Spartacus hat geschrieben:Es geht nicht nur ums Geld Pentium, bzw. relativiert sich vieles, siehe den Beirag von Volker.
Also wenn zum Beispiel zwei Menschen Grundeinkommen beziehen und dann - weil es ihnen ein Bedürfnis ist - die örtlichen Parkanlagen pflegen, ohne einen
Cent dafür zu verlangen, dann sparst du Geld ein. Richtig? Und das kannst du nun beliebig ausweiten, denn viele Menschen arbeiten ja nicht, da ihnen ihre
Arbeit ein Bedürfnis ist, sondern weil sie arbeiten müssen, um leben zu können.
Mit einem BGE können sie dann ihre Hobbys voll ausleben und in den Dienst der Allgemeinheit stellen und das spart eine Menge Geld.
LG
Sparta
pentium hat geschrieben:Spartacus hat geschrieben:Es geht nicht nur ums Geld Pentium, bzw. relativiert sich vieles, siehe den Beirag von Volker.
Also wenn zum Beispiel zwei Menschen Grundeinkommen beziehen und dann - weil es ihnen ein Bedürfnis ist - die örtlichen Parkanlagen pflegen, ohne einen
Cent dafür zu verlangen, dann sparst du Geld ein. Richtig? Und das kannst du nun beliebig ausweiten, denn viele Menschen arbeiten ja nicht, da ihnen ihre
Arbeit ein Bedürfnis ist, sondern weil sie arbeiten müssen, um leben zu können.
Mit einem BGE können sie dann ihre Hobbys voll ausleben und in den Dienst der Allgemeinheit stellen und das spart eine Menge Geld.
LG
Sparta
Die örtliche oder besser die städtischen Parkanlagen werden hier von Angestellten der Stadt bzw. von Firmen gepflegt, willst du jetzt diesen Leuten die Arbeit wegnehmen?
Weiter im Text, du lebst in Deutschland! Wer versichert diese Leute mit dem Bedürfnis den Park zu pflegen, was sagt das Finanzamt...u.s.w.
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Spartacus hat geschrieben:
Die örtliche oder besser die städtischen Parkanlagen werden hier von Angestellten der Stadt bzw. von Firmen gepflegt, willst du jetzt diesen Leuten die Arbeit wegnehmen?
Weiter im Text, du lebst in Deutschland! Wer versichert diese Leute mit dem Bedürfnis den Park zu pflegen, was sagt das Finanzamt...u.s.w.
Mein Gott die Leute bekommen dann auch das BGE und regeln kann man alles.![]()
Und du wirst die Einführung des BGE noch erleben, da führt kein Weg dran vorbei, oder meinst du die genannten DAX Vorstände sind alles Deppen?
Sparta

sondern "aktivierend" sein und so einen "Anreiz zur Arbeit" zu schaffen.
Spartacus hat geschrieben:sondern "aktivierend" sein und so einen "Anreiz zur Arbeit" zu schaffen.
Die hat doch genauso wenig kapiert, wie die Merkel.
Wenn in naher Zukunft die Arbeit ausgeht, einen "Anreiz zur Arbeit" schaffen. Genial.![]()
LG
Sparta
pentium hat geschrieben:Spartacus hat geschrieben:sondern "aktivierend" sein und so einen "Anreiz zur Arbeit" zu schaffen.
Die hat doch genauso wenig kapiert, wie die Merkel.
Wenn in naher Zukunft die Arbeit ausgeht, einen "Anreiz zur Arbeit" schaffen. Genial.![]()
LG
Sparta
Das mit der "Arbeit ausgehen" in naher Zukunft solltest mal in einem Pflegeheim oder Krankenhaus anbringen...
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Interessanter und pikanter als die Standartgegenargumente sowohl von Marktliberalen als auch von Gewerkschaftern – es drohe eine allgemeine Leistungsentwöhnung einerseits und der Verrat am Versprechen des sozialen Aufstiegs durch Lohnarbeit andererseits – ist aber die Frage danach, wer genau denn nun jene „alle“ sein sollen. An dieser Frage entscheidet sich nämlich, ob das Konzept eine realistische politische Option oder nur eine Fantasterei sein kann. Und diese Frage wäre auch der empfindliche Berührungspunkt mit der Fachkräftemangel-Behauptung: Wie passen Grundeinkommen und Einwanderung zusammen?
Die meisten, die das Grundeinkommen fordern, blenden diese Frage einfach aus. Sie sprechen von „allen“ und „bedingungslos“, ohne zu hinterfragen, ob das nun alle deutschen Staatsbürger sein sollen, einschließlich aller EU-Bürger oder schlicht wirklich alle Menschen, die in Deutschland leben
Der Grundeinkommensstaat wäre, wenn er sich nicht konsequent gegen ausländische Empfänger abschließt, schnell restlos überfordert.
Wer den Sozialstaat langfristig erhalten oder ihn gar zu einer Instanz für die Auszahlung eines bedingungslosen Einkommens umwandeln will, muss sich also klarmachen, dass das kein Grund- oder Menschenrecht sein kann. Je nachhaltiger und zahlungskräftiger man den Sozialstaat machen will, desto konsequenter muss die Abgrenzung gegen nicht Anspruchsberechtigte sein. Andersherum formuliert: Wer von No-Borders und One-World sprechen will, sollte vom bedingungslosem Grundeinkommen lieber schweigen.
Die Mehrheit der Deutschen steht einer Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens positiv gegenüber. Das hat eine aktuelle repräsentative Studie herausgefunden. Doch was würde sich in Deutschland mit dem bedingungslosen Grundeinkommen verändern? Auch das hat das Marktforschungsinstitut Splendid Research in der Online-Befragung mit 1024 Deutschen zwischen 18 und 69 Jahren herausgefunden.
38 Prozent der Beschäftigten in Deutschland würden den Beruf oder den Arbeitgeber wechseln. Oder sie würden ihre Stundenzahl reduzieren oder sogar überhaupt nicht mehr arbeiten. Von den Berufstätigen mit einer abgeschlossenen Lehre würden sogar ein Viertel erwägen, gar nicht mehr zu arbeiten. Unter Akademikern denkt jeder Fünfte darüber nach. Damit könnte sich der Fachkräftemangel in bestimmten Berufen vergrößern, heißt es in der Studie. Unterschiede gibt es auch bei den Geschlechtern: Frauen würden durchschnittlich bereits ab einem Betrag von 1477 Euro aufhören zu arbeiten, Männer hingegen würden erst ab 1830 Euro kündigen.
Ist das BGE eine Allzweckwaffe gegen Zukunftsangst? Eines nicht fernen Tages könnte der Arbeitsgesellschaft die Arbeit ausgehen, wenn Algorithmen die Buchhaltung übernehmen und Roboter Autos fahren. Klauen die Maschinen die Jobs, haben die Menschen das Nachsehen. Kollege Roboter kränkelt nicht, streikt nicht, und eine Rente braucht er auch nicht. Digitalisierung kann ziemlich Angst machen.
Der Kommunismus hat bekanntlich nicht funktioniert, weil er die Menschen überforderte - und das Grundeinkommen könnte uns ebenfalls überfordern.
Der Sozialstaat achtet die Vielfalt einer Gesellschaft, das Grundeinkommen verwandelt sie in Einheitsbrei.
Erinnern Sie sich an die Anfänge der Hartz-Reform. Da dachte der übereifrige Wirtschaftsminister Wolfgang Clement daran, dass man den Arbeitslosen eine Pauschale überweist und damit alles erledigt sei. Keine weitere Bürokratie mehr. Doch dann kam etwas dazwischen: die Realität.
Arbeitslos ist nicht gleich arbeitslos. Es gibt die alleinerziehende Mutter, die arbeiten und ihre Kinder versorgen will. Es gibt den schlecht ausgebildeten jungen Mann, der sucht und sucht. Es gibt den Langzeitarbeitslosen, der mit physischen und psychischen Problemen kämpft. Und. Und. Und. Die Idee der Pauschale wurde still beerdigt.
Wie steht es mit Tarifverträgen oder Kündigungsschutz? Die Arbeitgeber könnten dann jeden sofort rausschmeißen und sagen: "Du hast ja dein Grundeinkommen." Wozu noch Abfindungen oder Betriebsräte? Oder Gewerkschaften? Das alles kann auf den Müllhaufen des Sozialstaats. Da werden die Arbeitgeber jubeln, vielleicht trommeln deshalb manche Manager für die Idee.

Volker Zottmann hat geschrieben:Eine Gefahr sehe ich allerdings auch:
Wenns 1000.-€ gratis gibt, würde dann Hilfspostbote oder Zeitungsverteiler noch für 450.-€ über die Dörfer laufen?
Gruß volker

augenzeuge hat geschrieben:Volker Zottmann hat geschrieben:Eine Gefahr sehe ich allerdings auch:
Wenns 1000.-€ gratis gibt, würde dann Hilfspostbote oder Zeitungsverteiler noch für 450.-€ über die Dörfer laufen?
Gruß volker
Da 1000 Euro nicht ausreichen, werden die Jungs weiter laufen....das Geld gibts doch dann drauf.![]()
AZ
38 Prozent der Beschäftigten in Deutschland würden den Beruf oder den Arbeitgeber wechseln. Oder sie würden ihre Stundenzahl reduzieren oder sogar überhaupt nicht mehr arbeiten. Von den Berufstätigen mit einer abgeschlossenen Lehre würden sogar ein Viertel erwägen, gar nicht mehr zu arbeiten. Unter Akademikern denkt jeder Fünfte darüber nach. Damit könnte sich der Fachkräftemangel in bestimmten Berufen vergrößern, heißt es in der Studie. Unterschiede gibt es auch bei den Geschlechtern: Frauen würden durchschnittlich bereits ab einem Betrag von 1477 Euro aufhören zu arbeiten, Männer hingegen würden erst ab 1830 Euro kündigen.
Positiver Nebeneffekt: lokales Engagement
Einen positiven Nebeneffekt hätte das bedingungslose Grundeinkommen auf das lokale Engagement in Deutschland. Gut ein Drittel der Bundesbürger kann sich dann vorstellen, in eine Region mit billigen Mieten und niedrigen Preisen zu ziehen und dort ehrenamtlich zu arbeiten oder ein Unternehmen zu gründen. Ein Aufschwung für Regionen mit starker Abwanderung also.

augenzeuge hat geschrieben:Volker Zottmann hat geschrieben:Eine Gefahr sehe ich allerdings auch:
Wenns 1000.-€ gratis gibt, würde dann Hilfspostbote oder Zeitungsverteiler noch für 450.-€ über die Dörfer laufen?
Gruß volker
Da 1000 Euro nicht ausreichen, werden die Jungs weiter laufen....das Geld gibts doch dann drauf.![]()
AZ
Spartacus hat geschrieben:Ein 450 Euro Job bedeutet für mich eine Wochenarbeitszeit von höchstens 6 Stunden, aber das findest du nirgends.
Sparta

Volker Zottmann hat geschrieben:Mal ganz was Themenfremdes, wo ist eigentlichder Edelknabe, hat der sich verlaufen? Wie komme ich da nur drauf?![]()
Gruß volker
pentium hat geschrieben:Klar der Arbeitgeber erhöht so mal aus Jux und Tollerei kräftig den Lohn, egal was so in der Kalkulation steht und wie die Geschäfte so gehen!
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Deutsche Post DHL Group mit starkem Umsatz- und EBIT-Wachstum im zweiten Quartal
- Konzernumsatz im zweiten Quartal um 4,4 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro verbessert
- Operatives Ergebnis mit 841 Millionen Euro um 11,8 Prozent über Vorjahr
- Prognose für das Gesamtjahr 2017 bestätigt: Anstieg des EBIT auf rund 3,75 Milliarden Euro erwartet
- CEO Frank Appel: "Wir wachsen profitabel und sind auf bestem Wege, unsere Ziele zu erreichen"
augenzeuge hat geschrieben:Spartacus hat geschrieben:Ein 450 Euro Job bedeutet für mich eine Wochenarbeitszeit von höchstens 6 Stunden, aber das findest du nirgends.
Sparta
Wo hast du das denn her? In 4 Wochen (24h) wäre das ein Stundenlohn von über 18 Euro. Den hat es noch nie für einen Minijobber gegeben.![]()
AZ
Aber sie ist zufrieden und sie braucht es auch, da alleine und die Rente nicht so dicke.Spartacus hat geschrieben:Man muss halt immer die Löhne vor Ort berücksichtigen, dann die Lebenshaltungskosten, die Mieten. Was sind denn heute 450 Euro? Nix. Jedenfalls hier.
Sparta

augenzeuge hat geschrieben:Spartacus hat geschrieben:Man muss halt immer die Löhne vor Ort berücksichtigen, dann die Lebenshaltungskosten, die Mieten. Was sind denn heute 450 Euro? Nix. Jedenfalls hier.
Sparta
Wir hängen mit den Löhnen seit 20 Jahren weltweit zurück!
AZ
Spartacus hat geschrieben:Das ist das eine Problem, dass andere die Politik die solch eine Ausbeutung zulässt.
Sparta

pentium hat geschrieben:Aber mit dem BGE brauchen wir das ja alles nicht mehr und sehen einer wunderbaren Zukunft entgegen, so wie damals im Garten Eden oder war es das Schlaraffenland....?
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