
https://www.derstandard.at/story/200012 ... alny-video
aktuell 43 Millionen Aufrufe


Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat erneut eine Anfrage, die nun fünfte, an die deutsche Justiz im Fall des vergifteten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny gestellt.
Die Behörde teilte mit, dass die meisten Gesuche der russischen Ermittler abgelehnt worden seien und zudem die Abschriften der Vernehmungen Nawalnys und dessen Frau nicht enthalten gewesen seien. Vorherige Rechtshilfegesuche würden deshalb als inhaltlich völlig unzureichend betrachtet.
Das deutsche Bundesamt für Justiz sieht das anders: Es seien schon vier Rechtshilfegesuche zum Anschlag auf Nawalny beantwortet worden.
Nach Ansicht der russischen Generalstaatsanwaltschaft deuten diese Aussagen darauf hin, dass die „wahren Umstände des Vorfalls“ verschleiert werden sollten.

Nawalnys Anhänger haben für diesen Samstag in mehr als 90 russischen Städten zu Protesten aufgerufen.
Bei Protesten gegen das Regime von Wladimir Putin hat es im äußersten Osten Russlands am Morgen die ersten Festnahmen gegeben. In der Großstadt Chabarowsk (an der Grenze zu China), die der Hauptstadt Moskau aufgrund der Zeitverschiebung sieben Stunden voraus ist, veröffentlichten Aktivisten am Samstag Videos von Polizisten, die Demonstranten schlagen und in Gefangenentransporter stecken. In Chabarowsk richtet sich die Unzufriedenheit der Menschen auch gegen die Inhaftierung eines beliebten Ex-Gouverneurs im Sommer.
Auch in Wladiwostok und Irkutsk gab es Festnahmen und teils brutale Gewalt der Behörden gegen friedliche Demonstranten. Video zeigten am Boden liegenden Männer und gegen Häuserwände gepresste Frauen, die nacheinander in Polizeibusse geführt wurden.
Zudem scheint sich Putin mehr und mehr an Diktator Lukaschenko im Nachbarland Belarus zu orientieren. Sowohl außerhalb Moskaus als auch auf den Straßen von Sankt Petersburg wurde am Samstagmorgen russisches Militär, Spezialeinheiten und Nationalgarde gesichtet, die offenbar die Demonstrationen niederschlagen sollen. Erstmals wurde dafür auch gepanzerte Fahrzeuge entsandt.

https://earth.app.goo.gl/?apn=com.googl ... oiGAIgASgC
Danny_1000 hat geschrieben:[...]Hat aber trotzdem was von Größenwahn und ICH- Zentriertheit, sich derart mit dem Zaren anzulegen.


Edelknabe hat geschrieben:Lebte Lenin als junger Führer der Revolution nicht auch gefährlich, gerade was Attentate auf ihn betraf?
Rainer Maria

Edelknabe hat geschrieben:Nu ja Pentium, weil der Lenin ähnlich dem Navalny auch ne Erneuerung in Russland angestrebt hatte. Eben durch eine Revolution.
Rainer Maria


Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast