Im Bewusstsein, dass die DDR-Polizei auf der Westseite keine Befehle zu erteilen hat, wird über diese Anweisung zunächst nur gelacht. Erst als einer der Polizisten seine Waffe zieht, begreifen die Kinder den Ernst der Situation und rennen weg. Mehrere Polizisten schießen wahllos in die Gruppe der flüchtenden Kinder, Wolfgang wird von hinten in den Kopf getroffen und stirbt auf der Stelle – bereits 100 Meter vom Ufer des Kanals entfernt.
Der laute Aufschrei der West-Berliner über diesen Mord verhallt ungehört – keiner der Polizisten wird je für den Tod des Berufsschülers zur Rechenschaft gezogen. Der Lagebericht der Volkspolizei vermerkt zu dem Vorfall lediglich, die Einsatzkräfte hätten korrekt gehandelt und auf die „Annäherung verdächtiger Personen an die Sektorengrenze reagiert”. Verdächtige, spielende Kinder auf der Westseite, die bereits die wilde Flucht vor den Schüssen aus dem Osten angetreten hatten.
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nicht anmachen, ich lese seinen dünnschiss erst gar nicht.