
Bei Nordkorea, das von der Kim-Dynastie seit Jahrzehnten brutal abgeschottet wird, verwundert es nicht, dass vier Monate nach Ausbruch der Epidemie im Nachbarland China offiziell keine einzige Infektion festgestellt wurde.
In den ehemaligen Sowjetstaaten Turkmenistan und Tadschikistan, beides lupenreine Diktaturen, gibt es wie in Nordkorea keinen einzigen gemeldeten Covid-19-Fall. In beiden Ländern hat die Regierung zwar vorbeugende Maßnahmen ergriffen, etwa Grenzen geschlossen. Aber dass sich niemand der knapp sechs Millionen Turkmenen oder rund neun Millionen Tadschiken infiziert haben soll, ist extrem unwahrscheinlich. Ende März feierte der tadschikische Präsident Emomali Rahmon unbeirrt und ausgiebig das traditionelle Frühjahrsfest Nouruz, unter anderem nahm er an einer Massenveranstaltung mit 12.000 Schülern und Studenten teil. Zur Corona-Gefahr sagte er: „Es ist eine der besten Eigenschaften unseres Volkes, das Haus sauber zu halten und strenge Hygienevorschriften einzuhalten." Immerhin ein vernünftiger Appell.
Einige pazifische Staaten verzeichnen ebenfalls bisher keine Covid-19-Erkrankungen, etwa Samoa, Kiribati und Tuvalu. Wegen ihrer Insellage und geringen Einwohnerzahl erscheint das nicht völlig ohne Plausibilität.

Markus Lanz: Pathologe obduziert Corona-Tote – und stellt irre These auf „Ich bin davon überzeugt …“
Bei Markus Lanz (ZDF) wurde am Donnerstagabend vor allem über ein Thema diskutiert, nämlich: Ist es richtig, die Corona-Toten genauer zu untersuchen oder nicht?
Eine klare Haltung zu dem Thema hat Pathologe Prof. Klaus Püschel. Er ist Direktor des Hamburger Instituts für Rechtsmedizin, hat selbst bereits 50 verstorbene Corona-Patienten obduziert und wirkt damit entgegen der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts (RKI).
Der Pathologe spricht bei Markus Lanz deshalb von einer „völlig falschen Maßnahme“ des RKIs. Doch warum?
Markus Lanz: Pathologe obduziert Corona-Tote – und hat irre These
Diese Frage stellt auch Lanz selbst.
Püschel: „Das RKi hatte empfohlen, die Toten nicht zu untersuchen. Das war eine völlig falsche Maßnahme.“
Lanz: „Warum?“
Püschel: „Damit von Toten keine weitere Infektionsgefahr ausgeht. Ich denke, das ist eine Furcht, die in der Bevölkerung ist, dass eine Untersuchung der Toten, durch den Transport von Toten, durch den Umgang mit Toten, die Infektion verbreitet werden kann.“
Deswegen würden seiner Einschätzung nach auch weiterführende Maßnahmen der Toten, bei denen sie geöffnet werden, bei denen tatsächlich auch Aerosole entstehen, verhindert werden. „Ich finde aber, dass es ein falscher Zugangsweg ist“, so Püchel.
Unverständnis bei Markus Lanz
Und auch für Markus Lanz stößt das auf Unverständnis. „Es ist schwer nachvollziehbar, warum wir Corona-Tote nicht obduzieren. Wir wollen doch verstehen, was im Körper dieser Menschen passiert ist. Und genau wissen, woran sie gestorben sind.“
Für Prof. Klaus Püschel steht nach seinen Untersuchungen fest: Die Verstorbenen hatten alle Vorerkrankungen. „Auch diejenigen, die in den 50ern waren. Die wussten es bloß nicht“, so der Rechtsmediziner.
Pathologe gibt überraschende Zukunftsprognose
Daher rührt auch seine Zukunftsprognose. Püschel ist davon überzeugt, dass am Ende des Jahres die Krankheit statistisch im Hinblick auf die Gesamtzahl der Toten gesehen keine Rolle spielt. Soll seiner Ansicht nach heißen: Es sterben in diesem Jahr in Deutschland nicht mehr Menschen als zuvor. „Es ist sehr hart von mir ausgedrückt, aber es sind alte und kranke Menschen, von denen einige sowieso sterben würden.“
Seine Schlussfolgerung bei Markus Lanz lautet deshalb: „Wir müssen keine persönliche Todesangst haben.“ © derwesten.de 10.04.2020
Püschel spricht sich für die bundesweite medizinische Altersschätzung von minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen ohne Papiere aus und führt diese an der Klinik in Hamburg-Eppendorf durch. Die Bundesärztekammer lehnt eine Beteiligung von Ärzten bei der Bestimmung des Alters von Flüchtlingen ab.[8]
Püschel befürwortet eine Speicherung der DNA-Codes aller Menschen in Deutschland. Von jedem Neugeborenen und jedem Erwachsenen, auch von Touristen und Flüchtlingen, sollten Genproben genommen werden. „Dann können wir Verbrechen viel schneller und viel besser aufklären“, sagt Püschel. Deutschland wäre dann „geradezu eine Oase im verbrecherischen Umfeld“. Speichern will Püschel die Daten an einem vollkommen sicheren Ort „tief unten in einem Bergwerk“. Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar warnte eindringlich, dies stelle „einen massiven millionenfachen Eingriff in das Grundrecht der informationellen Selbstbestimmung und die Menschenwürde dar“, der „weder mit der Unschuldsvermutung noch mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit vereinbar“ sei. © Wikipedia
Kritik an Corona-Studie aus Heinsberg
Unplausible Zahlen und nicht aufs ganze Land übertragbar: Fachleute zweifeln an der Aussagekraft der Heinsberg-Studie. Sie gebe keinen Anlass, Kontaktsperren zu lockern.
Die Schlagzeilen waren voller Euphorie: "Jeder Siebte könnte bereits immun sein", schrieb der Spiegel. "Lockerung von Einschränkungen wegen Corona möglich", titelte die FAZ. Dass all diese Schlussfolgerungen, wenn überhaupt, nur für Heinsberg – und nicht bundesweit – gegolten hätten, ging weitgehend unter.
Nun gibt es außerdem inhaltliche Zweifel an der Studie, die zu diesen Titelzeilen geführt hat. So ist nicht sicher, ob der Test, den die Forscher benutzt haben, eine sichere Aussage über eine Infektion mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 treffen kann. Außerdem gibt es Verbindungen zwischen dem Bonner Studienleiter und dem PR-Unternehmen Storymachine, welches eine Dokumentation zur Studie selbst finanziert. Zu deren Mitbegründern zählt Ex-Bild-Chefredakteur Kai Diekmann. Aber der Reihe nach.
weiter: zeit.de

zonenhasser hat geschrieben:Vorläufiges Ergebnis und Schlussfolgerungen der COVID-19 Case-Cluster-Study (Gemeinde Gangelt)

pentium hat geschrieben:Mit Schleswig-Holstein hat heute das 12. Bundesland die 14 Tage Verdopplungszeit erreicht. Es fehlen jetzt noch Bayern, Brandenburg, Saarland und Sachsen.


Edelknabe hat geschrieben:Ohne Mist, die Schwerkranken und die Toten eben deren Anzahl, gar Steigerung oder weniger sind für mich wichtig, was anderes nicht. Ob da infiziert oder weniger oder durchseucht oder weniger oder getestet empfinde ich als unwichtig.
Rainer Maria

augenzeuge hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Mit Schleswig-Holstein hat heute das 12. Bundesland die 14 Tage Verdopplungszeit erreicht. Es fehlen jetzt noch Bayern, Brandenburg, Saarland und Sachsen.
Sachsen auch?
Und wie liest du diese Grafik: 26 Tage Verdopplungszeit in Sachsen?
AZ

augenzeuge hat geschrieben:zonenhasser hat geschrieben:Vorläufiges Ergebnis und Schlussfolgerungen der COVID-19 Case-Cluster-Study (Gemeinde Gangelt)
Das ist sehr informativ!
Immunität 14%
Infektionsrate 15%
Das widerspricht ja einigen Aussagen/ Annahmen von Virologen.![]()
AZ
Kritik und Zweifel an Studie aus Heinsberg

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will sich an Ostern im Radio und Fernsehen an die Bürger wenden und über die Corona-Krise sprechen. Die Ansprache des CDU-Politikers soll bei WDR 5 und im WDR-Fernsehen am Ostersonntag um 19.55 Uhr übertragen werden. Bereits um 18 Uhr soll auf der WDR-Webseite eine Zusammenfassung veröffentlicht werden, teilte der Westdeutsche Rundfunk mit. Laschet wolle die Entscheidungen der Landesregierung in der Corona-Krise erläutern und über mögliche Perspektiven für die kommenden Wochen sprechen, kündigte der WDR an.
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Tatsächlich, kannst Du mir erklären warum eigentlich, die Virologen und Politiker konnten es irgendwie nicht wirklich.
HPA hat geschrieben:Es ist ,soweit ich das verstanden habe , weitaus infektiöser als jedes Grippevirus. Sprich, es ist eine weitaus geringere Viruslast erforderlich , dass jemand krank wird. Dazu kommt, dass ein Virenträger unzählige Leute anstecken kann bis er eventuell selber krank wird. Dazu kommt die häufig lange Inkubationszeit ohne jegliche Symptomatik!
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HPA hat geschrieben: Sei froh, dass wir wohl vergleichsweise glimpflich davon kommen werden!
Also vorige Woche war das noch völlig ausgeschlossen. Und wir sind glimpflich davongekommen weil wir ein ganz anderes Gesundheitswesen in Qualität und Ausbau haben als Italien, Spanien, geschweige denn USA oder China. Weil die Familienstrukturen in Deutschland seit Jahrzehnten nicht mehr so sind wie in Italien, Spanien oder China. Dort leben die Generationen immer noch auf engsten Raum zusammen. In Italien leben die Kinder durchschnittlich bis zum 34 Lebensjahr in einem gemeinsamen Haushalt mit den Eltern und oft Großeltern , bei uns völlig unüblich geworden. Italien hatte wahrscheinlich noch das Pech, dass der 0 Infzierte sehr früh ins Land gereist ist, man sich zu der Zeit in der westlichen Welt noch verstohlen die Hände gerieben hat, dass es die Chinesen erwischt hat und die etwas ausgebremst werden. So konnte das Virus in Italien viel länger relativ unbemerkt Fuß fassen.Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast