Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon augenzeuge » 18. Januar 2021, 22:02

Russlands scheint mehr Angst vor dem Erfolg Nawalnys zu haben, als herausfinden zu wollen, wer diesen Mann umbringen wollte. Das lässt nur einen Schluss zu :Man weiß es schon.

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Edelknabe » 19. Januar 2021, 18:53

Na gut Volker, hatte mich wohl etwas unklar ausgedrückt....also hier nur für dich Direktorinnensöhnchen.Kontrahenden dahingehend siehe Putin contra Navalny und umgekehrt.

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon HPA » 19. Januar 2021, 19:08

Ari@D187 hat geschrieben:Auf jeden Fall weiß er die Medien und die Bundesregierung vor seinen Karren zu spannen.

Verhaftung Nawalnys: Merkel fordert „unverzügliche Freilassung“

-> Link

Sowohl Nawalny als auch Frau Merkel leiden offenbar unter mehr oder weniger Größenwahn.

Ari


Und das "schlussfolgerst" Du gleich nochmal woraus?
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Olaf Sch. » 19. Januar 2021, 19:16

Weil eine Bürgerliche sich ungefragt an Zar Vlad I. gewandt hat...
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Volker Zottmann » 19. Januar 2021, 19:28

Edelknabe hat geschrieben:Na gut Volker, hatte mich wohl etwas unklar ausgedrückt....also hier nur für dich Direktorinnensöhnchen.Kontrahenden dahingehend siehe Putin contra Navalny und umgekehrt.

Rainer Maria

Na, nun weiß ich was Du meinst. Aber warum schreibst Du das Wort bewusst weiter verkehrt?
Und mein größtes Rätsel ist, wieso ich das Söhnchen einer Dikrektorin sein soll? War wohl Ruß in den Augen, als Du übern Haldenrand geschaut hast.... Wer spukt da durch Dein Hirn?

Gruß Volker
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Edelknabe » 19. Januar 2021, 20:00

Was Volker, Muttern war nur Reinemachefrau in der POS? Und nee,Scherz beiseite, ich werde das nochmal lesen, nachlesen was deine Mutter beruflich war? Kontr....was, also ich schau mal in den Duden, besser so.

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Volker Zottmann » 19. Januar 2021, 20:05

Edelknabe hat geschrieben:Was Volker, Muttern war nur Reinemachefrau in der POS? Und nee,Scherz beiseite, ich werde das nochmal lesen, nachlesen was deine Mutter beruflich war? Kontr....was, also ich schau mal in den Duden, besser so.

Rainer Maria

[super] meldest Dich dann, wenn Du neue populärwissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen hast! [flash]

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon HPA » 19. Januar 2021, 23:57

AkkuGK1 hat geschrieben:Weil eine Bürgerliche sich ungefragt an Zar Vlad I. gewandt hat...


Mit dieser Einstellung gibts keine Einladung auf Wladdis Finca [flash]


https://palace.navalny.com/?fbclid=IwAR ... BcXdePenLI
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Danny_1000 » 20. Januar 2021, 08:40

Erst dieses Wackelvideo aus dem Hotel. Einige Tage später folgten mehrere, andere Versionen welche belegen sollten, wie Nawalny mit dem Gift in Berührung kam. Immer mit dem Tenor: Der Putin steckt dahinter.

Und dann noch dieses ominöse Telefongespräch mit dem dümmsten aller FSB- Mitarbeiter. All das angeblich Beweise, dass der Kreml hinter dem Mordversuch steckt. Kann sein.

Und zuletzt die Behauptung Nawalnys, Putin persönlich stecke hinter dem Anschlag. Beweise dafür: Keine !

Sicher ist er mutig. Hat aber trotzdem was von Größenwahn und ICH- Zentriertheit, sich derart mit dem Zaren anzulegen.
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Olaf Sch. » 20. Januar 2021, 08:52

Mit deinem letzten Wort bestätigst du es doch... wäre Putin ein waschechter Demokrat, würde keiner es glauben.
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon HPA » 20. Januar 2021, 11:01

Das Video hat mittlererweile fast 20 Millionen Aufrufe .

Die Putinclique scheint auf Edelpuffinterieur zu stehen. [laugh]
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Interessierter » 21. Januar 2021, 12:24

Zum zweistündigen Video äußert sich auch die taz.

„Der Mensch wird hier zum Gegenstand, zum Eigentum der Gefängnisleitung. Das Hauptziel ist die Isolation von der Außenwelt.“ So beschreiben Men­schen­recht­le­r*in­nen das Moskauer Untersuchungsgefängnis Nummer 1 im Nordosten der russischen Hauptstadt. „Matrosenstille“ wird der Bau, der dem Strafvollzugsdienst untersteht, von allen genannt. Einfach, weil er in der Matrosenstillestraße steht.

Es ist eine berüchtigte Haftanstalt, in der auch bereits der gefallene Ölmagnat Michail Chodorkowski einsaß. Eine der härtesten Anstalten in Russland überhaupt. Seit Montagabend harrt der Kremlkritiker Alexei Nawalny für vorerst 30 Tage in einer Einzelzelle hier aus, nachdem er bei seiner Einreise nach Russland an der Passkontrolle festgenommen und am Tag darauf direkt auf der Polizeiwache verurteilt wurde.

Still aber ist er auch in der „Matrosenstille“ nicht. „Mit seiner Angstlosigkeit kämpft Alexei für die Freiheit von uns allen. Nun müssen wir für die Freiheit von Alexei kämpfen“, sagen seine Mit­strei­te­r*in­nen, und haben nun Nawalnys neuen Enthüllungsfilm veröffentlicht. „Ein Palast für Putin. Geschichte der größten Bestechung“, heißt das fast zweistündige Werk. Innerhalb von nur einem Tag klickten mehr als 24 Millionen Youtube-Nutzer*innen das Video an.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein 17.691 Quadratmeter großes Anwesen bei Gelendschik an der russischen Schwarzmeerküste. Vorwürfe, dass dort an einer Art inoffizieller Residenz für Putin aus Korruptionsgeldern gebaut werde, sind nicht neu. Bereits im Jahr 2010 hatte ein damals an dem Bau beteiligter Geschäftsmann darüber geplaudert. Das Gelände wird von dem Geheimdienst FSB überwacht. Nawalny und seinen Mit­strei­te­r*in­nen ist es offenbar gelungen, den Palast samt Spa-Complex und einer Extradatscha am Ufer per Drohne von einem Schlauchboot aus zu filmen. Auch an Grundrisse und selbst Beschreibungen von Möbeln – allein die Sofas sollen bis zu umgerechnet 22.000 Euro kosten – wollen sie gekommen sein. Anhand eines Modells machen sie die Räume „begehbar“.

Finanziert werde die Anlage mit einem geschätzten Wert von umgerechnet 1,1 Milliarden Euro durch ein Geflecht aus Transaktionen von Unternehmen, die mit Putins Freunden aus Dresden und Sankt Petersburg zusammenhängen.

Alte reiche Freunde

Die Recherchen für den Film unternahm Nawalny noch in Deutschland, als er sich nach dem Anschlag mit dem Nervengift Nowitschok in Berlin und im Schwarzwald erholte. Der Film war als Antwort auf die Vergiftung gedacht, hinter der Nawalny Putin sieht. Es ist ein angriffslustiges und anklagendes Stück Infotainment, ein „psychologisches Porträt“, wie Nawalny selbst im Film sagt, das zeigen soll, wie ein „einfacher Sowjetoffizier zu einem Irren wurde, der auf Geld und Luxus fixiert ist“. Der Kreml dementiert: „Der Präsident besitzt keine Paläste.“

Nawalny fängt in Dresden an, sitzt da auf einer Bank vor einer Plattenbausiedlung, in der Putin während seiner Zeit beim sowjetischen Geheimdienst KGB wohl gewohnt hat. Er geht zum damaligen KGB-Sitz, lässt sich im Dresdner Stasi-Archiv Putins KGB-Dienstausweis zeigen, schaut sich Fotos und Dokumente an und stellt fest: So viele Weggefährten auf den Fotos von damals umgeben auch jetzt Putin und gehören zu den reichsten Unternehmern Russlands.

Mit schnellen Schnitten und bunten Infografiken legen Nawalny und seine Leute Korruptionsschemata vor, anhand derer sich Russlands Präsident von den besagten Unternehmern „sponsern“ lasse.

Protestaufruf fürs Wochenende

Das Video ist im Stil von Nawalnys früheren Enthüllungsfilmen gehalten. Es ist lediglich länger, schneller, frecher. Nawalnys Team versucht mit dem Video, die für diesen Samstag angekündigten Proteste quer durch Russland anzufeuern. Wegen Corona ist jede Art von Massenansammlung verboten. Viele wollen dennoch durch die Straßen der russischen Städte ziehen.

Derweil hat sich das russischsprachige Onlineportal Meduza ein Spiel einfallen lassen: „Raten Sie mal, was es in Putins Palast gibt?“ Klavierzimmer? Hundesalon? Falsch! Aquadisco? Fleisch- und Fischverarbeitungshalle? Schlammbad? Richtig!

https://taz.de/Korruptionsvideo-ueber-W ... /!5742047/
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon HPA » 21. Januar 2021, 13:01

Ein Freund schreibt woanders:

Ein armes Mütterchen und ein Oligarch sitzen an einem Tisch. Auf dem Tisch sind 8 Stück Kuchen. Der Oligarch nimmt sich sieben davon. Ein Ausländer tritt an den Tisch. Da ruft der Oligarch: "Pass auf Mütterchen, der Ausländer will dir deinen Kuchen wegnehmen!"
Seit 15 Jahren weise ich Menschen darauf hin, dass das, was sich in Russland ereignet, der größte Raubzug der Geschichte sei. Sie bezichtigten mich der Übertreibung. Putin war für sie derjenige, der doch die Oligarchen vertrieben habe. Dass die Zahl der Oligarchen (diesmal von Putins Gnaden) steil anstieg, fiel ihnen nicht weiter auf.
Nie haben so wenige sich so viel in so kurzer Zeit unter den Nagel gerissen. Das alles geschah nicht im Verborgenen, sondern vor aller Augen. Putins Palast mag als Symbol dafür dienen.
Im Jahr der Unabhängigkeit lag das BIP Russlands mit dem Chinas gleichauf. Heute ist das chinesische mehr als achtmal so groß. Während China zur Werkbank der Welt wurde, lässt das russische Wirtschaftswunder auf sich warten. Während in China investiert wurde, wurden in Russland die Gewinne aus dem Verkauf der Bodenschätze des Landes ins Ausland transferiert. Man taxiert die Auslandsguthaben wohlhabender Russen irgendwo zwischen 800 und 2.000 Milliarden Euro ein.
Die Stagnation in Russland kommt also nicht von ungefähr. Man lebt von der Substanz. Der Investitionsstau wird immer größer und der einfache Mann erlebt mittlerweile einen steten, realen Einkommensverlust.
Denn Russland ist keine Marktwirtschaft, sondern eine Raubwirtschaft. Ein Heer von Wegelagerern und Räubern, die nichts zum Wohlstand beitragen lebt davon, dass man denen, die ihr Bestes geben, einen Großteil dessen abnimmt was sie erwirtschaften.
Einer dieser Raubzüge ist übrigens Nord Stream 2. Durch schamlos überhöhte Baukosten verdienten die mit dem deren Bau beauftragten Unternehmer Milliarden front up, zu Lasten der Rentabilität des Vorhabens. Die Unternehmer sind - Wunder was - enge Freunde Putins. Die Gazprom muss nun liefern, auch wenn sie die sich mit dieser Pipeline entstandenen Kosten niemals mehr reinverdienen kann.
Nawalny hat gestern einen neuen Beitrag veröffentlicht, der uns den märchenhaften Reichtum des Räuberhauptmanns, Putin, besonders plastisch vor Augen führt.


Dem ist nichts hinzuzufügen
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon HPA » 21. Januar 2021, 14:27

Währenddessen:

Kreml reagiert zunehmend nervös auf Nawalny-Video
Moskau sieht hinter den Enthüllungen über Putins Luxusanwesen den Versuch der "Abzocke". Trotz des routinierten Dementis drohen nun Proteste und Sanktionen

https://www.derstandard.at/story/200012 ... alny-video

aktuell 43 Millionen Aufrufe [grin]
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon augenzeuge » 21. Januar 2021, 14:39

HPA hat geschrieben:Währenddessen:

Kreml reagiert zunehmend nervös auf Nawalny-Video
Moskau sieht hinter den Enthüllungen über Putins Luxusanwesen den Versuch der "Abzocke". Trotz des routinierten Dementis drohen nun Proteste und Sanktionen

https://www.derstandard.at/story/200012 ... alny-video

aktuell 43 Millionen Aufrufe [grin]


Wie viel Pinocchio steckt in Putin? Der Lügen-Check zum ARD-Interview:
Bild
https://twitter.com/bild/status/534458599075225601
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon augenzeuge » 21. Januar 2021, 14:48

Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat erneut eine Anfrage, die nun fünfte, an die deutsche Justiz im Fall des vergifteten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny gestellt.

Die Behörde teilte mit, dass die meisten Gesuche der russischen Ermittler abgelehnt worden seien und zudem die Abschriften der Vernehmungen Nawalnys und dessen Frau nicht enthalten gewesen seien. Vorherige Rechtshilfegesuche würden deshalb als inhaltlich völlig unzureichend betrachtet.

Das deutsche Bundesamt für Justiz sieht das anders: Es seien schon vier Rechtshilfegesuche zum Anschlag auf Nawalny beantwortet worden.

Nach Ansicht der russischen Generalstaatsanwaltschaft deuten diese Aussagen darauf hin, dass die „wahren Umstände des Vorfalls“ verschleiert werden sollten.


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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Interessierter » 22. Januar 2021, 14:02

Nawalnys Sprecherin zu neun Tagen Haft verurteilt

Ein russisches Gericht hat Kira Jarmysch, die Sprecherin des Kremlkritikers Alexej Nawalny, zu neun Tagen Haft verurteilt. Zuvor hatte sie zu Massendemonstrationen am Samstag aufgerufen – und Putin herausgefordert.

Nach der Inhaftierung des Kremlgegners Alexej Nawalny gehen die russischen Behörden auch gegen Mitarbeiter und Unterstützer des Oppositionellen weiter vor. Nawalnys Pressesprecherin Kira Jarmysch wurde nach einem Protestaufruf die ganze Nacht von der Polizei festgehalten und fand sich am Freitag vor Gericht wieder, wie sie auf Twitter mitteilte. Sie sei zu neun Tagen Arrest verurteilt worden, sagte sie. Mehrere Koordinatoren von Regionalvertretungen Nawalnys kamen ebenfalls in Gewahrsam, darunter in Wladiwostok, Krasnodar und Kaliningrad.

In rund 70 russischen Städten sind an diesem Samstag Proteste gegen die Inhaftierung Nawalnys und gegen Repressionen unter Kremlchef Wladimir Putin geplant. Auch die EU und Kanzlerin Angela Merkel hatten Nawalnys Freilassung gefordert.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... 8dbefb2ed9

Wenn Frau Merkel und viele andere Weltbürger die Freilassung von politischen Gefangenen in Russland fordern, so ist das natürlich niemals Größenwahn. Genau so wenig wie es kein Größenwahn ist, dieses auch von China, Nordkorea und anderen Staaten zu fordern. Das ist einfach ein Gebot der Menschlichkeit!

Gerade solche Forderung aus der Öffentlichkeit heraus, haben schon oftmals zu Freilassungen und anderen Erfolgen geführt.

Daher: " Wenn manche Menschen eine Fliege verschlucken, haben sie mehr Hirn im Bauch, als im Kopf "
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon HPA » 22. Januar 2021, 14:13

Wie nun bekannt wurde, gibt es inzwischen in Russland die erste Festnahme wegen der Vergiftung von Alexej Nawalny.

Freilich trifft es dabei keinen der acht Agenten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, die einer internationalen Recherche zufolge dem Oppositionellen jahrelang folgten und mutmaßlich in die Affäre verwickelt waren.
Stattdessen hat das Ermittlungskomitee ein Verfahren gegen einen Polizeibeamten in der Wolgaregion Samara eingeleitet. Der Mann wird verdächtigt, Flugdaten von Passagieren an Dritte weitergegeben zu haben. Konkret geht es wohl um die Daten der FSB-Agenten an die Enthüllungsjournalisten."

https://www.derstandard.at/story/200012 ... wyCb5JuZP8
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon augenzeuge » 23. Januar 2021, 10:36

Gerne wird Nawalny als nicht ernstzunehmend charakterisiert. Das sieht aber ganz anders aus:

Nawalnys Anhänger haben für diesen Samstag in mehr als 90 russischen Städten zu Protesten aufgerufen.


Bei Protesten gegen das Regime von Wladimir Putin hat es im äußersten Osten Russlands am Morgen die ersten Festnahmen gegeben. In der Großstadt Chabarowsk (an der Grenze zu China), die der Hauptstadt Moskau aufgrund der Zeitverschiebung sieben Stunden voraus ist, veröffentlichten Aktivisten am Samstag Videos von Polizisten, die Demonstranten schlagen und in Gefangenentransporter stecken. In Chabarowsk richtet sich die Unzufriedenheit der Menschen auch gegen die Inhaftierung eines beliebten Ex-Gouverneurs im Sommer.

Auch in Wladiwostok und Irkutsk gab es Festnahmen und teils brutale Gewalt der Behörden gegen friedliche Demonstranten. Video zeigten am Boden liegenden Männer und gegen Häuserwände gepresste Frauen, die nacheinander in Polizeibusse geführt wurden.

Zudem scheint sich Putin mehr und mehr an Diktator Lukaschenko im Nachbarland Belarus zu orientieren. Sowohl außerhalb Moskaus als auch auf den Straßen von Sankt Petersburg wurde am Samstagmorgen russisches Militär, Spezialeinheiten und Nationalgarde gesichtet, die offenbar die Demonstrationen niederschlagen sollen. Erstmals wurde dafür auch gepanzerte Fahrzeuge entsandt.


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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon HPA » 23. Januar 2021, 11:18

Zum Glück wächst da eine neue junge Generation heran welche keinen Bock mehr hat ,sich von den Silowiki beklauen zu lassen.

Und schon gar nicht vom König von Gelendshik

[flash] https://earth.app.goo.gl/?apn=com.googl ... oiGAIgASgC
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Olaf Sch. » 23. Januar 2021, 11:24

so ein Feigling, Politiker dürften generell nicht länger als 10 Jahre im Amt sein.
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon augenzeuge » 23. Januar 2021, 19:19

MASSEN-PROTESTE IN GANZ RUSSLAND NACH NAWALNY-FESTNAHME

++ Hunderttausende demonstrieren ++ Polizei-Gewalt gegen friedliche Demonstranten ++ Julia Nawalny fünf Stunden hinter Gittern ++ 2131 Menschen wurden laut Menschenrechtsorganisation OWD verhaftet, sogar Kinder festgenommen ++

https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Interessierter » 24. Januar 2021, 08:16

Protestzug vor der russischen Botschaft - 2000 Menschen demonstrieren in Berlin für Nawalny-Freilassung

Nicht nur in Russland demonstrieren Anhänger des Kreml-Kritikers. Auch in Deutschland erhoben sie am Samstag ihre Stimme.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/prot ... 46278.html
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Ari@D187 » 24. Januar 2021, 10:19

Danny_1000 hat geschrieben:[...]Hat aber trotzdem was von Größenwahn und ICH- Zentriertheit, sich derart mit dem Zaren anzulegen.

Er hofft offenbar, eine Revolution anzetteln zu können. Mal schauen, wieviel Jahre Straflager es ggf. werden.

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Edelknabe » 24. Januar 2021, 11:48

Lebte Lenin als junger Führer der Revolution nicht auch gefährlich, gerade was Attentate auf ihn betraf?

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon pentium » 24. Januar 2021, 12:21

Edelknabe hat geschrieben:Lebte Lenin als junger Führer der Revolution nicht auch gefährlich, gerade was Attentate auf ihn betraf?

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Wie kommst du jetzt auf Lenin?
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Edelknabe » 24. Januar 2021, 12:27

Nu ja Pentium, weil der Lenin ähnlich dem Navalny auch ne Erneuerung in Russland angestrebt hatte. Eben durch eine Revolution.

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon pentium » 24. Januar 2021, 12:43

Edelknabe hat geschrieben:Nu ja Pentium, weil der Lenin ähnlich dem Navalny auch ne Erneuerung in Russland angestrebt hatte. Eben durch eine Revolution.

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Beruhige dich. Ich sehe in Russland keine revolutionäre Situation, also im Moment. Ich weiß auch nicht ob man den Herrn Navalny so einfach mit Lenin vergleichen kann...?
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Edelknabe » 24. Januar 2021, 12:48

Nur mal angenommen, dieser Navalny würde Putin ablösen können. Hätte der Kerl denn das Zeugs dazu, Russland zu führen? Und ist der Kerl da nicht noch bissel zu jung dafür? Dieser Lawrow wäre meiner Ansicht nach eher dafür geeignet. Ist glaube älter wie Putin aber der hat es drauf.

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Beitragvon Ari@D187 » 24. Januar 2021, 12:56

Und bei der ganzen Sache spielt "Deutschland" schön mit, bzw. Ressourcen vom berühmtesten Krankenhaus, über Filmstudios bis hin zu höchsten Regierungskreisen wurden bereits eingespannt.
-> Link

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