Unruhen in den USA

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Unruhen in den USA

Neuer Beitragvon Beethoven » 3. Juni 2020, 12:15

Der Präsident der USA möchte militärische Einheiten gegen Demonstranten einsetzen. Ob es dazu kommt werden wir sehen.

Fakt ist, dass die Polizeikräfte in einigen Bundesstaaten der USA, gegenwärtig die Prügelknaben der Nation sind.
Meine Einstellung zur Polizei machte ich ja schon publik. Und da ist es egal ob die Männer in blau in Deutschland, den Vereinigten Staaten oder einem anderen, demokratischen Staat ihren schweren und gefährlichen Dienst versehen.

Allerdings muss man auch anerkennen, dass in den Vereinigten Staaten die Männer in blau, eine ganz andere Einstellung zum Job haben müssen, da sie jederzeit damit rechnen müssen, durch Schußwaffen selber schwer verletzt oder gar getötet zu werden. Jedenfalls mehr als z.B. ein Polizist in Deutschland. Klar, in Deutschland ist es Ländersache aber die Ausbildung dauert doch wohl mindestens 24 Monate für den mittleren Dienst.
In den USA oft nur einige Wochen und dann werden die Männer und Frauen auf die Straße geschickt. Das empfinde ich als ungenügend und ich denke auch deshalb sterben Bürger durch die Polizei auf den Straßen, in den USA.

Hier mal ein, wie ich finde, interessanter Beitrag über die Polizeiausbildung in den Staaten:

https://www.nzz.ch/international/usa-po ... obal-de-DE

Freundlichst
Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat. J. W. v. Goethe

Das Gesetz ändert sich, die Gesinnung nicht.
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Re: Unruhen in den USA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 3. Juni 2020, 13:05

Das ist wirklich unglaublich.

In Kalifornien werden Polizeianwärter 32 Wochen ausgebildet. In Indiana kann jeder, der von einer Polizeibehörde eingestellt wird, ohne formale Ausbildung seine Arbeit beginnen, solange er die Schulung innert des ersten Jahres nachholt; wie lange diese dauert, ist der lokalen Polizeibehörde überlassen.


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Re: Unruhen in den USA

Neuer Beitragvon HPA » 3. Juni 2020, 13:44

Mal was zum Einstieg zum Thema Berufsausbildung in den USA- Nicht wirklich mit der Situation in Eurpa und Deustchland verglöeichbar. Und vieles wird nun mal "on the job" vermittelt.

https://bit.ly/36TOi27
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Re: Unruhen in den USA

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 3. Juni 2020, 22:38

Nun ja, wer Police Academie gesehen hat weiß Bescheid
Olaf Sch.
 

Re: Unruhen in den USA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 4. Juni 2020, 08:01

AkkuGK1 hat geschrieben:Nun ja, wer Police Academie gesehen hat weiß Bescheid


Genau. Und wir dachten immer, das ist alles erfunden. Dabei wars Reality. [flash]

"After Shave?"-
"Nein, Pistolenfett!" [laugh]

Lachen erwünscht:

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Re: Unruhen in den USA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 4. Juni 2020, 08:17

Ein Kommentar aus dem Spiegel....

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Re: Unruhen in den USA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 4. Juni 2020, 11:27

"The Rock" sendet emotionale Botschaft an Trump

"Wo bist du?", fragt Schauspieler Dwayne "The Rock" Johnson in einem emotionalen Twitter-Video an US-Präsident Donald Trump.

"Wo ist unser Anführer in dieser Zeit, wo unser Land auf den Knien ist - bettelnd, flehend, verletzt, wütend, frustriert, im Schmerz und ausgestreckten Armen, nichts anderes wollend, als gehört zu werden."

Der Kinostar ("Jumanji - The Next Level") wünscht sich, dass Trump auf das Land zugehe, seine Hand ausstrecke und sage: "Ich höre euch, ich höre euch zu. Und ihr habt mein Wort, dass ich bis zu meinem Todestag, meinem letzten Atemzug, alles in meiner Macht stehende tun werde, um die notwendige Veränderung herbeizuführen und Gleichheit herzustellen. Denn jedes schwarze Leben zählt." Wie bereits mehrere andere Prominente, solidarisiert sich auch "The Rock" mit der "Black Lives Matter"-Bewegung, die seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz wieder aufgeflammt ist.

...................................

Der frühere US-Verteidigungsminister James Mattis hat sich hinter die friedlichen Proteste im Land gestellt und Präsident Donald Trump als Spalter kritisiert. Trump sei der erste Präsident, den er erlebe, der sich nicht darum bemühe, das Land zu einen, sondern seit drei Jahren versuche, das Land zu spalten, schrieb Mattis im US-Magazin "The Atlantic". "Wir sind Zeugen der Konsequenzen von drei Jahren ohne reife Führung", so der pensionierte General. Die Ereignisse dieser Woche hätten ihn "wütend und entsetzt" zurückgelassen, erklärte der 69-Jährige.
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Re: Unruhen in den USA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 6. Juni 2020, 09:38

Die USA werden nicht schnell zur Ruhe kommen. Militärs unterstützen Biden.

Dutzende pensionierte amerikanische Militärführer haben Präsident Donald Trump und dessen jüngste Drohungen mit einem Armeeeinsatz im Innern massiv kritisiert. Trump missbrauche die Streitkräfte, um Bürgerrechte gegen Polizeigewalt demonstrierender Amerikaner zu untergraben, hieß es in einem Meinungsbeitrag in der „Washington Post“ vom Freitag, den 89 Ex-Vertreter des Pentagons und der Sicherheitsbehörden unterzeichneten.


55 pensionierte Militärs setzten ihre Unterschrift zudem unter einen Unterstützerbrief für den voraussichtlichen demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden. Im Beitrag für die „Washington Post“ wurde Trump vorgeworfen, seinen Amtseid verraten zu haben, indem er damit „drohte, Mitgliedern des US-Militärs zu befehlen, die Rechte ihrer amerikanischen Mitbürger zu verletzen“. Der Präsident solle von jeglichen Plänen abrücken, aktive Soldaten in Städte zu schicken. Unter den Unterzeichnern waren zudem der nationale Ex-Geheimdienstkoordinator James Clapper, der ehemalige CIA-Direktor Michael Hayden und die früheren zivilen Leiter der US-Marine Sean O‘Keefe, Ray Mabus und Richard Danzig.


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Re: Unruhen in den USA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 6. Juni 2020, 21:11

Nach der Suspendierung zweier US-Polizisten, die einen 75-Jährigen umgeschubst und dabei schwer verletzt hatten, reagieren ihre Kollegen. 57 weitere Cops – und damit alle aus dieser Einheit – quittieren den Job in der Notfalleinheit.


„Wenn sie zurückgetreten sind, bin ich außerordentlich enttäuscht darüber, denn es zeigt mir, dass sie nichts Falsches an den Taten dieser Nacht gesehen haben.“

https://www.welt.de/vermischtes/article ... erung.html

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Re: Unruhen in den USA

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 10. Juni 2020, 11:04

Statue von Christoph Kolumbus in Virginia gewaltsam gestürzt

-> Link

Die Schmierereien an der Statue von General Robert E. Lee in Richmond erinnern mich an das ehemalige Denkmal "Las Raíces" auf Teneriffa.

Ari
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Alles wird gut!
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Re: Unruhen in den USA

Neuer Beitragvon HPA » 10. Juni 2020, 11:19

Kolumbus war ja auch nicht der "Entdecker" Amerikas. Eher der Starter der Kolonisation Amerikas.

Ebensowenig unternahmen die Vorfahren der jetzigen Afromaerikaner eher unfreiwiliig Segeltörns über den Großen Teich. So behängt mit Ringen und Ketten.

Genauso die native americans die europäischen Einwanderer wohl am Liebsten auf den Mond geschossen hätten.

Da entbehrt es nicht einer gewissen Komik dass der Enkel deutscher Einwanderer die Einwanderung massiv begrenzen möchte. na gut, sein Großvater Frederic kehrte ja nicht ganz unfreiweillig nach New York zurück.

[flash]

Aber so wie es scheint ,geht es für den Orange in Chief abwärts. https://www.focus.de/politik/ausland/la ... 77456.html

https://www.electoral-vote.com/evp2020/ ... Jun09.html
HPA
 

Re: Unruhen in den USA

Neuer Beitragvon Interessierter » 14. Juni 2020, 08:52

Polizeichefin tritt nach Tod eines Schwarzen bei Polizeieinsatz zurück

Knapp drei Wochen nach dem Tod George Floyds ist erneut ein Afroamerikaner bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. In Atlanta liegen die Nerven blank.


https://www.tagesspiegel.de/politik/aus ... 14104.html
Interessierter
 


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