Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Alle Themen die eine Bezug zur Wende und Grenzöffnung haben. Persönliche Erlebnisse, Gedanken aus dieser Zeit, Dokumente und ähnliches.

Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Beethoven » 9. November 2020, 14:27

AkkuGK1 hat geschrieben:[

das ist SKLAVENHALTUNG! Die Ausbildung gab es nicht für lau, das wurde durch die Eltern bezahlt - mit Steuern und vorenthaltenen Lohn/Bezahlung mit Indianergeld. Du hast wirklich die letzten 30 Jahre verpennt.


Na nu gehts wohl los !?

Seit wann ist denn eine Ausbildung, ein Studium, selbst in der DDR, "Sklavenhaltung"?

Und ja, die Ausbildung oder das Studium in der DDR war für die Auszubildenden oder die Studenten kostenlos.
Dass die Eltern und auch fremde Personen, mit ihren Steuern und aus den Gewinnen die die Volkswirtschaft erwirtschaftete die Ausbildung / das Studium bezahlt wurden, so zu sagen aus dem "Staatssäckel", wirst Du doch wohl nicht bestreiten wollen. Also hat der Republikflüchtling eben doch für Lau seine Ausbildung / Studium erhalten, denn der Staat hat dafür bezahlt bzw. sämtliche anfallenden Kosten, mit Ausnahme der Lebenshaltungskosten, übernommen.

Ich würde mich freuen, wenn Du mir sachlich erläutern könntest, wieso das "Sklavenhaltung" gewesen sein soll?

Für mich war das mit die beste und schönste Zeit im Leben. Man war für seine Aktentasche verantwortlich und konnte in Ruhe lernen / studieren. Was gibt es schöneres?

Freundlichst
Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat. J. W. v. Goethe

Das Gesetz ändert sich, die Gesinnung nicht.
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Olaf Sch. » 9. November 2020, 14:37

na Beethoven - du erwartest, dass die gut ausgebildeten Arbeitskräfte gefälligst in der DDR zu verbleiben hatten und nicht abhauen durften... in Brasilien der 60er gab es auch solche Gebilde wie die DDR, Wachschutz, eigenes Geld und abhauen war auch nicht...
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon karnak » 9. November 2020, 14:42

Sicher war das so und trotzdem wurde es reichlich praktiziert weil man sich ziemlich sicher war nicht erwischt zu werden, und so war es ja auch.
Bei aller angeblichen Kontrollwütigkeit des DDR Zolls, an den Schwerpunktstellen für Grenzübertritte von DDR Bürgern war es einfach gar nicht möglich flächendeckend die Leute auseinanderzunehmen. Man musste schon großes Pech haben oder mit irgendwelchen Ungereimtheiten, Verhalten oder ähnlichem auffallen. Verhielt und agierte man wie ein gelernter DDR Bürger blieb man ziemlich sicher unterm Radar. [grin]
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Dr. 213 » 9. November 2020, 14:46

Kumpel hat geschrieben:Wobei sich ja da nun wieder die Frage stellt wie bekam Nosti die 200 Ostmark in den Westen ohne gegen die Ausfuhrbestimmungen zu verstoßen?
Das sind ja alles in allem pralle Verstöße die der DDR Liebhaber da so abgelassen hat.


Diese Kaste von der Sorte eines Schnitzler hatte solche Privilegien. Von der Westmarmelade zum Frühstück über problemlose
und vor allem völlig ungefährliche Grenzpassagen hinüber in das Machgebiet der bösen Imperialisten.

Ahja und Beethoven, Geiselnemer haben überhaupt keinen Anspruch auf Erstattung von irgendwelchen Ausbildungskosten ihrer Opfer.
Das haben sich die SED- Diktaturen nur darum ausgedacht, damit der Menschenhandel nicht wie ein Sklavenmarkt und ihre Gier auf Westgeld
nicht wie eine Lösegeldforderung von ganz gewöhnlichen Verbrechern ausgesehen hat.

Menschen wie Nutzvieh hinter einer Todesgrenze einzusperren und damit zu handeln ist ekelhaft.

Herzlichst
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Volker Zottmann » 9. November 2020, 14:49

Nostalgiker hat geschrieben:Was den Reisepass betrifft, das hat Zottmann erwähnt das dieser ab 1989; ab wann genau ?; behalten werden konnte wenn man seinen Personalausweis abholte.
Davor wurde er gegen den Personalausweis "getauscht".


So war es!
Nur widersprichst Du Dir selbst. Das war 1989 so mit dem Pass behalten. Du hast aber zuletzt geschrieben, bereits 1988 in Paris gewesen zu sein. Dass Du dort warst will ich glauben, nur nicht so und zu dieser Zeit. Sicher erst nach den Wende.
Wenn Du 1988 dort gewesen wärst, dann in anderem Auftrag, den Du hier nicht preisgibst. Du willst so intelligent erscheinen, und reist dann ohne Visum nur mit Ostpass nach Frankreich? (Klammerbeutel)

Das ist im Forum die bisher größte Räuberpistole.

Gruß Volker
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon augenzeuge » 9. November 2020, 15:55

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Was sagte der französische Passkontrolleur bei der Einreise zum DDR Pass?

AZ

[grin] Ich dachte das ist geklärt, mit einem DDR Pass konnte man nur nach Frankreich fahren wenn man darin ein französisches Einreisevisum hatte, für DDR Bürger bestand in Frankreich Visapflicht, dann war das allerdings kein Problem.


Jetzt hast du Nostalgiker aber der Falschaussage überführt. [flash] Genau das war mir auch so bekannt. Am besten ihr zwei klärt das.

Nostalgiker hat geschrieben:Augenzeuge, ich mußte mich ja irgendwie ausweisen können. Ich hatte bei dem Trip nach Paris noch keinen Bundesdeutschen Pass....



Ich musste jetzt erstmal lachen.... [laugh]
Geiselnehmer haben überhaupt keinen Anspruch auf Erstattung von irgendwelchen Ausbildungskosten ihrer Opfer.

AZ
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon HPA » 9. November 2020, 16:01

Nostalgiker hat geschrieben:
Augenzeuge, ich mußte mich ja irgendwie ausweisen können. Ich hatte bei dem Trip nach Paris noch keinen Bundesdeutschen Pass....


An der Stelle musste ich lachen. [laugh]
HPA
 

Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Nostalgiker » 9. November 2020, 17:30

augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Was sagte der französische Passkontrolleur bei der Einreise zum DDR Pass?

AZ

[grin] Ich dachte das ist geklärt, mit einem DDR Pass konnte man nur nach Frankreich fahren wenn man darin ein französisches Einreisevisum hatte, für DDR Bürger bestand in Frankreich Visapflicht, dann war das allerdings kein Problem.


Jetzt hast du Nostalgiker aber der Falschaussage überführt. [flash] Genau das war mir auch so bekannt. Am besten ihr zwei klärt das.

Nostalgiker hat geschrieben:Augenzeuge, ich mußte mich ja irgendwie ausweisen können. Ich hatte bei dem Trip nach Paris noch keinen Bundesdeutschen Pass....



Ich musste jetzt erstmal lachen.... [laugh]
Geiselnehmer haben überhaupt keinen Anspruch auf Erstattung von irgendwelchen Ausbildungskosten ihrer Opfer.

AZ


Augenzeuge, bedanke dich jetzt schonmal bei denen, besonders bei Zottmann, AkkuGT1 und HPA (sollte ich jemanden vergessen haben kann er sich melden) dafür das du den Rest der wirklich abenteuerlichen Geschichte nicht mehr erfährst.

Hier echauffieren sich Leute und spielen den moralischen entrüsteten die zum Beispiel bündelweise richtiges Westgeld in ihren wahrscheinlich ungewaschenen Socken am Körper horteten und Schwarzmarktgeschäfte in Größenordnungen betrieben.
Ein User der für sich und seine Frau Westvisa erschlich ist mal wieder besonders "empört" und ein Anderer der im soz. Ausland haufenweise (West)Platten kaufte, will wohl dem Ahnungslosen weismachen das er das alles, neben Unterkunft, Essen etc., vom kärglichen und reglementierten Umtauschsatz pro DDR Bürger/Tag (wahr wohl max. 30 Tage pro Jahr) bezahlt hat.

Übrigens war laut Gesetz bei jeder Reise ins Ausland die Ausfuhr von DDR Mark in Höhe von 100 Mark erlaubt.

Ja Augenzeuge, bedank dich bei diesen scheinheiligen Spinnern das du denn Rest nicht erfahren wirst.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon karnak » 9. November 2020, 17:36

[flash] Also jetzt bist Du wohl ein bisschen eingeschnappt.
Und nun kann ja Deine Geschichte durchaus stimmen, wenn die DDR Dich gelassen hat, warum nicht. Fakt ist in dem Fall allerdings, der DDR Reisepass war ERSTMAL für alle Länder der Welt gültig. Nun gab es aber zwei Bedingungen. Die Erste galt für DDR Bürger wie für jeden anderen Staatsbürger irgendeines anderen Landes, gab es mit dem Staat den man bereisen wollte keine Vereinbarung über eine Visafreiheit brauchte man ein entsprechendes Visum zur Einreise. Natürlich konnte man das auch in einen DDR Pass bekommen, man musste es beantragen, die Gebühren bezahlen und in irgendeinem Konsulat oder anderer Behörde des Staates im Pass anbringen lassen Nun gab es eben auch noch die zweite Bedingung, die dürfte es wohl nur im Ostblock, und damit auch in der DDR gegeben haben. Um das eigene Land verlassen und wieder betreten zu können brauchte man zusätzlich zum Visum des Landes das man besuchen wollte ein Visum zur Aus- und Wiedereinreise aus und in das eigene Land zurück. Und das war meistens schwieriger zu bekommen als das Erste. [flash]
Die Fakten sind völlig unstrittig und müssen auch für Dich gegolten haben, ich gehe mal davon aus, dass Du nicht im Besitz eines Diplomatenpasses warst. [hallo]
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Volker Zottmann » 9. November 2020, 17:37

Wie in Amerika!
Da bleibt auch der Lügner die Antworten schuldig und verteufelt die ganze Welt.

Gruß Volker
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon augenzeuge » 9. November 2020, 17:38

Nostalgiker, was soll ich mit dem Rest der Geschichte anfangen, wenn der erste Teil schon widersprüchlich erscheint? Ich möchte nur eine ehrliche und wahre Geschichte lesen. Das kann doch nicht so schwer sein, ich habs doch auch hinbekommen. [blush]

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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Nostalgiker » 9. November 2020, 17:56

Dir möchte diese Geschichte als widersprüchlich erscheinen Augenzeuge. Sie ist wahr und ehrlich erzählt, auch wenn es streckenweise erstmal unglaublich klingt was bestimmte Details angeht.
Bei hanebüchenen Fluchtgeschichten bist doch auch nicht kritisch, da kann dir der größte Quatsch aufgetischt, du nimmst das alles für bare Münze; weil es geht ja immer gegen die DDR und das ist es deine Kritikfähigkeit einlullt.

@karnak, warum sollte ich Eingeschnappt sein?
Wenn ich was an deinem Einwurf zu bemängeln habe dann das du das Transitvisum für Belgien "vergessen" hast.
Um direkt nach Frankreich ein- und auszureisen hätte ich mich nach Süddeutschland begeben müssen und das wäre doch nun arg umständlich gewesen.


Der Harzer Knarzer tritt mal wieder völlig unqualifiziert nach, er kann es einfach nicht lassen denn mit lügen (eigene) kennt er sich aus.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon augenzeuge » 9. November 2020, 17:59

weil es geht ja immer gegen die DDR und das ist es deine Kritikfähigkeit einlullt.


Schwachsinnige Äußerung! Suche nicht bei mir, bleib bei dir und der Wahrheit. [wink]

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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon karnak » 9. November 2020, 18:07

Wenn Du in Deinem DDR Reisepass ein Visum zur Einreise nach Frankreich hattest wäre das dann an der belgischen Grenze kein Problem gewesen. Du wolltest ja nicht nach Belgien einreisen, Du wolltest es nur im Rahmen einer Transitfahrt durchqueren. Solche Transitreisen musste man nicht beantragen, dass musste man nicht mal in der DDR . War visatechnisch sichergestellt, dass die betreffende Person für das Zielland eine Berechtigung hatte und nicht die Gefahr bestand von dem zurückgewiesen zu werden, sprich man sie dann auf dem eigenen Territorium an der Backe hatte, gab es das Transitvisum kurzfristig an der Grenze, natürlich auch gegen eine Gebühr. [grin]
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Kumpel » 9. November 2020, 18:27

Nostalgiker hat geschrieben:Um direkt nach Frankreich ein- und auszureisen hätte ich mich nach Süddeutschland begeben müssen und das wäre doch nun arg umständlich gewesen.


Mit Geografie hast du es wohl nicht so Nosti?
Saarbrücken wäre die nächste Möglichkeit gewesen nach Frankreich einzureisen.
Kumpel
 

Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon HPA » 9. November 2020, 18:34

augenzeuge hat geschrieben:
weil es geht ja immer gegen die DDR und das ist es deine Kritikfähigkeit einlullt.


Schwachsinnige Äußerung! Suche nicht bei mir, bleib bei dir und der Wahrheit. [wink]

AZ


Vllt hatten die Flics ja auch nur Mitleid mit Nosti und haben ihn ziehen lassen.

[santa]
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Ari@D187 » 9. November 2020, 18:49

Mit diesen Visa-Geschichten gibt es bei meinem Reisepass von 1988 auch einige Merkwürdigkeiten.
Mit dem Ding bin ich 1988 mit der Bahn durch die DDR nach West-Berlin gereist. Dann, an einem anderen Tag, am Bahnhof Friedrichstrasse in die DDR eingereist. Und letztlich wieder von West-Berlin mit dem Zug zurückgereist. Habe gerade nochmal in dem Pass bis Seite 32 alles durchgeblättert -> kein Stempel drin. Es gab damals ein Zusatzblatt (Visum?), welches ich entweder nicht mehr finde oder in Gerstungen wieder eingezogen wurde.

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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Nostalgiker » 9. November 2020, 18:52

Kumpel hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:Um direkt nach Frankreich ein- und auszureisen hätte ich mich nach Süddeutschland begeben müssen und das wäre doch nun arg umständlich gewesen.


Mit Geografie hast du es wohl nicht so Nosti?
Saarbrücken wäre die nächste Möglichkeit gewesen nach Frankreich einzureisen.


Und wo liegt Saarbrücken von Berlin aus gesehen du Geografieexperte?
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Nostalgiker » 9. November 2020, 18:54

augenzeuge hat geschrieben:
weil es geht ja immer gegen die DDR und das ist es deine Kritikfähigkeit einlullt.


Schwachsinnige Äußerung! Suche nicht bei mir, bleib bei dir und der Wahrheit. [wink]

AZ

Ich bleib bei mir, nur du kannst mal wieder etwas nicht akzeptieren weil es von mir kommt Augenzeuge.
Was nicht in deinem von Vorurteilen behafteten denken vorkommt darf einfach nicht sein, so einfach ist das für dich.
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Volker Zottmann » 9. November 2020, 18:59

Bei mir ist Saarbrücken westlichstes Westdeutschland. Da hat Kumpel wieder recht, wenn er lacht!

Gruß Volker
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon karnak » 9. November 2020, 19:01

Ari@D187 hat geschrieben:Mit diesen Visa-Geschichten gibt es bei meinem Reisepass von 1988 auch einige Merkwürdigkeiten.
Mit dem Ding bin ich 1988 mit der Bahn durch die DDR nach West-Berlin gereist. Dann, an einem anderen Tag, am Bahnhof Friedrichstrasse in die DDR eingereist. Und letztlich wieder von West-Berlin mit dem Zug zurückgereist. Habe gerade nochmal in dem Pass bis Seite 32 alles durchgeblättert -> kein Stempel drin. Es gab damals ein Zusatzblatt (Visum?), welches ich entweder nicht mehr finde oder in Gerstungen wieder eingezogen wurde.

Ari

Natürlich, Die Transitvisa zwischen BRD und WB wurden immer als Anlage zum Pass ausgestellt und bei Ausreise wieder eingezogen. Das passierte auf Wunsch der Bundesrepublik, sonst hätten manche alle 4 Wochen einen neuen Pass gebraucht. [flash] Einen Passkontrollstempel im Pass muss es allerdings geben.
So sah die Anlage aus für den Straßenweg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Nostalgiker » 9. November 2020, 19:03

Volker Zottmann hat geschrieben:Bei mir ist Saarbrücken westlichstes Westdeutschland. Da hat Kumpel wieder recht, wenn er lacht!

Gruß Volker


Das Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und der Süden Hessens bilden den Südwesten, Bayern den Südosten der Bundesrepublik.

schreibt Wiki Zottmann.
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon augenzeuge » 9. November 2020, 19:03

Nostalgiker hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
weil es geht ja immer gegen die DDR und das ist es deine Kritikfähigkeit einlullt.


Schwachsinnige Äußerung! Suche nicht bei mir, bleib bei dir und der Wahrheit. [wink]

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Ich bleib bei mir, nur du kannst mal wieder etwas nicht akzeptieren weil es von mir kommt Augenzeuge.
Was nicht in deinem von Vorurteilen behafteten denken vorkommt darf einfach nicht sein, so einfach ist das für dich.


Auch wieder falsch. Bei mir muss es nicht gegen die DDR gehen, ich habe keinen Hass auf DDR oder Stasi. Und was das von Vorurteilen behaftete Denken betrifft, das ist geringer als bei dir.
Das ist jetzt viel auf einmal, aber so isses. [wink]
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Volker Zottmann » 9. November 2020, 19:05

Nostalgiker hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Bei mir ist Saarbrücken westlichstes Westdeutschland. Da hat Kumpel wieder recht, wenn er lacht!

Gruß Volker


Das Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und der Süden Hessens bilden den Südwesten, Bayern den Südosten der Bundesrepublik.

schreibt Wiki Zottmann.

Eben! Südwesten ist und war noch nie Süddeutschland.
Hättest statt Paris besser Deutschland erkundet. Das bildet!

Gruß Volker
Zuletzt geändert von Volker Zottmann am 9. November 2020, 19:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon augenzeuge » 9. November 2020, 19:05

karnak hat geschrieben:Einen Passkontrollstempel im Pass muss es allerdings geben.


Das sehe ich auch so. Die werden doch nicht schon Tinte genutzt haben, die sich in 20 Jahren auflöst. [laugh]
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Ari@D187 » 9. November 2020, 19:17

augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Einen Passkontrollstempel im Pass muss es allerdings geben.


Das sehe ich auch so. Die werden doch nicht schon Tinte genutzt haben, die sich in 20 Jahren auflöst. [laugh]
AZ

Also, auf einigen Seiten gibt es Stempel:

Seite 1: "UNGÜLTIG"
Seite 2: "UNGÜLTIG"
Seite 3: "UNGÜLTIG" + Stempel der ausstellenden Stadt teils übers Passbild + Stempel der ausstellenden Stadt unten links

Ansonsten existieren keine Stempel. Es fehlt auch keine Seite.

Ari
Zuletzt geändert von Ari@D187 am 9. November 2020, 19:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon augenzeuge » 9. November 2020, 19:18

Ok, wenn das Karnak nicht erklären kann..... [blush]
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Kumpel » 9. November 2020, 19:27

Nostalgiker hat geschrieben:
Kumpel hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:Um direkt nach Frankreich ein- und auszureisen hätte ich mich nach Süddeutschland begeben müssen und das wäre doch nun arg umständlich gewesen.


Mit Geografie hast du es wohl nicht so Nosti?
Saarbrücken wäre die nächste Möglichkeit gewesen nach Frankreich einzureisen.


Und wo liegt Saarbrücken von Berlin aus gesehen du Geografieexperte?


Köln mein Gudster Köln war angeblich Ausgangspunkt deiner Spritztour nach Paris ohne Visum und da macht es entfernungsmäßig keinen großen Unterschied ob du über Brüssel oder Saarbrücken fährst.
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon karnak » 9. November 2020, 19:34

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Einen Passkontrollstempel im Pass muss es allerdings geben.


Das sehe ich auch so. Die werden doch nicht schon Tinte genutzt haben, die sich in 20 Jahren auflöst. [laugh]
AZ

Also, auf einigen Seiten gibt es Stempel:

Seite 1: "UNGÜLTIG"
Seite 2: "UNGÜLTIG"
Seite 3: "UNGÜLTIG" + Stempel der ausstellenden Stadt teils übers Passbild + Stempel der ausstellenden Stadt unten links

Ansonsten existieren keine Stempel. Es fehlt auch keine Seite.

Ari

Die Ungültigkeitsstempel sind von Deiner passaustellenden Behörde. Die hat das gemacht nachdem Du einen neuen Pass beantragt hast und den Alten behalten wolltest. Da der Pass Dir nicht gehört ist es reine Kulanz der Behörde in Dir zu lassen, macht ihn dann allerdings ungültig.
Was hast Du denn mit dem Pass gemacht wenn von niemanden ein Stempel auf den Seiten für die Kontrollvermerke ist, Blumen gepresst? [flash]
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Re: Vor und nach der Wende - was habt Ihr gemacht?

Beitragvon Ari@D187 » 9. November 2020, 19:47

karnak hat geschrieben:Die Ungültigkeitsstempel sind von Deiner passaustellenden Behörde. Die hat das gemacht nachdem Du einen neuen Pass beantragt hast und den Alten behalten wolltest. Da der Pass Dir nicht gehört ist es reine Kulanz der Behörde in Dir zu lassen, macht ihn dann allerdings ungültig. [...]

Mensch karnak, und ich dachte, das wären DDR-Stempel. [laugh]

karnak hat geschrieben:[...]Was hast Du denn mit dem Pass gemacht wenn von niemanden ein Stempel auf den Seiten für die Kontrollvermerke ist, Blumen gepresst? [flash]

Kann mir das nur so erklären, dass die Pässe vorher immer vom Lehrer eingesammelt wurden. Am Bahnhof Friedrichstraße schrie mich Dein Kollege ja an "HERSCHAUN!", als ich sowieso gerade genervt war. Entsprechend war dann mein Blick hinterher und vor lauter Angst, ich könnte ihn aus seinem Kabuff zerren, hat er dann wohl vergessen den Stempel in den Pass zu machen. [flash]
Im Ernst, keine Ahnung...

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Zuletzt geändert von Ari@D187 am 9. November 2020, 19:47, insgesamt 2-mal geändert.
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