Covid-19 (Coronavirus)

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon augenzeuge » 21. Mai 2020, 12:31

Die hat man schon auf dem Schirm.

Und man weiß, was das Gesundheitssystem aushalten kann.

Dazu kommt die Unsicherheit.

Aber du kannst ja mal mit Montgomery diskutieren.... [flash]

AZ
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„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon karnak » 21. Mai 2020, 12:38

[grin] Brauch ich nicht und der interessiert mich auch nicht, ich brauche zu meiner privaten Meinung nur Adam Ries zu rate zu ziehen. Und das Wissen zu Problemen die uns viel mehr auf den Nägeln brennen müssten als diese fast schon exotische Viruserkrankung die mit relativ einfachen Mitteln in relativ kurzer Zeit in die Schranken zu weisen sein wird müsste uns eigentlich in den Massenselbstmord treiben im Verhältnis zu dem Theater, dass wir zu diesem Virus veranstalten.
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon pentium » 21. Mai 2020, 12:45

In Sankt Augustin sind es inzwischen 165 positive Fälle im Flüchtlingsheim.
https://www.ksta.de/region/rhein-sieg-b ... 5-36722686
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon augenzeuge » 21. Mai 2020, 12:46

Dann schwimmst du auf der Meinung von Leuten wie Lukaschenka?
Und unterstellst, dass die Virologen nicht rechnen können. [laugh]

AZ
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon Nostalgiker » 21. Mai 2020, 12:47

Einen Impfstoff herzustellen ist nicht mit dem mixen eines Cocktails zu verwechseln.

Ich hatte mal das Vergnügen an einer Medikamentenstudie teilzunehmen.
Das Medikament war bereits aus der klinischen Testphase heraus und sollte auf Verträglichkeit und Wirkung getestet werden.
Es waren wohl einige tausend Probanden Weltweit.
Dieser "Massentest" lief über 4 Jahre, das Medikament ist übrigens immer noch nicht zugelassen .......

Also lasst doch besser die Erzählungen darüber das ein Impfstoff innerhalb eines Jahres bis zur Serienreife entwickelt wird und das Prozedere der diversen Testphasen eins, zwei, drei im Sauseschritt durcheilt werden.
Für die Anhänger der Cocktail- und Sauseschrittvariante mal folgendes Durchlesen; Arzneimittel: Von der Entwicklung bis zur Zulassung
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon Volker Zottmann » 21. Mai 2020, 12:52

Na das erklärt mir einiges!

Gruß Volker
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon pentium » 21. Mai 2020, 12:55

Nostalgiker hat geschrieben:Einen Impfstoff herzustellen ist nicht mit dem mixen eines Cocktails zu verwechseln.

Ich hatte mal das Vergnügen an einer Medikamentenstudie teilzunehmen.
Das Medikament war bereits aus der klinischen Testphase heraus und sollte auf Verträglichkeit und Wirkung getestet werden.
Es waren wohl einige tausend Probanden Weltweit.
Dieser "Massentest" lief über 4 Jahre, das Medikament ist übrigens immer noch nicht zugelassen .......

Also lasst doch besser die Erzählungen darüber das ein Impfstoff innerhalb eines Jahres bis zur Serienreife entwickelt wird und das Prozedere der diversen Testphasen eins, zwei, drei im Sauseschritt durcheilt werden.
Für die Anhänger der Cocktail- und Sauseschrittvariante mal folgendes Durchlesen; Arzneimittel: Von der Entwicklung bis zur Zulassung


Kleine Ergänzung dazu:

Neun Jahre nach der Schweinegrippe-Pandemie reißt die Diskussion um den Impfstoff Pandemrix nicht ab. Im aktuellen »British Medical Journal« übt Mitherausgeber Peter Doshi scharfe Kritik an Hersteller Glaxo-Smith-Kline (GSK). Dieser habe auf eine außergewöhnlich hohe Zahl an Nebenwirkungsmeldungen nicht angemessen reagiert.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... -beschuss/
Denn die Impfung mit Pandemrix ist unter anderem mit Nebenwirkungen wie allergischem Schock, Gesichtslähmungen, Zuckungen und Narkolepsie (Schlafkrankheit) assoziiert. Letzteres ist eine schwerwiegendes Arzneimittelereignis, das europaweit insbesondere bei Kindern und Jugendlichen beobachtet wurde.


...
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon Nostalgiker » 21. Mai 2020, 12:58

Volker Zottmann hat geschrieben:Na das erklärt mir einiges!

Gruß Volker

Ja das du nur zu flapsigen und dümmlichen Bemerkungen fähig bist.

Normalerweise hätte man fragen können was es für ein Medikament war.
Es war eines das dich schon auf Grund deines greisenhaften Alters interessieren sollte. Eventuell nimmst du es bereits.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon karnak » 21. Mai 2020, 13:02

augenzeuge hat geschrieben:Dann schwimmst du auf der Meinung von Leuten wie Lukaschenka?
Und unterstellst, dass die Virologen nicht rechnen können.

AZ

[grin] Das ist mir völlig egal, wenn Du mich auch nur in diese Ecke gemeinsam mit diesem Knaller stellen willst auf Grund von mangelnder Gegenargumente zu dem was ich hier anführe, dass ist die alte Methode der politisch- operativen Zersetzung [flash] ich kenne das und das beeindruckt mich nicht im Mindesten [hallo] . Du musst doch nun feststellen, dass sich in jeder Diskussionsrunde und bei den Politiker weltweit eine Trendwende zu dem " Kampf um Leben und Tod" vollzieht. Was meinst Du denn was zu unserem gemeinsamen Termin Ende Mai von dem ganzen Theater noch übrigbleibt, außer das man die Weltwirtschaft ziemlich nahe an den Abgrund lanciert hat? Die Bewältigung DIESER " Pandemie" steht uns sowieso noch bevor, mit Wahrscheinlich Millionen von Toten im Vergleich zu ein paar Hundertausend jetzt.
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon karnak » 21. Mai 2020, 13:14

Nostalgiker hat geschrieben:Einen Impfstoff herzustellen ist nicht mit dem mixen eines Cocktails zu verwechseln.

Ich hatte mal das Vergnügen an einer Medikamentenstudie teilzunehmen.
Das Medikament war bereits aus der klinischen Testphase heraus und sollte auf Verträglichkeit und Wirkung getestet werden.
Es waren wohl einige tausend Probanden Weltweit.
Dieser "Massentest" lief über 4 Jahre, das Medikament ist übrigens immer noch nicht zugelassen .......

Also lasst doch besser die Erzählungen darüber das ein Impfstoff innerhalb eines Jahres bis zur Serienreife entwickelt wird und das Prozedere der diversen Testphasen eins, zwei, drei im Sauseschritt durcheilt werden.
Für die Anhänger der Cocktail- und Sauseschrittvariante mal folgendes Durchlesen; Arzneimittel: Von der Entwicklung bis zur Zulassung

[grin] Gehe einfach mal davon aus, dass es auch schneller geht wenn es dringlich ist, es bedarf dazu nur der Beseitigung von ein paar bürokratischen Hürden. Entsprechende Ankündigungen von den dafür Verantwortlichen gibt es auch schon in dieser Hinsicht.
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon Nostalgiker » 21. Mai 2020, 13:23

Die sogenannten Verantwortlichen wissen offenbar nicht über was sie da sprechen.

Schön für dich karnak das die Richtlinien zur Zulassung von Medikamenten, unter anderem auch von der WHO, für dich nur Lappalien und bürokratische Hürden sind.

warum nicht gleich wieder den direkten Menschenversuch mit unerprobten Medikamenten.
Deutsche Mediziner waren da mal eine Zeitlang führend.
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon Icke46 » 21. Mai 2020, 13:27

Da fällt mir gleich das Wundermittel Contergan ein, dass wohl unter anderem zu dem Aufbau der „bürokratischen Hürden“ geführt hat....
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon karnak » 21. Mai 2020, 13:27

Nostalgiker hat geschrieben:Deutsche Mediziner waren da mal eine Zeitlang führend.

[grin] Verschone mich mit Deiner Masche der Zersetzung. Die Zeit wird es bringen wo die nüchterne Wahrheit liegt, wir kommen dann darauf zurück. [hallo]
Erstmal geht es auf den Juni zu, da habe ich eine Rechnung mit dem Augenzeuge offen. [flash]
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon Volker Zottmann » 21. Mai 2020, 14:12

Nostalgiker hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Na das erklärt mir einiges!

Gruß Volker

Ja das du nur zu flapsigen und dümmlichen Bemerkungen fähig bist.

Normalerweise hätte man fragen können was es für ein Medikament war.
Es war eines das dich schon auf Grund deines greisenhaften Alters interessieren sollte. Eventuell nimmst du es bereits.

Du schreibst aber auch viel dummes Zeugs, wenn der Tag lang ist.
Du hast selbst geschrieben: "Dieser "Massentest" lief über 4 Jahre, das Medikament ist übrigens immer noch nicht zugelassen ......."
Wie soll ich es da nehmen können, ganz egal was es ist.

Und warum soll ich denn fragen, was das für ein Medikament war?
Bei Dir ist ohnehin jedes Mittel zwecklos. Das weiß ich sogar ganz ohne Test. [laugh]

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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon augenzeuge » 21. Mai 2020, 14:34

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Dann schwimmst du auf der Meinung von Leuten wie Lukaschenka?
Und unterstellst, dass die Virologen nicht rechnen können.

AZ

[grin] Das ist mir völlig egal, wenn Du mich auch nur in diese Ecke gemeinsam mit diesem Knaller stellen willst...

Was meinst Du denn was zu unserem gemeinsamen Termin Ende Mai von dem ganzen Theater noch übrigbleibt


Ich stell dich nicht mit dem Knaller in eine Ecke, machte nur darauf aufmerksam, wer auf deiner Seite sein könnte.... [flash]

Ansonsten, es kann ja sein, dass man Ende Mai glaubt, alles ist vorbei. Ich traue dem Frieden nur noch nicht. Aber eine Virenpause bis zum Ende des Sommers wäre klasse. Ich will in die Berge....

Aber ich staune ein wenig, dass du das alles vorher gewusst haben solltest. Aber warum sollst du nicht auch mal Glück haben. [grins] Schließlich hattest du es mit dem Stasi Gold auch.
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon pentium » 21. Mai 2020, 16:53

Hier wird es deutlich differenzierter dargestellt:

Wie viele Menschen sterben am Coronavirus? Statistiken zur sogenannten Übersterblichkeit können helfen, diese Frage zu beantworten. Doch auch dabei gibt es Probleme – die zum Teil von Kritikern und Aktivisten missbraucht werden.
https://www.deutschlandfunk.de/covid-19 ... id=1132732
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon Nostalgiker » 21. Mai 2020, 19:39

Volker Zottmann hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Na das erklärt mir einiges!

Gruß Volker

Ja das du nur zu flapsigen und dümmlichen Bemerkungen fähig bist.

Normalerweise hätte man fragen können was es für ein Medikament war.
Es war eines das dich schon auf Grund deines greisenhaften Alters interessieren sollte. Eventuell nimmst du es bereits.

Du schreibst aber auch viel dummes Zeugs, wenn der Tag lang ist.
Du hast selbst geschrieben: "Dieser "Massentest" lief über 4 Jahre, das Medikament ist übrigens immer noch nicht zugelassen ......."
Wie soll ich es da nehmen können, ganz egal was es ist.

Und warum soll ich denn fragen, was das für ein Medikament war?
Bei Dir ist ohnehin jedes Mittel zwecklos. Das weiß ich sogar ganz ohne Test. [laugh]

Volker


Deine überbordende Intelligenz und unendliche Schlauheit hätte dir normalerweise sagen müssen, da hat er sich verquer ausgedrückt, er meinte bestimmt ein neues Medikament (neuer Wirkstoff) für eine weit verbreitete "Krankheit" die so ziemlich jeden heimsucht der ein wenig älter wird.

Aber bei dir reicht es nur zu einer deiner üblichen Frechheiten.
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon pentium » 21. Mai 2020, 20:05

proxy.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon Volker Zottmann » 21. Mai 2020, 22:07

Das habt Ihr nun davon Pentium!
Wir im Harz peitschen uns noch selber aus. [knuddel]
https://www.youtube.com/watch?v=p3VdjL-aCHg

Gruß Volker
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon augenzeuge » 22. Mai 2020, 12:26

Karnak.... bist du jetzt überrascht?

In 10 Jahren jeder 2. im Homeoffice [shocked]

Zuckerberg sieht Zukunft im Homeoffice

https://www.zdf.de/nachrichten/wirtscha ... e-100.html


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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon augenzeuge » 22. Mai 2020, 12:33

WHO sieht nur geringe Chancen, daß das Virus für immer verschwindet.... [shocked]

https://www.merkur.de/welt/who-coronavi ... 5.amp.html
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon Nostalgiker » 22. Mai 2020, 12:40

Seit wann "verschwinden" Viren?
Oder Bakterien?
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon augenzeuge » 22. Mai 2020, 12:48

Nostalgiker hat geschrieben:Seit wann "verschwinden" Viren?
Oder Bakterien?

Klick auf den Link und dir wird geholfen.

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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon karnak » 22. Mai 2020, 12:54

augenzeuge hat geschrieben:Karnak.... bist du jetzt überrascht?

In 10 Jahren jeder 2. im Homeoffice [shocked]

Zuckerberg sieht Zukunft im Homeoffice

https://www.zdf.de/nachrichten/wirtscha ... e-100.html


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[grin] Mich würde es freuen für die Leute, aber ich bin nun mal in den letzten 30 Jahren zum Proleten geworden und frage mich wie schnell es gehen kann, dass das Millionenheer derer zu denen ich mich auch zähle, also die die noch ihre Hände und Muskeln zur Verrichtung ihrer Arbeit benötigen das können. Im Augenblick jedenfalls ein Ding der Unmöglichkeit damit eine Gesellschaft auch nur im Entferntesten am Laufen zu halten.
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon augenzeuge » 22. Mai 2020, 13:55

Karnak, aufgrund der technischen Entwicklungen werden die Muskeln immer weniger gebraucht werden. Auch außerhalb des homeoffices. Vielleicht kann dann der Mensch seine Lebensarbeitszeit ja so verlängern.

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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon karnak » 22. Mai 2020, 15:05

Sicher wird das so sein, es ist für mich allerdings schwer vorstellbar, ob das in unmittelbarer Zukunft so sein kann, Corona wird dann sicher schon lange zu den Akten gelegt sein.
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon pentium » 22. Mai 2020, 15:56

Ulmer Virologen weisen Coronavirus in Muttermilch nach
https://www.augsburger-allgemeine.de/ne ... 26926.html
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon Interessierter » 23. Mai 2020, 06:53

Nach Restaurantbesuch offenbar Corona-Ausbruch in Niedersachsen

Trotz Hygiene- und Abstandskonzept haben sich bei einem Restaurantbesuch im Landkreis Leer in Niedersachsen offenbar sieben Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mindestens 50 Gäste des Lokals sind mittlerweile in Quarantäne.

https://web.de/magazine/news/coronaviru ... n-34726530
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon Merkur » 23. Mai 2020, 08:53

Ein aufschlussreicher Beitrag aus der Berliner Zeitung von Dr. Heinrich Niemann:

Was die DDR in der Seuchenbekämpfung besser machte
DDR-Sozialmediziner Heinrich Niemann fordert viel mehr Corona-Tests, kritisiert Fallpauschalen und fragt sich, warum der Schutz der Gesundheit nicht im Grundgesetz steht.

21.5.2020 - 22:05 , Heinrich Niemann
Obwohl ihre wirtschaftlichen Kräfte deutlich geringer als die der Bundesrepublik waren, konnte die DDR in der Tuberkulosebekämpfung, in der schnellen Zurückdrängung der spinalen Kinderlähmung, bei Kinderkrankheiten und später auch bei Aids zum Teil bessere Ergebnisse erreichen. Auch auf dem Gebiet der Seuchenbekämpfung wies sie gute Ergebnisse auf. Wieso? Das möchte ich erklären.

Die Reaktion auf eine Epidemie/Pandemie war vom Gesetz her geregelt. Der Gesundheitsminister leitete eine ständige Kommission zur Verhütung und Bekämpfung von Epidemien. Bereiche wie Bildung, Handel, Wirtschaft, Polizei gehörten dazu. Die staatliche Plankommission hatte die Aufgabe, schnellstmöglich zusätzliche Ressourcen zu mobilisieren. In den 15 Bezirken und den Kreisen gab es Kommissionen und Seuchenbekämpfungspläne. Die Einrichtungen des Gesundheitswesens – Universitätskliniken, Kreiskrankenhäuser, Polikliniken, Hygieneinspektionen, Arztpraxen, Kinder- und Pflegeeinrichtungen, aber auch die Betriebe, Schulen, Behörden – wurden von Beginn einbezogen. Das war präzise vorbereitet. Es fanden dazu sogar Übungen statt.

Die Polikliniken in der DDR konnten mit ihrer Struktur (mehrere Ärzte, eigenes Labor, räumliche Abgrenzung von Infektionsbereichen, Aufstellung von Notbetten, längere Öffnungszeiten) ihre Kräfte relativ schnell auf neue Aufgaben einstellen, ohne dass der einzelne Arzt wirtschaftlich in Gefahr geraten wäre. Das DDR-Gesundheitswesen war fast ausschließlich öffentliches Eigentum, wurde staatlich organisiert und in der Regel ärztlich geleitet. Der Gesundheitsminister und seine Stellvertreter, die Verantwortlichen in den Bezirken oder in den Kommunen waren fast ausschließlich Ärzte, vielfach erfahren in der Hygiene oder Sozialmedizin und Epidemiologie. Diese Autorität erleichterte die Abstimmung mit anderen Bereichen. Die DDR war in der WHO gerade wegen ihrer Expertise auf diesem Gebiet geschätzt.

Als Facharzt für Sozialmedizin bewegen mich all diese Fragen sehr. Mich wundert, wie lange es in den letzten Wochen manchmal dauerte, ehe praktikable Regelungen erarbeitet werden und wurden – für Gottesdienste, größere Kinos, Handel, Gaststätten, Hotels. Angeblich hatte sich der Berliner Senat mit der Gastronomie detailliert nicht beschäftigt, hieß es noch Ende April. Da ist der Protest der Berliner Amtsärzte und anderer Gremien zu verstehen, dass sie nicht in Entscheidungsprozesse einbezogen sind oder Leiter von Einrichtungen zuerst über die Medien von Entscheidungen erfahren. Man staunt, dass es trotzdem einigermaßen funktioniert, jedoch um den Preis völlig unnötiger Verunsicherung und Zeitverlust.

Das Wort von Ärzten des öffentlichen Gesundheitsdienstes hat neben den Statistiken besonderes Gewicht. Denn die Mitarbeiter in den Gemeinden, Städten und Landkreisen kennen die jeweiligen Lebensumstände von Corona-Betroffenen und die Art und Weise der Verbreitung oder Zurückdrängung von Infektionen. Bei ihnen werden aus Statistiken konkrete Vorgänge, auf die mit konkreten Maßnahmen reagiert wird, natürlich einschließlich der korrekten Meldung an das Robert-Koch-Institut.

Es ist im Übrigen eine Unart, mit besserwisserischem Eifer unterschiedliche Datenerheber, Erhebungsmethoden und Messzeitpunkte ins Spiel zu bringen.


Heinrich Niemann

Ich plädiere dafür, die Tests weiter auszubauen. Sichere Erkenntnisse über Verlauf und Verbreitung der Krankheit werden sich am Ende auszahlen, besonders da es sich um ein Virus mit noch wenig bekannten Eigenschaften handelt. Für Kinder und Jugendliche sind die Erkenntnisse entscheidend, auch die Meinung von Kinderärzten. Geöffnete Schulen und Kitas können mit medizinisch begleiteter Überwachung auf Dauer einen besseren Gesundheitsschutz sichern als die jetzige Situation. Die Erfahrungen mit den „notbetreuten“ Kindern und dem begonnenen Schulunterricht machen Mut.


Lieber höhere bekannte Ziffern als Dunkelziffern! Und das Robert-Koch-Institut sollte bei seiner Methode der Datenerfassung und Berichterstattung bleiben. Das schließt die zügige Ausweitung der Tests, die Komplettierung der zu erfassenden Daten und die Erweiterung von Meldepflichten ein. Es ist im Übrigen eine Unart, bei Statistiken mit besserwisserischem Eifer unterschiedliche Datenerheber, Erhebungsmethoden und Messzeitpunkte je nach Bedarf und ohne entsprechende Erläuterung ins Spiel zu bringen. Nicht selten wird in bestimmte Zahlen mehr hineingedeutet, als sie aussagen können. Die Ziffern der Hopkins-Universität haben bisher meines Erachtens keine signifikant anderen Erkenntnisse über Deutschland gebracht.


Eine Analyse der regionalen Unterschiede in den Corona-Fällen (so zum Beispiel die seit Beginn sehr günstigen Zahlen in Mecklenburg-Vorpommern oder auch in einigen Berliner Bezirken) kann dazu beitragen, unterschiedliches Vorgehen bei Lockerungen gut zu begründen und nachvollziehbar zu machen. Alle Gestorbenen mit Corona-Verdacht sollten obduziert werden, wie es nach Hamburg nun häufiger geschieht. Solche wichtigen Sektionen sind leider generell aus der Mode gekommen. Sie belegen zum Beispiel, dass es im Vergleich zur Influenza tatsächlich einen anderen Befall der Lungen bzw. anderer Organe gibt. Der Behandlungsbedarf anderer Krankheiten muss trotzdem im Blick bleiben. In anderen Teilen der Welt bleiben Tuberkulose, Malaria, Hunger, unsauberes Wasser tödliche Bedrohungen, obwohl wir die Mittel dagegen kennen und hätten.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Covid-19 (Coronavirus)

Beitragvon Merkur » 23. Mai 2020, 08:59

Fortsetzung:
Eine der wichtigsten politischen Forderungen ist, das Gesundheitswesen (endlich) zu verändern, ja, zu verstaatlichen. Das hieße, es aus den Fesseln einer gewinnorientierten Gesundheitswirtschaft zu befreien. Denn dann könnten wir schneller und effektiver auf außergewöhnliche Aufgaben wie eine Epidemie reagieren. Der am Beginn der Corona-Krise erfolgte „Hilferuf“ von privatisierten Krankenhäusern nach Ausgleich ihrer Einnahmeausfälle, weil sie planbare Operationen verschieben sollten, ist bezeichnend. Im ambulanten Bereich schienen viele Ärzte mit ihren Praxen allein gelassen. Inwieweit sehen jedoch die kassenärztlichen Vereinigungen die Vorbereitung auf epidemische Situationen als Teil ihres Sicherstellungsauftrages? Der öffentliche Gesundheitsdienst, seit Jahren heruntergefahren, wird wegen seiner offensichtlich nicht ersetzbaren Funktion gelobt. Besonders Ärzte in diesem Bereich werden aber schon seit längerem unanständig schlecht vergütet.

Die Änderung der Eigentumsverhältnisse muss einhergehen mit der Befreiung der Krankenhäuser vom Fluch der Fallpauschalen. Das wäre nicht nur kostengünstiger, sondern auch medizinisch wirksamer. Ein Arzt ist kein (Klein-)Unternehmer! Diese Rolle führt zu Interessenkonflikten. Es ist kein Zufall, dass im ambulanten Bereich immer mehr Ärzte als Angestellte tätig sein wollen. Wenn das Gesundheitswesen staatlich wäre, könnten die als Medizinische Versorgungszentren etablierten Kapitalunternehmen, die oft täuschend als Polikliniken firmieren, keine privaten Gewinne aus der über die gesetzlichen Krankenversicherung erfolgenden Finanzierung ihrer Leistungen ziehen. Ja, es würde keiner mehr aus gesetzlichen Versicherungsbeiträgen sachfremde Erlöse erzielen.

Das Wort Gesundheit taucht im Grundgesetz überhaupt nicht auf! Wichtigste Verfassungsstütze bisher ist das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit. Ansatzpunkte bieten das Sozialstaatsgebot, Aussagen über den Schutz von Frauen und Kindern und über die allgemeinen Katastrophen- und Notstandssituationen. Demgegenüber gibt es völkerrechtliche Aussagen zu Gesundheit in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, im Uno-Menschenrechtsabkommen. In unserem Land kann man lange spitzfindige Gutachten lesen, die die Nichtaufnahme von Rechten in das Grundgesetz rechtfertigen. Zwar könnte man auch mit dem jetzigen Grundgesetz vieles ermöglichen, zum Beispiel den Aufbau von Polikliniken, die Abrechnung der Leistungen ohne Fallpauschalen, eine bessere Krankenhausplanung. Doch sollte die Corona-Erfahrung Anlass sein, den Schutz der Gesundheit in das Grundgesetz aufzunehmen.

Wer das Gesundheitssystem verbessern will, sollte Konzept, Struktur und Ergebnisse des DDR-Gesundheitswesens kennen. Hier offenbart sich unaufschiebbarer Nachholbedarf. So nannte der letzte DDR-Gesundheitsminister Prof. Dr. Jürgen Kleditzsch (CDU) in der Regierung de Maizière die Gesundheitspolitik in Gesamtdeutschland „konzeptionslos“, es fehlte an dem politischen Willen, die „positiven Seiten beider Seiten“ zusammenwachsen zu sehen. Ähnlich erinnerte sich Franz Knieps als nach dem Osten gesandter Gesundheitsexperte. Ihm wurde „von den eigenen Leuten“ gesagt: „Ich sei nicht in den Osten geschickt worden, um über den Erhalt von DDR-Strukturen nachzudenken, sondern um eine reibungslose Ausweitung der westdeutschen Krankenversicherung zu organisieren.“

Jeder Bürger hat das Recht auf Schutz seiner Gesundheit und Arbeitskraft.

DDR-Verfassung, Artikel 35

Die DDR-Verfassung machte in fünf Artikeln Aussagen zur Gesundheit. Ich zitiere hier den Artikel 35:

(1) Jeder Bürger hat das Recht auf Schutz seiner Gesundheit und Arbeitskraft.

(2) Dieses Recht wird durch die planmäßige Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen, die Pflege der Volksgesundheit, eine umfassende Sozialpolitik, die Förderung der Körperkultur, des Schul- und Volkssports und die Touristik gefördert.

(3) Auf der Grundlage eines sozialen Versicherungssystems werden bei Krankheit und Unfällen materielle Sicherheit, unentgeltliche ärztliche Hilfe, Arzneimittel und andere medizinischen Leistungen gewährt.

In weiteren Artikeln wird auf das Recht auf Betreuung im Alter, bei Invalidität und Arbeitsunfähigkeit sowie den Schutz und die medizinische Betreuung von Mutter und Kind abgestellt.

Was muss geschehen?

Die Grenzen der gegenwärtigen ambulanten Medizin mit seinen privaten Niederlassungen und den privaten Versorgungszentren sollten durch das poliklinische Prinzip aufgelöst werden: unbürokratische Zusammenarbeit zwischen Ärzten, eine breitere Zugänglichkeit, längere Öffnungszeiten, effektivere Nutzung von Geräten und Labors, kurze Wege, effektivere Verwaltung. Der öffentliche Gesundheitsdienst muss gestärkt und qualifiziert werden. Es ist verantwortungslos, wenn zurzeit allein in Berlin wohl deutlich mehr als 50 Ärzte in diesem Bereich fehlen, weil sie nicht angemessen bezahlt werden.

Ein profitorientiertes Gesundheitswesen ist ein Oxymoron, ein Widerspruch in sich. In dem Augenblick, in dem die Fürsorge dem Profit dient, hat sie die wahre Fürsorge verloren.

Bernard Lown, Gründer der Ärztebewegung gegen den Nuklearkrieg

Eine vernünftige Krankenhausplanung muss ein Krankenhausnetz zum Ziel haben, dem sich die Interessen der einzelnen Träger und Eigentümer unterordnen müssen. Auch in der DDR wurden die Bettenzahlen dem tatsächlichen Bedarf und den neuen Behandlungsmöglichkeiten angepasst und über die Jahre reduziert. Auch in der DDR spielte die Entwicklung von Kapazitäten bei schwierigen, seltenen Operationen oder Therapien eine wichtige Rolle. Doch der Effekt für die Gesundheit hatte das Primat, nicht Profitabilität.

Der berühmte amerikanische Herzspezialist und Gründer der Ärztebewegung gegen den Nuklearkrieg, Bernard Lown, schrieb im Vorwort seines Buches „Die verlorene Kunst des Heilens“: „Ein profitorientiertes Gesundheitswesen ist ein Oxymoron, ein Widerspruch in sich. In dem Augenblick, in dem die Fürsorge dem Profit dient, hat sie die wahre Fürsorge verloren.“

Dr. med. Heinrich Niemann, 75, Studium an der Charité, ist Facharzt für Sozialmedizin und war von 1992 bis 2001 Gesundheitsstadtrat in Marzahn-Hellersdorf.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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