Nonkonform hat geschrieben:Der Begriff "Osten" ist nicht ganz richtig...Mitteldeutschland ist da schon treffender.
Im Übrigen ziehen ich meinen Hut für die Bürger der ehemaligen DDR, die den Mut aufgebracht haben, sich gegen ein totalitäres System zu erheben und das nicht ohne Risiko.
Kann es sein, dass diese Mitbürger auch heute noch einfach nur einen "A**sch in der Hose " haben, während der bequeme "Westmensch" sich in seiner Kuschelecke eingerichtet hat und so lange alles mitmacht,bis es ihm selber an den Kragen geht ?
Toleranz heißt nicht jeden Mist mitzumachen,sonst tolerieren wir uns noch zu Tode.
Meine Meinung !
Das betrifft aber hauptsächlich nur Sachsen, nicht die gesamte ehemalige DDR, oder? Wo gab es denn in den letzten ein bis zwei Jahren ähnlich große Dauer-Demonstrationen wie in Dresden? In Rostock und im Osten Berlins wohl kaum. Warum wird in Sachsen stärker "aufbegehrt" als in anderen Teilen der ehemaligen DDR, so wie schon 1989; damals war es vor allem Leipzig. Eine Frage, auf die ich in den letzten 26 Jahren bisher kaum eine Erklärung lesen konnte.
Wenn nun der Interessierte kommt und meint, weil Sachsen so "räääächts" sei, dann soll er die Frage beantworten, warum auch 1989 die Demonstrationsbereitschaft in Sachsen größer war? Vielleicht schreibt er dann, weil Sachsen auch 1989 schon "räääächts" war. Das wäre sicher eine plausible Erklärung, denn "Räääächte" mögen nun mal Linke nicht besonders. Wenn das so sein sollte, dann hat er aber noch immer nicht die Frage beantwortet, warum Sachsen schon zu DDR-Zeiten "rääächts" geworden ist? Denn so weit ich weiß, war Sachsen als Industrieaufsteiger-Land mit vielen Arbeitern im Kaiserreich und der Weimarer Republik eher links. Also warum ist Sachsen rechts geworden? Vernachlässigung als Provinz zu DDR-Zeiten? Das galt aber für Mecklenburg wohl auch, das wurde gegenüber Ost-Berlin sicher auch vernachlässigt.
Wer hat eine plausible Erklärung?










