zonenhasser hat geschrieben:pentium hat geschrieben: Ich halte Dr Kekule für den besten Fachmann
Ja, aber
Prof. Drosten von der Charité ist einflussreicher. Seine Aussage
„Wir erleben eine Naturkatastrophe in Zeitlupe.“ wurde von Prof. Kekulé als unsinnig abgetan:
"Wir erleben eine Explosion!"
Der damalige Chef der Universitätsklinik, Karl Max Einhäupl, will Drosten in die Hauptstadt holen. Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach, SPD, ist schnell überzeugt. Und so wirbt Berlin im Jahr 2017 Drosten aus Bonn ab, beruft ihn als Direktor des Instituts für Virologie der Charité auf dem Campus in Mitte. Warum kennt Drosten die Coronaviren, die ja aus dem fernen Ostasien stammen, eigentlich so gut? Weil er seit fast 20 Jahren, grob vereinfacht gesagt, an den Viren aus der Stammfamilie der neuen Infektion dran ist: Drosten hat 2003 das Sars-Virus mitentdeckt, aus dem sich Corona entwickelte, kennt die molekulare Struktur dieser Erregerfamilie und studiert seit Jahren die Daten zu den Epidemien unserer Epoche, die in aller Welt erhoben werden.
Forschungsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Kekulés Forschungsschwerpunkte sind Infektionskrankheiten, biologischer Bevölkerungsschutz und Bioethik. Auf der Suche nach den molekularen Ursachen von Leberkrebs konnte er 1992 mit seiner Arbeitsgruppe zeigen, dass das X-Gen des Hepatitis-B-Virus eine Signalkaskade in der Leberzelle aktiviert, die auch für die Krebsentstehung durch bestimmte Chemikalien verantwortlich ist.[3] Ferner entdeckte er mit seiner Arbeitsgruppe den preS/S-Transaktivator, ein neuartiges Regulatorgen des Hepatitis-B-Virus.[4] Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Influenza-Pandemieplanung.
Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Krebserzeugung durch Viren wurde Kekulé mit dem Hans Popper Award for Basic Research der International Association for the Study of the Liver (1992) sowie mit dem Karl-Heinrich-Bauer-Gedächtnispreis für Krebsforschung (1990) ausgezeichnet. Ferner erhielt er den Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (1991), den Preis des Verbandes der Chemischen Industrie (1991) und den Publizistikpreis der SmithKline Beecham Stiftung (1997). Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie bayerischer Landessieger beim Wettbewerb Jugend forscht, damals noch unter dem Namen Alexander Urchs.[5] Kekulé war Mitglied der Schutzkommission beim Bundesministerium des Innern und ist seit 2010 Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft[6] sowie der Auswahlkommission der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 1990 bis 2004 gehörte er der Kommission Lehre und Weiterbildung der Gesellschaft für Virologie an. Am 24.02.20 war seine Forderungen .Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Europa zu stoppen, muss Deutschland nach Ansicht des Halleschen Virologen Alexander Kekulé seine Strategie grundlegend ändern. Statt wie bisher nur Erkrankte mit bekanntem Kontakt zu Reisenden aus China zu testen, sollten ab sofort alle schweren Atemwegsinfektionen auf Sars-CoV-2 getestet werden. "Wir müssen viel mehr testen, um bisher unerkannte Fälle zu entdecken", erklärte Kekulé am Montag.
Drohender Flächenbrand
Kekulé begründet seine Forderung unter anderem mit den jüngsten Krankheitsfällen in Italien. Die Erkrankungen hätten nichts mehr mit Reisen nach China zu tun. Deshalb müsse man bei der Abwehr der Epidemie in den zweiten Gang schalten. "Wir müssen diese glimmenden Zigaretten austreten, bevor es zu einem Flächenbrand kommt", sagte der Professor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
In Deutschland seien bereits viele Labore für Untersuchungen auf Sars-CoV-2 vorbereitet, erklärte Kekulé. Da die Kapazitäten nicht für die Testung aller Atemwegsinfektionen ausreichten, sollten nur besonders schwere Krankheitsverläufe auf das Virus zu untersucht werden. So bliebe dennoch kein Fall unerkannt. Die EU habe derzeit noch die Chance, eine unkontrollierbare Epidemie wie in China zu verhindern.
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ratata