Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 5. September 2020, 11:00

karnak hat geschrieben:Gibt es eigentlich eine Erklärung dafür, dass die Opfer die Giftmorde immer überleben? Ich meine eine sichere Überdosis dürfte doch nun nicht das große Problem sein wenn man den Mensch ins Jenseits schicken will.


Giftmorde hat noch nie jemand überlebt, Du meinst sicher Giftanschläge. Es kann ja bewusst so dosiert sein, dass der Betreffende sich zur allgemeinen Abschreckung lange quälen soll. Das ist sicher drohend wirksamer, als jemanden sofort ins Jenseits zu befördern.

Gruß Volker
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon Edelknabe » 5. September 2020, 16:30

Ironie ein.Genau Karnak, da hatte bestimmt Einer den Messbecher dabei.Mit verschraubbarem Deckel Und dann kurz geschüttelt, nicht gerührt.

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon augenzeuge » 5. September 2020, 18:17

Volker Zottmann hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Gibt es eigentlich eine Erklärung dafür, dass die Opfer die Giftmorde immer überleben? Ich meine eine sichere Überdosis dürfte doch nun nicht das große Problem sein wenn man den Mensch ins Jenseits schicken will.


Giftmorde hat noch nie jemand überlebt, Du meinst sicher Giftanschläge. Es kann ja bewusst so dosiert sein, dass der Betreffende sich zur allgemeinen Abschreckung lange quälen soll. Das ist sicher drohend wirksamer, als jemanden sofort ins Jenseits zu befördern.

Gruß Volker


Es soll doch nur abschrecken, geh niemals in Opposition zum allmächtigen Herrscher P.

Hier hat noch einer ne idee:
Der ehemalige Oligarch und Gründer der Open Russia Foundation, Michail Chodorkowski, hält den Anschlag auf den russischen Bürgerrechtler Alexej Nawalny für ein Ablenkungsmanöver des russischen Präsidenten Wladimir Putin, um den weißrussischen Präsidenten Victor Lukaschenko zu stützen. In einem Gastbeitrag für das Nachrichtenmagazin FOCUS erklärte Chodorkowski: „Ich bin davon überzeugt, dass Putin persönlich seinem Mann fürs Grobe, Jewgenij Prigoschin, eine Operation parallel zu den Säuberungen in Minsk erlaubt hat. Mit dem Ziel der Ablenkung der russischen Gesellschaft und der Warnung an die Opposition wurde Alexej Nawalny am 20. August vergiftet.“ Der Anschlag auf Nawalny habe am „Vorabend der Aktionen in ganz Weißrussland vom 23. August“ stattgefunden, “die sich für das Lukaschenko-Regime als fatal hätten erweisen können“. Die Vorgänge in Weißrussland dienten der Abschreckung, Erpressung und Propaganda, erklärte Chodorkowski im FOCUS. Dem Westen wurde gezeigt, er solle sich nicht einmischen. Den Weißrussen und Russen solle klar gemacht werden, dass sie sich nicht einmischen sollen.


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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon HPA » 6. September 2020, 08:16

Szene: Am 27. Januar 2015 liegt Boris Nemzov tot auf der Moskva-Brücke. 4 Schüsse wurden auf ihn abgefeuert aus einer Pistole Model „Makarov“. Nahe des Kreml.
Zuvor unterzeichnete Nemzov ein Manifest gegen Putin. Ausserdem setzte er sich für den Wechsel der Ukraine zu Europa hin ein.
Schon Minuten später betritt ein russischer Ermittler die Szene:
„Herr Kommissar, ich denke, er ist tot“.
Der Kommissar stupst Nemzov mit dem Stiefel an: „Unsinn ! Der lebt doch, kommen Sie ...“
„Aber Herr Kommissar ! Er …“
„Gruschkin, wenn ich sage, er lebt, dann lebt er … Sie sollten Ihre Halluzinationen ma in den Griff bekommen."
„Jetzt wo Sie es sagen, Herr Kommissar …“
„Schauen Sie, Gruschkin … es macht keinen Sinn, dass ein Russe einen anderen Russen ermordet …“
„Aber es war eine russische Pist … „
„GRUSCHKIN !! Gut jetzt. Holen Sie einen Stuhl !
Nach einer Weile wird ein Stuhl gebracht.
„Da drauf !“
3 Assistenten hieven Nemzov auf den Stuhl.
„Nehmen Sie das hier, Gruschkin …“
Gruschkin nimmt einen Stock und schiebt ihn dem toten Nemzov unter den Anzug in den Rücken.
„Na also“ folgert der Kommissar messerscharf, „da sehen Sie, Gruschkin: er sitzt und lebt – Sie müssen noch viel lernen“.
„Jawohl, Herr Kommissar, aber wer war der Täter ?“
„Kein Russe, soviel steht fest.“
„Verstehe … kann ja nicht. Wer dann ?“
„Schwer zu sagen. “
„Und die Pistole ?“
„Ablenkung“
„Und seine Kritik am System ?“
„Vorgeschoben“
„Hm …“
„Sie meinen, Putin und er … !?“
„Ja, sie haben sich geliebt“
„Hm …“
„So, Gruschkin, genug der Spekulationen, der Fall ist abgeschlossen. Jetzt bekommen Sie den Kerl erst mal wieder ans Laufen. Sonst kommen noch Gerüchte auf …“
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon Edelknabe » 6. September 2020, 11:00

Stammt das im Vortext aus nem Theaterstück HPA oder hast du das Drehbuch selber geschrieben?

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon augenzeuge » 6. September 2020, 11:21

Edelknabe hat geschrieben:Stammt das im Vortext aus nem Theaterstück HPA oder hast du das Drehbuch selber geschrieben?

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Die Realität schreibt die besten Drehbücher.

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon HPA » 6. September 2020, 17:47

LESENSWERT
Marina Litwinenko."...Sobald es Menschen gibt, die die Wahrheit verfolgen, wird es gefährlich für sie. Sie könnten getötet werden oder sterben plötzlich durch einen Unfall. 2003 starb beispielsweise der berühmte russische Journalist und Freund meines Mannes, Juri Schtschekotschichin, als er rund um die Bombenattentate in Apartmenthäusern im Jahr 1999 recherchierte. Er wurde vergiftet; es wurde aber nie ermittelt, welches Gift es genau war. Oder Wladimir Kara-Mursa, auf ihn fand schon zwei Mal ein Giftanschlag statt. Die Journalistin Anna Politkowskaja, eine sehr enge Freundin meines Mannes, wurde 2006 erschossen. Davor hatte man bereits versucht, sie zu vergiften.

Nach dem Tod Ihres Mannes gab es eine groß angelegte Untersuchung und alle Hinweise führten nach Russland. Aber Russland stritt jede Mittäterschaft und Mitwisserschaft ab. Glauben Sie, dass der Fall Nawalny jemals gelöst werden kann?

Als mein Mann ermordet wurde, fand die Tat in Großbritannien statt. Alle Untersuchungen, alle Recherchen, wurden von den dortigen Behörden genauestens durchgeführt. Das Gleiche sollte nun auch mit dem Giftanschlag auf Alexej Nawalny geschehen - aber das Verbrechen fand in Russland statt.

Richtig. Aber alle Hinweise führten damals ja nach Russland. Und jetzt wieder.

Wladimir Putin wurde vom KGB als Spion ausgebildet. Als solcher verbrachte er ja auch seine Zeit hier in Deutschland, in Dresden [von 1985 bis 1990]. Als ich vor einigen Jahren in Washington im Spionage-Museum war, gab es da ein T-Shirt zu kaufen, da stand drauf "Deny anything", also "streite alles ab".
Ich glaube, das ist Putins Motto: einfach immer alles abstreiten. Selbst wenn man ihm etwas Schwarzes zeigt, würde er sagen, es ist weiß. Darauf zu warten, dass Putin Ermittlungen zulässt, ist hoffnungslos. Warten Sie bitte nicht darauf.

Glauben Sie, Putin wusste von der Vergiftung von Alexej Nawalny?

Natürlich. Ohne jeden Zweifel. Absolut. Er hat vor Alexej Nawalny richtig Angst, er hat seinen Namen nicht mal in den Mund genommen. Er hat von "diesem Mann" oder "diesem Oppositionellen" geredet. Hätte er ihn beim Namen genannt, hätte er ihm erst richtig Profil gegeben.



https://www.n-tv.de/politik/Wer-die-Wah ... aql52uZAio
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon Beethoven » 7. September 2020, 06:38

Na gut. Herr Nawalny hat sich oder wurde vergiftet.

Mal davon abgesehen, dass noch der Beweis fehlt, dass diese Vergiftung vom FSB durchgeführt wurde (vorstellen kann ich mir das schon). Es kann genauso gut ein anderer Gegner des Herrn N. gewesen sein, denn derer hat er viele, ist es für mich unverständlich, was das mit der Erdgasleitung Nord Stream 2 zu tun hat?

Dieses, in meinen Augen "saudumme" Säbelgerassel, hilft niemandem. Wer braucht eigentlich das Erdgas? Die Russen oder wir? Ja, sie lassen sich das bezahlen. Na und? Das ist doch wohl üblich so.

Herr Nawalny ist den russischen Landesführern sicherlich ein Dorn im Auge, so wie jeder andere Mensch auf der Welt, der sich gegen die herrschende Klasse wendet. Aber da mischt sich Deutschland nicht ein. Aber wenn es gegen Putin geht, dann hauen alle drauf.
Merkt man eigentlich in Deutschland nicht, dass man mit dieser Politik und dem dümmlichen Gequatsche, den russischen "Bären" pisackt? Irgendwann hat er mal die Schnauze voll und haut zurück und dann liebe User, ist die "Kacke so richtig am dampfen".
Die Sache um Herrn N. wird künstlich hoch gehalten.
Keiner hat was dagegen ihm medizinische Hilfe angedeihen zu lassen aber es gibt ja kaum noch ein anderes Thema.

In der Konsequenz wird Nord Stream 2 sowieso zu Ende gebaut und in Betrieb genommen, weil es für Westeuropa notwendig ist. Was soll also dieser Blödsinn vom Herrn Maas?
Und was mischt sich ein Außenminister in wirtschaftliche Belange ein? Er sollte sich lieber einen neuen Schneider suchen, der seine Anzüge eine Nummer größer schneidert, dieser farblose Geselle.

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon HPA » 7. September 2020, 07:55

Villeicht solltest Du nochmal in die Chemiewaffenkonvention rein schauen bevor du solche texte ablässt.

und selbstverständlich darf sich Herr Maas als Außenminister in wirtschaftliche Belange zwishcne 2 Staaten einmischen.

Das ist Teil seines Jobs!

Nordstream 2 ist in keinster Weise für Westeutropa so wichtig wie bestimmte Protagonisten so gern behaupten!
Zuletzt geändert von HPA am 7. September 2020, 08:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 7. September 2020, 07:58

Wichtig ist natürlich den USA ihr Flüssiggas abzukaufen .......
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon HPA » 7. September 2020, 08:58

wenn es hilft ,einem mordenden Autokraten die Grenzen aufzuzeigen nur zu gern.

Die Polen und die baltischen Staaten machen es vor
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon Beethoven » 7. September 2020, 09:11

HPA hat geschrieben:Villeicht solltest Du nochmal in die Chemiewaffenkonvention rein schauen bevor du solche texte ablässt.

und selbstverständlich darf sich Herr Maas als Außenminister in wirtschaftliche Belange zwishcne 2 Staaten einmischen.

Das ist Teil seines Jobs!

Nordstream 2 ist in keinster Weise für Westeutropa so wichtig wie bestimmte Protagonisten so gern behaupten!


Warum, werter HPA soll ich irgendwo "rein schauen"? Dadurch wird sich nichts ändern. Hr. N wurde vergiftet (nehme ich an) und zwar mit einem Kampfstoff. Das bestreitet wohl niemand.

Das ein Außenminister solche Dinge ablässt, wie die Einstellung der Arbeiten an Nord Stream 2, steht ihm, m.M.n. eben nicht zu. Der Wirtschaftsminister Altmeyer oder die Kanzlerinhat sich in wirtschaftlichen Fragen zu äußern und nicht ein Außenminister. So denke ich jedenfalls.
Aber das ist doch alles bloß hohles Gerede.
Gerade gestern gab es auf Phönix eine Reportage. Von den ca. 150 Firmen, die sich am Bau und der späteren Nutzung beteiligen, kommen ca. 100 also 2/3 aus Deutschland und sind auf die Pipeline und das spätere Gas angewiesen. Die Einstellung der Arbeiten an dieser Pipeline würden also in erster Line Deutschland und dessen Wirtschaft schaden.
Ich glaube nicht, dass die Wirtschaft Einbußen hin nehmen will, weil Herr N. vergiftet worden ist. Na ja, ich kann mich täuschen und die Politik in diesem Lande ist ja manchmal wirklich nicht zu verstehen.

Die Aufgaben eines Außenministers und seines Ministeriums sind:
- Führen der diplomatischen Beziehungen zu anderen Staaten,
- Ansprechpartner für Reisende aus anderen Staaten (Visaanträge etc.),
- Informationen bereitstellen für ins Ausland reisende Deutsche (Reisewarnungen, Zollbestimmungen) und
- Hilfestelle für in Not geratene Deutsche im Ausland.

Quelle: Auswärtiges Amt


Von der Einmischung in Wirtschaftsfragen kann ich da nicht lesen aber was solls?

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon HPA » 7. September 2020, 09:18

wirtschaftlichen Fragen zu äußern und nicht ein Außenminister. So denke ich jedenfalls.


falsch gedacht.

Beispiel: https://www.tagesschau.de/inland/maas-w ... n-103.html

Und was das Gift betrifft: es ist nicht nur das Gift an sich ,welches , bzw dessen Abbauprodukte durch sehr genaue Analyseverfahren zweifelsfrei nachgewiesen wurde. Es sind die Begleitelemente welche man heutzutage atomgenau in einer Probe nachweisen kann!

Kein Stoff ist 100% rein! Es gibt immer Begleitelemente welche wie ein Fingerabdruck ihre Herkunft verraten.

Man kann davon ausgehen dass im Westen entsprechende Vergleichsproben vorhanden sind. Auch aus dem Fall Skripal!

Und das vor allem im untersuchenden OPCW zertifizierten toxikologischen Labor der Bundeswehr in München!

Es bedarf gar nicht eines Beweises!

Es reichen Indizien!
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon HPA » 7. September 2020, 10:45

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon Beethoven » 7. September 2020, 10:56

Hm, all das, werter HPA, beweist jedoch noch nicht, dass die Vergiftung des Herrn N. von Putin oder einem seiner unmittelbar unterstellten Regierungsmitglieder angeordnet worden ist. Der Schluss liegt zwar nahe und ich glaube es auch aber - es ist nicht bewiesen. Insofern ist die Ansprache und Drohung vom deutschen Außenminister, eigentlich eine Frechheit und die Vorwegnahme eines Schuldspruches.

Ich dachte immer, so lange es nicht bewiesen ist, gilt der vermeintliche Täter als unschuldig. Insofern prescht die deutsche Regierung mit Ihrem Sprachrohr Maas, weit vor und schuldet den Beweis der Täterschaft.

Na ja, da haben wir halt unterschiedliche Ansichten.

Und natürlich kann und soll ein Außenminister, dessen öffentliches Regierungsamt ja sehr viel Gewicht hat, auch dafür Sorge tragen, das gute bilaterale Beziehungen, auch in der Wirtschaft bestehen.
Aber er hat sich nicht in die Abläufe wirtschaftlicher Abmachungen einzumischen. Das steht ihm einfach nicht zu.
Und wenn ein Außenminister solche Aussagen wie zu Nord Stream öffentlich tätigt, dann bedeutet das, dass die Regierung diese Auffassung vertritt. Er ist ja nun mal der zweite Mann im Staate.
Aber ernst kann er das doch wohl nicht meinen ! ?

Na ja, drauf rumdenken kann er und die Regierung ja soviel wie sie wollen und so tun als ob sie es ernst meinen.

Stell Dir mal vor, die Russen würden sagen "... Schei... auf die Pipeline, wir liefern kein Gas." Was meinst Du, was da los wäre?

Die Schlagzeilen und die zerfetzten Mäuler deutscher Politiker und Wirtschaftler möchte ich sehen. Aber Deutschland darf solche Heißluftballons starten ohne damit gegen Verträge zu verstoßen usw. usf. ? Dümmer geht es kaum noch.

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon Kumpel » 7. September 2020, 11:31

Beethoven hat geschrieben:Gerade gestern gab es auf Phönix eine Reportage. Von den ca. 150 Firmen, die sich am Bau und der späteren Nutzung beteiligen, kommen ca. 100 also 2/3 aus Deutschland und sind auf die Pipeline und das spätere Gas angewiesen. Die Einstellung der Arbeiten an dieser Pipeline würden also in erster Line Deutschland und dessen Wirtschaft schaden.
Ich glaube nicht, dass die Wirtschaft Einbußen hin nehmen will, weil Herr N. vergiftet worden ist. Na ja, ich kann mich täuschen und die Politik in diesem Lande ist ja manchmal wirklich nicht zu verstehen.



Ich denke im Hintergrund geht es weniger um Nawalny , noch um das zweite Gasrohr in der Ostsee.
Es geht darum , dass offenbar ein verbotener Kampfstoff kursiert und eingesetzt wird der extrem gefährlich ist und das nicht zum ersten mal.
Entweder hat Putin seinen Laden nicht im Griff , oder und nicht besser , er ist selbst involviert.
Wo soll der Westen da eine Linie ziehen?
Ich muss bei diesem ganzen Gezerre um Gas oder nicht Gas von den Russen immer wieder unweigerlich an einen Spruch von Lenin denken.
''Die Kapitalisten werden uns noch den Strick verkaufen, mit dem wir sie aufknüpfen.''
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon HPA » 7. September 2020, 11:51

Ich dachte immer, so lange es nicht bewiesen ist, gilt der vermeintliche Täter als unschuldig.


Das müsste sich so manches Knasttor öffenen und so mancher mörder ,w elcher nur aufrund von Indizien rechtskräftig verurteilt wurde, wäre auf freien Fuß zu setzen.
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon Interessierter » 7. September 2020, 12:11

Beethoven » 7. Sep 2020, 10:11

HPA hat geschrieben:
Villeicht solltest Du nochmal in die Chemiewaffenkonvention rein schauen bevor du solche texte ablässt.

und selbstverständlich darf sich Herr Maas als Außenminister in wirtschaftliche Belange zwishcne 2 Staaten einmischen.

Das ist Teil seines Jobs!

Nordstream 2 ist in keinster Weise für Westeutropa so wichtig wie bestimmte Protagonisten so gern behaupten!



Warum, werter HPA soll ich irgendwo "rein schauen"? Dadurch wird sich nichts ändern. Hr. N wurde vergiftet (nehme ich an) und zwar mit einem Kampfstoff. Das bestreitet wohl niemand.


Beethoven, du solltest besser jede freie Minute nutzen, um in Deutschlands oder in die weltweite Medienlandschaft hineinzuschauen. Dann würde es dir nämlich erspart bleiben, permanent deine Wissenslücken zu offenbaren, in dem du behauptest: " Das bestreitet wohl niemand ".
Obwohl gerade das die Russen bestreiten.... [flash]
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon Kumpel » 7. September 2020, 12:14

Genau!
Die russischen Ärzte meinten ja auch Nawalny hatte möglicherweise kein Frühstück an dem Tag und ist deswegen umgefallen.
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon HPA » 7. September 2020, 12:18

Kumpel hat geschrieben:Genau!
Die russischen Ärzte meinten ja auch Nawalny hatte möglicherweise kein Frühstück an dem Tag und ist deswegen umgefallen.


Die ruscihen Ärzte haben noch weitaus mehr behauptet. ich lasse mal ein Bild sprechen:
HPA
 

Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon Kumpel » 7. September 2020, 12:26

Beethoven hat geschrieben:Stell Dir mal vor, die Russen würden sagen "... Schei... auf die Pipeline, wir liefern kein Gas." Was meinst Du, was da los wäre?




Dann wäre Putin nächstes Jahr tot oder auf der Flucht.
Kumpel
 

Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon karnak » 7. September 2020, 13:37

Nur mal so, diese Pipline ist eine privatwirtschaftliche Unterhehmung, damit dürfte es dem Außenminister und der Bundesregierung schwer fallen die Einstellung der Bauarbeiten zu verfügen. Nun rechnet man natürlich auch dort damit, dass sich kaum einer für die grundlegenden Zusammenhänge interessiert, also plustert man sich auf und schwafelt.
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon Kumpel » 7. September 2020, 13:46

Na ja , kann man so sehen. Allerdings sprengt dieses Projekt in seiner Dimension und den langfristigen Auswirkungen an sich etwas den Rahmen es ausschließlich als privatwirtschaftlich zu betrachten.
Kumpel
 

Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon HPA » 7. September 2020, 13:47

karnak hat geschrieben:Nur mal so, diese Pipline ist eine privatwirtschaftliche Unterhehmung, damit dürfte es dem Außenminister und der Bundesregierung schwer fallen die Einstellung der Bauarbeiten zu verfügen. Nun rechnet man natürlich auch dort damit, dass sich kaum einer für die grundlegenden Zusammenhänge interessiert, also plustert man sich auf und schwafelt.


Das ist leider nicht ganz richtig. Selbstverständlich können die den Bau stoppen.

Sie brauchen die EU Gasrichtlinie nur 1:1 umzusetzen und schon stürzt das eh schon wackelige Kartenhaus in sich zusammen.

Auch Frankreich hat disebezüglich bereits ein Umdenken signalisiert
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon karnak » 7. September 2020, 14:02

Ich glaube jedenfalls nicht daran, dass sich Europa wegen einem Vergifteten Oppositionellen, von dem man nie sicher belegen können wird wer es nun war, der noch nicht mal sterben wird, einen Beitrag zu einem möglichen neuen kalten Krieg leisten wird.
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon Kumpel » 7. September 2020, 14:05

Der kalte Krieg ist doch längst da und würde auch nicht aufhören wenn das zweite Rohr in Betrieb genommen wird. Das dämmert jetzt wohl auch den Leuten in der Regierung.
In der Fachsprache nennt man sowas wie Russland wohl systemischen Gegner.
Hätte das Projekt die EU mit Russland verhandelt und nicht Berlin , wäre es gar nicht dazu gekommen , oder nicht in dieser Form.
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon augenzeuge » 7. September 2020, 14:35

Nostalgiker hat geschrieben:Wichtig ist natürlich den USA ihr Flüssiggas abzukaufen .......


Brauchen wir auch nicht. Der Bedarf an Erdgas wird sinken. Und die Leitung durch die Ukraine bleibt ja.

Aktuell sind die Gaspreise niedrig, daran wird sich zukünftig wenig ändern. Damit kann man weder die Pipeline bezahlen, noch Trumps Gas.

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon augenzeuge » 7. September 2020, 14:37

Das künstliche Koma des vergifteten russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny ist beendet worden. Sein Gesundheitszustand habe sich verbessert, und er werde schrittweise von der maschinellen Beatmung entwöhnt, erklärte die Berliner Universitätsklinik Charité in einer Mitteilung. Er reagiere auch bereits wieder auf Ansprache, Langzeitfolgen der schweren Vergiftung seien jedoch weiterhin nicht auszuschließen.


.... wegen einem Vergifteten Oppositionellen, von dem man nie sicher belegen können wird wer es nun war,

Abwarten! Mal sehen, was er zu sagen hat. [grin]

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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon karnak » 7. September 2020, 14:42

Die Bundesrepublik und deren Regierungen hat immer Geschäfte und zumindest erträgliche Beziehungen zur Sowjetunion und Russland gepflegt und das zu ganz anderen Zeiten des kalten Krieges, die Russen waren auch zu der Zeit letztlich immer verlässliche ökonomische Partner. Ich glaube nicht, dass man das jetzt einfach so über Bord wirft. Wegen einem Vergifteten und um einen Dummkopf Trump und seiner Bagage einen Gefallen zu tun.
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Re: Nawalny mit Nervenkampfstoff vergiftet

Neuer Beitragvon Kumpel » 7. September 2020, 14:45

Du scheinst den Unterschied zwischen der Sowjetunion und dem heutigen Russland nicht zu begreifen.
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